Unser Urlaub in Schweden

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Feigheit Falschheit Urlaub Familie Karlstad

Ich (w) war mit zwei Tanten - mit denen ich mich eigentlich immer gut verstanden habe - im Urlaub in Schweden, um Verwandte von uns zu besuchen, die eben weiter weg wohnen. Grundsätzlich war es großartig. Den schwedischen Teil meiner Familie mag ich ausgesprochen gerne. Nur eine meiner Tanten hat alles versucht, um mich vor unseren Verwandten, bei denen wir gewohnt haben, möglichst blöd dastehen zu lassen. Zum Beispiel hat sie mein Mitbringsel, das aus Platzgründen in ihrem Koffer war, zusammen mit ihrem hergegeben und so getan, als wäre beides von ihr. Ich war ziemlich stinkig, als ich das mitgekriegt habe. In den unsinnigsten Situationen, als es zum Beispiel um meine Mitreisenden bei meinem letzten Besuch ging, bei dem sie überhaupt nicht dabei war, tat sie, als wüsste ich nicht, wovon ich rede. Völlig schwachsinnige Aktionen. Witzigerweise gab es dieses abwertende und irrsinnig nervige Verhalten immer nur dann, wenn unsere schwedischen Verwandten in der Nähe waren. Waren wir allein, war immer alles ganz normal und sie ultrafreundlich. Mir ist nicht klar, was sie damit eigentlich bezwecken wollte. Dennoch fand ich das extrem unangenehm und hinterhältig. Meine Beichte ist, dass ich, als wir wieder zurück waren, nichts mehr dazu gesagt habe. Aus Feigheit. Und weil ich keinen Streit in der Familie haben will. Ich lasse sie nur komplett links liegen, weil ich mit einer derart falschen Person einfach nichts zu tun haben will.

Beichthaus.com Beichte #00031527 vom 27.06.2013 um 23:34:51 Uhr in Karlstad (13 Kommentare).

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Models bei der Musterung

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Dummheit Peinlichkeit Zivi & Bund Schwegenheim

Ich (m) muss auch beichten: Damals bei meiner Musterung habe ich mich sehr daneben benommen. Ich wurde also mit 19 Jahren zur Musterung ins Kreiswehrersatzamt bestellt. Morgens fuhr ich mit der Bahn in die Stadt, gut gelaunt, da ich ja einen Tag vom Gymnasium freibekommen habe. In dem Gebäude angekommen, wurden gleich alle Klischees erfüllt: Altes Haus, viele Büros im Keller, am Eingang sitzt ein alter Spießer, der bestimmt damals schon bei der Wehrmacht war. Ich melde mich also an und werde dann in eine Umkleide geschickt, um meinen mitgebrachten Trainingsanzug anzuziehen. Bevor der Spaß aber losging, durfte ich noch zwei Stunden im Wartezimmer rumsitzen. Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Die Krankenschwester oder Arzthelferin - oder wie auch immer das bei der Musterung heißt - holt mich im Wartezimmer ab. Und ich muss sagen: Daumen hoch. Das Mädel ist so in meinem Alten und braucht sich auf keinen Fall hier im Keller zu verstecken. Wir gehen also ins Behandlungszimmer, wo schon die Ärztin und eine andere Schwester warten. Und wieder denke ich mir so: Hola! Mir hat ja davor keiner gesagt, dass man wie ein Model aussehen muss, um in Stuttgart beim Kreiswehrersatzamt zu arbeiten.

Meine Daten werden aufgenommen, Gewicht, Größe, berühren Sie ihre Zehen und so weiter. Danach reicht mir die eine Modelschwester einen Plastikbecher und sagt: "Wir brauchen dann noch eine Probe. Machen Sie den Becher voll." und deutet auf eine Türe. Alles klar, ich nehme den Becher und gehe in den Raum. Jetzt kommt der kritische Teil: Der Raum ist klein, kein Fenster, ein Klo und Waschbecken. Aber keine Wichsvorlagen? Klar, wenn ich so an die drei netten Schnitten vor der Türe denke, geht da schon einiges, aber den Becher "voll" machen? Für was braucht der Bund ein Becher voll Samenspende von mir, dachte ich mir damals. Egal. Ich fange also an und schnell ist der Boden des Bechers bedeckt, also noch ein ganzes Stück Arbeit vor mir. Das zweite Mal war schon etwas schwieriger und mir stand auch schon der Schweiß auf der Stirn. Beim dritten Mal dachte ich schon, es klappt nicht mehr so schnell hintereinander, aber dann kam es doch noch. Allerdings war im Becher maximal ein Zentimeter Material drin. Mehr ging nicht und ich habe mich wieder angezogen und bin aus der Kammer raus. Also ich der Ärztin den Becher in die Hand drücke, schaut die mich irgendwie komisch an und gibt mir direkt einen zweiten Becher in die Hand, mit den Worten: "Wir brauchen auch noch eine Urinprobe." Ich bin übrigens ausgemustert worden.

Beichthaus.com Beichte #00017564 vom 21.09.2006 um 00:57:26 Uhr in Schwegenheim (10 Kommentare).

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“Beichte

Bist du vielleicht einfach eine Schlampe?

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Vorurteile Boshaftigkeit Engherzigkeit

In einem Chat labere ich gerade mit einer Freundin. Ich habe allen erzählt, dass ich nichts mehr von ihr will! Auch sie denkt das, aber ich liebe sie doch noch, aber sie ist schon an so einen Idioten vergeben. Auf jedenf Fall, scheißr ich die gerade richtig zusammen, obwohl ich sie ja liebe. Aber ich habe das Gefühl, dass sie auch was von mir will. Oder sie ist einfach eine Schlampe! Egal...

Beichthaus.com Beichte #00014997 vom 04.08.2006 um 07:55:08 Uhr (3 Kommentare).

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Das seltsame Gefühl eines schwulen Lebens

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Begehrlichkeit Neugier Schamlosigkeit Wollust Last Night Paderborn

Ich habe schon lange ab und zu homosexuelle Fantasien gehabt. Letzte Woche habe ich mit Freunden die ganze Nacht gefeiert und wir haben auch viele Drogen konsumiert (XTC unter Anderem). Als dann alle zu Hause waren, habe ich Lust bekommen. Durch das XTC und Amphetamin […]
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Beichthaus.com Beichte #00025651 vom 31.01.2009 um 09:17:55 Uhr in Paderborn (32 Kommentare).

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“Folge

Die Mails meines ehemaligen Chefs

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Boshaftigkeit Neugier Zorn Internet Arbeit

Ich muss beichten, dass ich den E-Mail-Account meines ehemaligen Chefs und des Mädchens ausspioniere, das die Nachfolgerin für meine Praktikantenstelle ist. Nachdem mein Praktikum ganz normal zu Ende war, habe ich einfach den Zettel mit allen Passwörtern und Nicknames mitgenommen. Dabei hätte ich den Zettel nicht einmal gebraucht, denn die Nicknames sind einfach die Namen der jeweiligen Personen und das Passwort ist immer "enter". Die E-Mail-Adressen im Betrieb sind so eingerichtet, dass praktischerweise jeder über das Internet jederzeit zugreifen kann. Eben auch auf die Mails vom Chef.

Ich habe dabei kein schlechtes Gewissen, weil es erstens ein richtiger Scheißladen ist, zweitens es so doof von denen ist, den Zugang zu den eigenen E-Mails so leicht zu machen, und drittens es sogar noch dümmer von denen ist, die Passwörter nicht zu ändern, nachdem ein Praktikant gegangen ist. Ich habe noch mehr Passwörter und könnte denen so richtig ins Handwerk pfuschen, wenn die mich nicht sofort im Verdacht hätten. Im Moment überlege ich nur ernsthaft anonym den armen Socken zuschreiben, die sich per Mail auf eine weitere Praktikantenstelle in dem Sauladen beworden haben, und die zu warnen, da bloß nicht anzufangen.

Beichthaus.com Beichte #00024701 vom 09.09.2008 um 22:20:30 Uhr (8 Kommentare).

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