2136 Der Yoga-Lehrer

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Fremdgehen Eifersucht Verrat

Meine Freundin besucht seit einiger Zeit einen Yoga-Kurs mit zwei ihrer Freundinnen. Schon nach der vierten Stunde sagte sie mir, dass sie das Gefühl habe, einer der Lehrer machte sich an sie heran. Ich konnte mir das zunächst nicht wirklich vorstellen, da ich bis dato nur Gutes über die Yoga und Pilates-Schule gehört hatte, zu der sie geht. Sie erzählte mir aber von Mal zu Mal mehr Geschichten darüber, wie der betreffende Lehrer sie wiederholt an Stellen begrapschte, die ihr unangenehm waren, und in der Pause versuchte, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ich gab ihr den Rat, dem Lehrer unter vier Augen einfach mal zu sagen, was sie davon hielt. Leider wollte meine Freundin das nicht, weil sie fürchtete, dass sie dann bei dem Lehrer, beziehungsweise dem Team der Yoga-Schule in Ungnade fiel. Weiterhin legte sie mir ans Herz, ja nicht herumzuerzählen, dass sie sich von dem Lehrer belästigt fühlte.


Von Woche zu Woche jedoch steigerten sich seine Zudringlichkeiten, und in mir brodelte es bereits bedrohlich. Wir hatten mehrere Diskussionen in denen ich ihr nahelegte, entweder den Kurs zu wechseln, oder ein ernstes Gespräch mit dem Lehrer zu führen, doch sie wollte beides nicht und weigerte sich beharrlich irgendeinen Rat in der Sache von mir anzunehmen. Anstelle dessen ging sie dann irgendwann einfach dazu über mir nicht mehr zu erzählen, was beim Yogakurs so vor sich ging. Ich dachte so bei mir, dass sie dann wohl oder übel seine Grapschereien über sich ergehen lassen musste, obwohl mir das nicht passte, aber ich konnte sie ja schlecht zum Aufhören zwingen. Zwar zog ich die Möglichkeit in Betracht, den Lehrer mal selbst zur Seite zu nehmen um ihm ordentlich die Meinung zu geigen, aber das hätte sie sicher mitbekommen und dann hätte es wohl ein mittelgroßes Drama gegeben.


Stattdessen zog ich vorsichtig Erkundigungen über ihn ein, und siehe da, meine Freundin war bei weitem nicht die Einzige, die sich von ihm belästigt fühlte. Es gab wohl schon mehrmals Probleme dieser Art mit ihm, und sein Job hing daher auch am seidenen Faden, wie ich nach einiger Recherche erfuhr. Ich zögerte allerdings damit, ihn bei seinem Chef anzuschwärzen, da ich nicht wollte dass er wegen meiner Eifersucht seinen Job verliert. Außerdem war ich mir sicher, dass eine der anderen Frauen, an die er sich so heran schmiss, das schon erledigen würde.


Eines Tages bemerkte ich jedoch, dass sich meine Freundin ziemlich rege SMS mit jemandem schrieb. Mir fühlte nichts allzu Gutes, und als ich sie direkt darauf ansprach bestätigten sich meine Befürchtungen. Erst blockte sie ab, aber ich ließ nicht locker, und so gab sie irgendwann zu, dass sie sich mit ihrem Yogalehrer schrieb. Ich fragte sie daraufhin in sehr zynischem Tonfall ob man sie nur lange genug begrapschen und aufdringlich an ihr herumgraben müsse, damit sie Interesse bekam. Daraufhin rastete sie aus, und ich sagte ihr, dass ich unter diesen Umständen nicht bereit wäre, die Beziehung mit ihr weiterzuführen. Natürlich suchte sie direkt Trost in den Armen ihres Lehrers. Dummerweise stellte sich allerdings dabei heraus, dass der Gute in einer Fernbeziehung vergeben war und durchaus nicht bereit sich ihretwegen von seiner Freundin zu trennen. Sie stand also mit Nichts da außer einer Kurzaffäre, war allerdings viel zu stolz, um bei mir noch einmal angekrochen zu kommen, obwohl ich von ihren Freundinnen erfuhr, dass sie total fertig war wegen der Sache. Ich wollte mich aber noch unbedingt an ihrem Lehrer rächen, und so setzte ich einen ziemlich teuren Privatdetektiv auf ihn an, der einen knappen Monat Beweise für seine Affären mit Schülerinnen sammelte. Die entstandenen Fotos schickte ich anonym seinem Chef und seiner Freundin zu. Gestern habe ich offiziell erfahren, dass der Lehrer fristlos gekündigt worden ist und es bereitet mir tiefe innere Befriedigung. Meine Ex geht übrigens immer noch zum Yoga, das sie jetzt aber wahrscheinlich nötiger hat als je zuvor.

Beichthaus.com Beichte #00029778 vom 06.02.2012 um 11:14:29 Uhr (25 Kommentare).

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2137 Durchfall in Madrid

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Unreinlichkeit Ekel Vandalismus Peinlichkeit Spanien

Ich (m/21) muss eine Sünde beichten, die mir furchtbar peinlich ist. Es passierte vor etwa 3 Jahren, als ich mit meiner Klasse auf Kursfahrt in Madrid war. Wir wollten mit allen ein bekanntes Bauwerk ansehen. Kurz bevor es los ging, merkte ich, dass ich Durchfall bekomme. Ich sagte den anderen, dass ich nochmal auf Toilette gehen würde und begab mich zu einem Fastfood-Restaurant, das zwei Straßen weiter war und in dem wir kurz zuvor gegessen hatten. Ich merkte schon beim laufen, dass es starker Durchfall werden würde und ich es nicht lang zurückhalten könnte.
Erleichtert kam ich an und betrat das Männerklo. Allerdings gab es dort nur eine einzige Toilette und die war auch noch besetzt! Also ging ich wieder raus und wartete darauf, dass die Toilette frei wurde. Der Herr kam allerdings nicht raus und ich konnte meinen Schiss nicht zurückhalten. Nachdem der erste Schiss in die Hose ging, stürmte ich auf das Frauenklo, das Gott sei Dank frei war. Der Durchfall ging mit dermaßen großem Druck raus, dass ich die Toilette und die nähere Umgebung völlig eingesaut habe. Dazu war meine Unterhose vollgeschissen und sogar meine Beine und Hose hatten etwas abbekommen.


Außerhalb der Toilettenkabine hörte ich sogar deutsche Frauenstimmen, die sagten "Riecht ja lecker hier!". Sie verließen aber zum Glück relativ schnell das Damenklo. Da ich alles voll gemacht hatte, brauchte ich natürlich Unmengen an Klopapier. Das total vollgeschissene Klo war verstopft. Auch meiner vollgekackten Unterhose entledigte ich mich und schmiss sie einfach neben das Klo. Die ganze Säuberungsaktion dauerte natürlich lang, und als ich endlich die Toilette verließ, wartete schon eine lange Schlange an Frauen vor dem Klo, die auf die einzige Damentoilette wollten. Das konnten sie dann natürlich vergessen. Vorne war eine Mitarbeiterin des Fastfood-Restaurants und schimpfte mich wild auf Spanisch an. Ich stürzte mich durch die Menschen und verließ in Lichtgeschwindigkeit das Fastfood-Restaurants.


Als ich zurück am Bauwerk war, war meine Klasse schon mit der Besichtigung gestartet und ein Lehrer wartete auf den "Vermissten", denn meine Abwesenheit hatte ja viel länger gedauert als erwartet. Da ja auch meine Hose was abgekriegt hatte und ich befürchtete, nach Kacke zu riechen, wollte ich besser nicht teilnehmen. Ich sagte ihm ich hätte Bauchschmerzen und würde gern in unser Hotel gehen. Auf sein Angebot, dass jemand mitkommen könnte, verzichtete ich gerne. Also begab ich mich allein durch die spanische Metropole und kam erleichtert in unserem Hotel an, wo ich die vollgekotete Hose tief in meiner Reisetasche verstaute und erst mal duschen ging. Ich beichte hiermit also, dass ich als Mann in einem spanischen Damenklo eine entsetzliche Sauerei angerichtet habe und dies von den unschuldigen Mitarbeitern entfernt werden musste. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029690 vom 05.01.2012 um 21:40:32 Uhr in Spanien (Calle Gran Vía, 52, 28013 Madrid) (25 Kommentare).

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“Beichte

2138 Alkoholentzug

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Betrug Lügen Trunksucht Ernährung Meißen

Vor ein paar Jahren lebte bei mir in der Gegend ein Obdachloser, der den ganzen Tag vor einem Supermarkt herumlungerte und Billigbier einer bei uns im Osten bekannten Marke trank. Da er im alkoholisierten Zustand dazu neigte, Parolen aus dem NSDAP-Wahlkampf zu grölen, hatte er in dem Laden und in zahlreichen Weiteren Hausverbot. Als ich eines Tages von der Schule kam, sprach mich der notorische Trinker an und fragte, ob ich ihn beliefern kann. Da ich schon 17 war, beschloss ich, ihm gegen eine kleine Provision ein paar Dosen zu kaufen. Das Ganze entwickelte sich zu einem täglichen Ritual. Fortan spielte ich den Kurier für 50 Cent bis 1 Euro täglich, was sich schnell summierte, denn der arme Mann hatte immer Durst und der Laden war direkt an meinem Schulweg. Nach einiger Zeit hatte ich die Idee, ihm alkoholfreies Bier zu kaufen, es mit den Etiketten des alkoholhaltigen Biers zu versehen und so zu testen, ob er den Unterschied bemerkt. Die Fälschung sah sogar relativ echt aus, der Obdachlose merkte nichts.

Ich begann, mit meinem Laserdrucker selbst Etiketten zu kopieren und auf die Dosen mit alkoholfreiem Bier zu kleben. Da mein Vater einen Copyshop besitzt, hatten wir sogar ausreichend professionelle Folie zu Hause. Einerseits tat ich es, weil das alkoholfreie Bier ein paar Cent billiger war, andererseits, weil mich interessierte, wie sich das Verhalten des Obdachlosen ändern würde. Anscheinend hat er nie was gemerkt, erstaunlich war allerdings, dass er trotz seines Alkoholentzugs immer noch die alten Verhaltensmuster aufwies. Entweder, mir ist es gelungen, den Placebo-Effekt nachzuweisen, oder der Mann war einfach psychisch krank. Ich beichte hiermit, dass ich monatelang einem Obdachlosen regelmäßig kleine Mengen Geld unterschlagen habe und ihn für meine Hobbypsychologie-Versuche missbraucht habe. Wenigstens war er so für einige Zeit auf dem Trockenen, was seine Lebenserwartung wohl verlängert haben dürfte.

Beichthaus.com Beichte #00030558 vom 06.12.2012 um 22:20:25 Uhr in Meißen (Fabrikstraße) (21 Kommentare).

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2139 Geschnupftes Salz

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Dummheit Schule

In meiner Grundschulzeit habe ich zusammen mit zwei Kollegen den armen, unschuldigen Kindern aus der ersten oder zweiten Klasse Bad Reichenhaller Jodsalz als "Droge" angeboten. Die Blagen fanden es cool und haben das Zeug geschnupft. Leider auch ihren Eltern davon berichtet, die stinksauer und verunsichert zum Direktor und zu unserer Klassenlehrerin gegangen sind. Es gab einen Heidenärger. Im Nachhinein tat mir unsere Lehrerin etwas leid, die dafür riesig viel Stress bekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00025094 vom 11.11.2008 um 06:48:04 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

2140 Falsche Erwartungen

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Peinlichkeit Falschheit Vorurteile

Ich (m/27) bin mit 1,95 m ziemlich groß, sehr muskulös und vor allem schwarz. Das ist jetzt natürlich noch keine Beichte, aber sehr viele Frauen sehen große, schwarze Männer als eine Art Trophäe. Mit jemandem wie mir muss man scheinbar einfach mal geschlafen haben. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, die eigentliche Beichte ist jedoch, dass ich dort, wo ich eigentlich schwarz sein sollte, eher asiatisch bin. Früher war es mir echt peinlich, die enttäuschten Gesichter der Frauen zu sehen, wenn ich meine Hüllen fallen lasse. Mittlerweile interessiert es mich aber nicht mehr, was irgendwelche geschminkten und auf Absätzen stolzierenden Püppchen von mir denken, denn ich habe ja trotzdem meinen Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00031771 vom 19.08.2013 um 14:40:11 Uhr (71 Kommentare).

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