Robin Hood und das Steak im Auspuff

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Dummheit Vandalismus Stolz Trunksucht Berlin

Ich habe mal mit zwei Kumpels in Berlin ein wenig Randale gemacht. Angefangen hat es mit einem lustigen Grillabend, ohne viel Alkohol oder so. Naja, jedenfalls kamen wir dann auf unserem Verdauungsspaziergang auf die eine oder andere "lustige" Idee: Zuerst haben wir so ein alten Nissan angepinkelt, schön an die Türgriffe. Im Auspuff desselben Wagens habe ich ein Würstchen platziert, und kurz danach haben wir erst einem Corsa, dann einem gepimpten 3er BMW den Auspuff mit Nackensteak verstopft, sowie großzügig Marinade über Scheiben (-Wischer) verteilt.

Später haben wir noch Busfahrpläne geklaut und in Briefkästen gestopft, bzw unter Scheibenwischer geklemmt. Leider habe ich keine Reaktionen mitbekommen, aber wegen der letzten geschilderten Aktion fühle ich mich ein bisschen wie Robin Hood.

Beichthaus.com Beichte #00024689 vom 08.09.2008 um 17:15:22 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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Ungerechte Welt

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Habgier Ungerechtigkeit Geld

Ungerechte Welt
Seit mein Vater vor wenigen Jahren im Lotto gewonnen hat, und er hatte immer gut Geld (Anwalt), bekomme ich (25) und meine Schwester (29) jeden Monat 2.500 Euro von ihm überwiesen. Er sagte uns, wir müssen, wenn wir wollen, nie wieder arbeiten. Das Geld bekämen wir so oder so. Auch wenn er stirbt, geht alles an uns. Er hat das Geld so angelegt, dass das Stammkapital nie angegriffen wird und wir von den Zinsen mehr als Leben können. Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt, werde nie wieder arbeiten müssen, und das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe jahrelang mein Leben genossen, tue es jetzt auch und habe mich trotzdem charakterlich nicht groß geändert. Geld kommt nun mal zu Geld, wenn andere ärmere Leute im Lotto gewinnen, haben sie hinterher meist weniger Geld als vorher. Sie kennen es nunmal nicht, mit Geld groß geworden zu sein. Ich finde es trotzdem nur ungerecht, dass die Armen immer ärmer werden, die Reichen immer reicher. Seitdem ich das weiß, spende ich jeden Monat zusammen 1.000 Euro an die Tafel in meiner Großstadt und eine Obdachlosenküche. So beruhige ich mein Gewissen und kann trotzdem mehr als gut leben. Wenn er mal sterben sollte, werde ich von der Hälfte meines geerbten Teils eine Stiftung gründen, und mich um Projekte in der BRD kümmern, hier gibt es erst mal genug zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00029475 vom 30.10.2011 um 22:46:25 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Tagträumen

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Sucht Manie

Ich habe schon seit ich klein bin die Angewohnheit tagzuträumen. Allerdings mache ich das ganze ein wenig anders als die meisten Leute, ich nenne es hibbeln. Dabei stelle ich mich irgendwo in mein Zimmer vor einen Schrank und bewege meine Finger ganz schnell hoch und runter. Das ganze hilft mir irgendwie mich besser auf den Tagtraum zu konzentrieren und ich blende dabei meine Umgebung fast komplett aus. Ich weiß , das ganze klingt ziemlich strange aber es ist wie eine Sucht und manchmal mache ich das stundenlang, so dass mir die Füße vom vielen stehen wehtun. Es macht tierisch Spaß und ich male mir dabei die tollsten Dinge aus wie ich zum Beispiel dass Fußballprofi oder durch irgendeinen glücklichen Zufall reich werde. Natürlich stehe ich immer im Mittelpunkt. Ich habe noch nie jemandem davon erzählt und werde es wohl auch nicht tun, denn eigentlich bin ich ein ganz normaler Student der nur eine kleine Macke hat.

Beichthaus.com Beichte #00029860 vom 13.03.2012 um 14:09:05 Uhr (35 Kommentare).

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Spezialbier für den Penner

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Boshaftigkeit

Vor vielen Jahren, als ich von ein paar Bier noch völlig betrunken wurde, war ich mit einem Freund in der Stadt. Wir setzten uns, nachdem wir uns jeder ein Sixpack Dinkel Acker bei der Tanke geholt hatten, auf die Stufen einer Kirche. Vor uns, etwa zehn Meter entfernt, saß an einer Bushaltestelle ein fertiger Penner. Das Bier leerte sich schnell und wir wurden immer voller. Als ich tierischen Harndrang verspürte, stellte ich mich an die Mauer, wo wir zuvor die leeren Bierflaschen abgestellt hatten und verrichtete mein Geschäft. Treffsicher füllte ich so eine komplette Flasche mit meiner Pisse. Nun kommt die miese Nummer, für die ich mich noch heute bitterlich schäme. Die Pisse in der Flasche hatte oben eine kleine Schaumkrone, was mich zu der Idee verleiten ließ, die frisch bezapfte Flasche mit einem Kronkorken wieder zu verschließen, zu dem Penner zu gehen, vor seinen Augen die zuvor befüllte Flasche zu öffnen und ihn einzuladen, doch ein Bierchen mit uns zu zischen. Der nichts ahnende Penner hat die Flasche freudig angesetzt und sofort zwei tiefe Schlucke von meiner noch warmen Pisse genommen. Wir sind daraufhin beide gerannt, als wäre der Teufel hinter uns her. Mir ist dies wirklich extremst unangenehm, aber ich war damals noch fast ein Kind und es liegt schon über zehn Jahre zurück. Bitte macht es nicht nach.

Beichthaus.com Beichte #00025423 vom 19.12.2008 um 16:27:21 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Nacht, die mein Leben veränderte

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Begehrlichkeit Stolz Last Night

Meine Schwester hat ihren Schulabschluss auf einer Mädchenschule gemacht. Wie es sich gehört, habe ich mich zur Feier des Anlasses auch recht gut angezogen - keinen Anzug, aber sonst sehr vornehm. Meine Eltern haben mich dazu gezwungen, ich sollte ein wenig auf meine "kleine" Schwester aufpassen. In Wirklichkeit wollten sie, glaube ich, nur, dass ich mal rausgehe. Und mittlerweile bin ich ihnen dankbar dafür. Auf der Party danach herrschte eine besondere Stimmung: Die Mädels fühlen sich plötzlich erwachsen, ziehen sich sehr freizügig an und sind irgendwie extrem high von ihren Hormonen. Und am Abend stieg dann auch noch der Alkoholpegel. Die meisten waren zwar nicht stockbesoffen aber doch ziemlich angeheitert. Natürlich war ich auch nicht der einzige Kerl. Die anderen trugen zumeist jedoch Trainingsanzüge. Naja, ich wurde dann ziemlich heftig angegraben und die ganze Zeit von ein paar Mädels angeschaut. Ich bin nicht schüchtern, aber auch kein Player - und trotzdem wurde ich oft nach meiner Nummer gefragt. Ich habe dann so getan, als wäre das für mich selbstverständlich und habe die Nummern ausgetauscht. Allerdings habe ich die Situation wirklich nicht ausgenutzt. Viele der Mädels haben sich extrem gefreut, andere wollten sofort mehr - und ich hatte in den nächsten Wochen fast jeden Tag eine Begleitung oder ein kleines Date. Absolut ungewöhnlich für mich, da ich sonst immer die zweite Wahl bin, weil ich eher der ruhige Typ bin.


Aber nun zu meiner Beichte: Auch wenn ich nicht an allen Mädels Interesse hatte, habe ich sie dezent angeflirtet. Ich wollte ihnen nicht den Abend vermiesen oder den ersten Tag als "Erwachsene" kaputtmachen. Und es hat sich gelohnt. Durch eine der Bekanntschaften habe ich eine gut bezahlte Stelle in der Firma ihres Vaters bekommen. Im Moment bin ich noch nicht fest angestellt, aber da alle mit meiner Arbeit zufrieden sind, gehe ich davon aus, dass ich übernommen werde. Ich habe damit also auch jemandem die faire Chance auf einen Arbeitsplatz genommen, den ich nur über Beziehungen bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00034233 vom 31.10.2014 um 22:37:01 Uhr (12 Kommentare).

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