17976 Ich dusche vier Mal täglich und brauche zwei Dosen Deo!

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Zwang Ekel Unreinlichkeit

Ich beichte, dass ich sehr verschwenderisch lebe - aufgrund meiner Angst vor Körpergerüchen. Zur Vorgeschichte: Ich komme aus einer sehr kleinen, etwas zurückgeblieben Stadt und dort war es etwas komplett Fremdartiges, sich vegan zu ernähren. Natürlich habe ich da auch immer regelmäßig geduscht, Deo/Parfüm benutzt und war nie ungepflegt. Da sich die Leute mit dem Gedanken nicht abfinden konnten, wie jemand auf Fleisch und tierische Produkte verzichten kann (ich habe es nie an die große Glocke gehängt, aber da jeder jeden kennt, war das schnell bekannt), wurden Gerüchte über mich erzählt, dass ich stinken würde. Nicht nur, dass mich das so fertiggemacht hat, dass ich eine Sozialphobie entwickelt habe, nein, es hat Auswirkungen bis heute.

Vor jeder Wäsche behandele ich meine Klamotten mit Essig (geruchsneutralisierend), verwende Unmengen an Waschmittel und Weichspüler, verbrauche locker 2-3 Dosen Deo wöchentlich und muss mich alle zwei Stunden mit Parfüm einsprühen, sonst fühle ich mich eklig. Auch ziehe ich mich mehrmals am Tag um, versuche alles um nicht zu schwitzen und wenn es doch so ist, dusche ich vier Mal am Tag. Auch Desinfektionsmittel und Handcreme (mit Geruch) habe ich immer bei mir, aus der Angst vor unangenehmen Gerüchen. Ich schäme mich für dieses unnötige Konsumverhalten und fange auch an Menschen zu verurteilen, die eventuell nicht immer aussehen wie aus dem Ei gepellt, weil sie sich vielleicht beeilen mussten oder Ähnliches.

Beichthaus.com Beichte #00005429 vom 21.02.2006 um 19:02:48 Uhr (2 Kommentare).

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17977 Manipulation bei der Maßnahme vom Jobcenter

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Schamlosigkeit Boshaftigkeit Zorn Hannover

Es ist ein paar Jahre her - ich war gerade mit der Schule fertig und hatte noch keinen Ausbildungsplatz. Nachdem ich mich beim Jobcenter arbeitslos gemeldet hatte, wurde ich in eine "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme" geschickt. Jedoch hatte ich schon vom ersten Tag an keine Lust auf diese "Maßnahme", da dort nur Asoziale, Kriminelle, und unmotivierte Jugendliche waren, zumindest 70 Prozent ohne einen Schulabschluss. Ich war das komplette Gegenteil - keine Vorstrafen, motiviert, Abitur etc. Also habe ich mir geschworen, nicht nur ordentlich Bewerbungen zu schreiben, sondern diesen gesellschaftlichen Abschaum ordentlich zu ärgern. Wie ich meinen Spaß gehabt habe, indem ich die eine oder andere Zukunft (kurz- oder langfristig) ruiniert habe? Ich habe sehr gute Kenntnisse im Bereich IT, und ich habe auch gute Kenntnisse, wenn es um das Thema Hacken oder Manipulieren geht. Und ich hatte eine unglaublich unintelligente "Betreuerin", die nicht nur ihren Rechner unbeobachtet ließ, nein, sie hatte ihren Benutzernamen sowie alle Passwörter auf einem Zettel unter der Tastatur versteckt. Und die Sicherheitsrichtlinien waren teilweise mehr als mangelhaft.


Also habe ich gewartet, bis sie Pause hatte, der PC war somit frei zugänglich. Mit einem USB-Stick und diversen Tools sowie mit den ganzen Passwörtern und den kuriosen Sicherheitsrichtlinien habe ich mir nicht nur einen dauerhaften Zugang mit Adminrechten auf fast allen Bereichen verschafft, ich habe auch noch schön einen Fernzugang eingerichtet. Zu Hause fing mein Spaß erst richtig an. Ich hatte Zugriff auf alle Daten, Informationen, Bewerbungen, Einträge, Pläne, Tests, Informationen von bzw. für das Jobcenter, komplette Systeme sowie viele Server, Drucker, Router, VoIP, also auf das gesamte Schulnetzwerk von den zwei Standorten inkl. aller PCs, Laptops, Telefone und mehr. Ich hätte nie gedacht, dass alles wirklich so schlecht konfiguriert und gesichert ist. Dumme Mitarbeiter, unprofessionelle IT-Kollegen. Aber ich hatte immerhin Zugriff auf quasi alle Daten! Und ich konnte vieles, wirklich vieles Bearbeiten. Die Qualität der Anwendungen war unterirdisch.


Ich habe alles Mögliche verändert, manipuliert und einiges gelöscht. So sind fehlerhafte Bewerbungen verschickt worden, die "Teilnehmer" konnten ihre Betreuer nicht anrufen, Urlaubspläne und Urlaubstage stimmten nicht, die Drucker habe ich mit "Vorlagen" gefüttert, sodass zum Beispiel bei einer Bewerbung hinter dem Anschreiben ganz dezent zwei Hunde beim Sex mitgedruckt wurden und noch vieles mehr. Es ging lange gut. Viele haben dadurch erst recht Absagen bekommen, einige haben wegen mir Abmahnungen erhalten, teilweise waren die wegen mir nicht mehr im System verzeichnet, konnten gewisse Abschlüsse und Qualifikationen nicht machen und Ähnliches. Nachdem ich nach relativ kurzer Zeit einen Ausbildungsplatz gefunden habe, habe ich mich dort nie mehr blicken lassen. Jedoch habe ich jeden Tag irgendwelche Manipulationen im System vorgenommen und ich konnte immer öfters beobachten, wie durch meine Manipulationen immer mehr Anträge von den Betreuern zum Jobcenter wanderten, weil die Teilnehmer unentschuldigte Fehltage hatten, katastrophale Bewerbungen abschickten, sich nie telefonisch meldeten und so weiter. Auch verschwanden ab und zu Teilnehmer aus dem System.


Irgendwann muss aber jemand misstrauisch geworden sein. Ich meine: So viele Problemfälle?! Und das quasi ohne Ende? Ich habe, kurz bevor alles aufflog, den Mailverkehr einer Betreuerin mit dem Jobcenter gelesen, wo sie den Verdacht äußerte, die Teilnehmer seien nicht für alles verantwortlich und sollen mal alle Änderungen, Zugriffe und Sonstiges auf Fehler bzw. Unstimmigkeiten überprüfen. Zwei Tage später hatte ich keinen Zugriff mehr. Was danach passiert ist, ob die unschuldig Bestraften wieder eine Chance bekommen haben und ob die Sicherheit wieder gewährleistet ist, kann ich nicht beantworten. Ich habe mit niemandem "von dort" Kontakt. Jedoch bin ich mir zu 99,9 Prozent sicher, dass ich die Zukunft einiger Personen - teilweise - zerstört habe. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, meine Lehre habe ich erfolgreich beendet und arbeite an einem guten Arbeitsplatz. Jedoch tut es mir wahnsinnig leid, was ich den Personen damals angetan habe. Warum? Ich habe in der Stadt vor Kurzem einen ehemaligen Teilnehmer gesehen - ohne Job und ohne Wohnung. Seitdem fühle ich mich wahnsinnig schuldig. Im echten Leben habe ich es bisher niemandem gebeichtet, weil ich mich dadurch strafbar gemacht habe. Falls ein ehemaliges Mitglied das dennoch lesen sollte: Es tut mir wahnsinnig leid!

Beichthaus.com Beichte #00034551 vom 08.12.2014 um 20:50:09 Uhr in 30161 Hannover (Hamburger Allee) (10 Kommentare).

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17978 Mein Arbeitskollege mit den Doppelkeksen

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Zorn Hass Boshaftigkeit Kollegen Arbeit

Mein Arbeitskollege nervt mich bis zum Erbrechen. Seit Monaten frisst er jeden Tag Doppelkekse und trinkt dazu stinkenden koffeinfreien Kaffee. Er schmatzt sich die Krümel aus den Zähnen, rülpst, manchmal furzt er auch. Wenn er telefoniert, verstehe ich nichtmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00028765 vom 28.03.2011 um 10:55:53 Uhr (19 Kommentare).

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17979 Von den Strebern absetzen

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Lügen Falschheit Zorn Aggression Studentenleben

Man denkt zum Ende des Studiums sehr viel nach. Ich habe mir an der Uni zwei verschiedene Freundeskreise aufgebaut: Einerseits lustige und lockere Leute zum Spaß haben und Party machen, was ich leider viel zu selten genutzt habe, und andererseits zwei spießige Mädels, die gut zum Lernen und für Unikram sind. Und auch für so Mädchensachen wie Shoppen, was allerdings nicht immer meins ist.

Die erste Gruppe macht ihren Studienabschluss noch nicht, aber die beiden Mädels machen demnächst mit mir ihr Examen und gehen mir jetzt schon total auf die Nerven! Ich bin selbst sehr ernst und ehrgeizig und brauche eigentlich immer einen "Faulen", um mich runterzubringen. Aber zu dritt steigern wir uns nur immer mehr und sind wohl die Streber schlechthin.
Nur ich mache in letzter Zeit öfters spontane Reisen und versuche die schönen Seiten am Leben zu finden, doch ich bekomme jedes Mal, dank meiner beiden Streber, ein schlechtes Gewissen und könnte Heulen und Verzweifeln.
Um ehrlich zu sein, bin ich froh, die beiden nach dem Studium nicht mehr zu sehen, denn ich will, bevor es ins Berufsleben geht, das Leben noch etwas genießen und Freiheit haben. Denn bisher bestand mein Leben nur aus Abitur, FSJ und dem Studium mit Erweiterungsstudiengang.

Ich habe die Lust am Reisen entdeckt und will nicht enden wie meine beiden Mädels. Die eine scheint als alte Jungfer, bei den Eltern lebend, zu enden und die andere als brav verheiratete Frau mit Kindern, die mit 23 voll im Job ist. Die beiden erwarten das auch von mir und werden dann wohl ganz schön überrascht sein. Sie machen mich schon so aggressiv, dass ich mich nur noch so oft wie nötig mit ihnen treffe. Außerdem bin ich, familiär gesehen, asozial, aber das ist mir ziemlich Schnuppe: ich will ein eigenes Leben aufbauen und nicht immer abhängig sein - wenn meine Freunde das nicht kapieren - was solls, dann bin ich wohl weg! Ich kann auch nicht verstehen, warum man jedes Wochenende seine Eltern sehen muss.

Beichthaus.com Beichte #00031453 vom 17.06.2013 um 18:35:09 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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17980 Der hässliche Köter

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Hass Engherzigkeit

Mein Freund hat einen Staffordshire-Terrier mit in die Beziehung gebracht. Der ist lieb, aber ich hasse Kampfhunde, weil einen die Gesellschaft so ausgrenzt und ich schäme mich so, mit diesem hässlichen Köter Gassi zu gehen. Jeden Tag hoffe ich, dass er draußen […]
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Beichthaus.com Beichte #00005815 vom 01.03.2006 um 22:33:47 Uhr (7 Kommentare).

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Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

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