Mein neues Ekel-Hobby

14

anhören

Ekel Morallosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Meine Beichte bezieht sich auf ein komisches neues Hobby, das ich mir wohl irgendwie angelacht habe. Seit einigen Monaten liebe ich den Nervenkitzel und auch den unglaublichen Lach-Flash hinterher, den mir dieses Hobby bietet. Da ich damit aber ziemlich allein dastehe und der Rest der Umwelt mich eher als widerlichen Saubären und/oder als kreative Wildsau bezeichnen würde, möchte ich hier darüber beichten und dies hoffentlich als ersten Schritt sehen, um von dieser Aktivität loszukommen. Immer wenn ich auf öffentliche Toiletten muss, genieße ich es so sehr auf die Klopapierrolle zu strullen und diese dann im hohen Bogen in eine der anderen Kabinen zu pfeffern. Die entsetzten Aufschreie von denen die in den Zwischenkabinen sitzen oder stehen und die warmem Tropfen meines Nierensaftes abkriegen, sind schon eine wahre Freude. Aber das wirklich Beste ist, wenn die feucht-warme Rolle voller Strull und Brunz dann ihr Ziel erreicht und jemanden völlig Ahnungslosen trifft und überrascht.

Das geht inzwischen so weit, dass ich am Wochenende bewusst im Auto umherfahre, mir dabei literweise Kaffee oder Wasser reinpfeife und dann öffentliche Toiletten ansteuere, auf der Autobahn oder an Bahnhöfen, nur um meiner Leidenschaft zu fröhnen. Weil es doch ein bisschen gefährlich ist, erwischt und vertrimmt zu werden, muss ich immer schnell stiften gehen und ordentlich Fersengeld geben und kann mir das Spektakel nicht komplett anhören und ansehen. Trotz der Gefahr für mich und meine Löschspritze kann ich nicht damit aufhören. Zurzeit bin ich sogar am Experimentieren, wie ich meinen Mittelstrahl noch schärfer und würziger bekomme. Die Spargelsaison ist da sehr hilfreich... Es tut mir wirklich leid für all die Unschuldigen, die mein Hobby schon getroffen hat. Ich würde gerne aufhören aber die Befriedigung, wenn einer realisiert von was einem Geschoss er da gerade getroffen wurde, das ist einfach zu schön. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039966 vom 30.06.2017 um 02:03:18 Uhr in Leipzig (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mahlzeit!

42

Hass Aggression Zorn Regen

Ich hasse das Wort "Mahlzeit". In der Mensa sagt die Kassiererin beim Bezahlen jedes Mal Mahlzeit und verdirbt mir damit den Appetit. Am liebsten würde ich das Essen dann immer stehenlassen und angewidert weglaufen. Leider kann ich nicht sagen, wo diese Aversion ihren […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028740 vom 19.03.2011 um 15:02:57 Uhr in Regen (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Werkstudent ohne Arbeit

11

anhören

Betrug Faulheit Trägheit Arbeit Studentenleben Ludwigsburg

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich meinen Arbeitgeber betrüge. Seit Oktober arbeite ich als Werkstudent bei einem großen, international tätigen Unternehmen für 10 Stunden in der Woche. Die Arbeit macht mir Spaß, ich assistiere meinen Vorgesetzten und erfülle einige wichtige Aufgaben im Unternehmen, weshalb ich auch eine gewisse Verantwortung trage. Dafür erhalte ich auch einen sehr ordentlichen Lohn. Als ich mit dem Job angefangen habe, gab es Arbeit im Überfluss, da sich viel angestaut hatte, seit der letzte Werkstudent gegangen war - daher habe ich auch mal die eine oder andere Überstunde gemacht. Seit einer Weile hat sich das jedoch geändert. Tatsächlich habe ich auf der Arbeit kaum noch etwas zu tun. Von den 10 Stunden in der Woche arbeite ich höchstens 2-3 Stunden effektiv, den Rest der Zeit langweile ich mich zu Tode.

Damit das vor den Kollegen nicht auffällt, habe ich meistens irgendein wichtiges Dokument am Computer geöffnet oder tippe irgendetwas in eine Excel-Tabelle ein, um beschäftigt zu wirken. Manchmal mache ich auch ausgedehnte Klopausen, was weder meinen Kollegen noch meinen Vorgesetzten zu interessieren bzw. aufzufallen zu scheint. Nicht falsch verstehen, ich bin eigentlich ein disziplinierter Arbeiter und habe auch schon meinem Vorgesetzten das Problem geschildert, jedoch hat sich nichts geändert. Auch versuche ich meine Kollegen zu unterstützen, diese haben aber auch nicht immer Arbeit für mich. Da ich trotzdem immer versuche auf meine vorgegebene Arbeitszeit zu kommen, lasse ich mich sozusagen fürs Nichtstun bezahlen. Dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039357 vom 16.02.2017 um 19:21:22 Uhr in Ludwigsburg (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kretzen an der Kopfhaut

18

Selbstverletzung Ekel Sucht

Ich habe eine sehr schlimme Sucht. Ich kratze mir immer die Kopfhaut auf und dann esse ich die Kretzen, die sich bilden, wenn die Wunden wieder zuheilen. Ich kann dagegen überhaupt nichts machen. Manchmal esse ich sogar meine Schuppen, aber nur, wenn es gerade keine eingetrockneten Kretzen gibt. Gott sei Dank sieht man die offenen Stellen am Kopf wegen der Haare nicht. Bis jetzt weiß es nur meine Schwester und sie droht mir immer, es Freunden von mir zu sagen! Ich habe schon öfters probiert aufzuhören, aber dann fange ich immer wieder an, an meinem Kopf rumkratzen.

Beichthaus.com Beichte #00024407 vom 01.08.2008 um 13:04:59 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Bewerbungen an den eigenen Chef

14

anhören

Falschheit Lügen Arbeit Chef

Ich und ein Arbeitskollege, beide Azubis in einem großem Unternhemen, haben zusammen circa 60 falsche Bewerbungen während der Arbeitszeit geschrieben und an unsere Ausbildungsabteilung geschickt. Da wir beide im letzten Ausbildungsjahr waren, wussten wir ganz genau auf was unsere Ausbilder besonders viel Wert legen. Dementsprechend haben wir dann natürlich auch unsere Bewerbungen gestaltet. Die Bewerbungen haben wir teilweise online und teilweise direkt in das Fach der engeren Auswahl gelegt, heimlich natürlich. Unsere Hoffnung war, dass möglichst viele unserer Bewerber eingeladen werden und bei dem Einstellungstest im besten Fall niemand kommt.
Ganz so verlief es dann aber nicht. Aber immerhin wurden circa 32 unserer Bewerber eingeladen und am Tag des Einstellungstests blieben dementsprechend 32 von 51 Plätzen leer. Völlig ungewöhnlich für eine Firma, die sich vor Bewerbungen kaum retten kann. Die Aufregung war natürlich riesig und niemand konnte sich das Ganze erklären. Anrufe bei den Bewerbern blieben natürlich erfolglos und der Einstellungstest musste wiederholt und neue echte Bewerber rausgesucht und informiert werden. Insgesamt ein ganz schöner Aufwand und eine riesige Blamage für die verantwortlichen Personen. Der Verdacht fiel relativ schnell auf die Azubis, aber es konnte nichts bewiesen werden und die Sache verlief im Sand. Im Nachhinein tut mir die Aktion schon Leid und ich würde es nicht wieder machen. Aber zum damaligen Zeitpunkt haben uns unsere Ausbilder so dermaßen schikaniert, dass wir nicht anders konnten.

Beichthaus.com Beichte #00030285 vom 24.09.2012 um 18:27:55 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht