Das Raubkätzchen mit der Weintraube

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Dummheit Waghalsigkeit Peinlichkeit Intim

Neulich machte ich mit meiner Freundin ein paar Schweinereien, doch aus irgendeinem Grund wollte sie bestimmte Praktiken nicht. Sie wehrte sich und fing an mich ziemlich fest am ganzen Körper zu kratzen, das kleine Raubkätzchen. Sie hat wirklich lange Fingernägel […]
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Beichthaus.com Beichte #00030172 vom 15.08.2012 um 16:41:20 Uhr (47 Kommentare).

Gebeichtet von Eule5
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Das lebende Klischee der doofen Blondine

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Engherzigkeit Dummheit Partnerschaft

Ich (m) beichte das ich nur noch aus Bequemlichkeit mit meiner Freundin zusammen bin und schon nach einer Neuen Ausschau halte. Für meine Freundin scheint es jedoch die große Liebe zu sein, daher werde ich ihr wohl bald das Herz brechen. Ich frag mich echt wieso ich mich damals auf sie eingelassen habe. Die Hormone müssen mir das Hirn vernebelt haben. Sie sieht ja auch echt geil aus. Lange blonde Haare, vollbusig, knackige Figur. Aber nach kurzer Zeit stellte ich fest: sie ist dumm wie Toastbrot.
Das schlimmste ist ja nicht mal das sie die Hauptschule gerade so geschafft hat oder ihre Friseurausbildung vermasselt hat weil sie dreimal durch die schriftliche Prüfung gerasselt ist. Ich selbst hab auch nicht studiert, sondern nur durchschnittlichen Realschulabschluss und Ausbildung. Aber sie weiß einfachste Dinge nicht. Wenn sie auf einer Weltkarte Deutschland suchen soll überfordert sie das schon. Diskussionen über aktuelle Themen sind nicht möglich, weil sie sich damit nicht auskennt und auch kein Interesse daran hat. Für sie existiert nichts außerhalb ihrer kleinen Welt, die nur aus Klamotten, Haare, Handy, Schuhe und Schminke besteht. Sie ist das lebende Klischee der doofen Blondine.
Meine Freunde machen sich inzwischen ständig über mich lustig. Am Anfang waren sie noch neidisch das ich so eine scharfe Schnecke zur Freundin habe, allerdings nicht lange. Sie verarschen meine Freundin ständig, was diese aber nicht merkt, da sie auch Ironie oder Sarkasmus nicht versteht.
Gut das meine Eltern weiter weg wohnen, die würden wahrscheinlich an sich selbst zweifeln oder mich enterben wenn ich ihnen diese dumme Nuss als potentielle Schwiegertochter vorstellen würde. Ihre Familie durfte ich dagegen schon kennen lernen. Kein Wunder das sie so geworden ist. Ihre Familie ist wie die Familien aus diesen bescheuerten Reality-Sendungen. Alle arbeitslos, die Eltern sitzen den ganzen Tag rauchend und saufend vorm Fernseher, der Bruder baut ständig Scheiße und jedes zweite Wort von ihm ist "Yo Alda". Jetzt fragt ihr euch sicher warum ich dann nicht mit ihr Schluss mache? Ganz einfach, weil es bequemer ist. Sie putzt ungefragt meine Wohnung, wäscht meine Wäsche und wenn ich von der Arbeit heimkomme gibt es Essen, zwar hauptsächlich Fertigzeugs, aber besser als nichts. Außerdem, dumm f**** ja bekanntlich gut und das kann ich bestätigen, sie ist im Bett ein richtig versautes Luder. Ich beichte hiermit, dass ich die Dummheit meiner Freundin aus Bequemlichkeit eiskalt ausnutze und sie abschießen werde, wenn ich eine Neue finde.

Beichthaus.com Beichte #00030160 vom 11.08.2012 um 01:02:56 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Jeder ist seines Glückes Schmied

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Ungerechtigkeit Zwietracht Schule

Als ich noch in der Grundschule war, war in unserer Klasse ein Junge ausländischer Herkunft. Er war wohl erst kürzlich nach Deutschland gezogen und konnte die Sprache so irgendwie reden. Er war jedoch sehr arm. Um mal ein Beispiel zu nennen, er trug ein T-Shirt etwa eine Woche, dann kam das andere. Ebenso hatten seine Klamotten die besten Tage hinter sich, sie waren verwaschen und ausgeleiert, jedoch immer sauber und anständig. Auch hat er sich nie bei Schulausflügen, welche extra Geld kosten beteiligt und nie irgend einen Luxus z.B. Essen in der Cafeteria oder Snacks am Automaten gegönnt, weil er es sich nicht leisten konnte. Hinzu kommt noch, dass er ziemlich pummelig war und zu allem Übel sehr schüchtern und dementsprechend keine Freunde hatte. Schlimmer noch, er wurde regelmäßig verarscht, seine Sachen (Schuhe, Turnsäckchen, Bücher, Stifte, Lineal) wurden von Mitschülern oft geklaut, versteckt, kaputt gemacht oder er wurde auch mal erpresst. Als Gruppenarbeiten in der Schule angesagt waren, wollte niemand mit ihm zusammenarbeiten.


Er saß alleine in der letzten Ecke des Raumes und alle anderen an Gruppentischen. In den Pausen durfte er bei keinem der Gesellschaftsspiele oder Sportspiele mitspielen. Alle Tage wieder stand er im Mittelpunkt des allseits beliebten Schubskreises. Wenn er denn mal krank war, hat natürlich niemand seine Arbeitsblätter mitgenommen ebenso wollte ihn auch kaum einer die Hefteinträge auch vor Ort abschreiben lassen. Kaum zu glauben, wie grausam Kinder sein können und das in der Grundschule in einer ländlichen bayerisch konservativen Provinz. Heute würde man sagen, er wurde gemobbt, doch es war viel mehr als nur das.
Als er dann irgendwann weggezogen ist, glaubten die meisten Leute, vor allen Dingen seine Peiniger und diejenigen, die nichts dagegen getan haben, ebenso wenig die Lehrer Belegschaft oder der Werte Herr Rektor, vermutlich, aus diesem kleinen Wicht würde nichts werden, er ist ein hoffnungsloser Fall. Irgendwie schien diese Passivität mancher Lehrer sogar dahingegend umzuschlagen, dass ein paar sadistische Lehrer den armen auch damit aufzogen, dass er einen unaussprechlichen Namen Osteuropäischer Herkunft hat, sowie aus einem Land kam, wo der Krieg herrschte. Zum Beispiel wurde er vor der Klasse von einer älteren Lehrerin gefragt, wo er denn herkomme. Jugoslawien war die Antwort. Die Frau entgegnete mit Spott, dass es dieses Land seit 1991 nicht mehr gäbe und, dass dort "unten" sowieso nur Proleten und Kriegsverbrecher wohnen, welche sich gegenseitig die Köpfe einschlügen. Die Lehrerin und auch andere Lehrer stellten ihn auch bloß, indem sie immer wieder vor der Klasse sich nach den Jobs seiner Eltern erkundigten, welche um es hier mal absichtlich abwertend auszudrücken minderwertig waren. Seine Mutter arbeitete als Altenpflegerin und sein Vater für so ziemlich alles was der Arbeitsmarkt hergab. Das Geld reichte so eben zum Leben, jedoch mit den oben genannten Abstrichen.


Diese Liste könnte sich noch länger so fortführen lassen, aber um es auf den Punkt zu bringen, ihm wurde absolut nichts geschenkt, es wurde vielmehr versucht ihm auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung zu nehmen. Heute, knapp 20 Jahre später hat er ein Master Diplom in Betriebswirtschaft/Management und ist mit knapp 30 Jahren ziemlich weit oben an der Karriereleiter, er ist einer der Geschäftsführer einer Maschinenbau GmbH mit fast 700 Mitarbeitern und mehreren Standorten. In diesen vielen Jahren kämpfte er sich auch vom einfachen Büroarbeiter über den Posten des Abteilungsleiters und des Personalleiters hoch zu dem oben erwähnten. Natürlich war es eine Genugtuung als er mit dem Posten des Personalleiters, später als Geschäftsführer viele Bewerber persönlich interviewt und auch mal der eine oder andere bekannte "Kamerad" dabei war, diesen wurde dann auf der höchsten professionellen Ebene eine Absage erteilt. Er sprach die Bewerber nie darauf an, aber ihre Blicke verrieten, dass sie peinlich gerührt seien und obwohl sich ausnahmslos jeder absichtlich unwissend stellte, wussten doch beide, dass dies nicht so ist.
Nun wie kommt es dazu, dass ich die Geschichte mit all den Details so ausschweifend erzähle? Ganz einfach, ich bin dieser Mensch. Danke fürs Lesen und an alle Menschen da draußen in der weiten weiten Welt, egal wie schwer das Leben ist, oder egal wie aussichtslos manche Situationen erscheinen, man muss sich einen Weg durchs Leben bahnen. Das was mich angetrieben hat durch die Jahre, war der Wunsch nach einem besseren Leben und nichts desto trotz ausgleichender Gerechtigkeit durch, wenn ihr so wollt eine höhere Instanz wie des vielfach zitierten Schicksals. Kopf Hoch und ab ins kalte Wasser, jeder ist seines Glückes Schmied.

Beichthaus.com Beichte #00030138 vom 03.08.2012 um 10:02:36 Uhr (79 Kommentare).

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Mein Kollege mit den Schmierfingern

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Hass Eitelkeit Unreinlichkeit Kollegen Arbeit

Hiermit möchte ich beichten, dass ich (w/27) meinen Arbeitskollegen bis auf den Tod hasse. Diese Tatsache kommt nicht von ungefähr. Man muss dazu sagen, dass wir für ein Bauunternehmen arbeiten und nur zu zweit im Büro tätig sind. Der Geschäftsführer kommt nur […]
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Beichthaus.com Beichte #00030108 vom 20.07.2012 um 09:18:16 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von Blümchen28
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“35.000

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Azubi unter Gehirnwäsche

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Verrat Ungerechtigkeit Arbeit Chef Nesselwang

Azubi unter Gehirnwäsche
Ich möchte beichten, dass ich meinen besten Freund in arge Bedrängnis bei seinem Arbeitgeber gebracht habe. Mein Kumpel war früher ein recht fauler Strick und als solcher hatte er es doch tatsächlich geschafft, seinen Quali zu vermasseln, obwohl ich und fast alle anderen aus seinem Bekanntenkreis der Meinung waren, er hätte locker die mittlere Reife geschafft. Dadurch musste er natürlich jede Lehrstelle annehmen, die er finden konnte. Seine Mutter, eine erfahrene Restaurantfachfrau, besorgte ihm durch Vitamin B eine Lehrstelle in einem Hotelrestaurant im tiefsten Allgäu. Dorthin fuhr er nun jede Woche und kam nur noch spärlich nach Hause.


Eines Tages wurde ich im Rahmen eines Lehrganges bei der Bundeswehr in seine Nähe versetzt und machte mit ihm fest aus, eine WG zu gründen, wie wir es schon immer vorgehabt hatten. Dadurch bestellte ich auch keine Stube in der Kaserne. Als ich in seiner Wohnung ankam, traf mich der Schlag. Die Arbeitswohnung, die er von seinem Arbeitgeber bekommen hatte, war ungefähr 4 auf 3 Meter groß mit einem Bad von der Größe eines Plumpsklos. Es zog durch die Dachbalken hindurch und bei Regen stellte mein Kumpel eine selbstgebaute Konstruktion aus Stangen und Plastikplanen über sein Bett, um trocken schlafen zu können. Ich war schockiert und sagte ihm, er solle das unbedingt seinem Chef melden. Doch mein Kumpel, der sonst ein riesiges Ego an den Tag legt, winkte verschüchtert ab.


Selbstverständlich war das noch längst nicht alles. Nachdem ich ja keine Stube in der Kaserne hatte und auch meinen Kumpel nicht enttäuschen wollte, blieb ich für die Dauer des Lehrganges bei ihm und bekam so einige Sachen aus seinem Arbeitsalltag mit. Zuallererst fiel mir auf, dass er immer knapp bei Kasse war. Früher glaubte ich, es läge an den teuren Fahrtkosten nach Hause, schließlich verdient ein Kochlehrling nicht die Welt. Doch als ich eine Lohnkostenabrechnung von ihm in die Finger bekam, wurde mir alles klar. Sein Chef verlangte von ihm 154 Euro Verpflegungskosten (eine Tütensuppe am Mittag) sowie 440 Euro Miete für den Hühnerstall, in dem er seinen Lehrling wohnen ließ. Mein Kumpel bekam also am Monatsanfang satte 19 Euro auf sein Konto überwiesen. Ohne seine Halbwaisenrente hätte er sich nicht mal was zum Essen kaufen können. Als ich einen Teil der Miete bezahlte (was ja nur rechtens war, schließlich wohnte ich darin) forderte sein Chef mein Geld zusätzlich von ihm ein. Als ich ihn fragte, warum er es dem Chef erzählt hätte, blockte er ab. Immer mehr bekam ich das Gefühl, mein Kumpel wurde total ausgenutzt und sogar psychologisch misshandelt. Sämtliche Vorschläge meinerseits, mit seinem Chef zu reden, wurden mit der Bemerkung "In der Gastronomie ist das halt so" beantwortet bzw. beiseitegewischt.


Als ich erkannte, dass ich gegen die Gehirnwäsche des Betriebes nichts tun konnte, mischte ich mich nicht mehr ein. Doch ich führte Tagebuch. In den 5 Monaten, in denen ich bei ihm wohnte, dokumentierte ich alles. Ich fotografierte das Zimmer und die Lohnabrechnungen, dokumentierte seine Arbeitszeiten, die in der Regel bei 16 Stunden täglich lagen, auch Samstags (zu diesem Zeitpunkt war mein Freund noch minderjährig) sowie seine Bemerkungen und Informationen über den Arbeitsalltag, zumindest diejenigen, die ich ihm entlocken konnte. Kleine Beispiele wären da die fehlende Auszahlung oder Gewährung von Überstunden, Ratten in der Küche, Geschmacksverstärker und vergammelte Zutaten (der Ausbeuterbetrieb hatte 4 Sterne und nahezu ständig die oberen Zehntausend zu Gast) in der Küche und natürlich auch die klassischen ausbildungsfremden Tätigkeiten wie den Diener für die versnobte Gattin des Chefs spielen, das Haus streichen und und und.

Ich habe persönlich nie eingegriffen, weil ich meinen Freund sein Leben nicht noch schlechter machen wollte, als es
ohnehin schon war. Nur einmal riss mir der Geduldsfaden. Ich wachte um 2:00 Uhr in der Früh und erkannte, dass mein Kumpel immer noch nicht zu hause war, obwohl er seit 6:00 Uhr in der Arbeit war. Ich rief also seinen Chef an und fragte, ob er schon auf dem Heimweg war. Sein Chef fing an mich anzuschreien, von Null auf Hundert. Ich dachte ja meinem Freund wäre auf dem Heimweg was passiert, aber er war tatsächlich noch in der Arbeit. Ich hörte mir die Schimpftirade seelenruhig an und sagte dann mit ruhiger Stimme: " In 10 Minuten ist er daheim. Sonst schick ich die Polizei." Dann legte ich auf. Kurz darauf wurde er vom Chef persönlich heruntergebracht.


Als mein Freund vor einem Jahr die Ausbildung beendete, hatte ich schon Kontakte zu einigen Lehrlingen, die im selben Betrieb gearbeitet hatten, aufgebaut. Die meisten hatten schon vorzeitig abgebrochen. Unterstützt von ihren Aussagen und meinem Tagebuch legte meine Mutter, eine IHK-Prüferin, die Fakten den zuständigen Ausbildungsleitern auf dem Tisch. Ende vom Lied: Mein Kumpel bekam eine Nachzahlung von 3.000 Euro sowie ein erstklassiges Arbeitszeugnis, der Betrieb durfte keine Lehrlinge mehr aufnehmen und hatte nach einigen Besuchen des Gesundheitsamts nur noch 2 Sterne. Diese Episode bereue ich nicht. Aber ich bereue, dass ich mich in jener Nacht zu diesem Telefonat hinreißen ließ, obwohl mein bester Freund das sicherlich ausbaden musste, und zwar noch fast 2 ganze Lehrjahre lang.

Beichthaus.com Beichte #00030106 vom 20.07.2012 um 00:43:28 Uhr in Nesselwang (37 Kommentare).

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