Diagnose Boreout

11

anhören

Verzweiflung Trägheit Arbeit Tirschenreuth

Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinen Arbeitgeber bescheiße. Meine Arbeit unterfordert und langweilt mich und meist habe ich nicht viel zu tun. Erkundige ich mich bei Kollegen, gibt es entweder nichts, was ich ihnen abnehmen könnte, oder sie geben mir lauter langweilligem Kleinscheiß, um den sie sich nicht selbst kümmern wollen. Generell kann ich auch mit meinen Kollegen nicht viel anfangen, sodass ich mir mit denen die Zeit auch nicht etwas angenehmer machen kann. Ich bin für 40 Stunden pro Woche angestellt und in manchen Wochen mache ich keinen Strich auf der Arbeit. Ich schlage nur mühselig meine Zeit tot und hasse diesen Arbeitsplatz. Da mich das alles so langweilt, versuche ich auch, mir wenigstens ein bisschen was von der verlorenen Lebenszeit zurückzuholen und schummle bei der Zeiterfassung. Zum Glück endet das Arbeitsverhältnis in absehbarer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00036529 vom 01.09.2015 um 14:09:28 Uhr in Tirschenreuth (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kündige alles für mehr Leben

0

Arbeit Faulheit Trägheit

Ich (m/29) habe keinen Bock mehr auf mein Arbeitsdasein. Ich habe Kollegen, mit denen ich klarkomme. Die Bezahlung ist gut. Die Verantwortung ist hoch. Trotzdem bin ich lange nicht mehr glücklich. Ich will mein berufliches Leben komplett ändern.
Mit sechzehn bin ich direkt nach der Realschule in die Ausbildung. Neun Jahre habe ich Schichtdienst geschoben. Meine aktuelle Tätigkeit macht mich nicht mehr glücklich. Am Ende ist man im Ernstfall nur eine austauschbare Nummer. Die Rente erlebe ich vielleicht gar nicht. Ich lebe im Hier und Jetzt.
Ich stecke nicht mehr meine gesamte Energie in die Arbeit. Man vergisst sich selbst dabei. Andere Interessen und Fähigkeiten bleiben unentdeckt. Meine Kollegen tun mir leid. Die meisten sind zwischen 45 und 50. Sie haben keine Kinder. Sie wirken verhärmt. Sie haben chronischen Kaffeemundgeruch. Ihr Leben dreht sich nur um den Job.
Ich lebe nur einmal. Ich muss länger arbeiten, als ich bisher auf der Welt bin. Deshalb werde ich meine Stelle kündigen. Ich tausche sie gegen einen Job mit weniger Verantwortung und mehr Freizeit. Weniger Verdienst nehme ich in Kauf. Ich will wieder leben. Ich will die kleinen Momente des Glücks spüren. Was andere Männer dazu sagen, ist mir egal. Ich bin gerne Nonkonformist.
Es gibt nichts Dümmeres, als sich nur über den Job zu definieren. Ich spare und denke an später. Aber nicht für die Rente. Man hat vielleicht noch sechs oder sieben gute Jahre. Dann ist man plötzlich krank oder tot. Mein Leben gehört mir. Es gehört keinem Unternehmen.

Beichthaus.com Beichte #00042312 vom 03.05.2022 um 18:23:26 Uhr (0 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

In der Spielecke

17

Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Shopping Leubsdorf

Ich (m) habe mal als circa 4-jähriger Junge in einem recht großen Einkaufszentrum bei einer Spielecke in die Legokiste geschissen. Später kam ein anderes Kind meinen Alters und hat in der Kiste rumgemengt. Ich find es heute furchtbar lustig, jedoch tut mir das arme Ding Leid, welches ziemlich eingesifft gewesen sein muss und sicherlich heute Coprophobie hat. Also passt auf euch/eure Kinder auf, falls ihr euch einer Spielecke näherst. Ich könnte da meine Hände im Spiel gehabt haben.

Beichthaus.com Beichte #00028827 vom 13.04.2011 um 20:46:19 Uhr in 53547 Leubsdorf (Im Boden) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit Schild gegen die Blitzer

36

anhören

Ungerechtigkeit Verrat Auto & Co.

Ich möchte hier beichten, dass ich regelmäßig Blitzer ärgere, die von der Polizei nicht ganz so oft, da ich mich mit den Messbeamten schon öfter gut unterhalten habe und die Toleranz auf 21 steht. Doch die privaten Messfirmen hier in der Gegend gehen mir gewaltig auf den Sack. Wurde bis jetzt 2 Mal geblitzt. Einmal mitten in der Nacht in einer 30er Zone (die 30 gelten wegen einem Busbahnhof in der Nähe, bei dem jedoch um halb 2 in der Nacht keinerlei Busse mehr verkehren und Sonntag morgens um halb 9. Auf der Straße unterwegs: genau, außer mir niemand, tja, Pech gehabt. Das schärfste war aber, dass mir ein Angestellter dieser privaten Messfirma die Polizei nach Hause geschickt hat. Angeblich wäre ich "mindestens 10 mal" an seiner Messstelle vorbeigefahren und hab alle per Lichthupe gewarnt. Insgesamt war ich aber nur 4 mal innerhalb kurzer Zeit vorbeigefahren. Einmal hin, dann wieder her, dann nochmal hin und dann wieder her ;) aber weil ich Termine hatte/was abzuholen. Da ich aber ein sehr auffälliges Auto habe, welches dem Messpersonal auch anscheinend nicht gefällt, stand dann die Polizei vor meiner Tür. Natürlich total genervt, dass die wegen so einem Mist ausrücken mussten. Dann sagte der Polizist zu mir (und das fand ich wirklich toll) ich soll doch ein Schild nehmen und aufstellen, da kann der mir gar nichts und sie müssen nicht sinnlos rausfahren und sich um so eine Lapalie kümmern.


Seitdem hab ich einige große laminierte Radar-Schilder im Auto (Schwarze Schrift auf neongelbem Papier). Da ich beruflich den ganzen Tag rumfahren muss komme ich sehr oft an Blitzern vorbei. Und wenn ich dann sehe, dass es das ****** von der privaten Abzockfirma ist, wird flott so ein Schild montiert (entweder an einem parkenden Auto hinterm Scheibenwischer oder mit Kabelbinder an ein Verkehrsschild etc) und der Mann macht kein Geschäft mehr. Wenn ich nach einer Zeit wieder vorbeikomme und der gute Mann ist weg, dann wird das Schild wieder eingepackt. Bisher weiß keiner, dass ich derjenige mit den Schildern bin. Stand sogar mal in der Zeitung, dass irgendein Unbekannter wohl etwas gegen Geschwindigkeitskontrollen hat. mit Bild von so einem Schild. Keiner weiß es, außer ihr jetzt! Inzwischen hat einer meiner Kollegen auch schon Schilder im Auto, ein 3. will auch noch mitmachen. Bin nicht für Anarchie auf den Straßen, aber man kann es mit der Überwachung auch übertreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027276 vom 01.12.2009 um 18:48:59 Uhr (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mit einem Sextape zum Erfolg

18

anhören

Waghalsigkeit Peinlichkeit Musik Partnerschaft

Ich bin der Freund einer mäßig bekannten Sängerin, bei der die Karriere etwas ins Stocken geraten ist. Um diese wieder anzukurbeln, habe ich überlegt, ob ich nicht ein Sextape durchsickern lassen soll. Es tut mir weh zu sehen, dass sie sich von einem erniedrigenden TV-Format zum Nächsten schleppt, nur damit die Zuschauer ihr Gesicht nicht vergessen. Meiner Meinung nach ist ein Sextape weniger peinlich, als diese billigen Shows für behinderte Hohlköpfe.

Beichthaus.com Beichte #00038887 vom 03.11.2016 um 12:35:10 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht