Der heiße Hufschmied

16

anhören

Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Vor zwölf Jahren war ich (w/28) wohl ein echter Männertraum. Ich hatte eine äußerst straffe 60 D, einen Knackpo, lange, muskulöse Beine und eine Wespentaille. Mein Gesicht fand ich selber zwar nicht so hübsch, aber ich bekam trotzdem genug Komplimente dafür. Leider war ich auf dem Gebiet der Liebe eine echte Spätzünderin. Zwar interessierten sich eine Menge Jungs für mich, aber keiner von denen weckte irgendwelche Begehrlichkeiten bei mir. Wenn ich, was an und für sich selten vorkam, mich mal selbst befriedigte, dann dachte ich dabei immer an Schauspieler oder Musiker. Meistens an die etwas schräge Sorte. Paul Doyle Caiafa, wem das was sagt, Jared Hasselhoff, oder auch die geläufigeren Johnny Depp und Keanu Reeves. Auf dem Reiterhof, auf dem ich wöchentlich mindestens vier Mal reiten ging, trieben sich außer mir nur Pferdemädchen und ein eher großväterlicher Mann herum, sodass ich außer den Jungs in meiner Klasse so gut wie keine männlichen Sozialkontakte hatte. Eines Tages sagte uns die Besitzerin des Hofes, dass wir einen neuen Hufschmied hätten, da der Bisherige eine schwere Verletzung von einem Pferdetritt davongetragen hatte und vermutlich eine lange Zeit ausfallen würde. Ich nahm das eher als Randnotiz auf, und war zunächst auch etwas erstaunt, als bei uns auf dem Hof plötzlich ein riesiger, äußerst attraktiver, langhaariger Typ stand und mit der Besitzerin reden wollte.

Verwundert führte ich ihn ins Büro, wo sich herausstellte, dass es sich bei dem Mann um den neuen Hufschmied handelte. Den kompletten Weg, den wir gemeinsam zurücklegten, hatte ich ein nicht unangenehmes, krampfartiges Ziehen im Unterleib. Als er zu arbeiten anfing, stellte ich fest, dass er gigantische Muskeln hatte und offensichtlich kein Gramm Fett an ihm dran war. Mich überfiel eine vollkommen hirnlose Geilheit, während ich ihm beim Hufebeschlagen half und als ich anschließend nach Hause ging, klebte meine Unterhose regelrecht im Schritt fest. Zu Hause angekommen schloss ich mich direkt in meinem Zimmer ein und masturbierte hemmungslos mehrmals hintereinander. In der Folgezeit versuchte ich alles, um bei ihm zu landen, obwohl er locker doppelt so alt war wie ich. Anstelle meiner etwas schmuddeligen Arbeitsklamotten trug ich weit ausgeschnittene Spaghettitops und knallenge Shorts, gelegentlich ließ ich sogar den BH weg. Ich legte auch immer etwas Parfüm und Make-up auf und übte mich darin, mich sexy irgendwohin zu beugen, um ihm einen super Blick auf meinen Hintern und meinen Ausschnitt zu ermöglichen.

Nach einiger Zeit spürte ich, dass ich wohl Erfolg hatte, denn er sah mich anders an als sonst und wurde in meiner Nähe unruhig. Ich interpretierte das als Paarungsbereitschaft seinerseits und ging in die Vollen. Eines Tages lockerte ich das Eisen eines Pferdes, als ich wusste, dass ich nachmittags allein auf dem Hof sein würde, und bestellte ihn notfallmäßig her. Er sah sich die Bescherung an und machte sich an die Arbeit. Ich achtete auf so viel wie möglich Körperkontakt zu ihm, und rieb - ganz zufällig - meine Brüste an seinem Arm. Er wurde immer nervöser und begann schneller zu arbeiten. Als er fertig war, lockte ich ihn unter einem Vorwand ins Büro, wo ich mich an ihn schmiegte und mein Top so verrutschen ließ, dass er meine bloße Brust sehen konnte. Er packte mich daraufhin am Arm, eine Welle der Geilheit durchströmte mich und in Erwartung des nun folgenden hemmungslosen Sex schloss ich die Augen und öffnete die Lippen lasziv. Doch anstelle eines Kusses bekam ich eine saftige Standpauke.

Was ich mir dabei denken würde, ihn verführen zu wollen, er sei erstens viel zu alt für mich, und zweitens homosexuell. Ob ich denn keine Jungs in meinem Alter kennen würde und dass er sehr schockiert von meinem Verhalten wäre. Insgesamt war alles sehr kränkend und herablassend und die bis dahin demütigendste Situation meines Lebens. Ab diesem Tag ging ich ihm auffallend aus dem Weg, tauschte meine knappen Klamotten wieder gegen die Arbeitskleidung ein und ignorierte ihn. Natürlich fiel das auf dem Hof auf, und Gerüchte machten die Runde, wir hätten eine Affäre gehabt, die schiefgegangen sei. Ich war froh, dass das Gerede aufhörte, als wir schließlich unseren alten Hufschmied wiederbekamen. Danach war mir der Umgang mit dem männlichen Geschlecht ers tmal gründlichst verleidet. Tatsächlich prägte mich die ganze Sache sogar in der Art, dass ich bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr Jungfrau blieb und mich bis heute nicht traue, von selbst auf Männer zuzugehen. Ich bereue, dass ich mich damals wie ein Flittchen aufgeführt habe, aber meine Lektion habe ich dadurch sehr gründlich gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00035380 vom 02.04.2015 um 12:50:20 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das kranke Kind der besten Freundin

13

anhören

Falschheit Lügen Engherzigkeit

Meine beste Freundin kenne ich jetzt schon seit fast 30 Jahren. Wir sind zusammen in die Grundschule und aufs Gymnasium gegangen, haben zusammen studiert und mehrere Jahre zusammengewohnt. Nach dem Studium haben sich unsere Wege getrennt. Wir sind beide umgezogen. Während es sich bei mir in der neuen Stadt und im neuen Job schwer anließ, hatte meine Freundin Glück. Sie ist in ein Team mit jungen netten Kollegen geraten und wurde sofort in einen neuen Freundeskreis aufgenommen. Wir haben früher immer sehr viel gemeinsam unternommen und jeden Tag telefoniert. Dies änderte sich von einem Tag auf den nächsten. Meine Freundin traf sich nur noch mit ihrer neuen Clique und ließ mich - ohne mit der Wimper zu zucken - links liegen. Ich habe unserer Freundschaft lange Zeit hinterhergetrauert. Sie anscheinend nicht. Mehrmals habe ich meine Freundin damit konfrontiert, dass ich es sehr schade finde, dass wir uns nicht mehr sehen und nichts mehr voneinander hören. Immer hat sie mir versprochen sich zu ändern, aber nie hat sie es auch getan. Letztes Jahr ist sie dann schwanger geworden und mit ihrem Freund zusammengezogen. Während der Schwangerschaft habe ich - wie sollte es auch anders sein - nichts von ihr gehört. Ich war sehr verletzt und wütend auf sie, habe unsere Freundschaft endgültig abgeschrieben. Sie hat sich dann vor ein paar Monaten bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass das Kind mit einer schrecklichen Krankheit geboren wurde und bald sterben wird. Jetzt haben wir wieder Kontakt und ich bin auch für sie da.


Leider muss ich gestehen, dass ich nicht mit meinem Herzen bei der Sache sein kann. Obwohl das Schicksal meiner Freundin so schlimm ist, kann ich ihr nicht verzeihen, dass sie mich in der Vergangenheit hat fallen lassen. Außerdem gehe ich davon aus, dass sie sich nur gemeldet hat, weil es ihr schlecht geht und sie weiß, dass auf mich Verlass ist. Wenn das Kind gesund wäre, hätten wir bestimmt keinen Kontakt mehr. Bei diesen Gedanken werde ich auch sehr wütend. Des Öfteren ertappe ich mich dann bei dem Gedanken, dass sie die Krankheit des Kindes durch schlechtes Karma selbst hervorgerufen hat. Ich weiß, dass das Unsinn ist und fühle mich auch schlecht deswegen. Mein Problem ist einfach, dass ich ihr nicht verzeihen kann. Es ist derzeit nicht daran zu denken, dies anzusprechen. Meine Freundin ist sowieso am Boden zerstört und muss psychologisch betreut werden. Ich heuchle daher das Weiterbestehen unserer Freundschaft vor - wenn sie sich meldet - versuche aber, den Kontakt nach und nach einschlafen zu lassen. Ich weiß, dass das scheiße von mir ist. Aber ich kann nicht anders. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00035376 vom 01.04.2015 um 23:26:42 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Die Mitbewohnerin der Ex

10

anhören

Schamlosigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Ex Stuttgart

Es gibt da etwas, das schon ein paar Jahre zurückliegt, mir jedoch bis heute sehr leidtut. Ich (m/24) hatte eine Freundin, mit welcher ich eigentlich nur zusammen war, weil ich mich Hals über Kopf in ihre Mitbewohnerin verliebt habe, damit ich näher bei dieser sein konnte. Lange hat diese Beziehung jedoch logischerweise nicht gehalten. Ein paar Monate später traf ich meine Ex zufälligerweise mit der besagten Mitbewohnerin und wir hatten einen ziemlich lustigen Abend. Dazu muss gesagt werden, dass wir im Guten auseinandergegangen sind und ich meine Ex-Freundin auch nie betrogen habe. Ich vermute, dass sie sich erhofft hat, dass es mit uns wieder etwas werden könnte, als mich die beiden auf dem Nachhauseweg fragten, ob ich noch Lust hätte mit zu ihnen zu gehen, um ein bisschen weiter zu feiern. Ich willigte ein und der Abend bei den beiden war, auch aufgrund des Alkoholkonsums, wirklich lustig. Meine Ex schlief irgendwann ein und ich weiß nicht mehr, wie es passierte, aber irgendwie verschwand ich mit ihrer Mitbewohnerin in deren Zimmer. Das Gesicht meiner Ex am nächsten Morgen werde ich nicht mehr vergessen, als ich aus dem Zimmer Ihrer Mitbewohnerin kam. Die Stimmung war logischerweise eiskalt und auch der Mitbewohnerin wurde so langsam bewusst, was wir meiner Ex angetan haben. Ich Trottel erhoffte mit meiner Blauäugigkeit sogar noch, dass das mit uns etwas werden könnte, da ich auch zu diesem Zeitpunkt noch Gefühle für sie hatte, aber es wurde ziemlich schnell klar, dass dies leider nur ein "Ausrutscher" war. Seit diesem Tag habe ich keinerlei Kontakt mehr zu den beiden und habe erfahren, dass sie kurze Zeit danach nicht mehr zusammengewohnt haben. Ob dies im Streit passiert ist, weiß ich nicht.

Ich beichte deshalb, dass ich mit einer Frau zusammengekommen bin, nur um näher bei einer anderen zu sein und als ich die Chance hatte, dieser näherzukommen, auch nicht über die Konsequenzen und die Gefühle meiner Ex nachgedacht habe. Sowie die Tatsache, dass ich vermutlich die gute Freundschaft dieser beiden Frauen zerstört habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00035368 vom 01.04.2015 um 09:06:23 Uhr in Stuttgart (Keplerstraße) (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das schwarze Schaf der Familie

19

anhören

Dummheit Fremdgehen Zorn Bremen

Ich (w) möchte beichten, dass ich in meiner Dummheit beinahe zugelassen habe, dass meine Schwester mein Leben zerstört. Dazu kam es so: Meine Schwester, welche Ende zwanzig und damit jünger ist als ich, war schon immer das schwarze Schaf der Familie, mit allem, was dazugehört: Schule abgebrochen, Ausbildung geschmissen, zwielichtige Freunde etc. Meine Eltern hatten irgendwann genug und haben dann den Kontakt abgebrochen, auch wenn es ihnen schwerfiel. Vor etwa einem Jahr dann hat meine Schwester ihren Freund verloren, er hatte einfach seine Koffer gepackt und war verschwunden, was sie in eine tiefe Krise stieß. Bis dahin hatte sie, gemeinsam mit ihrem Freund, zusammen in einer kleinen Wohnung gelebt, doch nachdem er verschwunden war, verlor sie erst ihren Job und später auch ihre Wohnung, da sie sich nicht um einen neuen Arbeitsplatz gekümmert hatte. Sie schien wirklich verzweifelt, und deswegen bot ich ihr an, für eine Weile zu uns einzuziehen, bis sie etwas Neues gefunden hatte. Meine kleine Schwester zog also bei uns im Gästezimmer ein und schlagartig tauchten die Probleme auf: Darauf, dass mein Mann und ich zwei kleine Kinder haben, nahm sie überhaupt keine Rücksicht.


Stattdessen lief sie bloß in Reizwäsche bekleidet in der Wohnung herum, telefonierte stundenlang lautstark bis tief in die Nacht und betrank sich schon tagsüber bis zum Erbrechen, was meine Kinder mit Ansehen mussten. Mein Mann und ich hatten anfangs noch Mitleid und gerade mein Mann versuchte, meiner Schwester zu helfen, er suchte mit ihr nach Jobangeboten und besichtigte auch ab und an neue Wohnungen mit ihr. Ohne dass ich es wirklich merkte, machte sie sich schon bald an ihn ran und nach einigen Monaten erzählte mein Mann mir, dass er meine Schwester geküsst hatte. Mir tat das natürlich sehr weh, denn ich habe meine Schwester bis dahin nie als Konkurrenz wahrgenommen, sie war zwar immer sehr hübsch und schlank, aber das war es auch schon, sie gab sich nicht wirklich Mühe zu verbergen, dass sie fand, dass ihre Schönheit alleine ausreichen müsste, um zu bekommen was sie wollte. Mein Mann entschuldigte sich tausendmal und versprach mir, das es eine einmalige Sache bleiben würde. Da ich sah, dass er sich von meiner Schwester abkapselte und sie mied, verzieh ich ihm - gerade mit Blick auf die Kinder. Ich habe mir die Sache noch eine Weile weiter angesehen, aber meine Schwester macht absolut keine Fortschritte, sie hat immer noch keinen Job und keine neue Wohnung, stattdessen geht sie abends weg und kommt tief in der Nacht nach Hause, was meine Kinder ständig aufweckt. Vorige Woche kam ich zum Frühstücken in die Küche und sah mich einem bärtigen, fremden Mann gegenübergestellt, der mir in gebrochenem Deutsch erklärte, er wäre einer Einladung meiner Schwester gefolgt und habe hier übernachtet.


Gespräche blockt meine Schwester grundsätzlich ab, egal was ich auch versuche. Als ich kürzlich nach ihren Berufsaussichten fragte, erzählte sie mir, das sie gerade einen Kurs für exotische Tänze besucht und überlegt, später als Stripperin Geld zu verdienen. Natürlich habe ich versucht, ihr das auszureden, aber wie alle anderen Versuche ist auch dieser im Sand verlaufen. Obwohl ich sehe, dass meine Schwester vermutlich in der Gosse enden wird, wenn wir sie nicht bei uns halten, werde ich ihr morgen Mittag sagen, dass sie ihre Sachen packen muss. Danach werde ich den Kontakt abbrechen. Ich weiß, dass einige jetzt schlecht von mir denken werden, aber ich kann einfach nicht mehr weiter zusehen, wie sie nicht nur ihr Leben verpfuscht, sondern auch noch meine Familie hereinzieht.

Beichthaus.com Beichte #00035361 vom 30.03.2015 um 16:56:08 Uhr in 28279 Bremen (Pfalzburger Straße) (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die Disco-Bekanntschaft mit dem Sixpack

15

anhören

Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache

Vor einigen Jahren lernte ich (w/22) in der Disco einen Mann kennen. Er war zwar 15 Jahre älter und nicht besonders attraktiv, aber das hielt ihn nicht ab, mir nachzustellen. Durch einen miesen Trick fand er meine Telefonnummer heraus und begann mich zuzutexten. Ich sei eine äußerst begehrenswerte Frau, er hätte gern Sex mit mir, ich würde es sicherlich nicht bereuen. Außerdem schickte er mir Bilder seines Oberkörpers und auch welche von unter der Gürtellinie. Er hatte zwar ein ganz nettes Sixpack, aber das kam einzig dadurch zustande, dass er ansonsten dürr wie ein Streichholz war. Wir nahmen uns von der Schulterbreite her zum Beispiel fast gar nichts. Sein Gesicht war im Übrigen eine ziemliche Katastrophe, wie oben schon angedeutet. Er gab allerdings mächtig damit an, wie muskulös er doch sei, wie lange er im Bett durchhalten würde, und was er schon alles sexuell erlebt habe. Ich überlegte, einfach seine Nummer zu sperren, aber bald entwickelte ich eine perfide, unreife Freude daran, ihn ein wenig zu provozieren.


Er bemerkte nicht, dass ich mich über ihn mokierte und mich lustig machte, wenn er wieder schrieb, wie viele Frauen er doch am Wochenende angeblich gehabt hatte. Ich tippte auf Null, was ich ihm auch jedes Mal durch die Blume unter die Nase rieb. Des Weiteren erwähnte ich immer wieder, dass er sowieso keine Chance bei mir hätte und nur seine Zeit verschwenden würde. Ich fragte ihn wiederholt, ob er es deshalb nötig hatte, wesentlich jüngere Mädchen aufzureißen, weil er bei Frauen seines Alters mit seinem beschränkten Horizont nicht landen konnte. Sein Intellekt reichte allerdings nicht wirklich aus, um mitzubekommen, dass er von einem Mädchen wie mir auf die Schippe genommen wurde. Leider begann er immer aufdringlicher zu werden, obwohl ich zwischenzeitlich einen Freund hatte und er das auch wusste. Er machte meinen Freund schlecht, weil dieser nach seiner Logik einen viel schlechteren Körper hatte, und auch angeblich bei Weitem nicht so gut im Bett sein könne. Mein Freund hatte auch kein ganz so ausgeprägtes Sixpack, aber dafür doppelt so breite, kanonenkugelartige Schultern, mindestens dreimal so dicke und äußerst muskulöse Arme, einen Knackpo und eine Brust wie ein römischer Gladiator. Der Sex war absolut hervorragend.


Dass mein Freund auch nicht den ganzen Tag nur diese eine Sache im Kopf hatte, blendete meine Discobekanntschaft kategorisch aus, wie die Tatsache, dass sein selbst so hochgelobtes, ach so tolles Sixpack und seine angeblichen Bettkünste ihn noch lange nicht als annehmbaren Liebhaber qualifizierten. Eines Abends ging er mir schließlich einfach nur noch auf den Senkel und ich gab das Telefon meinem Freund, damit dieser ihm ein paar Takte schrieb. Mein Freund kicherte jedoch die ganze Zeit nur und schrieb mit meiner Discobekanntschaft stundenlang hin und her, schließlich gab er mir - sich vor Lachen krümmend - das Telefon zurück. Er hatte sich in meinem Namen mit meiner Discobekanntschaft einen Treffpunkt für ein Date ausgemacht und gleichzeitig in einem einschlägigen Forum im Namen der Discobekanntschaft gepostet, dass er auf homosexuelle Gang-Bangs stand, und um eine bestimmte Zeit an eben jenem Treffpunkt zu finden wäre. Wir fuhren anschließend hin, um versteckt zu beobachten, wie er von mehreren Männern angesprochen und auch ziemlich betatscht wurde, während ihm wohl langsam dämmerte, dass er böse hereingelegt worden war. Er schrieb mir von da aus eine herablassende und beleidigende SMS, auf die ich jedoch nie antwortete. Immerhin ließ er mich ab diesem Zeitpunkt in Ruhe. Es tut mir mittlerweile leid, dass ich ihm nicht vollkommen klipp und klar schon von Anfang an signalisiert und gesagt habe, dass er mich in Ruhe lassen soll, sondern noch meinen Schabernack mit ihm getrieben habe. Ich denke, er hat wirklich große persönliche Probleme, die er mit seinem Verhalten zu kompensieren versucht.

Beichthaus.com Beichte #00035358 vom 30.03.2015 um 14:00:55 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht