Gelöschte Einladung

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Eifersucht Misstrauen Morallosigkeit Partnerschaft

Vor einer Woche habe ich heimlich das Handy meiner Freundin durchstöbert. Dann kam auf einmal eine Nachricht von einer alten Klassenkameradin: "Hallo Maus, du bist herzlichst auf meiner Party in der Bar eingeladen. Ich würde mich so freuen, wenn du kommst, mit dir macht es einfach Spaß, die Sau rauszulassen und zu feiern!" Naja, ich will nicht, dass meine Süße auf Partys geht, denn sie ist brutal hübsch und sieht einfach nur Bombe aus. Außerdem habe ich Angst, dass sie, wenn sie viel getrunken hat, mit einem anderen Typen rummachen könnte. Darum habe ich einfach gleich die Nachricht gelöscht und ihre alte Klassenkameradin dort blockiert. Zum Glück hat sie meiner Freundin keine Nachricht über eine andere App geschrieben, sonst wäre das Ganze bestimmt rausgekommen. Ich bin so froh, dass sie nicht auf der Party war, da sie bestimmt von irgendwelchen Typen angebaggert worden wäre. Es tut mir leid mein Engel, dass ich dir, ohne dass du es weißt, den Spaß verdorben habe. Ich liebe dich trotzdem und ich verspreche dir, ich mache so etwas Gemeines nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00033008 vom 06.04.2014 um 17:14:34 Uhr (27 Kommentare).

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Der Bücherwurm

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Manie Zwang Sucht

Ich (m/18) habe ein recht unscheinbares Problem. Jedenfalls dachte ich das bisher. Und zwar bin ich süchtig nach Büchern. Ich lese so gut wie alles und überall stapeln sich mittlerweile meine Bücher. Ich habe eine recht große Wohnung und überall stehen Regale, die schon überquellen. Das Ganze fing bereits im Kindergarten-Alter an. Ich habe mir damals selbst das Lesen beigebracht und später auch den anderen Kindern vorgelesen. In der Grundschule war ich immer außen vor, ich musste nie Leseübungen machen. Wozu auch? Ich konnte ja alles schon. Später habe ich auch nie lange in einem Sportverein durchgehalten, ich hatte nie Lust dazu und wollte lieber weiter lesen. Ich lese ein Buch meist an zwei Tagen durch und fange dann gleich das Nächste an. Durch mein Gelese habe ich außerdem ein recht großes Allgemeinwissen, was mir erst vor zwei Jahren in der Schule bewusst wurde, als ich nebenbei ein Kreuzworträtsel fertig hatte, während die anderen keine fünf Wörter gefunden haben. Das soll jetzt nicht angeberisch klingen, aber so war es nun einmal.


So weit, so gut. Nun zu meinem hauptsächlichen Problem: Aufgrund der Anzahl der Bücher sieht es nie ordentlich aus. Es sind einfach zu viele geworden und ich kann sie auch nicht wegschmeißen, denn ich lese sie wirklich noch. Verkaufen lohnt sich auch nicht, denn die 50 Cent, die man auf dem Flohmarkt maximal bekommt, sind mir viel zu wenig - außerdem würde ich von dem Geld gleich wieder Neue anschaffen, vermutlich auf dem gleichen Flohmarkt. Häufig nehme ich auch welche mit, wenn Verwandte wieder ihr Regal aussortieren oder es solche Grabbelkisten irgendwo gibt. Ich kann nie ein Mädchen zu mir einladen, treffe mich lieber immer draußen oder bei ihnen. Ich habe keinen Ort mehr, wo kein Buch liegt und das stört mich einfach. Ich würde gerne etwas ändern, weiß aber nicht, wie ich das machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033007 vom 06.04.2014 um 13:41:19 Uhr (32 Kommentare).

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“35.000

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Menopause und Assi-TV

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Medien Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich momentan nur noch. Sie jammert jeden Tag wegen eines anderen Wehwehchens und fängt dauernd an zu heulen. Da hat sie an einem Tag Schmerzen im Knie, am anderen Tag sind es die Oberschenkel, wegen denen man auch direkt zum Notdienst muss, danach ist es wieder der Rücken, dann hat sie Kopfweh, oder ihr ist schlecht. Seit zwei Tagen hat sie ausnahmsweise wirklich mal ein bisschen was, nämlich eine Entzündung im Gehörgang, wodurch dieser zugeschwollen ist. Nennt sich Tubenkatarrh, ich hatte so etwas als Kind auch dauernd. Mich stört nur, dass es ihr egal ist, wie es mir geht. Sie hat sich in den letzten eineinhalb Jahren richtig verändert. Sie ist mediensüchtig und verbringt so ziemlich den gesamten Tag damit, irgendwelche bescheuerten Spiele im Internet oder auf einem ihrer beiden Smartphones zu spielen, der Fernseher ist sowieso den ganzen Tag an. Und wenn sie sich einmal am Tag tatsächlich zum Kochen in die Küche bewegt, weil ich nun einmal absolut nicht kochen kann, dann hat sie selbst dort ihre Kopfhörer auf, damit sie bloß keine Sekunde ihrer verstandesverringernden Polizeisendungen oder andere gestellte Serien auf selbigem Niveau, verpasst. Dass ich daran kaputtgehe, dass sie seit Ewigkeiten nichts gegen ihre Depressionen unternimmt, ihre Körperpflege vernachlässigt und mich aufgrund ihrer blöden Wechseljahre vollkommen vernachlässigt, ist ihr egal. Sie will auch nichts gegen ihre Probleme unternehmen. Sie macht nicht einmal den Versuch, ihre Problemchen und meine emotionalen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Weil sie seit über einem Jahr keinerlei Lust mehr verspürt, ihrem Lebenspartner, der ihr bis heute noch stets treu ist, ihr immer den Rücken gestärkt und sie getröstet hat, mal irgendwelche Formen von Zärtlichkeiten zukommen zu lassen, welche über ein paar Küsschen und Umarmungen hinausgehen.


Was auch immer ich tue, es passt ihr nicht. Sie meckert nur mit mir herum. Ich darf das Badezimmer nicht mehr betreten, wenn sie sich dort badet oder wäscht. Ich darf ihr nicht beim Anziehen zuschauen und auch sonst kriege ich ständig verbal eine gezischt, wenn ich es auch nur wage, sie irgendwie zärtlich zu berühren, weil das ja auch schon wieder zu viel Nähe ist. Und wehe, ich störe sie bei ihren blöden Computerspielen. Im Prinzip bin ich nur noch da, um ihr den Haushalt zu schmeißen, ihr als seelischer Abfallbehälter zu dienen oder sonstige doofe Arbeiten zu übernehmen, die man als Frau ja gerne auf den Mann abschiebt. Ich beichte, dass es mich langsam nicht mehr interessiert, wenn sie wieder irgendein Problem hat, zumal das meiste davon tatsächlich Kleinkram ist, bei dem ich nicht einmal mit der Wimper zucken würde, weil kleine Zipperlein wie Magenschmerzen, Kopfweh, schmerzende Gliedmaßen oder was weiß ich, zum Alltag gehören und der Rede nicht wert sind. Ich beichte auch, dass ich mich von ihr trennen möchte, da das Pensum meiner Nervenkapazität so langsam überstrapaziert wird. Leider befinde ich mich momentan in einer komplizierten Lage, die es mir nicht möglich macht, ohne übermäßig viel Stress aus unserer Wohnung auszuziehen und mir alleine eine neue Bude zu nehmen. Leider ist das so, weil ich für das gemeinsame Leben mit ihr mein altes Leben über den Haufen geschmissen habe. Es tut mir weh, wenn ich das so schreibe, da ich sie wirklich noch immer begehre und liebe. Aber ich kann nicht ewig mit so einem Liebesentzug leben. Übrigens geht es mir tatsächlich nicht in erster Linie um das Eine im Bett, sondern darum, dass ich es vermisse, die Zärtlichkeit und Wärme der Frau zu spüren, die ich liebe. Es tut mir einfach leid, dass ich nicht die Kraft habe, auf diese Bedürfnisse zu verzichten, um diese Beziehung weiter durchzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033006 vom 06.04.2014 um 10:53:45 Uhr (21 Kommentare).

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Zahlung eines Strafzettels

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Betrug Faulheit Morallosigkeit Selbstsucht Auto & Co.

Ich (m/20) parke morgens immer im abgelegenen Industriegebiet - auf Parkplätzen, die eigentlich keine sind, weil in der Nähe unser Bahnhof liegt und ich in die etwas entfernte Großstadt muss. Das mache ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit, genau wie ungefähr 30 andere Personen. Als ich letztens wieder kam, hatte ich tatsächlich einen Strafzettel an der Scheibe, genau wie die fünf Personen vor und hinter mir. In der Tat steht in der Nähe ein Schild, das darauf hinweist, dass wir uns im absoluten Park- und Halteverbot befinden, welches mir zuvor wirklich noch nie aufgefallen ist. Allerdings nur, wenn man seitlich zur Straße steht, auf dem Grünstreifen ist es scheinbar in Ordnung. Während ich mich tierisch über den Strafzettel aufregte, mir den Zettel dann jedoch das erste Mal wirklich genau ansah, kam mir plötzlich eine Idee. Ich ging zu dem ersten Auto, welches zwar auf dem Grünstreifen stand, jedoch auch direkt neben dem Schild war. Das Auto hatte natürlich keinen Strafzettel, da die "verbotene" Zone direkt vor ihm endete. Allerdings klemmte ich ihm einfach meinen Strafzettel hinter die Scheibe, nachdem ich ihn mir einmal abfotografiert habe. Mir fiel nämlich auf, dass ich selbst immer, nachdem ich einen Strafzettel in der Vergangenheit bekam, nie geschaut habe, ob tatsächlich mein Kennzeichen dort steht.


Ich erhoffte mir, dass diese Person eventuell genau so ist und dann meinen Strafzettel zahlt. Und siehe da - als ich eine Woche später beim zuständigen Amt anrief und log, dass ich ein Geschäftsauto fahren und das zuständige Büro die Strafzettel zahlen würde, sagte man mir, dass bereits eine Überweisung eingegangen sei. Ich beichte also, dass ich nicht daran denke, irgendwo anders zu parken, da die Parkplätze auf dem Grünstreifen eh morgens ab sechs Uhr alle belegt sind und ich viel zu faul bin, mir einen anderen Parkplatz zu suchen. Zweimal hat der Trick bereits wieder geklappt, nur einmal bekam ich nach ein paar Wochen einen Brief nach Hause, dass die Zahlung noch offen steht. Ich lasse mir also von anderen Leuten meinen Strafzettel bezahlen und bitte um Absolution, da mir die Leute doch ein bisschen leidtun.

Beichthaus.com Beichte #00033005 vom 06.04.2014 um 10:48:16 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Messie

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Habgier Morallosigkeit Neurosen Geld

Ich (m) habe etwas für meinen Onkel zu beichten, was mich schon den ganzen Tag beschäftigt. Heute halfen mein Vater und ich meinem Onkel beim Transport eines großen Schranks - bestehend aus mehreren Teilen, bestimmt 25 Jahre alt, den er verkauft hatte. Wir fuhren den Schrank mit dem Wagen zum Käufer und bauten ihn dort auf, weil dieser mit seinen siebzig Jahren nicht mehr alleine dazu fähig war. Der Käufer machte auf mich auch einen netten, aber doch etwas verwirrten und zappeligen Eindruck, jedoch dachte ich mir nichts groß dabei. Während der Fahrt sagte mein Onkel uns, dass der Mann einer ist, der alles sammelt. Schon in diesem Moment habe ich mir ausgemalt, wie es dort wohl aussehen mag. Und es war so, wie man es manchmal im Fernsehen sieht, eventuell sogar schlimmer: Allein die Garage stand voll mit jeglichen Sachen aus Holz, eine Decke hing dort auch - nur der Weg für die Reifen seines Autos war sauber. Auch der Garten war voller Müll. In die Wohnung gingen wir zwar nicht direkt, aber schon der große Eingangsbereich war fast völlig zugestellt.


Ich konnte nicht anders und habe dann unauffällig eine der Türen geöffnet. Alles war voller Müll, nur mit einem Weg zum Durchgehen. Als wir fertig waren, bekam mein Onkel das Geld für den Schrank und der Mann gab mir 20 Euro, was ich natürlich nicht annehmen wollte, aber er bestand darauf und wurde auch etwas laut. Auf der Rückfahrt erzählte mir mein Onkel, dass besagter Mann seit dem Tod seiner Mutter vor sieben Jahren so ist, davor hielt es sich wohl in Grenzen. Danach machte ich meinem Onkel Vorwürfe und fragte, wieso er die Situation dieses armen Mannes ausnutzte, indem er ihm etwas verkaufte, das er sowieso nie benutzen wird. Daraufhin antwortete er, dass der Mann den Schrank aber unbedingt haben wollte und das er durch das Erbe ziemlich viel Geld hätte. Wieder sagte ich, dass das kein Grund sei und dass der Mann gar nichts dafür kann, da er ein psychisches Problem hat, das war meinem Onkel aber egal und er sagte, dass er halt eine Macke habe. Mir ging es jedenfalls überhaupt nicht gut, und ich war den Tränen nah, wahrscheinlich, da mir die Situation des Käufers sehr traurig erschien. Zu Hause schenkte ich das Geld direkt meiner Mutter und sagte, dass ich es nicht haben möchte, da es auf Kosten einer Person ist, die ein trauriges Leben hat und dass wir quasi seine Situation ausgenutzt haben. Ich habe auch schon im Internet geguckt, ob es Möglichkeiten gibt, ihm zu helfen, habe aber nicht direkt etwas gefunden. Jedenfalls möchte ich beichten, dass mein Onkel den Zustand eines älteren Herren ausgenutzt hat, um Profit zu machen und ihm sogar noch versprochen hat, ihm mehrere Sachen kostenlos zu bringen, da er ja so ein netter Kerl ist.

Beichthaus.com Beichte #00033004 vom 06.04.2014 um 01:45:02 Uhr (10 Kommentare).

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