Das Rache-Sextape

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Morallosigkeit Rache Schamlosigkeit Lügen Partnerschaft

Ich (25) habe mich vor knapp zwei Wochen mit meinem Freund getroffen, da er meinte, eine Überraschung für mich zu haben. Erst hat er mit mir Schluss gemacht und gesagt, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat, und ist dann ohne Weiteres - und ohne mir die Chance zu geben, etwas zu sagen - gegangen. Ich war natürlich ziemlich sauer, weil ich mir gedacht habe, dass er mich die ganze Zeit verarscht hat und sich während unserer 6-jährigen Beziehung mit einer anderen Frau vergnügt hat. Ich, so dumm, wie ich bin, denke zuerst an Rache und habe nach zehn Minuten den erstbesten Typen angesprochen und ihn zu mir eingeladen. Ich habe ihn gefragt, ob er ein Problem damit hätte, wenn ich uns beim Sex aufnehme, da es mich total geil machen würde. Natürlich hatte er nichts dagegen und dieses Spiel habe ich gefühlte 70-mal durchgezogen und dann von einem Freund zu einem kleinen Video zusammenschneiden lassen, das ich meinem Ex geben wollte. Mein Ex hat mich dann zu dem Ort bestellt, an dem wir uns das erste Mal getroffen haben und hat das getan, was ich am wenigsten von ihm erwartet habe: Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht und mir gesagt, dass es keine Andere gibt, und dass er nur die Überraschung vergrößern wollte, indem ich zuerst sauer auf ihn bin und mich dann unglaublich freue. Tja - ich dumme Kuh habe nicht nachgedacht und ihm das Video per Post zukommen lassen. Natürlich hat er es gesehen und will jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben, was wirklich wehtut.

Beichthaus.com Beichte #00033488 vom 20.06.2014 um 18:40:19 Uhr (36 Kommentare).

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Der Heuchler in dem Bonzen-Auto

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Falschheit Verschwendung Maßlosigkeit Morallosigkeit Auto & Co. Mettendorf

Ich beichte, dass ich genauso unmoralisch bin wie alle anderen. Ich trage in mir Prinzipien und bete mir stets den Grundsatz vor, mich so zu verhalten, wie ich es auch wünsche, dass es die anderen tun. Insbesondere betrifft dies auch ein ökologisches Konsum- und Reiseverhalten. Das heißt, ich meide zum Beispiel bestimmte Nahrungsmittel oder Kleidungsmarken, fliege nicht und ernähre mich zunehmend vegan. Ganz einfach mit dem Hintergrund, dass ich weiß, dass die Welt ein Stückchen besser wäre, wenn alle so handeln. Aber manchmal hakt es aus und ich werfe die Grundsätze über Bord, wie zum Beispiel gestern. Mein großes Manko ist, dass ich auf schnelle Autos stehe und es mir den größten Kick gibt, alles aus der Karre rauszuprügeln. Gestern geschehen - ein Bekannter lieh mir seinen Porsche und ich heizte nur zum Spaß mit bis zu 270 Sachen über die Autobahn. Und ich wäre auch noch schneller gefahren, aber leider hat der Motor dann abgeriegelt. Es ist wider jeden Verstand! Was da an Schadstoffen und CO2 in die Luft geblasen wird, ist in keiner Weise vertretbar. Prinzipiell ist es ohnehin ein reines Himmelfahrtsunternehmen, überhaupt dermaßen schnell auf einer öffentlichen Autobahn zu fahren.


Aber dieser Nervenkitzel, nur wenige Millisekunden vom Tod entfernt zu sein, ist unbeschreiblich. Und sich gleichzeitig extrem frei zu fühlen, vor allem, wenn man dann ein anderes Bonzen-Auto, das 250 fährt, noch locker überholt! Dieses Gefühl ist einfach zu geil. Auch wenn es absolut primitiv ist und ich mich auch zutiefst dafür schäme, weil ich damit gegen alle meine Grundsätze verstoße. Es mir schönzureden, dass ich ja dafür nicht fliege, funktioniert nicht. Denn wenn man seinen Prinzipien nicht treu bleibt, dann hat man auch keine. Und es ärgert mich, dass ich dem Kick nicht widerstehen kann. Außerdem berührt mich nicht wirklich, dass ich damit ja auch alle anderen Verkehrsteilnehmer wahnsinnig gefährde. Unter Kontrolle hat man bei der Geschwindigkeit nämlich in einer Gefahrensituation absolut nichts mehr, auch wenn einem das durch die sportliche Ausführung des Autos vielleicht noch vorgegaukelt wird. Zu meiner Verteidigung kann ich aber anbringen, dass ich kein Drängler bin. Allerdings werde ich bei der nächsten Gelegenheit, wieder heizen zu können, dies auch tun. Ich hoffe, dass ich irgendwann von diesem Laster loskomme.

Beichthaus.com Beichte #00033486 vom 20.06.2014 um 14:08:27 Uhr in Mettendorf (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Plötzlich Vater!

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Dummheit Falschheit Lügen Partnerschaft Schwangerschaft

Mein Freund (20) und ich (19) sind seit knapp zwei Jahren ein Paar. In letzter Zeit können wir leider nur miteinander skypen, da er in Österreich ist und ich in Bulgarien. Ich bin schwanger und wollte ihn mit der Nachricht überraschen, wenn wir uns wieder sehen - nämlich Anfang Juli. Aber vorgestern kam ich mit Wehen ins Krankenhaus. Und gestern, um 11:06 Uhr, erblickte meine Prinzessin Milou in der 27. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt. Das Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich das meinem Freund sagen soll und wie er darauf reagieren wird, dass er so plötzlich Vater ist, ohne sich vorher darauf vorbereiten bzw. einstellen zu können. Ich Hohlkopf habe erst jetzt erkannt, wie dumm es war, ihn mit der Schwangerschaft erst so spät "überraschen" zu wollen. Ich kann jetzt selbst nicht mehr nachvollziehen, was ich mir eigentlich dabei gedacht habe. Die Schwangerschaftshormone müssen mir das Hirn vernebelt haben. Wie kann man nur so blöd sein? Besser, so eine wichtige Nachricht am Telefon mitzuteilen, als seinem Freund so lange eine Schwangerschaft zu verheimlichen. Ich beichte, dass ich die blödeste Person bin, die mir je untergekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00033458 vom 15.06.2014 um 23:42:46 Uhr (34 Kommentare).

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Dominanz beim Nebenjob

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Fetisch Masturbation Engherzigkeit Selbstsucht Arbeit München

Einmal in der Woche arbeite ich im Lager eines Kosmetikartikelvertreibers als Kommissionierer. Die Arbeit wird deutlich unter Mindestlohn bezahlt - dazu kommen noch einige unbezahlte Überstunden, im Sommer ist eine Affenhitze, es herrscht ständig Zeitdruck, dauernd […]
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Beichthaus.com Beichte #00033447 vom 13.06.2014 um 14:05:59 Uhr in 81675 München (Max-Planck-Straße) (9 Kommentare).

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“Beichte

Lehrerin im Rotlichtviertel

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Dummheit Zorn Boshaftigkeit Internet Schule Wörgl

Angefangen hat alles vor ungefähr acht oder neun Jahren, als ich eine Handelsakademie im Westen Österreichs besucht habe. Leider war mein Verhältnis zu meiner damaligen Deutsch-Professorin nicht sehr gut und ich entwickelte einen richtigen Hass auf sie. Mit ihrer Art, sowohl zu unterrichten, als auch im Umgang mit anderen, konnte ich einfach nicht warm werden. Dieser "Hass" auf ihre Person ging so weit, dass ich mich eines Nachmittags kurzerhand dazu entschlossen habe, in einem lokalen Partyportal, bei dem ich bereits seit Längerem registriert war, meinem Frust freien Lauf zu lassen. Glücklicherweise, wie ich damals fand, gab es im Forum einen Thread über meine Schule, in welchem man seine Meinung kundtun konnte. In jenem Thread bezeichnete ich meine Lehrerin beispielsweise als Schlampe, welche sich am besten auf dem "Südring" - einer bekannten Straße in unserer schönen Landeshauptstadt - rumtreiben und dort der Prostitution nachgehen sollte. Circa zwei Jahre später, ich hatte lange nicht mehr an diesen Forenbeitrag gedacht, war ich immer noch an derselben Schule und wurde plötzlich, sozusagen aus dem Nichts, zum Direktor beordert. Naja, da ich mir nichts dabei dachte und eigentlich nicht unglücklich über die Tatsache war, dass ich etwas weniger im Unterricht sitzen musste, machte ich mich auf den Weg ins Direktorat, wo besagter Herr auch schon auf mich wartete.


Unser Direktor fackelte nicht lange und drehte seinen Computerbildschirm in meine Richtung. Auf dem Bildschirm war mein Foreneintrag - inklusive Foto von meinem, mittlerweile schon lange inaktiven, Account - abgebildet. Ich wollte am Liebsten im Erdboden versinken. Der Direktor fackelte auch nicht lange und fing sofort an, zu schreien, wie ich noch nie jemand schreien gehört habe. Mich hätte es nicht gewundert, wenn sogar die benachbarte Schule noch mitbekommen hätte, was mein Direktor mir zu "sagen" hatte. Nach seinem Schreianfall, der mir wie eine gefühlte Ewigkeit vorgekommen war, und einer kurzen Entschuldigung meinerseits meinte er noch, ich hätte eine Woche Zeit, um mir etwas als Wiedergutmachung zu überlegen. Als lässiger 16-jähriger Schüler der ich damals war, kam die Antwort prompt: "Keine Ahnung, ich weiß nicht, was ich machen soll."


Sofort begann ein neuerlicher Schreianfall seitens des Direktors und er meinte, ich hätte genau eine Woche Zeit, um einen Aufsatz zu schreiben. Ich stimmte zu. Leider war seine Aussage nicht präzise genug, sodass ich ihn noch fragen musste, wie viele Wörter der Aufsatz beinhalten sollte. Postwendend erhielt ich als Antwort: "Ca. 50-70 Wörter". Ungelogen, ich habe wirklich versucht, mich zu beherrschen, konnte mir einen extrem starken Lachanfall aber nicht verkneifen - was mein Direktor wiederum nicht so super fand und die Schreierei begann erneut, bevor ich mich dann vom Acker machte, um exakt eine Woche später wieder zu ihm beordert zu werden, um meinen Aufsatz auszuhändigen. Nunja, ich war ein fauler Schüler. Den Aufsatz habe ich nicht geschrieben. Das Resultat war eine Verhaltensnote von "Nicht zufriedenstellend" - das Mieseste, das man überhaupt haben konnte. Meine Lehrerin hat übrigens niemals davon erfahren - dennoch möchte ich um Absolution für mein kindisches, idiotisches und nicht überlegtes Verhalten bitten. Mittlerweile weiß ich, wie dumm diese Aktion war.

Beichthaus.com Beichte #00033408 vom 06.06.2014 um 12:09:05 Uhr in 6300 Wörgl (10 Kommentare).

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