Die Liebe meines Hundes

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Falschheit Engherzigkeit Tiere

Ich (w) habe seit circa einem halben Jahr einen unfassbar süßen und lieben Hund. Er gehört zu den besten Dingen, die mir je passiert sind. Wir haben ihn zwar offiziell als "Familienhund" angeschafft, aber da es eh geplant ist, dass ich ihn bei meinem Auszug mitnehme, weiß eigentlich jeder, dass er in erster Linie mein Hund ist. Das wird vor allem dadurch bestätigt, dass ich mich die meiste Zeit um ihn kümmere. Nun ist es allerdings so, dass meine Schwester vor einer Woche aus Kanada zurückgekommen ist, wo sie ein Auslandsjahr gemacht hat. Ich liebe meine Schwester und habe mich schon unheimlich auf sie gefreut. Allerdings hatte ich auch Angst, dass sie irgendwann die neue Bezugsperson meines Hundes wird, da sie ja fortan sehr viel zu Hause sein würde. Und am Anfang wurde diese Angst nur geschürt. Er findet sie nämlich super. Das gönne ich ihr und ihm ja auch, aber, auch wenn es egoistisch ist, wollte ich seine "Mama" bleiben. Aber nun zur Beichte. Meine Schwester wollte alleine mit meinem Vater shoppen gehen und sie wollten den Hund mitnehmen. Aber schon bei dem Gedanken bekam ich die Krise, ich wollte nicht, dass mein Kleiner nicht da ist, wenn ich von der Schule nach Hause käme. Aber was wollte ich machen, ich fügte mich also und ging normal zur Schule. Auf dem Weg nach Hause traf ich dann meine Schwester, als sie gerade mit dem Kleinen Spazieren war. Natürlich begleitete ich sie dann ein Stück und an einer Wiese ließ sie ihn von der Leine und ich verabschiedete mich von ihr. Allerdings nicht von ihm, da ich wusste, wie er dann reagieren würde.


Normalerweise ist er nämlich nicht gerne von mir getrennt und würde dann hinter mir herlaufen. Deswegen habe ich dann versucht, mich unbemerkt davonzuschleichen, in der Hoffnung, dass er mir hinterherläuft. Und nach ein paar Metern tat er auch genau das, denn ich hörte meine Schwester seinen Namen rufen und sah, dass er auf der Suche nach mir war. Er wurde ganz aufgeregt, und als er mich sah, flitzte er sofort los und rannte zu mir. Ich habe mich gefreut wie ein Keks. Nicht nur darüber, dass er mich offenbar mehr mag als sie, sondern auch darüber, dass er auf ihr Rufen gar nicht reagierte. Ich brachte ihn dann zu ihr, wo sie ihn an die Leine nahm und als wir dann beide unserer Wege gingen, hörte ich ihn noch eine ganze Weile laut winseln und bellen. Ich möchte also beichten, dass ich von der Liebe meines Hundes abhängig bin, und dass ich meine Schwester nicht über sein Verhalten aufgeklärt habe. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mich tierisch gefreut habe, die Bestätigung meines Hundes in dieser Form zu sehen. Ich weiß, das klingt echt armselig und vermutlich wird das auch niemand verstehen. Aber ich könnte es einfach nicht ertragen, wenn er eine neue Bezugsperson entdecken würde.

Beichthaus.com Beichte #00032423 vom 19.12.2013 um 18:07:30 Uhr (7 Kommentare).

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Die habgierige Menschheit

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Habgier Maßlosigkeit Geld

Eine Zeit lang habe ich wirklich viel Geld verdient und dann angefangen 5-Euro-Scheine an öffentlichen Plätzen liegen zu lassen und mir anzuschauen, wer das Geld aufhebt, und wer nicht. Als ich einmal sogar einen Zwanziger für dieses Unterfangen mitnahm und ihn unauffällig am Bahnhof ablegte, konnte ich beobachten, wie ein Penner den Schein lange anstarrte - wohl um herauszufinden, ob er jemandem gehört. Dann ging er vorsichtig zu dem Schein hin und gerade, als er ihn aufheben wollte, sah das auch noch ein anderer Mann. Er war allerdings gut gekleidet - und schnappte ihm den Schein sofort vor der Nase weg. Er sagte dann auch noch ein paar Worte zu dem Penner, und egal, was er sagte, es war falsch. Was ich jetzt beichten möchte? Dass ich nichts unternommen habe. Und ich möchte stellvertretend für diesen gierigen Mann beichten, und ich hoffe sehr, dass das Karma bei ihm voll zuschlägt.

Beichthaus.com Beichte #00032420 vom 19.12.2013 um 02:44:35 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Schleicher und Schläfer auf der Autobahn

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Maßlosigkeit Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich meinen Führerschein häufig unverschuldet aufs Spiel setze. Ich fahre sehr riskant, wenn nicht sogar extrem und ich bin noch nie schwerwiegend bestraft worden. Trotz meines Fahrstils nehme ich Punkte von meinen Kumpels auf meinen Namen auf. Ich mache das nicht aus Geldgier oder Vorteilen, sondern einfach nur, um ihnen einen Gefallen zu tun. Ich weiß, dass ich durch die recht häufigen Vergehen meinen Führerschein gefährde. Wenn man zum Beispiel kurz hintereinander auf der Autobahn mit vierzig Sachen zu viel erwischt wird, kann das einen Monat Fahrverbot bedeuten, aber irgendwie finde ich das noch sehr harmlos. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man dicht auffährt, oder jemanden bedrängt. Aber mit einem schönen Wagen bei freier Autobahn vierzig Sachen langsamer fahren, nur weil da eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist, finde ich doch fragwürdig. Außerdem möchte ich beichten, dass ich diese "Schleicher" und "Schläfer" auf den Autobahnen nicht verstehe. Ich kann einfach nicht mit 120 Sachen auf der linken Spur tuckern, dabei schlafe ich ja ein - im Gegensatz zu meinen Freunden werde ich halt nur nie erwischt! Ich bitte also um Absolution dafür, dass ich einen absolut illegalen Fahrstil aber auch unverschämtes Glück habe, und dies dafür nutze, meinen Freunden hin und wieder aus der Patsche zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00032417 vom 18.12.2013 um 23:46:11 Uhr (13 Kommentare).

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BDSM in der Gesellschaft

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Fetisch Aggression Zorn Vorurteile Gesellschaft

Mich regt die totale Engstirnigkeit und Verklemmtheit in der Gesellschaft auf. Alles, was nicht jeder macht, und das etwas anders ist, wird als peinlich und krank abgestempelt. Genauer gesagt geht es mir um BDSM. Das ist zwar durch "Shades of Grey", was ich allerdings […]
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Beichthaus.com Beichte #00032412 vom 17.12.2013 um 14:45:16 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Meine Sitzungen beim Psychologen

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Falschheit Lügen Neugier Betrug

Meine Sitzungen beim Psychologen
Ich (m/24) interessiere mich sehr für Psychologie, habe aber berufstechnisch einen anderen Weg eingeschlagen. Vor sechs Monaten wollte ich dann mal schauen, was ein Psychologe den ganzen Tag macht, und mein Wissen über die Psychologie erweitern. Ich ging dann zum Hausarzt und habe ein psychisches Problem vorgetäuscht. Er hat mich dann einem Psychologen überschrieben. Bei diesem bin ich nun seit 12 Sitzungen. An dieser Stelle muss ich beichten, dass er seit fünf Sitzungen weiß, dass ich keine psychischen Probleme habe und mich nur für sein Wissen interessiere. Er findet es allerdings sehr interessant, was ich mache und therapiert mich weiterhin. Oft entstehen sehr interessante, angeregte Diskussionen bei unseren Sitzungen. Wir haben es ziemlich gut zusammen. Ich beichte also, dass ich mein Wissen auf Kosten der Versicherungsnehmer erweitere. Zudem genieße ich es, die Arbeit wegen meiner Therapie dann immer etwas früher verlassen zu dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00032410 vom 16.12.2013 um 12:11:21 Uhr (21 Kommentare).

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