Der unfhige Manager

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Feigheit Verrat Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/37) werde wohl bald meinen Job kndigen. Ein Angebot von einem anderen Unternehmen habe ich schon. Damit drfte ich dann der Dritte dieses Jahr sein und es tut mir um die Firma leid, da ich dort bereits seit siebzehn Jahren arbeite. Der Grund dafr ist, dass mein Chef vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit in den Ruhestand gehen musste. Und da er keine Kinder hatte, hat er sein Unternehmen dann verkauft. Die Firma ging dabei an eine grere Unternehmensgruppe, die hier dann einen Manager eingesetzt hat. Der allerdings nur von betriebswirtschaftlichen Dingen eine Ahnung hat, aber nicht von der Arbeit, die wir hier ausfhren. Einzig und allein wichtig war, dass die Zahl unter dem Strich stimmt und mglichst hohe Gewinne eingefahren werden. Dabei war vieles sehr widersprchlich, auf der einen Seite mussten wir Seminare besuchen, um das Teamwork zu verbessern, auf der anderen Seite wurden Mitarbeiter gegeneinander in Konkurrenz gestellt. Beispielsweise wurde zwei Sekretrinnen erzhlt, dass man eine entlassen wrde, allerdings wrde sich das erst in einem halben Jahr entscheiden. <br /> <br /> Das Schlimmste aber war, dass wir unter einem enormen Zeitdruck gesetzt wurden, der noch in Verbindung mit Kontrollwahn stand. Bei einer Arbeit, bei der man viel denken muss, ist so etwas fatal, es sind nur noch Fehler passiert! Teilweise richtig Teure, die mit einem enormen Aufwand wieder beseitigt werden mussten. Natrlich hat auch die Anzahl der Krankentage bei meinen Kollegen zugenommen, viele davon haben auch zugegeben, dass sie krankfeiern, weil sie sich ein paar Tage erholen mssen. Wir haben versucht, den Manager darauf anzusprechen, und auch die Unternehmensgruppe, aber die Leute haben es wirklich nicht begriffen. Hauptsache schnell, alles andere ist egal. Nachdem jetzt vor einigen Tagen wieder ein langjhriger Kunde abgesprungen ist, werde ich den Laden endgltig verlassen. Die Firma macht dieses Jahr das erste Mal in ihrer dreiigjhrigen Geschichte Verluste, unser Manager gibt den Mitarbeitern dafr die Schuld und da seine Vorgesetzten aus demselben Holz sind wie er, glauben sie es auch. Ich beichte also, dass ich viele meiner Kollegen, die nicht einfach so ihren Job wechseln knnen, im Stich lasse. Im Grunde genommen verlasse ich das sinkende Schiff.

Beichthaus.com Beichte #00032392 vom 12.12.2013 um 14:03:30 Uhr (16 Kommentare).

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Kameras im Badezimmer

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Misstrauen Trunksucht Last Night Studentenleben

Ich (w/20) beichte, dass ich nichts und niemandem traue. Besonders keinem mnnlichen Wesen. Vor ein paar Wochen waren meine Freunde und ich auf eine Hausparty eingeladen. Die Gastgeber waren ein paar Typen, darunter auch einer aus meinem Studiengang. Trotz der guten &quot;Verpflegung&quot; mussten wir keinen Eintritt zahlen und ich war an diesem Abend echt betrunken und ging fters aufs Klo. Seit der Party habe ich das komische Gefhl, dass die Typen Kameras im Badezimmer installiert haben, um die weiblichen Partygste auszuspannen. Ich wei nicht, wie ich darauf komme, vielleicht denke ich einfach, dass die meisten Kerle notgeil sind. Aber der Gedanke, dass die mich im betrunkenen Zustand unten ohne gesehen haben und sich jetzt einen abwedeln oder Vergleiche anstellen, macht mir total Angst. Besonders, weil ich die ja oft in der Uni sehe und jetzt befrchte, dass sie mehr ber mich wissen, als mir lieb ist.

Beichthaus.com Beichte #00032391 vom 13.12.2013 um 01:18:15 Uhr (19 Kommentare).

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“Folge

Kummerkasten fr eine Nacht

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Feigheit Lügen Selbstsucht

Ich (w) mchte beichten, dass ich zu einer Zeit, in der ich mit meinem Freund lang anhaltenden und heftigen Streit hatte, einem vllig unbeteiligten Mann bel mitgespielt habe, um mich besser zu fhlen. Damals verbrachte ich gerade einige Tage bei meinen Eltern, da ich fr eine Prfung lernen musste, und daheim nicht die ntige Ruhe finden konnte. Auch an diesem Tag war ich wieder ziemlich down, weil es trotz der Distanz wieder Streit gegeben hatte. Wir hatten versucht, uns einfach ganz normal per Telefon zu unterhalten, und das war in die Hose gegangen, als die Gereiztheit wieder berhandnahm. Daraufhin wurde verrgert aufgelegt, und ich schmiss vor lauter Frust mein Vorhaben, an dem Tag noch das Kapitel durchzuarbeiten. Stattdessen setzte ich mich mit einem Bier vor meinen Rechner und begann, auf einer x-beliebigen Chatseite mit den Menschen zu texten. Ich wollte einfach mal ein paar freundliche Worte hren, und da es bereits spt war, wollte ich weder meinen besten Freund noch meine Schwester mit meinem Rededrang behelligen. Relativ schnell kam es dazu, dass ich mich mit einem jungen Mann gut verstand, er war, wenn ich mich recht entsinne, etwa 23 Jahre alt, also etwas jnger als ich. Wir unterhielten uns am Telefon, und mir war schnell klar, dass dies ein schchterner Kerl mit wenig Erfahrung war, der gerade einfach berglcklich war, mit einer Frau zu sprechen. Noch dazu einer, die seine Interessen teilte und anscheinend alles toll fand, das er von sich gab. Das stimmte aber auch tatschlich. Angesichts der Streitereien fand ich diesen Mann gerade einfach supernett und hielt ihn fr den feinsten Kerl der Welt. Dementsprechend war ich freundlich und hflich zu ihm, aber muss zugeben, dass es mir ebenso recht gewesen wre, wenn ein x-beliebiger anderer freundlicher und lieber Mensch dort gesessen und mit mir geredet htte. <br /> <br /> <br /> Es tat einfach so gut, einmal nette Worte von einem Mann zu hren. Das ich vergeben war, sagte ich ihm nicht, er fragte jedoch auch nicht, und ich stellte ihm nichts in Aussicht. Aber ich denke, er hat sich ziemlich groe Hoffnungen gemacht. Das merkte ich dann am nchsten Morgen, kurz nach acht Uhr in der Frh, als knappe fnf Stunden nach dem Auflegen eine SMS von meinem Gesprchspartner kam. Er konnte es nicht einmal einen Tag lang aushalten, der unbeholfene Kerl. Ich verfluchte mein Ich vom Vorabend. Dass ich herzloses Weib nun wohl die seste mnnliche Jungfrau der Welt fr andere Frauen verdorben haben knnte, einfach nur durch mein kaltes und egoistisches Verhalten. Da ich jedoch andere Sorgen hatte, schob ich die Aufklrung der Angelegenheit auf die lange Bank. Dies tat ich immer wieder, bis ich eines Tages, Jahre spter, wieder die SMS in meinem Speicher fand - ich hatte sie nie gelscht, weil ich mich immer darum hatte kmmern wollen. Nun ist es natrlich zu spt und ich schme mich dafr. Ich beichte hiermit, dass ich nicht den Mumm hatte, einem lieben Kerl vernnftig zu sagen, dass ich weder etwas von ihm wollte, noch wirklich Interesse an ihm als Person hatte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032390 vom 12.12.2013 um 20:41:51 Uhr (9 Kommentare).

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Verheimlichte Vorliebe

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Fetisch Verzweiflung Falschheit Partnerschaft

Ich lge meinen Freund an. Es tut mir furchtbar leid, aber ich bin fast schon dazu gezwungen. Er ist der Typ, der eher auf Kuschelsex steht, als auf etwas Hrteren oder Dominanteren, wie ich das tue. Ich wusste das von Anfang an und habe ihm deshalb nie erzhlt, []
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Beichthaus.com Beichte #00032389 vom 12.12.2013 um 11:11:39 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Meine Angst vor der Familienvereinigung

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Feigheit Verzweiflung Familie

Ich (w) mchte beichten, dass ich meine Lieblingstante schon seit Jahren nicht besucht habe, obwohl sie an Krebs erkrankt ist. Jeden Tag frage ich mich, wie es ihr geht, und habe Angst um sie. Ich traue mich jedoch nicht, sie selbst zu fragen. Ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und sozialen ngsten, den Groteil der Zeit unbehandelt, und habe vor diesem Hintergrund in meiner Jugend einige ziemlich beschrnkte Dinge getan, wenn es mir wirklich dreckig ging. Ich bin weggelaufen, habe die Schule abgebrochen, mich an den Hals x-beliebiger Mnner geworfen und dergleichen. Auch wenn ich jetzt wieder ein ordentliches Leben fhre, schme ich mich deswegen noch immer so sehr vor meiner Familie, dass ich nur noch zu meinen Eltern und meiner Schwester Kontakt habe, mich jedoch nicht traue, mit meinen zahlreichen Cousinen und Tanten, die frher meine besten Freundinnen waren, Kontakt zu halten. Oder zu meiner Oma, die sehr lieb ist und die auch nicht jnger wird, nicht einmal anrufen kann ich sie. Ich habe groe Angst, dass ich diesen Kontakt nie wieder aufbauen kann, traue mich jedoch nicht unter die Augen dieser Menschen. Nun, da sogar eine so liebe Verwandte eine Krankheit erleiden muss, die die Dauer ihres restlichen Lebens ungewiss macht, habe ich jeden Tag den Wunsch dort einfach hinzufahren. <br /> <br /> <br /> Wenn ich mir dann aber wieder vorstelle, ein Gesprch fhren zu mssen, in dem all die Dinge wieder aufkommen knnten, die man in meiner Familie ber mich wei - all die Fehlschlge und Entgleisungen und nicht zuletzt auch die Tatsache, dass es mir noch immer nicht gelungen ist, alles in den Griff zu bekommen - schme ich mich so sehr, dass ich den Schwanz einziehe. Ich beichte, dass ich ein Feigling bin, und mich von meiner Angst leiten lasse, statt die verbliebene Zeit mit den Menschen, die mir viel bedeuten, zu verbringen. Da ich wei, dass es so nicht weitergehen kann, habe ich mich meinen Eltern anvertraut und sie gebeten, dass wir uns einmal in grerer Runde treffen knnten, damit ich alle wiedersehen, mich im Notfall aber auch etwas in den Hintergrund zurckziehen kann. Ich bete, dass ich auf diese Weise wieder fter meine Tante sehen kann. Es tut mir leid, dass ich das erst meinen Eltern aufhalsen musste, um mich zu berwinden, diese Menschen wiederzusehen, die mir so lieb und teuer sind - auch wenn bestimmt viele behaupten wrden, dass sie mir nicht so viel wert sein knnen, wenn ich mich so verhalte. Ich bitte um Absolution und wnsche mir die Strke, um mich dauerhaft zu berwinden, diesen Menschen zu zeigen, wie wichtig sie mir sind und wie sehr ich sie vermisse.

Beichthaus.com Beichte #00032388 vom 12.12.2013 um 21:08:58 Uhr (11 Kommentare).

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