Weiblicher Fußballfan

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Hass Boshaftigkeit Sport

Heute war ich bei einem Fußballspiel meiner Mannschaft zugucken! Leider sahen wir auf dem vereisten Platz nicht gut aus und zu allem Überfluss war eine junge Frau (ca. 30 Jahre, gutaussehend) der Gäste mitgereist, die das Spiel die ganze Zeit sinnlos kommentieren […]
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Beichthaus.com Beichte #00002319 vom 28.11.2005 um 03:52:09 Uhr (1 Kommentare).

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Arbeitsverhalten meinem Gehalt anpassen

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Neid Faulheit Trägheit Ludwigsburg

Ich möchte hiermit beichten, dass ich mittlerweile mein Arbeitsverhalten meinem Gehalt angepasst habe. In unserer Firma bin ich als Berufsneuling schlecht bezahlt im Vergleich zu anderen Kollegen. Allerdings wälzen diese ihre Arbeit auf mich ab. Am Anfang habe ich mir auch wirklich große Mühe gegeben, da ich meinem Chef beweisen wollte, dass ich mein Geld wert bin. Das ging dann so lange bis ich herausfand, dass meine Kollegen teilweise das Doppelte bis Dreifache von meinem Gehalt verdienen und dabei nicht pro Monat circa 20 Überstunden ansammeln.


Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, mein Arbeitsverhalten anzupassen und verbringe somit knapp 50 Prozent meiner Arbeitszeit damit, dass ich im Internet surfe, rauchen gehe oder in unserer Kantine die Kaffeemaschine neu einstelle. Eigentlich tut es mir ja kein bisschen Leid, aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem manchmal, vergeht aber wenn ich wieder Internet surfe.

Beichthaus.com Beichte #00030006 vom 23.05.2012 um 13:53:20 Uhr in Ludwigsburg (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Eine zerstörte Hochzeit

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Dummheit Fremdgehen Ungerechtigkeit

Wir (6 Typen) beichten, dass wir vor zwei Jahren aus Versehen die Hochzeit unseres Freundes verhindert und durch die daraus resultierende Kettenreaktion viele Leute ins Unglück gestürzt haben. Es kam so: Wir organisierten seinen Junggesellenabschied und zogen mit ihm betrunken über den Kiez (Reeperbahn/Vergnügungsmeile in Hamburg). Dort musste er an junge Frauen Schnäpse verkaufen. So weit, so gut. Der Zufall wollte es, dass wir dort auch auf seine Ex aus Dänemark trafen, von der er sich zwei Jahre zuvor getrennt hatte und die wieder zurück nach Kopenhagen gezogen war und hier an diesem Wochenende nur eine Freundin besuchte. Sie umarmten sich lange und küssten sich. Daran ist an einem Junggesellenabschied nichts auszusetzen! Zumal noch ein finaler Puff-Besuch fest eingeplant war. Dann zogen wir weiter. 20/30 Minuten später, in einem unbeobachteten Augenblick, haute er aber ab. Unser Kollege war plötzlich verschwunden. Er war nicht mehr aufzufinden. Er war weg. Das Problem, er tauchte auch am nächsten Tag nicht mehr auf. Wir alle, seine Eltern/Schwiegereltern und seine Zukünftige suchten ihn überall. Einer von uns bekam dann eine SMS, in der unser Kollege schrieb, dass wir bitte der zukünftigen Braut das Ende der Beziehung mitteilen mussten. Er war mit seiner alten Liebe wieder zusammen und wollte mit ihr leben und nach Dänemark ziehen.

Natürlich hat uns alle Welt Vorwürfe gemacht und seine ehemalige Verlobte hasst jeden Einzelnen von uns. Immer noch! Zumal man sagen muss, dass die beiden eigentlich verdammt gut zusammengepasst hätten. Letztes Jahr hat er dann seine Dänin geheiratet, weil sie relativ schnell schwanger geworden ist. Naja, und seit April dieses Jahres lebt er wieder hier in Deutschland und hat sich von seiner dänischen Frau getrennt. Die uralten Probleme, die Gründe weshalb schon der erste Versuch mit den beiden scheiterte, waren auch diesmal wieder Schuld. Er ist natürlich über den bisherigen Verlauf seines Lebens recht unglücklich und war am Anfang schlecht auf uns zu sprechen, da er uns zumindest eine Teilschuld an seiner Misere gab. Aber jetzt hängen wir alle wieder zusammen an den Wochenenden ab und haben mächtig Spaß. Echte Freundschaft vergeht nie!

Beichthaus.com Beichte #00024158 vom 29.06.2008 um 00:39:52 Uhr (28 Kommentare).

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Versicherungsbetrug über 16.000 Euro

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Betrug Habgier Auto & Co.

Ich gebe zu, dass ich von Zeit zu Zeit derart hinterfotzige Pläne schmiede, dass ich mir überlege vielleicht meine Arbeit aufzugeben und mit solchen Dingen reich zu werden. Ich habe vor ca. zwei Monaten einen Opel Tigra Twin Top für ca. 19.000,- gekauft. Ich habe mit dem Händler eine 24-Stunden-Frist vereinbart, in der ich den Wagen kostenfrei testen kann. Bei Nichtgefallen bekomme ich mein Geld zurück. Ich machte also die Probefahrt und fuhr direkt - zur Allianz Versicherung meines Vertrauens. Dort versicherte ich das gute Stück gegen alles Mögliche, was einem Auto zustoßen kann. Natürlich OHNE Selbstbeteiligung. Am nächsten Morgen brachte ich den Wagen zum Opel-Händler zurück, löste den Vertrag auf mit der Begründung, dass mir das Fahrverhalten und das Handling nicht zusagen. Bedankte mich mit dem Versprechen, bald noch einmal wegen eines anderen Wagens vorbeizukommen.

Ich ging nach Hause und wartete vier Wochen ab. Dann meldete ich meiner Versicherung den Diebstahl des Opel Tigra Twin Tops. Man drückte mir Bedauern aus und versprach sich so schnell wie möglich bei mir zu melden. Einen Tag später hatte ich einen Anhörungsbogen der Versicherung in der Post. Ich machte u. a. mein Häkchen bei "Strafanzeige wurde fristgerecht gestellt" (durch Insiderinfos von einem Bekannten der bei einer Versicherung arbeitet weiß ich, dass die Versicherung nicht extra überprüft, ob wirklich Strafanzeige gestellt wurde). Ich fügte die Kopie des Kaufvertrages bei und schickte das Ganze an meine Versicherung. Ich hörte lange Zeit gar nichts bis ich vorgestern einen Brief in der Post hatte der mir verriet, dass mir die Allian* in den nächsten Tagen den Betrag von 16.854,63 (Schwackewert) gutschreiben wird. Nun ja, ich war baff, dass es wirklich geklappt hat! Ich freue mich wie Bolle! Und einen Termin beim Mercedes-Händler meines Vertrauens habe ich auch schon vereinbart. Mal gucken, ob andere Versicherungen ebenfalls so flott und fahrlässig handeln. In diesem Sinne! Allzeit gute Fahrt!

Beichthaus.com Beichte #00021215 vom 06.02.2007 um 05:10:06 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Täglich Selbstmordgedanken

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Selbstverletzung Sucht Verzweiflung Belgien

Ich leide schon seit etwa einem Jahr an SVV (selbstverletzendem Verhalten). Es hat damit angefangen, dass so einiges in meinem Leben schief ging. Meine Gefühle waren einfach nicht richtig. Mein Herz existiert irgendwie nicht mehr. Es fühlt keine Liebe, keine Freude, keinen Hass, keine Freundschaft. Nur den Schmerz, wenn ich mir mit einem Messer die Arme aufschneide. Ich kann einfach nicht mehr aufhören, mich zu ritzen. Ich habe schon viele, tiefe, hässliche Narben, aber niemand bemerkt sie. Wenn ich ein T-Shirt an habe, merkt es auch niemand. Ich habe auch täglich Selbstmordgedanken. Und diese werden jedesmal brutaler. In manchen Gedanken schneide ich mir nur die Pulsadern auf, in den anderen hacke ich mir Gliedmaßen mit einer Axt ab und kaue dann auf ihnen herum. Ich meine, wer würde mich denn vermissen? Meine Eltern, denen ich eh scheißegal bin? Meinen Freunden, die eh nichts von mir wissen? Ich weiß es einfach, dass mein Schicksal voraussagt, dass ich Selbstmord begehen werde. Ich werde nicht normal sterben. Ich werde einsam, allein, verlassen und verzweifelt mit aufgeschlitzten Pulsadern in einer Ecke gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00026807 vom 05.08.2009 um 21:23:45 Uhr in Belgien (Avenue Marie-Jose,1200 Brüssel) (50 Kommentare).

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