Die 50-Euro-Scheine meiner Tante
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Als ich elf Jahre alt war, habe ich beobachtet, wie sie ihr Einkaufsgeld aus einem Geldbeutel nahm. Es war erkennbar, dass in dem Geldbeutel sehr viel Geld war. Sicher über 1000 Euro. Da konnte ich nicht widerstehen und habe in einem unbeobachteten Moment einen 50-Euro-Schein aus dem Geldbeutel geklaut, da ich dachte, dass ihr das bei solch einem großen Betrag nicht auffallen würde. Den Schein habe ich dann irgendwo versteckt und an dem Tag, an dem wir zurückgefahren sind, in der Hosentasche mit nach Hause genommen. Schließlich war mir klar, dass der Rest der Familie den Schein auf gar keinen Fall sehen darf. Darüber, welchen Ärger ich bekommen würde, wenn der Diebstahl auffällt, habe ich mir gar keine großen Gedanken gemacht.
Zu Hause habe ich das Geld erst einmal in meiner Schreibtisch-Schublade versteckt, aber da wollte ich ihn auf Dauer nicht behalten, das war mir irgendwie zu riskant. Auf mein Konto einzahlen wollte ich die 50 Euro aber auch nicht, dass wäre noch eher aufgefallen. Schließlich waren 50 Euro für mich damals fast ein Jahr Taschengeld. Also habe ich das Geld immer in kleinen Raten eingezahlt, über das ganze Jahr hinweg. Im nächsten Jahr habe ich der Tante dann noch einmal 50 Euro geklaut. Der Geldbeutel war immer noch im gleichen Versteck und auch sonst bin ich genauso vorgegangen wie beim ersten Mal. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, gleich zwei 50-Euro-Scheine zu nehmen, aber das war mir dann glücklicherweise doch zu riskant. Ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht, ich hatte nur Angst, doch irgendwie erwischt zu werden. Im folgenden Jahr habe ich nur nachgesehen, ob der Geldbeutel immer noch in der gleichen Schublade lag. Es war auch noch immer ein Haufen Geld drin, aber diesmal konnte ich der Versuchung widerstehen und habe nichts geklaut. Mittlerweile bereue ich es, meiner Großtante insgesamt 100 Euro von ihrer knappen Rente gestohlen zu haben. Ich habe das Geld ja nicht mal wirklich dringend gebraucht und habe es aus reiner Habgier geklaut.