10356 Angst vor dem eigenen Lottogewinn

28

anhören

Feigheit Verzweiflung Geld

Ich (m/26/Handwerker) habe vor einigen Monaten einen sehr großen Betrag in einer Lotterie gewonnen, den genauen Betrag möchte ich nicht nennen, aber es war die höchste Gewinnklasse. Außer meine Kreditkartenschulden zu tilgen, habe ich mit dem Gewinn noch nichts gemacht. Ich bin einfach immer noch zu schockiert über diese Summe. Ich habe wohl immer noch nicht realisiert, dass ich in meinem Leben nie wieder arbeiten muss. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll - ich habe Angst vor Veränderungen. Ich bin eh ein Mensch, der nicht einmal mit kleinsten Veränderungen umgehen kann. Ich weiß nicht, wie meine Familie reagieren wird, wie meine Freunde und Kollegen reagieren werden, wenn sie davon erfahren. Ich weiß nur, dass sich alles ändern wird - aber damit werde ich nicht umgehen können, befürchte ich. Die eigentliche Beichte ist, dass ich noch nicht mal meiner engsten Familie etwas gesagt habe. Meine Mutter ist chronisch krank und nichtmehr fähig zu arbeiten und mein Vater schuftet sich kaputt und kümmert sich um meine Mutter so gut es geht. Ich könnte ihnen mit einem kleinen Bruchteil des Gewinns schon für immer alle Last von den Schultern nehmen, aber ich habe es noch nicht getan, weil ich einfach zu feige bin, irgendwelche Veränderungen in Kauf zu nehmen. Ich weiß echt nicht, wie das weitergehen soll. Von der Lotteriegesellschaft stehen mir diverse Berater zur Verfügung, diese Termine schiebe ich allerdings auch immer nur vor mir her.

Beichthaus.com Beichte #00035235 vom 10.03.2015 um 19:25:55 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

10357 Haben Sie denn keinen Arzt?

19

anhören

Ekel Zorn Aggression Gerswalde

Ich leide unter Misophonie - das bedeutet, dass mich alltägliche Geräusche wie Husten, Niesen oder laute Kaugeräusche unglaublich aggressiv machen können. Wenn ich in Bus oder Bahn sitze und jemand permanent rumhüstelt, würde ich am Liebsten mit der Brechstange rübergehen! Schlimm sind auch diese Brüllnieser- alleine bei dem Gedanken läuft es mir schon wieder kalt den Rücken herab. Vor ein paar Tagen war ein Mann im Bus, ein Berufstrinker von der Optik her, der den Bus permanent mit den heftigsten würgenden Hustengeräuschen beschallte. Offensichtlich musste er seine schwer rauchergeschädigte Lunge von einem Pfund Lungenbutter befreien. Ich habe mir das unappetitliche Geröchel fünf Minuten lang angehört, mir lief vor Zorn schon der Geifer aus der Schnauze. Dann konnte ich nicht mehr: "Maaaannnn, haben Sie keinen Arzt? Wissen Sie eigentlich WIE widerlich sich das anhört?" Der Mann war so geschockt, dass er bei der nächsten Station ausstieg. Ich bitte um Absolution, weil ich einen erkälteten Menschen so angeblafft habe - tut mir leid

Beichthaus.com Beichte #00035402 vom 06.04.2015 um 15:36:07 Uhr in Gerswalde (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

10358 One-Night-Stands ohne Folgen

13

anhören

Morallosigkeit Waghalsigkeit Verzweiflung Gesundheit Hohenwestedt

Ich (m) hatte ungeschützten Geschlechtsverkehr - und das nicht nur einmal. Über die letzten Jahre hatte ich ab und an Bettbekanntschaften, bei denen es aus diversen Gründen dazu kam, dass wir das Kondom "vergaßen." Meine eigentliche Beichte ist jedoch, dass ich insgeheim enttäuscht bin, dass ich keine von meinen Romanzen dadurch geschwängert habe, obwohl ich bei einigen im Nachhinein erfuhr, dass sie nicht einmal mit der Pille verhüteten. Ich habe dadurch das bedrückende Gefühl und die ernsthafte Sorge, kein echter Mann, sprich unfruchtbar zu sein. Das plagt mich ehrlich gesagt sehr. Ich fürchte mich nicht vor der Verantwortung, und bei jeder Einzelnen von ihnen wäre es mir die Sache wert gewesen. Möglicherweise wollte ich dadurch auch einfach diese klasse Frauen an mich binden. Ich denke darüber nach, mich bald testen zu lassen. Sollte der Test tatsächlich zu meinen Ungunsten ausfallen, dann gnade mir Gott.

Beichthaus.com Beichte #00034105 vom 13.10.2014 um 22:52:38 Uhr in Hohenwestedt (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

10359 Die perfekte Socke

25

Eitelkeit Ekel Masturbation

Ich (m/20) habe in meinem Wäscheschrank ein paar alte Socken und lebe einen recht promisken Lifestyle. Die Socken sind teilweise zu klein oder einfach nur alt. Es kommt vor, dass sich eine meiner Lebensabschnittsbegleitungen länger einnistet. Manchmal kommt so eine auch auf die Idee meine Wäsche zusammenzulegen, wobei ihr auffällt, dass die alten Socken doch weggeschmissen werden könnten. Jedes Mal aufs Neue erkläre ich, dass das meine Arbeitssocken sind, die ich anziehe wenn irgendwas im Garten o.ä. zu erledigen ist. In Wirklichkeit sind das meine Onaniersocken. Immer wenn ich sexuell nicht ausgelastet bin, stülp ich mir eine über und befriedige mich selbst. Die Soße geht dann in die Socke, die Socke kommt in meinen Wäschekorb und alles ist sauber und schnell erledigt. Und weil ich keine Pilze oder Bakterien an der Pfeife haben will, kommen die kleinen Stofftüten zusammen mit meiner Unterwäsche (die grundsätzlich mit Wäschedesinfektionsspüler gewaschen wird) in die Waschmaschine. Diese Idee zähle ich zu meinen Geniestreichen, da nie aus Versehen unschöne Taschentücher oder Kondome rumliegen können. Probiert es aus! Aber nehmt Dünne, ohne viele Fusseln. Ist einfach gefühlsechter und hinterlässt keine Stoffkügelchen an der Eichel.

Beichthaus.com Beichte #00024563 vom 21.08.2008 um 11:27:00 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

10360 Na, mache ich heute krank?

4

anhören

Lügen Falschheit Faulheit Arbeit

Ich kann kräftig anpacken, wenn es nötig ist, und bin sozial kompetent. Das Team-Verhältnis zu den Kollegen ist nicht perfekt, aber professionell und ich komme mit allen gut ins Gespräch. Beste Freunde werden wir wohl nie, aber das muss ja auch nicht sein. Auch auf der Chefetage komme ich mit jedem gut aus. Ich mache oft Überstunden und das Geld passt auch für meine Verhältnisse. Kurzum, eigentlich ein Job, wo man freudestrahlend hingehen müsste, das tue ich aber nicht. Hin und wieder nehme ich morgens eine Münze und treffe so die Entscheidung, ob ich arbeiten oder zum Arzt gehen soll. Nicht weil ich mich schlapp und krank fühle, oder etwas vor habe. Einfach nur so.


Der Tag wird komplett verschenkt. Es tut mir leid, dass ich meine Kollegen im Stich lasse und dass meine Chefs Probleme haben, ihre Tagesziele zu erreichen. Ich mache das inzwischen so oft, dass ich dachte, dass ich euch das beichten sollte. Vielleicht gibt es hier ja jemanden, dem es genauso geht. Ist es nicht krass, dass man sich eigentlich glücklich fühlen müsste, es aber nicht akzeptieren kann? Vielleicht bin ich nur gelangweilt und will erwischt werden? Oder ich bin depressiv.

Beichthaus.com Beichte #00036424 vom 22.08.2015 um 17:07:08 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge