Koffeinüberempfindlichkeit

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Unreinlichkeit Ekel Arbeit Gesundheit

Ich habe eine ganz ganz üble Koffeinüberempfindlichkeit, die sich in Zittern, Herzrasen, extremer Unruhe und Übelkeit äußert. Das wäre jetzt ja an sich gesehen nicht so problematisch, da ich koffeinhaltige Getränke vermeiden könnte, aber ich trinke für mein Leben gern Arabicakaffe und grünen Tee, am liebsten unverdünnt und ohne Milch. Das geht eigentlich nie gut und dadurch ist auch meine beichtenswerte Tat entstanden. Ich bin Psychiater und teile mir meine Praxis mit zwei Psychologinnen. Am Freitag war ich so frei mir nach dem Mittag im Beisein meines "Lieblingspatienten" (labil, agressiv, suizidal, unklare Borderlinesymptomatik) zur Entspannung einen Espresso zu gönnen, der ordentlich stark war. Ziemlich bald bemerkt ich eine Hitzewelle und konnte mich nicht mehr so recht darauf konzentrieren, was mir der Patient an Therapiefortschritten mitteilte. Es gluckerte auch etwas im Bäuchlein. Das zu ignorieren war mein erster Fehler. Der zweite Fehler war einer der ganz üblen Sorte: Der Patient war gerade am gehen, und meine Reaktion auf den Espresso lies etwas nach, als ich in dem mir inne wohnenden männlichen Unverwundbarkeitswahn dachte "Ach was soll's denn, zur Feier des Tages gönnste dir noch einen grünen Tee." Dazu muss ich sagen dass normalerweise schon eine Tasse von dem Zeugs für ein zünftiges russisches Roulette in meinen Eingeweiden reicht, auch ohne mir vorneweg einen starken Espresso in den Rachen zu kippen.
Die nächste und letzte Patientin dieses Tages nimmt Antidepressiva. Sie kam rein und setzte sich, während sich ein spürbarer Aufruhr in meinem Schnitzelgrab manifestierte. Mir stand der kalte Schweiß auf der Stirn und ich zitterte die ganze Zeit der Sitzung wie ein Junkie auf Entzug. Die Patientin guckte etwas komisch, aber ich hielt tapfer durch, zumindest eine Weile, schließlich wurde mir jedoch echt übel. Ich rannte auf die Praxistoilette und übergab den Tee samt restlichen Mageninhalts der Kloschüssel. Wegen des Zitterns war ich allerdings nicht ganz so treffsicher, daher geriet eine ganze Menge daneben. Ich wollte die Bescherung wegmachen, aber das ging nicht wegen des Geruchs, der rief nämlich immer neue Würgereize hervor. Ich schickte die Patientin nach Hause und legte mich erstmal in meinen Therapiesessel. Plötzlich hörte ich einen angeekelten Schrei aus der Toilette. Eine meiner Kolleginnen hatte die Bescherung wohl mitbekommen und kommandierte die Schwester zum Aufputzen. Zum endgültigen Feierabend fragten mich die anderen, ob ich wüsste wer die Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte. Ich sagte ich wüsste es nicht, aber meine letzte Patientin wäre auf Antidepressiva und vertrüge diese nicht so gut, vermutlich wäre das der Grund für die unappetitliche Szenerie. Die anderen glaubten mir das unbesehen. Hoffentlich sprechen sie meine Patientin nächsten Freitag nicht auf den Vorfall an.

Beichthaus.com Beichte #00007707 vom 11.04.2006 um 05:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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Ein gut bezahlter Job bei der Stadt

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Verzweiflung Engherzigkeit

Ich möchte so gerne im Lager arbeiten und Pakete sortieren oder wenigstens an der Rezeption, wo ich dann telefonieren kann. Jetzt habe ich einen gut bezahlten Job bei der Stadt, sowas Ähnliches wie Vorstandssekretärin. Ich bin so unglücklich in diesem Job.

Beichthaus.com Beichte #00008456 vom 27.04.2006 um 22:14:50 Uhr (4 Kommentare).

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Wir begegnen uns wieder!

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Hass Engherzigkeit

Ich hasse mich für meine Taten, die ich tue, um immer wieder die zu verletzen, die ich in Wirklichkeit beschützen will. Es tut mir leid, aber ich bin eben nicht so stark gegen meine Familie anzukommen. Hoffe, ihr könnt mir verzeihen und dass wir uns in einem anderen […]
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Beichthaus.com Beichte #00005839 vom 02.03.2006 um 06:28:42 Uhr (1 Kommentare).

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Schleimende Heuchler

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Zorn Falschheit Ungerechtigkeit

Ich kann Heuchler nicht leiden. Also beispielsweise Leute, die jemanden vollsülzen, wie sehr sie ihn doch mögen - aber im nächsten Moment, sobald derjenige aus der Reichweite ist, sagen: "Gut, dass er endlich weg ist, der nervt." Ich lasse diese Leute gerne peinlich auflaufen. Oder bei Leuten, die beispielsweise ihrem Vorgesetzten wegen irgendwelchem Unsinn in den Allerwertesten kriechen. Was ist schon dabei, wenn der Vorgesetzte Veganer ist und der Mitarbeiter nicht? Wenn der dem Chef vorflötet: "Ich esse auch schon seit Jahren nichts Tierisches mehr, auch aus Gründen der Welternährung", freue ich mich schon, ihn im nächsten Moment auf unser gestriges Schnitzelessen anzusprechen. Ich meine, wenn ich jemanden oder irgendwas nicht mag und bei Fragen aus Taktgefühl nicht ganz die Wahrheit sage, ist das etwas anderes. Aber von mir aus herumzuheucheln - nein, das ist armselig.

Beichthaus.com Beichte #00037421 vom 17.01.2016 um 20:40:17 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Probleme beim Oralverkehr

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Begehrlichkeit Verzweiflung Wollust Partnerschaft

Ich (w) beichte, dass es mich total stört, dass mein Freund nicht in meinem Mund kommen möchte. Er findet es widerlich. Mich dagegen macht schon die Vorstellung total geil. Ich kann ihn nicht dazu überreden und möchte es auch nicht. Trotzdem ist es etwas, das mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00036162 vom 14.07.2015 um 20:51:12 Uhr (12 Kommentare).

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