17966 Die Putzfrauenintrige

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Engherzigkeit Zorn Arbeit

In unsere Büros kommen täglich Putzfrauen. Sie sind ja auch nett und ich finde ihre Arbeit auch wichtig, deshalb bin ich dankbar, dass sie es tun. Aber es nervt, dass sie jeden Tag total früh kommen - manchmal schon um 14 Uhr, meistens zwischen drei und vier - wenn wirklich noch gearbeitet wird, das Telefon klingelt und so weiter. Und jeden Tag wird gesaugt, und zwar in einer Lautstärke, dass das Telefongespräch unmöglich wird. Wir haben sie gebeten, nicht vor 16 Uhr zu kommen, am besten nicht vor 17 Uhr. Dann ist wirklich keiner mehr da. Aber sie sagen, das ginge nicht, das habe der Arbeitgeber so eingeteilt und sie seien in verschiedenen Gebäuden eingeteilt. Dann haben wir sie gebeten, wenigstens nicht jeden Tag zu saugen. Daraufhin kam die Antwort, dass das vom Arbeitgeber so vorgeschrieben ist und die Kontrollen sehr streng seien. Alles klar, dann haben wir sie gebeten, doch wenigstens zuvor zu fragen, ob es okay ist. Wenn man gerade telefoniert, können sie ja zuerst ein anderes Büro saugen und dann wiederkommen. Ja, das wäre in Ordnung. Haben sie aber nicht gemacht.


Nachdem wir ein paar Tage lang gewartet haben, haben wir, als wir die Putzwagen hörten, das Büro abgeschlossen und den Schlüssel stecken lassen. Sie haben geklopft, aber die Tür war zu, haben versucht aufzuschließen, ging nicht. Ihr glaubt nicht, mit welcher Penetranz die gegen die Türen gehämmert haben. Nach zehn Minuten, so lange haben die tatsächlich geklopft und gerufen, sind sie dann abgezogen. So werden wir es jetzt immer machen. Unser Chef ist begeistert von unserer Idee, ihn nerven sie ebenfalls schon lange mit ihrem frühen Erscheinen und der Störung des Arbeitsbetriebs. Er schließt sich jetzt auch ein. Und wenn es tatsächlich Kontrollen geben sollte, wissen wir alle von nichts. Unser Chef sagt, dass Putzfrauen wie Sand am Meer vorhanden sind, und seine Hoffnung darin besteht, dass die Reinigungsfirma die entlässt und neue Putzfrauen einstellt, die etwas mehr auf unsere Bitten eingehen. Wir bitten um Vergebung für unsre Putzfrauenintrige.

Beichthaus.com Beichte #00035318 vom 24.03.2015 um 18:23:55 Uhr (22 Kommentare).

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17967 Er wollte, dass ich abtreibe!

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Zorn Ungerechtigkeit Schwangerschaft

Mein Ex-Mann wollte, dass ich unseren Sohn abtreibe. Ich habe mich daraufhin getrennt und niemand sonst weiß, dass er ihn nicht wollte. Inzwischen verhält er sich allerdings wie der Vater des Jahres. Ich möchte beichten, dass ich mit dem Gedanken spiele, dieses Geheimnis öffentlich zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00038716 vom 11.09.2016 um 02:05:16 Uhr (29 Kommentare).

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17968 Menschen haben immer Angst!

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Gesellschaft Zwang Krauchenwies

Angst vor der Gewissheit. Was ist das eigentlich? Es ist so ein Gefühl, als ob man nachts nicht in eine dunkle Gasse gehen will, weil da möglicherweise was unbeschreiblich Schreckliches auf dich lauert. Es kann auch sein, dass da nur Dunkelheit und Unklarheit sich versteckt, und am Ende dieser Gasse weiß man, dass da nichts gewesen ist, doch wenn man davor steht, weiß man nicht, was dich erwartet und man nimmt es in Kauf, dass man davor stehen bleibt, obwohl man sich im Klaren darüber ist, dass man dadurch muss, um die Gewissheit zu erlangen, aber die Angst macht deine Füße weich und lässt dich nicht weitergehen. Und so versucht man dieses Bedürfnis nach Gewissheit zu verdrängen, um weiterleben zu können, weil es einem unmöglich erscheint, sich die Klarheit zu holen.

Beichthaus.com Beichte #00019360 vom 03.12.2006 um 07:56:04 Uhr in Krauchenwies (3 Kommentare).

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17969 Die Ex meines Freundes

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Ex

Ich ficke die Ex meines Freundes, damit sie besser über die Trennung hinweg kommt.

Beichthaus.com Beichte #00021918 vom 31.05.2007 um 19:38:51 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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17970 Aus Frust fremdgegangen

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Fremdgehen Rache Verzweiflung Ex Köln

Ich habe meinen Ex-Freund mehrmals betrogen aus Rache! Leider kann ich meine Vergehen nicht ungeschehen machen, bereue sie zum Teil, habe sie aber auch als Racheakt angesehen. Bis sozusagen nach ein bis zwei Jahren Beziehung Routine in unseren Alltag einkehrte, blieb ich ihm treu. Ich verliebte mich mit der Zeit auch immer stärker in ihn und ich liebte den Sex mit ihm über alles. Für mich war er der liebste Mensch auf Erden, dem ich vertrauen konnte und der mir bei fast allem zur Seite stand. Leider hatte er auch sehr viele Schwächen, die immer mehr zunahmen und er war leider in manchen Dingen das komplette Gegenteil von mir. Kleinigkeiten, die zu größeren Problemen wurden. Die ich aber aus lauter Liebe hinnahm. Das erste Mal misstrauisch wurde ich ihm gegenüber, als er mit Freunden im Urlaub war und mir nicht erzählte, dass er das Bett mit einer guten Freundin teilte. Ich erfuhr es durch Dritte. Das war für mich der erste Schlag ins Gesicht. Jedoch sei da angeblich nie etwas gelaufen.


Danach wurde er allerdings immer stiller und mutierte komplett zum Stubenhocker. Das schlimmste Problem entwickelte sich aber erst noch. Er wollte nach etwa einem Jahr Beziehung keinen oder besser gesagt kaum noch Sex. Selbst Zärtlichkeiten waren für ihn zu viel. Nette Worte von ihm waren eine Seltenheit. Ich habe alles versucht, um ihn auf den Geschmack zu bringen, wieder zärtlicher zu mir zu sein. Ich habe versucht, ihn zu verwöhnen, ihm öfters Oralsex angeboten, diverse Dessous gekauft, Sex an ungewöhnlichen Orten vorgeschlagen und in verschiedenen Stellungen, ihn gefragt ob er sich trennen will und sich erst einmal mit anderen austoben möchte, weil ich quasi seine erste Sexbeziehung war. Jedoch ging er kaum auf meine Angebote ein, verschloss sich aber gleichzeitig immer mehr. Er stritt auch ab, etwas mit anderen Frauen zu haben, nachdem ich ihn danach gefragt hatte. Das ganze Betteln ging über ein Jahr lang - ohne großen Erfolg. Mit der Zeit wurde er genervter und fing nach und nach an, mich zu beleidigen und immer abwertender zu werden, sowie sich von mir abzuwenden. Ich war zu naiv, zu ängstlich mich zu trennen, denn ich wusste ja, dass Sex mit ihm das Allerschönste war. Ich war süchtig nach ihm, seinen Küssen, seinem Penis. Ich war quasi abhängig von seinen wenigen Aufmerksamkeiten. Auch wenn wir nur ungefähr einmal im Vierteljahr Sex hatten, wollte ich nur ihn. Ich wollte den Anfang zurück, als er mich begehrte.


Als ich jedoch immer mehr merkte, dass er kein Interesse mehr an meinem Körper hatte, geschweige denn nie etwas anderes außerhalb seiner vier Wände unternehmen wollte, außer alle paar Monate ins Kino oder zu Geburtstagsfeiern zu gehen, habe ich angefangen, öfters alleine auszugehen. Das war ihm weitestgehend egal, was mich auch irgendwie störte; er entwickelte einfach keine Eifersucht. Ich weiß auch, dass ich eine attraktive Frau bin, die ihre Bedürfnisse ausleben und nicht immer zurückstecken will. Daher hatte ich während unserer Beziehung drei One Night Stands und küsste auch drei andere Männer. Auch einer seiner besten Freunde war an mir interessiert. Willig und frustriert, wie ich war, nahm ich seine Schmeicheleien natürlich an. Ich liebte trotz allem weiterhin nur meinen Freund und konnte für die anderen Abenteuer keine Gefühle entwickeln. Irgendwann nach drei Jahren Sex-Entzug beichtete ich ihm fast alles, als er mich wieder einmal durch seine Abweisungen verletzen wollte. Er war am Boden zerstört als er das von den fremden Männern erfuhr und deshalb habe ich das einmalige Techtelmechtel mit seinem angeblichen Freund nicht erwähnt. Dieser hatte wollte mich ohnehin zwingen, nichts auszuplaudern. Es war meiner Meinung nach noch relativ wenig, was ich verbrochen habe, da der ganze sexlose und lieblose Zustand, trotz ewigen Bettelns, über drei Jahre anhielt und ich trotz Leiden aus Liebe bei ihm bleiben wollte.


Ich wollte mit ihm mein Leben verbringen und hoffte, dass er mir verzeihen und sich nun ändern würde. Er forderte Bedenkzeit, weil ihn mein Fremdgehen nur noch mehr von mir weggedrängt hatte. Letztendlich denke ich, er hatte sich Ende letzten Jahres in seine immer noch sehr gute Freundin verliebt, mit der er damals im Urlaub gewesen ist. Er hatte sogar vor ein paar Monaten einmal vor meinen Augen mit ihr eng umschlungen getanzt, als wir mal wieder auf einer der seltenen Geburtstagsfeiern waren. Als ich mich den beiden geschockt näherte, stoß er mich nur von sich fort, ohne auf meine Verletztheit einzugehen. Ich war tottraurig, habe aber begriffen, dass es für ihn möglich war, für andere Gefühle zu zeigen, nur nicht mehr für mich. Er hat kurz darauf endgültig Schluss gemacht, weil er sich keine Zukunft mehr mit mir wünscht. Vielleicht werden sie und er jetzt ein Paar, ich weiß es nicht. Ich schäme mich für meine Untreue und meine Verschwiegenheit, was seinen Kumpel angeht. Jedoch ist dieser einer seiner wenigen "Freunde", die ich ihm jetzt nicht nehmen möchte nach der Trennung.

Beichthaus.com Beichte #00030815 vom 23.02.2013 um 20:44:15 Uhr in Köln (Am Marktplatz) (22 Kommentare).

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