18076 Die Nutellaglas-Post

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Ekel Rache Engherzigkeit Shopping Ernährung

Ich (w/20) bin ein großer Nutellaliebhaber - gewesen. Ein Glas hielt bei mir keine Woche, ich war regelrecht süchtig nach dem Zeug. Vor längerer Zeit kaufte ich wieder einmal fünffach Nachschub und das Öffnen des dritten Glases hat mir den Appetit auf Nutella wohl für immer verdorben. Irgendein gestörter Freak hatte den ursprünglichen Inhalt gegen den (s)eines Darmes eingetauscht. Ich kann nicht beschreiben, wie tief greifend ekelerregend es war, morgens gegen halb sieben total verpennt in aller Routine ein augenscheinlich frisches Nutellaglas aus dem Schrank genommen zu haben, am Frühstückstisch zu sitzen, in freudiger Erwartung den Deckel aufzuschrauben und anstelle der Schutzfolie eine Masse von widerlich stinkendem Kot vorzufinden. Bei der Erinnerung könnte ich jedes Mal kotzen. An diesem Morgen habe ich nichts gegessen und den ganzen Tag über holte mich die traumatische Situation vom Frühstückstisch immer wieder ein. Als ich nach einem entsprechend unproduktiven Arbeitstag nach Hause kam, musste ich erst recht wieder daran denken, was mir widerfahren war.

Warum war ausgerechnet ich die Empfängerin geworden? Mit gemischten Gefühlen sann ich über die möglichen Motive des Täters nach und darüber, was ich auf diesen Streich zu unternehmen hatte. Ich entschied letztlich, das Ganze nicht einfach auf mir sitzen zu lassen, sondern ins Spiel der Nutellaglaspost, wie ich es taufe, einzusteigen. Einerseits wollte ich nicht die Einzige sein, die mit den psychischen Folgen dieses Schocks zu leben hat, und andererseits fand ich es einfach lustig. Ich beschloss, sowohl die beiden verbliebenen Nutellagläser aus meinem Schrank, als auch das mit den Hinterlassenschaften des Fremden wieder in Umlauf zu bringen. Erstere wollte ich zuvor selbstverständlich mit neuem Inhalt versehen. Da ich nicht so ein Ekel bin, das Freude daran empfindet, anderen Leuten die eigenen Körperausscheidungen zu servieren, überlegte ich mir eine Alternative. Ich entschied mich dafür, jeweils ein Löchlein in der Mitte der Gläser auszuhöhlen, sodass von außen nichts sichtbar waere, und beide mit Fisch zu füllen. Gedacht, getan.

Ich habe die Gläser in einem unbeobachteten Moment extra weit hinten ins Regal (im Supermarkt) gestellt, damit der Fisch noch eine Weile Zeit hat, um zu reifen. Ich bin absolut sicher, dass mein Plan aufging, da ich den Gang vor meiner Tat negativ auf Kameras abgecheckt habe. Nur leider werde ich die Reaktionen der Käufer wohl niemals erfahren - vielleicht haben sie ja auch Gefallen an dem Spiel gefunden? Irgendwo tut es mir leid, aber der Spaßfaktor ist definitiv höher als die Reue.

Beichthaus.com Beichte #00036674 vom 20.09.2015 um 19:48:28 Uhr (20 Kommentare).

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18077 Benehmt euch wenigstens in der Kirche!

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Zorn Unglaube Maßlosigkeit

Ich bin bei uns in der evangelischen Kirche jetzt das zweite Mal Helferin bei den Konfirmanden. Es wird wohl das letzte Mal sein. Dieses Jahr ist es schlimmer als in jedem vorigen Jahr. Ich finde es nicht schlimm, sich nur wegen der Geschenke konfirmieren zu lassen - bei mir war es damals nicht anders. Zur Kirche gefunden habe ich erst mit etwa 20 Jahren. Aber dann kann man sich doch benehmen! Es wird so viel gestört, von Jungs wie von Mädchen gleichermaßen. Kichern oder sogar Lachen im Gottesdienst, lautes Reden, sich gegenseitig anstoßen. Beim letzten Mal sind zwei Jungs 13 Mal die Stifte heruntergefallen, wir haben mitgezählt. Unser Pfarrer ist nach letztem Gottesdienst kurz davor, ganze sechs Leute aus der Gruppe von der Konfirmation auszuschließen.


Ich beichte, dass ich die Konfirmation, in der Weise, wie sie praktiziert wird, für den größten Unsinn halte. Entweder früher, wie bei den Katholiken - Kinder sind oft interessierter und aufmerksamer - oder eben doch später. Wobei ich vermute, dass auch 17-Jährige ähnlich kindisch sein können, von daher lieber früher. Mit dreizehn oder vierzehn Jahren sind die Kinder oft noch unglaublich unreif. Die Konfirmandenfahrt wird heiter werden. Wenn ich da spontan krank werden sollte, wäre es nicht schlimm.

Beichthaus.com Beichte #00037648 vom 20.02.2016 um 07:21:48 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

18078 Die heiße Tussi, die auf mich steht!

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Selbstsucht Engherzigkeit Schamlosigkeit

Bei mir ihm Jahrgang gibt es eine Tussi, die auf mich steht. Sie hat mich auch schon gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihr zusammen zu kommen. Ich habe gesagt, ich bräuchte nochmal Bedenkzeit. Dabei weiß ich ganz genau, dass ich nicht mir ihr zusammen bleiben werde. Ich würde sie halt nur mal gerne voll hart durchpoppen. Naja, aber ich weiß auch, dass es eigentlich moralisch nicht unterstützbare Gedanken und Vorstellungen sind und jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00000659 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (8 Kommentare).

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18079 Klappern beim Blowjob

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Fetisch Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich habe seit einiger Zeit ein Intimpiercing durch mein Vorhautbändchen und finde es geil, wenn meine Freundin mir einen bläst und es gegen ihre Zähne schlägt und so lustig klappert.
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Beichthaus.com Beichte #00019533 vom 12.12.2006 um 21:18:10 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

18080 Als netter Kerl hat man nur Nachteile

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft

Ich (m/20) bin eigentlich das, was viele als "netten Kerl" bezeichnen würden. Ich sehe passabel aus, bin freundlich und ein gerne gesehener Gast auf Partys. Ich rauche nicht, trinke nur sehr selten geringe Mengen an Alkohol und nehme auch anderweitig keine Drogen. Seit meinem 6. Lebensjahr treibe ich Sport und bin seitdem aktiver Fußballer, seit fünf Jahren nun schon in einer Tanzschule und auch noch in einigen anderen Sportarten aktiv. Momentan bin ich Zivildienstleistender und auch auf meiner Arbeitsstelle vermittele ich den Eindruck des "netten Kerls". Doch tief in meinem Inneren geht mir das gewaltig auf den Keks.

Bei den Frauen scheint man ja nur als hinterhältiger Oberschleimermacho anzukommen, denn die schönsten Mädels haben meist die dümmsten Kerle. Überall im normalen Leben hat man Nachteile, weil man ja Rücksicht auf Andere nimmt und dadurch immer einen Schritt zu spät ist. Mit der Zeit sammelte sich bei mir da solch ein Frust an, dass ich unbdeingt mal einen Tag "austicken" wollte, sprich einen auf "Böser Kerl" gemacht hab.

Und siehe da, es war ein absolut geiler Tag. Ich weiß nicht warum, aber an dem Tag gelang mir alles, was ich machte, gleich doppelt so gut und ich mache mir nun Gedanken ob das richtig war. Braucht die Welt noch "nette Kerle"? Oder sind die mittlerweile überflüssig, vielleicht sogar lebensunfähig ? Ich für meinen Teil werde wohl zur dunklen Seite des Lebens wechseln ... und dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00020633 vom 16.01.2007 um 19:49:26 Uhr (5 Kommentare).

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