1061 Unerwartete Kellnerin

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Restaurant Dating Berlin

Ich (m/23) hatte gestern ein Date mit einer neuen Internetbekanntschaft. Wir gingen in ein Restaurant und wer war unsere Kellnerin? Meine Ex-Freundin, von der ich mich erst zwei Wochen zuvor getrennt hatte. Ich wusste nicht, dass sie dort einen neuen Studentenjob ergattert hatte. Das war mehr als peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00026318 vom 23.05.2009 um 09:09:23 Uhr in 10719 Berlin (Pariser Straße) (11 Kommentare).

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1062 Die Typen aus den USA

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Falschheit Lügen Stolz

Die Typen aus den USA
Vor ein paar Wochen sind mein bester Kumpel und ich zu einem Konzert gefahren. Der Gig war ca. 250 km von unserem zu Hause entfernt, weshalb uns dort, wo das Konzert stattfand, keiner kannte. Um beim Auftritt schön weit vorne zu stehen, haben wir uns dementsprechend früh nach vorne gestellt, gewartet und sind natürlich mit den anderen Leuten dort ins Gespräch gekommen. Aus irgendwelchen Gründen (viel zu viel Alkohol, zu viel Southern Rock und Dixieland Musik in letzter Zeit gepaart mit der Tatsache, dass ich Deutsch-Ami bin) gaben wir uns dabei als zwei Typen aus Alabama aus, die gerade Urlaub hier machen und unbedingt diese Band sehen wollten.
Ich weiß nicht ob die anderen schon zu betrunken waren oder unser Auftritt einfach so gut (den Südstaaten-Slang haben wir perfekt drauf)war, aber man hat uns die Sache wirklich abegkauft. Einige holten ihre Kumpels dazu, damit die auch mal 'echte' Amerikaner kennenlernen, wenn einer mal zufällig vorbeikam und bspw. nach einer Zigarrette fragte, sagten die anderen Leute immer "Die verstehen Euch nicht, die kommen aus den USA!", usw. Wir haben das natürlich voll ausgekostet und hatten tierisch Spaß dabei, besonders wenn man auf Deutsch über uns sprach und dachte, wir würden das nicht verstehen. In jedem Fall haben wir einen netten 'Kulturaustausch' betrieben, Deutschland und das deutsche Bier gelobt (das gab besonders strahlende Gesichter) und mit den Leuten tierisch viel Spaß gehabt. Wenn es doch mal vorkam, dass wir aus Versehen irgendwas auf Deutsch sagten, sprachen wir schnell auf Deutsch weiter... mit schlechter Grammatik und üblem Akzent.
Die Leute haben nie erfahren, dass wir nicht aus Alabama sind. Ich vermute, sie werden noch längere Zeit in ihrem Freundeskreis von den zwei Typen aus den USA reden.

Beichthaus.com Beichte #00026306 vom 20.05.2009 um 22:33:09 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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1063 Der russische Patient

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Liebe

Der russische Patient
Ich (w) arbeitete vor einigen Jahren in einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie. Die Arbeit hat mir auch wirklich Spaß gemacht und ich fand es wunderbar, mit den Patienten dort zu arbeiten. Klar war es manchmal auch schwer. Die Geschichten, die manche Menschen erlebt hatten und erzählten, ließen einen teilweise gar nicht mehr los und machten einen traurig und wütend. Wir hatten unzählige vergewaltigte Mädchen und Frauen, misshandelte Männer und vieles mehr in Behandlung. Eines Tages hatte ich Spätschicht und musste mich dann den neuen Patienten vorstellen, die vor meiner Schicht auf unsere Station gekommen waren und denen ich zugeteilt war.

Jede Schwester hatte zwei bis drei Patienten, für die nur sie zuständig war, damit diese einen kontinuierlichen Ansprechpartner hatten. Ich ging also in das Zimmer, in dem nun ein Mann liegen sollte. Er hatte ein Einzelzimmer bekommen und das kriegen in der Regel nur die, die wirklich schwere Probleme haben, sich sozial einzufügen und mit anderen klar zu kommen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht. Ich klopfte an, stellte mich höflich als seine zuständige Schwester vor und fragte, ob er noch etwas brauchte, wie er sich fühle und sagte ihm, wo er mich für den Fall der Fälle finden könnte.

Der Mann war wirklich eine schöne Erscheinung. Groß, dunkelhaarig, er hatte grüne Augen und eine gute Figur. Aber er sprach eigentlich nie und quittierte jedes Wort höchstens mit einem Blick. Damit hatten alle so ihre Probleme. Die Schwestern und Psychologen sprachen mit ihm und versuchten, irgendwie das Eis zu brechen. Mal nett und freundlich und mal auch mit einem drohenden Unterton. Die anderen Patienten mieden ihn meistens und bei den Gruppentherapien hörte er lediglich zu. Das einzige, das ihn anscheinend wirklich zum Leben erweckte, war die Ergotherapie. Da kann man basteln, stricken, töpfern, malen und Ähnliches. Alles, was er anfasste, wurde zu einem Kunstwerk, traurig zwar, aber immer wunderschön und sie drückten so viel Gefühl aus. Manchmal gingen wir Schwestern in das Atelier und bewunderten die Sachen. Die Psychologen gaben ihm seit jeher einfach ein Blatt Papier, auf das er zeichnen sollte, was ihn bedrückte. Meistens kamen schwarze Vögel dabei heraus oder tote Tiere.

Dann hatte ich eine Woche lang Nachtschicht und vorher zwei Tage frei. Wie immer am Anfang der Schicht ging ich zu meinen Patienten, begrüßte sie, fragte, ob alles in Ordnung ist und gab Bescheid, dass ich jetzt da wäre. Das letzte Zimmer war das des Mannes. Er hatte das Licht an seinem Bett angeschaltet und las ein Buch. Ich lächelte ihn an, Worte waren sowieso unnötig, ging durch den Raum zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Gerade wollte ich wieder hinausgehen, als er tatsächlich etwas sagte: "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr." Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie merkwürdig das ist, wenn man jemanden jeden Tag sieht und sich mit ihm beschäftigt und dann nach Wochen erst seine Stimme hört. Er hatte einen schweren, russischen Akzent und er hat mich gleich geduzt, was eher nicht üblich ist. Es war eine komische Situation, er lächelte und weinte gleichzeitig und aus ihm sprudelten die Worte nur so heraus. Er erzählte mir, er käme aus Russland, zusammen mit seiner Schwester, und der Vater war ein Trinker, der die Mutter totgeprügelt hat, vor seinen Augen.

Seine Schwester und er wollten in Deutschland neu anfangen, doch vor ein paar Wochen hatte sich die Schwester aufgehängt und er sei am Ende. Ich hörte täglich schreckliche Geschichten, die teilweise noch viel dramatischer und schwerer waren, aber wie dieser große, starke Mann vor mir saß und weinte, hat es mich so sehr berührt, dass mir auch die Tränen liefen. Nach wie vor wollte er mit niemandem sprechen, nur manchmal redete er mit mir. Er schrieb mir Briefe, schenkte mir seine Kunstwerke und manchmal versuchte er, meine Hand zu nehmen, aber jeglicher sexueller Kontakt ist natürlich verboten, auch Umarmungen. Er steckte mir ein Zettelchen zu, auf dem stand: "Wo wohnst du?" Ich weiß, es war verwerflich, aber ich konnte nicht umhin, diesen Mann unsagbar attraktiv und anziehend zu finden und natürlich war ich auch ein bisschen stolz, dass er nur mit mir sprach. Ich schrieb meine Adresse auf. Da wir eine offene Station sind, dürfen sich die Patienten nach einiger Zeit auch außerhalb des Geländes bewegen. Sie müssen sich nur abmelden und pünktlich wieder zurück kommen.

Er besuchte mich an jedem Nachmittag, an dem ich keinen Dienst hatte. Zuerst redeten wir nur und tranken Kaffee, dann fingen wir an zu kuscheln und uns zu küssen und später hatten wir bei jedem Treffen Sex. Wir mussten vorsichtig sein, denn sexueller Kontakt zu Patienten führt nicht nur zur Kündigung, sondern ist auch ein Strafdelikt. Nach fünf Monaten wurde er dann entlassen. Er zog sofort bei mir ein, zwei Jahre später haben wir geheiratet. Ich beichte also, sexuellen Kontakt mit einem Patienten gehabt zu haben. Seit drei Jahren sind wir nun verheiratet und er ist ein liebevoller Ehemann und neuerdings auch Vater für unsere kleine süße Tochter. Mittlerweile hat er seine psychischen Probleme ganz gut in den Griff bekommen und ich versuche, ihn zu unterstützen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00030462 vom 16.11.2012 um 13:21:24 Uhr (46 Kommentare).

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1064 Die heiße Blondine am Strand

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Dummheit Trunksucht Wollust Lügen Diebstahl Spanien

Die heiße Blondine am Strand
Letzten Sommer war ich (m/18) mit einem guten Freund, 9 Tage auf Mallorca um mal wieder so richtig die Sau rauszulassen. Gesagt, getan. Wir tranken Unmengen an Alkohol und feierten Maßlos. Irgendwann verloren mein Kumpel und ich uns irgendwo im Megapark und fanden […]
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Beichthaus.com Beichte #00028372 vom 06.12.2010 um 18:34:00 Uhr in Spanien (El Arenal, Palma (Mallorca)) (53 Kommentare).

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1065 Der Ritterschlag

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Zwang Manie Partnerschaft

Ich (m) wohne jetzt seit einigen Monaten mit meiner Freundin zusammen. Da sie morgens früher aufstehen muss als ich geht sie dementsprechend abends auch vor mir ins Bett. Meine Freundin hat einen sehr tiefen Schlaf und wacht auch nicht auf, wenn ich ins Bett gehe. Seit einigen Wochen habe ich mir einen Tick angewöhnt. Jedes Mal bevor ich zu ihr unter die Decke krieche schlage ich sie zum Ritter mit meinem "Ritterschwert". Einen leichten Schlag auf die Stirn. Ich weiß nicht woher ich dieses Verlangen habe aber danach kann ich deutlich besser einschlafen. Ich hoffe sie wird nie davon wach, denn sie würde sicherlich doof gucken, wenn ich vor ihr mit herunter gelassener Hose stehe und sie zum Ritter schlage.

Beichthaus.com Beichte #00028941 vom 18.05.2011 um 09:36:40 Uhr (52 Kommentare).

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