Atheistin auf der katholischen Mädchenschule

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Ungerechtigkeit Morallosigkeit Schule

Obwohl ich Atheistin bin, war ich auf einer katholischen Mädchenschule. Und jedes Mal, wenn wir in die Kirche mussten, also an Weihnachten, Ostern und so weiter - habe ich meine Kopfhörer mitgenommen und Musik gehört. Ich bin auch nur auf die Schule gegangen, weil meine beste Freundin auch dort war. Außerdem möchte ich beichten, dass ich meinem Religionslehrer das Unterrichten zur Hölle gemacht habe. Ich glaube er denkt immer noch, dass ich ADHS habe.

Beichthaus.com Beichte #00035382 vom 03.04.2015 um 09:52:10 Uhr (9 Kommentare).

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Das Klientel von Spielhallen

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Aggression Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft

Ich möchte hiermit beichten, dass ich das Klientel von Spielhallen verabscheue. Jedes Mal, wenn man an einer dieser Spielhöllen vorbeischaut, sieht man den gleichen Typ von Leuten. Komische Versager, zwischen 18 und 45, die ihr hart verdientes Geld in dem Glauben, dass sie es tatsächlich vermehren können, in die Automaten werfen. Jedes Mal, wenn ich an solch einem Ding vorbeikomme, und sehe, wie die Assis mit Baseballmütze, Bomberjacke und Goldkettchen rauchend davorstehen, könnte ich jedem in die Fresse hauen.

Beichthaus.com Beichte #00035323 vom 25.03.2015 um 03:56:12 Uhr (12 Kommentare).

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Meine Familie ist kaputt!

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Zorn Aggression Ungerechtigkeit Familie Berlstedt

Ich muss gestehen, dass ich meiner Familie das Leben zur Hölle mache, auch wenn sie es schon so nicht einfach haben. Mein Vater hatte 2000 einen Autounfall, dabei starb sein Bruder, da der Ersatzreifen eines LKWs durch unser Auto flog. Alles hat sich seitdem verändert, mein Vater redet nicht viel und ist auch nicht belastbar, er fängt sofort an zu schreien, wenn irgendwas ist, und zieht sich zurück. Meine Mutter hat damit große Probleme und ist auch Ende letzten Jahres für drei Monate in Kur gegangen. Nun zu mir - ich war seitdem wie ausgewechselt: Ich rede wenig, lächele nie, bin genauso impulsiv und stur wie mein Vater. Wenn ich mit ihm streite, brüllen wir uns durchs ganze Haus an und reden dann zwei Wochen lang nicht miteinander, sodass meine Mutter schon halb am Durchdrehen ist. Sie ist eine Powerfrau, und hat damals mich und meinen Bruder nicht geschnappt und das Weite gesucht, sondern kämpft um die Beziehung zu meinem Dad, welche seit über 40 Jahren besteht, und versucht auch so alles in Ordnung zu bringen. Ich hingegen kann einfach nicht mehr, hasse meinen Vater dafür, dass er uns alle so mental im Stich lässt, wir keine Familiensonntage mehr zusammen verbringen und allgemein nicht an einem Tisch sitzen können, ohne uns anzuschreien. Und ich gebe mir auch keine Mühe mehr, einer Eskalation aus dem Weg zu gehen.


Seit Ende letzten Jahres gehen meine Eltern zu einer Ehetherapie und ich zu einer Verhaltenstherapie. Dazu muss ich sagen, dass ich schwere Depressionen habe, kaum soziale Kontakte besitze und mich generell lieber daheim eingrabe - mit Chips und Laptop im Bett. Ich habe mich lang genug gemüht, die Ehe meiner Eltern stabil zu halten, habe meinen ersten Job gekündigt, um daheim besser "aufpassen" zu können und heimlich Papas Chaos zu beseitigen, damit meine Mum sich nicht aufregt. Und jetzt? Jetzt lasse ich selbst vieles liegen, kümmere mich nicht mehr darum, was mein Vater macht und würde am Liebsten einfach nur ausziehen. Auch meine Stimmungstiefs habe ich seit gut einem Jahr überhaupt nicht mehr unter Kontrolle und kann am Morgen lachen, mittags weinen und abends wütend herumbrüllen. Ich wünschte, ich wäre eine bessere Tochter, nicht so ein kaputtes Seelenwrack, was nichts auf die Reihe bekommt und sich insgeheim wünscht, einfach nie geboren worden zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00035316 vom 24.03.2015 um 13:56:35 Uhr in Berlstedt (15 Kommentare).

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Sie hat den Schmerz verdient!

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Boshaftigkeit Hass Engherzigkeit WG

Vor zwei Jahren hat mir meine Ex-Mitbewohnerin vor ihrem Auszug noch ordentlich Ärger bereitet, und mir das Leben in der WG quasi zur Hölle gemacht. Sie hat mich beleidigt, mich aus ihrem Leben ausgegrenzt und ihrem Freund war ich sowieso nie geheuer. Ich war unglaublich verletzt und enttäuscht von ihr. Vor einigen Monaten habe ich erfahren, dass sich zu der Zeit ihre Eltern getrennt haben. Ich weiß, es ist nicht korrekt, mir selbst und meinen Eltern wünsche ich es nicht, aber ich habe ihr diesen Schmerz aus tiefstem Herzen gegönnt. Letztens hörte ich zudem, dass ihr Vater eine ziemlich junge, neue Freundin hat. Über diesen Umstand war ich ziemlich schadenfroh. Es zeigt aber auch, dass diese Geschichte von damals leider immer noch an mir nagt. Ich hoffe, ich kann bald vergeben und vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00035315 vom 24.03.2015 um 13:51:51 Uhr (7 Kommentare).

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Die Wette der Frauenhelden

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Hochmut Schule

Ich (m/27) habe mich in der heißen Phase des Abiturs auf eine dämliche Wette eingelassen. Damals war ich Anfang 18 der Mädchenschwarm der Oberstufe. Heute habe ich dank meines üppigen Speiseplans leider nicht mehr diese Anziehungskraft an das weibliche Geschlecht. Wie dem auch sei, zu dieser Zeit gab es diesen von mir verhassten Oliver im Deutsch-Grundkurs, der mit mir um die heißesten Schnitten konkurrierte. Irgendwie hatte er auch dieses gewisse Etwas, um regelmäßig bei Frauen zu landen. Als er es dann wirklich brachte, die süße Jenny zu angeln, war bei mir Ende im Gelände. Ich schubste ihn nach Schulschluss von der Treppe, damit er sieht, dass die Weiber dort mein Eigen sind. Tragischerweise kam er unverletzt davon, bemerkte aber meinen Neid. Um herauszufinden, wer der größte Stecher ist, bot er mir eine Wette an. Wer es schafft, bis zu den mündlichen Prüfungen mehr Mädels ins Bett zu kriegen, durfte sich vom Verlierer vor versammelter Klasse einen blasen lassen. Ich dachte, das sei endlich die Gelegenheit für die absolute Demütigung meines Gegenspielers. Damit auch wirklich alles fair abläuft, sollte nach jeder Nummer ein Foto von den damals schlechten Handykameras geschossen werden. Zu sehen sollten der Stecher und die Gestochene sein - und zwar beide nackt. Es sollte ja keiner betrügen dürfen.

Die Wette lief erst mal zwei Wochen vor sich hin. Während ich gerade eine aus der Disco abschleppen konnte, konnte mein Gegenüber gleich mit drei Bettbekanntschaften prahlen. So ein Mist, dachte ich. Die Fotos haben es eindeutig belegt. Aber es waren zum Glück noch drei Wochen bis zu den mündlichen Prüfungen. Mit dem Gedanken, nun mehr Gas geben zu müssen, griff ich in die Trickkiste. Zuerst überredte ich meine Schwester dazu, mit mir ein Nacktfoto schießen zu lassen. Das klingt problematischer als es ist, da niemand meine Schwester kennt und sie mit einem Zehner entschädigt wurde. Ins Lusthaus meiner Kleinstadt musste ich leider auch. Schließlich war es die unkomplizierteste Methode für einen schnellen Verkehr. Schwierig war es nur, heimlich das Foto zu machen. So vergingen auch schon die drei Wochen. Bei mir blieb es leider bei den drei Nummern, doch zu meinem Glück ruhte sich mein Gegner aus. Es stand also Unentschieden. Irgendwie war das für beide Seiten eine dämliche Situation, da die Klasse sehnsüchtig die Einlösung der Wette erwartete. Also musste das Körbewerfen am Basketballfeld entscheiden. Derjenige, der zuerst fünf Mal den Korb trifft, hat gewonnen.

Unter der sengenden Hitze spielten meine Nerven verrückt. Ich verlor glasklar mit 5:1. Damit war mein Schicksal besiegelt. Nach der Chemie-Stunde löste ich unter Gelächter meine Wette ein. Noch nie wurde ich so erniedrigt. Man steht da wie ein Loser, wenn man vor der ganzen Kameradschaft, dem Feind seinen Willi lutschen muss. Die Videos verbreiteten sich wie ein Lauffeuer, sodass ich für die restlichen Wochen ein bestimmtes Image hatte. Von nun an war ich nicht mehr der Frauenheld, sondern der Homo. Bis heute schaffe ich es nicht mehr, mich mit Kumpels auf Wetten einzulassen, geschweige denn Basketball zu spielen. Jedenfalls konnte ich mich schnell der Hölle befreien, weil ich für das Stadium meinen Wohnort wechseln musste. Also Leute, lasst euch nicht auf pubertäre Wetten ein!

Beichthaus.com Beichte #00035278 vom 19.03.2015 um 20:22:30 Uhr (20 Kommentare).

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