Allerhand Sünden

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Engherzigkeit Falschheit Geiz

Ich habe früher, als ich kleiner war, immer in die Badewanne gepinkelt, während meine Mutter mit drin sass. Ich habe mal meinen Hamster aus dem Fenster geworfen, weil ich träumte, er sei eine getarnte Handgranate. Ich habe immer, wenn wir eingeladen waren, schon vor der Eröffnung des Buffets meinen Magen mit kleinen Köstlichkeiten gefüllt. Ich biete meinen Gästen während Homepartys immerzu das Bett meiner Mutter an, wenn sie mal poppen wollen. Es würde mich nämlich ekeln, wenn sie es in meinem tun würden. Ich putze mir nicht drei mal im Tag meine Zähne, sondern nur einmal. Und ich hatte noch nie ein Loch. Ich verbringe 95% meiner Arbeitszeit im Internet. Ich bin mal über ein Jahr lang schwarz gefahren und wurde nicht ein einziges Mal erwischt. Ich hatte mal an ein und dem selben Abend mit drei verschiedenen Typen was. Ich habe mich mal in einen Typen verliebt, welchen ich nur übers Internet kannte. Ich habe einer Freundin dazu mal nur aus ihrer Magersucht hinausgeholfen, weil ich nicht wollte, dass sie dünner ist als ich. Nicht damit es ihr besser geht. Und ich habe jede einzelne Hawaii-Kette aus wilden Partynächten bei mir zu Hause am Schrank hängen und ich bin stolz drauf.

Beichthaus.com Beichte #00026777 vom 31.07.2009 um 11:06:51 Uhr (32 Kommentare).

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Mogeln beim Abitur

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Betrug Stolz Schule Dresden

Ich habe noch niemandem erzählt, wie ich mein Abi geschafft habe, obwohl Mathe mein Angstfach war. Ich habe die Mathe-Prüfung mit einem CAS-fähigen Taschenrechner geschrieben, ohne dass es jemand gemerkt hätte. Da kam nur Analysis dran - und der Taschenrechner macht ohne zu Mucken Ableitungen, Stammfunktionen, Integrale und alles, was gebraucht wurde und wo man hätte rechnen müssen. Das war einfach endgeil. Bei Physik habe ich das auch gemacht - da der Taschenrechner alle Einheiten kennt, und diese ohne Probleme selbst in komplexen Formeln ineinander umrechnet und vereinfacht, war das auch super.

Beichthaus.com Beichte #00026776 vom 31.07.2009 um 00:23:29 Uhr in Dresden (42 Kommentare).

Gebeichtet von JW10618
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Zufallsbeichte
“Folge

Der Alkohol-Jackpot

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Trunksucht Betrug Maßlosigkeit Last Night Groß-Gerau

Gestern Abend habe ich (m/22) mich zusammen mit einer guten Freundin zu einem feuchtfröhlichen Abend in eine Discothek aufgemacht. Ich hatte mir vorgenommen, meine Leber an diesem Abend nicht ganz so hart ranzunehmen und so setzten wir uns zunächst bei ein paar gemütlichen Bieren an die Theke.

Als wir schließlich Lust bekamen zu tanzen, sind wir auf dem Weg zur Tanzfläche noch an einem Getränkeautomaten vorbeigekommen, an dem ich mir ein Bier ziehen wollte. Ich habe also meine Karte auf den Leser des Automaten gelegt und anschließend meine Wahl getroffen. Zu meinem Ärger wollte der Automat kein Bier ausspucken, also machte ich mich auf Fehlersuche. Schnell war der Fehler entdeckt: Ein anderer Gast hatte seine Karte auf dem Leser des Automaten liegen lassen, der sich wohl nach kurzer Zeit abschaltet. "Der Alkoholgott muss mich erhört haben, das kann kein Zufall sein", dachte ich mir. Jetzt ging es rund. Den guten Vorsätzen und meinem Gewissen hatte ich mich schnell entledigt. Also habe ich die neu erworbene Karte kurz vom Leser genommen, wieder draufgelegt und siehe da, es funktionierte. Nun ging es los: Die Tasten des Automaten glühten und ich war in Vorfreude auf den kostenlosen Suff, der mir beschert wurde.

Da der Gast, dem die Karte gehörte spätestens bei seinem nächsten Bier oder beim Verlassen der Discothek bemerken würde, dass er seine Karte verloren hatte und diese dann sperren lassen würde, war höchste Eile geboten. In Rekordtempo zerrte ich mir ein Bier nach dem anderen in den Kopf, um dann schließlich die zweite Runde einzuläuten. Meiner Begleitung gegenüber zeigte ich mich ebenfalls sehr großzügig.

Der letzte Kontostand vor der Sperrung betrug knapp 50€. Ich war mittlerweile voll wie eine Haubitze und bereit den Heimweg anzutreten. Die Karte legte ich auf einem Geländer ab und ging mit meiner noch fast jungfräulichen Karte an die Kasse um den Spottbetrag von 9€ zu entrichten. Glücklich, aber sichtlich vom Alkohol gezeichnet, verließ ich den Laden. Es tut mir Leid für den armen Teufel, der meine Zeche zahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00026775 vom 30.07.2009 um 23:28:25 Uhr in 64521 Groß-Gerau (31 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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Die Wäsche meiner Nachbarin

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Rache Masturbation Nachbarn Potsdam

Ich (m/18) wollte beichten, dass ich mich an meiner nervigen Nachbarin (33), die mir immer wieder durch ihre "nette" Art aufgefallen ist, gerächt habe. Sie gehört zu der Sorte von Frau, die ständig nur am Motzen ist, wenn man z.B. mit dem Auto vor dem Haus parkt, weil man eben mal schnell in die Wohnung muss. Außerdem hört sie nachts oft laut Musik und stört meinen Schlaf, nur um dann morgens in der Früh um sieben Lautstark zu Hämmern. Alles noch erträglich irgendwie. Aber vor einigen Tagen ist sie zu weit gegangen. Sie hat in der Waschküche mit einer anderen Nachbarin darüber gelästert, was für unmodisches Zeug (T-Shirt und Jeans) ich an den Wäscheleinen aufhängen würde und, dass es schmutzig wäre trotz Waschens und ich allgemein ein schlechter und schmutziger Mensch wäre. Das ging nun zu weit. Ich lege sehr viel Wert auf Körperhygiene etc. und die Sachen, die ich zum Trocknen aufgehängt hatte, waren eigentlich immer einwandfrei sauber. Also, habe ich gedacht, wenn sie mich für schmutzig hält, dann bekommt sie auch was schmutziges. Als ihre Waschmaschine mit der Wäsche fertig, aber noch nicht ausgeräumt war, da sie mit lautstarkem Musik hören beschäftigt war, habe ich mir einen runtergeholt und in das "Fach", in das man das Spülmittel hinzugibt, gespritzt. Anschließend die Maschine im falschen Gang nochmals angeworfen und mich fröhlich pfeifend davon gemacht. Jetzt, zwei Tage später, tut mir die Sache doch etwas Leid. Aber durch ihre Lügen und Gerüchte hat sie mich ziemlich provoziert.

Beichthaus.com Beichte #00026774 vom 30.07.2009 um 20:34:46 Uhr in Potsdam (25 Kommentare).

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“Beichte

DDR Münzfernsprecher

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Betrug Geiz Telefon

DDR Münzfernsprecher
Es gab bei uns früher (DDR-)Münzfernsprecher. Dort konnte man mehrere Münzen rein tun und musste nicht ständig nachstecken. Ich hatte mir damals etwas gebastelt: ich habe in ein Markstück am Rand ein Loch gebohrt, ein Stück Angelschnur dran und am anderen Ende einen Schlüsselring. Wenn die Schnur die richtige Länge hatte und ich habe das in den Schlitz für die Mark gesteckt, ging eine Lampe an. Wenn die Mark zu Ende war, klackte es zwar aber sie konnte ja nicht runterfallen. Also konnte man damit ewig telefonieren. Bei der Armee (die Freundin weit weg) war das ein Segen für mich, nicht für die Post. Wieder ein Untergangsgrund der DDR.

Beichthaus.com Beichte #00026771 vom 30.07.2009 um 10:53:00 Uhr (17 Kommentare).

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