Die brennende Gartenhütte

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Vandalismus Morallosigkeit Kinder Kaiserslautern

Ich (w/30) möchte beichten das ich vor Jahren mit meinem Bruder einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst habe. Ich war damals 12, mein Bruder 8. Leider hatte mein Meerschweinchen seinen letzten Atemzug getan und so machte ich mich gemeinsam mit meinem Bruder auf den Weg um eine schöne letzte Ruhestätte im grünen zu finden. Zu diesem Zeitpunkt, war knapp 200 Meter hinter unserem Haus eine stillgelegte Schrebergartenanlage mit verwitterten und alten Gartenhäuschen (in denen Nachts die Obdachlosen der Umgebung Unterschlupf suchten). Schließlich fanden wir eine schöne Stelle und vergruben dort unser Meerschweinchen, bauten ein kleines Kreuz und schmückten das Grab mit Blumen. Am nächsten Tag (wir waren öfters in den alten Gärten spielen mit den Nachbarskindern) sahen wir das das Grab "geschändet" war. Das Kreuz zerschlagen und der Kadaver des Meerschweinchens lag ein paar Meter weiter. Mein Bruder und ich waren uns direkt einig das mussten die Obdachlosen gewesen sein. Wir schmiedeten Rachepläne und so kamen wir darauf, eine dieser Gartenhütten abzufackeln. Wir gingen nach Hause besorgten uns heimlich Feuerzeug und Toilettenpapier und kamen zurück. Es war damals Hochsommer und hatte seit Wochen keinen Tropfen Regen getan. Dementsprechend trocken war alles! Wir setzten unseren Plan ohne größere Überlegungen in die Tat um, verteilten in der Hütte das Toilettenpapier und steckten dieses an, nahmen die Beine in die Hand und machten, dass wir weg kamen. Wir rannten nach Hause und fuhren auf unschuldig machend mit unseren Eltern zu einem Nahe gelegenen Baggerseee. Als wir abends zurück kamen stand die ganze Nachbarschaft in der Straße, überall Feuerwehr und Polizei. Meine Mutter fragte verängstigt was denn los sei. Das Feuer das mein Bruder und ich gelegt hatten, hatte sich durch das trockene Wetter schlagartig ausgeweitet und auf andere Gartenhütten übergegriffen! Die Polizei kam schnell darauf das es Brandstiftung war, beschuldigte dafür aber die Obdachlosen. Kein einziges mal wurden wir Kinder beschuldigt. Bis heute wissen es nur mein Bruder und ich. Das Gelände wurde vor Jahren abgerissen und neu bebaut. Ich möchte mich entschuldigen das ich damals das Leben meines Bruders, mir, anderen spielenden Kinder und der Obdachlosen riskiert habe einfach nur aus kindlicher Dummheit. Verletzt wurde damals Gottseidank niemand.

Beichthaus.com Beichte #00029813 vom 19.02.2012 um 21:26:20 Uhr in Kaiserslautern (Parkstraße) (19 Kommentare).

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Verpfiffen

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Verrat Rache Stolz Boshaftigkeit Bahn & Co. Düsseldorf

Ich (w) habe letztes Wochenende in der S-Bahn drei junge "Erwachsene" (etwa in meinem Alter) verpfiffen, weil sie rauchend in einem Abteil der ersten Klasse saßen und ich mich genötigt sah, durch ihre Qualmwolke zu laufen (ich wollte von einem 2. Klasse-Abteil zum anderen). Außerdem wollte ich ihnen eins auswischen, weil sie mir unsympathisch waren. Und ja, ich war wirklich schadenfroh, als ich die beiden netten Herren vom Deutsche Bahn-Sicherheitsdienst sah, denen ich die Sache auch prompt gesteckt habe. Als die drei des Zuges verwiesen wurden, war ich nicht nur schadenfroh sondern auch stolz, denn kein anderer Fahrgast hatte den Arsch in der Hose, etwas zu machen. Leider weiß ich nicht, welche Strafe sie bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00029801 vom 16.02.2012 um 00:09:59 Uhr in Düsseldorf (29 Kommentare).

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“Beichte

Verräterpack

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Verrat Gewalt Vandalismus Vorurteile

Ich möchte eine Sache beichten, die schon mehrere Jahre her ist. Ich bin in einem Dorf in Sachsen groß geworden, in dem es, wie es leider bei uns nun mal so ist, einen Haufen Gesindel mit rechter Gesinnung gab. Diese zumeist Jugendlichen hatten einen eigenen Club, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029763 vom 01.02.2012 um 12:01:05 Uhr (33 Kommentare).

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Du kommst hier nicht rein!

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Gewalt Rache Vandalismus Last Night Berlin

Ich (m/24) bin ein "Ausländer", der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Ich und meine Freunde haben uns sonst nie etwas zu schulden kommen lassen, wir studieren und gehören nicht zu dem Typ, der in jedem Satz 50 mal Alda, Opfer usw. sagt.


Es gibt einen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029733 vom 17.01.2012 um 19:14:00 Uhr in Berlin (Kottbusser Tor) (51 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Friend Zone

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Feigheit Dummheit Falschheit Liebe

Ich beichte, dass ich durch Zögern und Inkonsequenz bei meiner Traumfrau in der viel besungenen Friend-Zone gelandet bin. Ich lernte sie an der Uni kennen, wo sie mir gleich auffiel, weil sie so hübsch, selbstbewusst und lustig war. Sie erzählte mir recht schnell, dass sie zwar einen Freund hatte, es mit ihm aber nicht wirklich gut lief. Er war wohl einer dieser selbstherrlichen Macho-Typen. Ich gewann nach und nach ihr Vertrauen, machte teilweise ihre Hausaufgaben mit, wenn es ihr zu stressig war, und war immer für sie da, wenn sie jemanden zum Reden brauchte. Eines Tages trennte sie sich endlich von ihrem Freund, und sagte mir, dass sie erst einmal ihr Single-Leben genießen wollte. Ich respektierte das natürlich und hielt mich mit Annäherungsversuchen komplett zurück, wir schrieben zu dieser Zeit jedoch häufig SMS und trafen uns oft auch außerhalb der Uni. Irgendwann bemerkte ich, dass sie oft abwesend war, wenn ich ihr was erklärte und vor sich hin grinste, außerdem schrieb sie ständig lange SMS mit jemandem. Ich maß diesem Verhalten jedoch keine größere Bedeutung zu. Sie fragte mich irgendwann, ob ich mit zu einem Konzert ihrer Lieblingsband kommen wolle. Ich Trottel dachte, die große Stunde sei endlich gekommen, in der sie bereit für mich war.


Wir gingen also gemeinsam hin und noch bevor die Band spielte sagte sie, sie müsse mir etwas gestehen. Ich grinste wissend und bereitete mich innerlich auf die nun unweigerlich folgende Knutscherei vor. Doch es kam natürlich alles anders. Sie erzählte mir, dass sie einen Neuen habe, er sei Schauspieler am Staatstheater, satte dreizehn Jahre älter als sie und überhaupt ganz toll. Ich wäre der erste von ihren Freunden, der ihn kennenlernte, weil er sie später von dem Konzert abholte. Mir schlief erst einmal ordentlich das Gesicht ein, obwohl ich es doch irgendwie schaffte, den Rest des Abends gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Mein erster Eindruck von ihm war, dass man ihm sein Alter wirklich nicht ansah, außerdem war er sehr charmant und attraktiv. Ich hoffte danach noch ein halbes Jahr lang, dass er sich als Eintagsfliege, beziehungsweise als jemand erweist, der gerne mal jüngere Mädels aufreißt, um sie dann nach einer Weile wieder fallen zu lassen. Daher bemühte ich mich weiter um sie, damit sie sich, so zumindest mein Gedanke, wenn er sie verlassen würde, endlich bemerkte, wer die ganze Zeit wirklich zu ihr gestanden hätte und an ihrer Seite war. Vor etwa einem Monat ist sie schließlich endgültig zu ihm gezogen, in sein irrsinnig großes Einfamilienhaus und mir ist klar geworden, dass ich wohl beim besten Willen keine Chance bei ihr habe. Das Dumme ist, dass ich ihr gegenüber jetzt weiter einen auf "besten Freund" machen muss, damit sie nicht merkt, dass ich eigentlich die ganze Zeit scharf auf sie war und bestimmte Dinge nur deswegen überhaupt für sie getan habe. In den letzten Wochen hatten wir nicht mehr so viel Kontakt wie sonst, woraufhin sie mich gefragt hat, ob es irgendein Problem zwischen uns gäbe. Ich habe zwar absolut keine Lust darauf, sie zu sehen, oder mich mit ihr zu treffen, aber es muss wohl irgendwie doch sein, damit ich nicht als der Arsch da stehe, der ich garantiert für sie bin, wenn sie die ganze Wahrheit erfährt.

Beichthaus.com Beichte #00029731 vom 17.01.2012 um 11:01:35 Uhr (53 Kommentare).

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