Unsere dreisten Katzen

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Engherzigkeit Zorn Verzweiflung Tiere Jülich

Ich packe unsere Kater, wenn sie mal wieder etwas Verbotenes tun, einfach am Nackenfell und schmeiße sie raus. Es macht aber auch den Eindruck, als ob sie ganz genau wissen, was sie nicht dürfen und es dann trotzdem tun. Das Rausschmeißen ist das Einzige, was auch nur ansatzweise erzieherische Wirkung zeigt und ich habe es manchmal wirklich satt, dass alles Essbare nach zwei unbeaufsichtigten Sekunden angefressen wird. Trotzdem tun die beiden mir leid und meine Freundin mag es auch nicht. Dazu muss man allerdings sagen, dass nicht wir die Erziehung verkorkst haben, sondern die Vorbesitzer. Ich beichte also, dass ich den beiden wissentlich "Schmerzen" zufüge, um sie zu erziehen. Wenn sie nicht grade so dreist sind, sind es eigentlich zwei ganz Liebe und ich bin nicht sicher, ob sie das verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00035137 vom 23.02.2015 um 19:14:07 Uhr in 52428 Jülich (Talstraße) (10 Kommentare).

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Allein, desillusioniert und arbeitslos

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Verzweiflung Feigheit Vorurteile Studentenleben Heidelberg

Ich (w) beichte, dass ich erst 20 Jahre alt bin und jetzt schon Angst habe, es in meiner Zukunft zu nichts zu bringen. Ich bin Studentin und habe gute Noten. Aber ich fürchte mich davor, trotz allem später keinen guten Job zu finden. Ich bin schüchtern und wenig selbstbewusst und hatte noch nie einen Freund. Ich träume aber von einem Mann, mit dem ich eine Familie gründen kann. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, jemals jemanden zu finden, der mich so liebt, wie ich bin. Die Gedanken an meine Ziele und dass sie scheitern könnten, lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Darüber reden kann ich mit niemandem, klar, denn eigentlich sind meine Ängste unbegründet. Ich stehe ja quasi noch am Anfang meines Lebens. Aber trotzdem kann ich nicht aufhören und sehe mein zukünftiges Ich schon vor mir: Allein, arbeitslos und desillusioniert.

Beichthaus.com Beichte #00035125 vom 21.02.2015 um 17:10:26 Uhr in Heidelberg (Bergheimer Straße) (21 Kommentare).

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“Folge

Heimlicher Alkoholiker

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Trunksucht Falschheit Verzweiflung Lügen Lichtenstein

Ich (m/Anfang 30) beichte hiermit, dass ich in der Öffentlichkeit oder beim Weggehen mit Freunden immer nur Wasser oder Cola trinke, aber nie Alkohol - und wenn mich jemand fragt, sage ich, ich sei seit sieben Jahren trockener Alkoholiker. Allerdings stimmt davon nur das letzte Wort, denn in Wirklichkeit bin ich schwerst abhängig, trinke jedoch nur alleine zu Hause, da ich weder andere mit meiner besoffenen Anwesenheit belästigen will, noch andere Betrunkene ertragen kann. Allerdings neige ich dann dazu, alte Bekanntschaften, Ex-Freundinnen und entfernte Verwandte anzuschreiben, was ich nächsten Tages meistens bereue, aber ich bekomme eh meistens keine Antwort oder wenn, dann kurz und abweisend, die Leute merken wohl, was dann mit mir los ist. Außerdem drehe ich oftmals die Musik zu laut, da ich im Suff eine Art Schwerhörigkeit an den Tag zu legen scheine.


Ich war inzwischen auch schon mehrfach in einer anderen Stadt zum Entgiften, damit man mich nicht erkennt, aber ich fange nach spätestens einer Woche wieder an zu trinken. Bier, Wein, Sekt, alles was ich in die Hände kriege, und möglichst billig. Nur Schnäpse und Liköre vertrage ich nicht und es schmeckt mir auch beides nicht. Mir ist bewusst, dass ich alkoholkrank bin, aber außer einem guten Freund weiß es niemand. Nicht einmal meine Familie. Und Selbsthilfegruppen sind leider gar nichts für mich, ich habe es bei den vier oder fünf bekanntesten Gruppen allesamt versucht, auch im weiteren Umkreis, weil ich mich schäme, aber es hat nichts gebracht, da ich mir selbst schon vorher eingestehen konnte, ein Säufer zu sein. Allerdings werden es bald alle erfahren, denn ich habe mich für eine Langzeitentgiftung mit anschließender Reha beworben und wurde für Anfang April auch angenommen, komme dort aber erst Ende Mai wieder raus.


Und eine acht-wöchige Abwesenheit lässt sich anders kaum erklären, solange macht niemand Urlaub, der in einem normalen Angestelltenverhältnis arbeitet. Dort bin ich angeblich wegen Burn-out ab da abgemeldet. Eine andere Krankheit will ich wegen der falschen Sorgen nicht vorschieben, und ein angeblicher Knastaufenthalt, was ich auch schon überlegt habe, ist eher rufschädigend. Trotz aller Ängste freue ich mich aber darauf, denn ich hoffe sehr, danach wieder ein normales gesellschaftliches Leben aufbauen zu können, auch wenn es sicher nicht leicht wird. Aber es muss einfach sein, denn bei meinem Konsumverhalten habe ich sonst laut Ärzten in der Entgiftungsklinik in fünf bis acht Jahren meine Leber ganz zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00035124 vom 21.02.2015 um 15:09:34 Uhr in Lichtenstein (6 Kommentare).

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Trotz Ehe plötzlich lesbisch?

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Begehrlichkeit Fremdgehen Verzweiflung Ehebruch Kollegen

Trotz Ehe plötzlich lesbisch?
Ich bin 32 Jahre alt und habe mich in meine Arbeitskollegin verliebt. Ach ja, ich bin weiblich und seit sieben Jahren verheiratet. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nie richtig heterosexuell war, aber das konnte ich mir wohl selbst nie zugestehen. Mit meinem Mann lebe ich zwar schon lange zusammen und wir gelten allgemein auch als gutes Paar, aber für eine weitere Zukunft braucht es mehr als nur das. Leider habe ich diese Gefühle zu lange vor mir hergeschoben, jetzt scheinen sie ausbrechen zu wollen. Kinder wollten wir beide sowieso nie haben, daher fällt es mir wohl leichter, diese Gedanken weiterzuspinnen. Soviel zum momentanen Stand der Dinge.

Meine Arbeitskollegin ist zwei Jahre älter als ich und nicht einmal sehr attraktiv. Im Gegenteil, mit den kurzen Haaren und den Piercings ist sie eher der maskuline Typ. Aber nicht das Äußere reizt mich an ihr, sondern das Gesamtpaket. Sie ist sehr intelligent und sehr weltgewandt. Mein Mann dagegen hat sich zu einem unterhemdtragenden Sportschau-Biertrinker entwickelt - so kann man sich etwa ein Bild von ihm machen. Er hat abends, wenn er von der Baustelle kommt, bereits so viel Bier getrunken, dass ich auch keine Zärtlichkeiten mehr erwarten kann bzw. auch nicht will. Er geht zwar nicht in Kneipen, mit mir aber dafür auch nicht mehr aus. Das letzte Mal, als wir gemeinsam etwas unternommen haben, war auf der Hochzeit meines Bruders vor zwei Jahren und da war mein Mann bereits vor dem Abendessen betrunken. Er ist zwar sparsam und auch überhaupt nicht böse zu mir, aber das genügt nicht. Wenn ich ihm Vorwürfe gemacht habe und mit ihm geredet habe, kannte ich die Antwort: "Das ist bei allen Paaren einfach so" bereits im Voraus.

Als mich mein Mann vor vier Wochen mit meiner Arbeitskollegin zum Bahnhof gefahren hat, um uns in den Kurzurlaub zu verabschieden, gab er mir nicht einmal einen Abschiedskuss. Am ersten Abend in unserem Wellnesshotel fragte sie mich dann, ob die Beziehung zu meinem Mann wirklich intakt sei. Ich bin noch ausgewichen, aber am dritten Abend habe ich ihr alles erzählt. Ich habe mich dann so befreit gefühlt. An diesem Abend sind wir noch in getrennte Betten. Am nächsten Tag, nach viel Sekt, hat sie mich an der Hand genommen und sozusagen verführt. Es war natürlich ganz anders als mit einem Mann, aber an Zärtlichkeit nicht zu überbieten. Wir hatten dann noch drei weitere Tage. Als wir zurückkamen, war alles anders. Wir haben uns zwar nicht mehr zu sexuellen Handlungen getroffen, aber mich dürstet danach. Sie meinte, dass alles Weitere bei mir läge. Wir schauen uns immer verführerisch in die Augen und küssen uns heimlich, aber mehr geht im Moment nicht. Jetzt stehe ich vor einer Entscheidung, die mein Leben komplett ändern wird. Was ich tun soll, kann mir keiner raten, nur komme ich meinem Mann gegenüber schäbig vor, weil ich eine Entscheidung fällen muss.

Beichthaus.com Beichte #00035118 vom 19.02.2015 um 19:35:19 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Ein Pädophiler im Kinderheim

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Rache Verzweiflung Kinder

Ich (m/18) hatte keine leichte Kindheit, leider verbrachte ich einige Jahre davon mit meiner vier Jahre jüngeren Schwester auch im Heim, wie man so gerne sagt. Unsere verstorbene Mutter war Deutsche, die folgenden Dinge spielten sich aber im Heimatland meines Vaters, nicht in Deutschland, ab. In diesem Kinder- und Jugendheim arbeiteten fast ein Drittel ausschließlich körperlich behinderte Menschen in der Pflege, Küche und Leitung. Auch der Heimleiter hatte ein steifes Bein und ging an einer Krücke. In diesem Heim ist in der Nachbarschaft ein kleines, sehr veraltetes ehemaliges Lehrschwimmbecken, das unter mitteleuropäischen Gesichtspunkten nicht mehr genutzt werden würde. Wir hatten aber, weil es von der Stadt umsonst gestellt wurde, immer samstags und mittwochs dort Schwimmen. Der Heimleiter selbst war dabei immer anwesend und kontrollierte die Kinder. Es war zu sehen, wie er sich an den 12- bis 13-jährigen Mädchen ergötzte und auch immer im Anschluss, wenn es ihm passte, in die Umkleide kam.


Vermutlich hat er sich auch an den Jungs aufgegeilt, denn dort hat er auch immer hineingespannt. Wenn jetzt jemand denkt, es gab keine Beschwerden bei Lehrern oder Betreuern, dann kann ich nur sagen, es gab genügend, aber genutzt hat das reichlich wenig. Immer wenn neue Jungs oder Mädchen dazukamen, ging er mit ins Wasser und hielt sie an Bauch und Hüften fest um ihre ersten Schwimmbewegungen zu kontrollieren. Es war ekelerregend zu beobachten, wie er dabei immer wieder an intime Stellen griff. Wenn er ins Wasser ging, hat er immer seine Krücke am Rand liegen lassen. Ich habe dann eines Tages das Teil genommen und einfach aus dem kleinen Klappfenster des Schwimmbads geworfen, irgendwie wollte ich mich an ihm rächen. Das ging aber nach hinten los. Denn es war ein leichtes den Jüngeren zu entlocken, wer das getan hat. Meine Strafe waren disziplinarische Maßnahmen, die ich aber über mich ergehen ließ. Ich bin jetzt draußen, weil ich erwachsen bin, und mache eine Ausbildung in Deutschland. Aber meine Schwester muss nun seinen Hass ertragen. Es sind kleine Dinge, die er ihr antut, aber diese sitzen. Daran bin ich schuld und deshalb könnte ich den ganzen Tag heulen, auch weil ich so weit weg bin.

Beichthaus.com Beichte #00035108 vom 18.02.2015 um 18:52:13 Uhr (13 Kommentare).

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