Eine Parallelgesellschaft in Deutschland

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Vorurteile Engherzigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich bin fremdenfeindlich. Ich habe überhaupt kein Problem mit Ausländern, ich bin auch mit vielen befreundet und schätze den Kulturaustausch sehr. Ich bin auch nicht ungebildet, ich habe Abitur und studiere Jura. Und trotzdem stört mich dieser riesige Zustrom an Flüchtlingen. Nicht die einzelnen Personen, sondern die Menge. Es macht mir Angst. Ich habe früher in einem Brennpunktbezirk im Jugendhaus geholfen und da gab es viele ganz tolle ausländische Jugendliche und ihre Familien, die sich integriert haben, deutsch gesprochen haben und einer geregelten Arbeit nachgegangen sind. Und dann gab es die Familien, in denen der Vater Legislative, Judikative und Exekutive in einem ist, die Frau nach 20 Jahren in Deutschland nicht ein Wort deutsch sprechen kann, die Söhne, die meinen, sie dürfen alles, und die eingeschüchterten Töchter, die in Ganzkörperverschleierungen gezwungen werden. Das ist eine Kultur, von der ich einfach nicht will, dass sie sich in Deutschland ausbreitet.


Damit will ich auch nicht behaupten, dass alle Flüchtlinge so sind, aber ich habe Angst, dass sich eine Art Parallelgesellschaft entwickelt. Bei uns in hinten auf dem Feld wird ein Asylheim gebaut. Ich habe mich dann dabei ertappt, wie ich gedacht habe: "Na toll, dann mache ich den Zaun gleich mal höher." Ich schäme mich für solche Gedanken, es ist ungerecht, diesen armen Menschen so etwas zu unterstellen, aber ich kann nichts gegen die Gedanken tun. Natürlich hüte ich mich davor, diese im Gespräch mit anderen auszusprechen, aber sie sind irgendwo in mir. Ich habe auch keine Angst, dass sie mir den Job wegnehmen, das passiert bei Jura wohl weniger, auch das Geld ist nicht das Problem. Aber was ist, wenn die Integration scheitert?

Beichthaus.com Beichte #00036867 vom 18.10.2015 um 23:06:37 Uhr (77 Kommentare).

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Verstopfte Klos im Callcenter

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Rache Zorn Vandalismus Arbeit

Ich (m/33) beichte hiermit, meinem ehemaligen Arbeitgeber mit Absicht Kosten verursacht zu haben. Das Ganze liegt nun ungefähr acht Jahre zurück. Ich war in einem Callcenter angestellt und meine Aufgabe war der telefonische Kundensupport für einen großen Mobilfunkanbieter. Zu Beginn war auch alles gut, aber mit der Zeit verschlechterte sich das Betriebsklima. Ich musste immer mehr arbeiten, Wochenendarbeit war auf einmal auch Standard und frei bekam man dann natürlich am Montag und am Mittwoch oder am Donnerstag. Wichtig schien zu sein, dass es nicht zwei Tage am Stück waren. Es gab noch mehr Sachen, die nicht in Ordnung waren, aber die spare ich mir jetzt mal. Nun zur Beichte: Ich habe in einer Klempnerei gelernt, zwar im Büro, aber habe so manches von den Handwerkern mitbekommen. Somit wusste ich auch, dass wenn man ein Papiertaschentuch ein Urinal runterspült - bitte nicht nachmachen - die Chancen nicht schlecht stehen, dass es zu einer Verstopfung kommt. Als ich mir das wieder ins Gedächtnis gerufen hatte und nach einem Anschiss mangels Anruferzahl gefrustet war, ging ich auf die Toilette und versuchte es einfach mal. Was soll ich sagen, es funktionierte.


Das Wasser lief sehr langsam ab und irgendwie fühlte ich mich danach etwas besser. Also ging ich, wann immer ich einen Anpfiff vom Chef bekam, einige Minuten später auf die Toilette. Es dauerte nicht lange und es hing an der Toilettentür ein Zettel, dass man bitte keine Feuerzeuge (?) oder Ähnliches in die Toiletten werfen solle. Des Weiteren erhielten im Laufe der Zeit alle Mitarbeiter eine Rundmail, mit der Bitte, doch sorgfältig im Umgang mit den Porzellaneinheiten zu sein, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Verstopfungen kam. Meine Beichte ist also, dass ich meinem Arbeitgeber sicher nicht unerhebliche Kosten verursacht habe, da im Monat 2-3 Mal ein Klempner gerufen werden musste, um die Rohre mit einer Spirale wieder freizubekommen. Im Nachhinein sicher kindisch von mir, dass ich nicht in der Lage war, meinen Ärger wie ein Erwachsener zu bewältigen, aber es hat mir über die Zeit dort geholfen und nebenbei einer Firma Aufträge beschert. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036844 vom 15.10.2015 um 15:45:53 Uhr (3 Kommentare).

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Virtueller Sex

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Fremdgehen Masturbation Arbeit

Ich (w/28) lebe in einer sehr glücklichen Ehe. Mein Mann ist perfekt und wir versuchen sogar, ein Kind zu bekommen. Vor ein paar Wochen habe ich einen neuen Job angefangen und einen meiner Kollegen finde ich wahnsinnig toll. Er ist bestimmt 15-20 Jahre älter, aber immer noch so lässig. Ich kann gar nicht normal mit ihm reden. Er lächelt mich immer an, sucht den Blickkontakt und zwinkert mir zu. Ich finde das toll und versuche, ihm ständig zu begegnen. In meinen vorherigen Beziehungen war ich immer untreu, in dieser bin ich komplett treu. Seit fünf Jahren. Jetzt habe ich Angst, dass wenn sich die Chance ergeben sollte, ich zustimmen könnte und mir damit alles versauen könnte. Seit gestern ist es besonders schlimm und ich stehe deswegen total unter sexueller Anspannung. Deswegen habe ich heute extra, bevor ich zur Arbeit ging, mehrmals masturbiert und gestern, als ich abends mit meinem Mann Sex hatte, sogar an meinen Kollegen gedacht. Da ich heute trotz aller Maßnahmen noch sehr unter Druck stand, habe ich mich in einen anonymen Chat eingeloggt und CyberSex mit einem Fremden gehabt. Das hat mir zwar geholfen, aber ich habe jetzt auch ein schlechtes Gewissen. Morgen früh bin ich wieder mit ihm im Chat verabredet. Damit möchte ich beichten, dass ich an einem anderen Mann interessiert bin und virtuellen Sex hatte. Ist das schon Fremdgehen?

Beichthaus.com Beichte #00036783 vom 07.10.2015 um 12:52:05 Uhr (31 Kommentare).

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Mein Vater, der Choleriker

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Gewalt Aggression Ungerechtigkeit Zorn Familie Mengerskirchen

Ich möchte zwei Dinge beichten, dazu muss ich jedoch erst einmal etwas ausholen: In meiner Kindheit wurde ich hin und wieder von meinem Vater geschlagen und in meinem Zimmer eingesperrt. Das führte dazu, dass ich ihn zeitweise sehr gehasst habe. Er ist eigentlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036672 vom 20.09.2015 um 14:18:11 Uhr in Mengerskirchen (4 Kommentare).

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Mein Nachbar beschädigt Autos!

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Rache Hass Telefon Auto & Co. Nachbarn

Mein Nachbar nervt mich dadurch, dass er nachts lange und laut telefoniert. Das ist besonders nervig, da ich morgens immer früh raus muss. Nettes Bitten, zumindest leiser zu telefonieren, hat nichts geholfen. Also klemme ich, immer wenn ich in der Stadt bin, Zettel […]
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Beichthaus.com Beichte #00036615 vom 12.09.2015 um 22:33:04 Uhr (12 Kommentare).

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