Ist sie wirklich meine Traumfrau?

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Fremdgehen Falschheit Dating

Vor circa einem Jahr ist mir eine Bedienung aufgefallen, welche bei uns in der örtlichen Großraumdisco jobbt. Rein optisch ist sie meine absolute Traumfrau und ich habe mich sofort in sie verguckt. Jedes Mal, an dem ich und meine Jungs dort feiern gingen, habe ich extra nach ihr Ausschau gehalten und meine Getränke an ihrer Theke bestellt. Sie darauf anzusprechen habe ich mich jedoch ein Jahr lang nicht getraut. Vor ein paar Wochen habe ich dann endlich all meinen Mut zusammengenommen und sie angesprochen. Ich konnte es kaum glauben, aber ich sie war nicht abgeneigt. Sie sagte, ich sei ihr schon öfter aufgefallen. Nach einem längeren Gespräch gab sie mir Iíhre Handynummer. Einige Tage schrieben wir uns und kamen dabei immer tiefer ins Gespräch.

Irgendwann kam der Moment, wo wir uns auf ein gemeinsames Treffen geeinigt haben. Ich fuhr zu ihr, wir unterhielten uns sechs Stunden und es kam irgendwann zum Kuss. Es folgten einige Treffen, bei denen es auch nicht nur bei einem Kuss blieb. Meine Traumfrau und ich haben so etwas wie eine Beziehung. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Das Ganze war viel zu einfach und zu perfekt. Irgendwo musste doch der Haken sein?! Und tatsächlich. Nach einigen Treffen und mehrmaligem Äußern meiner Bedenken rückte sie mit der Sprache raus: Sie hat einen Freund. Ich habe absolut nichts geahnt, war sogar bei Ihr zu Besuch und habe nichts gemerkt. Die beiden sind seit circa zwei Jahren ein Paar. Laut ihr läuft auch nichts mehr mit ihm. Sie hat ihm wohl schon vorher gesagt, dass sie sich trennen möchte - jedoch wohnen sie noch zusammen. Eine neue Wohnung hat sie sich auch schon gemietet. Allerdings kann sie dort erst in 3 Monaten einziehen.

Ich beichte, dass ich so etwas eine Affäre bin. Ich habe ein Tête-à-Tête mit einer Frau, die in einer Beziehung ist. Im Normalfall würde ich das Ganze auch direkt beenden. Sie ist jedoch meine absolute Traumfrau und ich genieße im Moment einfach nur die Zeit mit ihr. Ihr "Freund" ist mir relativ egal - auch, wie er sich dabei fühlt auch. Ob ich mir eine Beziehung mit ihr vorstellen kann weiß ich aufgrund der Vorgeschichte nicht. Sie hat sich jedoch Hals-über-Kopf in mich verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00039260 vom 23.01.2017 um 16:54:32 Uhr (7 Kommentare).

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Unser Kneipenwirt ist Alkoholiker

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Ich arbeite schon seit einigen Jahren in einer Kneipe, um mir mein Studium zu finanzieren. Meistens ist die Arbeit in Ordnung, es gibt gutes Trinkgeld und oft macht es sogar richtig Spaß - sofern der Chef nicht da ist. Es heißt ja, dass alle Wirte Alkoholiker sind. Nun, das kann ich nicht beurteilen, aber mein Chef ist definitiv einer. Mehr noch, er trinkt so viel, dass ich es nicht glauben würde, wenn ich es nicht selbst gesehen hätte. Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und kann, wenn ich feiern gehe, sehr viel trinken, aber er schafft das jeden Tag, und das wie gesagt schon seit Jahren. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ein Mensch so etwas länger als ein paar Wochen überleben kann und dabei sogar noch in der Lage ist, einen Betrieb zu führen.

Das tut er allerdings sehr schlecht. Wenn er nüchtern ist, kann er richtig nett sein, ist hilfsbereit und witzig, aber sobald er gegen Abend einen gewissen Pegel erreicht hat kippt seine Stimmung und er wird zunehmend unerträglich. Dann fängt er an, mich und meine Kollegen bei unserer Arbeit zu behindern, indem er in Abläufe reinpfuscht, mit blödsinnigen Fragen, Geschichten oder Forderungen nervt, selbst wenn wir gerade richtig Stress haben, oder schlicht und ergreifend im Weg rumsteht. Noch schlimmer ist aber, dass er in diesem Zustand anfängt, Gäste ohne den geringsten Grund anzupöbeln und rauszuschmeißen. Das ist uns Kellnern nicht nur unheimlich peinlich, sondern sein Verhalten treibt die Kneipe natürlich langsam in den Ruin, weil immer mehr Gäste wegbleiben.

Trotzdem versuchen wir alle, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen, obwohl uns der Umsatz ja egal sein könnte, solange wir weiterhin pünktlich bezahlt werden. Aber wenn unser Chef da ist, vergeht jedem von uns direkt die Lust, zumal uns klar ist, dass alles viel besser läuft, wenn er endlich heimgegangen ist. Das macht er aber erst, wenn er richtig stockbesoffen ist.

Und leider helfe ich ihm dabei tatkräftig. Je nerviger er ist, desto gewissenhafter sorge ich dafür, dass sein Glas immer voll ist. Da er fast nur Schnaps trinkt, steht immer ein neues Shotglas vor ihm, wenn ich arbeite. Zwar würde er auch völlig ohne mein Zutun trinken und oft genug verlangt er selber danach, aber trotzdem säuft er auf diese Weise natürlich viel schneller. Alles nur, damit er so schnell wie möglich sein Limit erreicht und mich endlich in Ruhe lässt.

Trotzdem weiß ich, dass das falsch ist. Nur weil er Alkoholiker ist und auch ohne mich trinken würde, muss ich es ihm ja nicht noch extra einfach machen und seine Sucht unterstützen. Er ist nun mal krank und inzwischen auch körperlich in einer erbärmlichen Verfassung. Eigentlich ist er ein sehr armer, einsamer Mensch, der durch seine Sucht schon fast alles verloren hat und früh sterben wird, wenn er nicht bald die Kurve kriegt. Das ist allerdings unwahrscheinlich, weil er keinerlei Einsicht zeigt, wenn man mit ihm darüber zu reden versucht.

Sprich, eigentlich tut er mir total leid und ich fühle mich schrecklich, wenn ich ihn auf diese Weise mit voller Absicht abfülle, aber dann zeigt er mir wieder, wie ekelhaft und nervig er sein kann und das macht mich so sauer, dass ich fast alles tun würde, um ihn endlich für den Abend loszuwerden, damit ich meine Ruhe habe. Aber ich weiß trotzdem, dass mein Verhalten falsch ist und gebeichtet werden muss.

Beichthaus.com Beichte #00039257 vom 23.01.2017 um 04:15:24 Uhr (8 Kommentare).

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Soße andicken mit stückchenhaltiger Brühe

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Ekel Unreinlichkeit Restaurant Weil am Rhein

Soße andicken mit stückchenhaltiger Brühe
Ich bin Küchenhilfe in einer Gaststätte. Letzte Woche ging es mir nicht gut, aber ich bin trotzdem zur Arbeit gegangen. Das war leider keine gute Idee, denn schon nach einer Stunde war mir kotzübel. Als ich gerade dabei war eine zünftige Soße zu rühren, kam es mir hoch. Meine Backen wurden prall und bevor ich Richtung Toilette rennen konnte, sabberte mir ein Teil der stückchenhaltigen Brühe aus dem Mund in den Topf. Die Gosche bis zum Anschlag voll habe ich es schließlich doch noch zum WC geschafft, wo ich der Schüssel ein mächtiges Konzert kredenzte. Dann ging es mir wieder besser. Zurück am Kochtopf habe ich das gemacht, was mir zu dem Zeitpunkt am Logischsten erschien: Weiterrühren und die Kotzbrocken enthaltende Soße zum Servieren freigeben! Es wurde alles in Saucieren gefüllt und an den Tischen verteilt. Beschwert hat sich niemand, aber es tut mir trotzdem leid.

Beichthaus.com Beichte #00039256 vom 22.01.2017 um 22:48:45 Uhr in Weil am Rhein (22 Kommentare).

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15 Jahre ohne Alkohol

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Trunksucht Gesundheit

Seit 15 Jahren habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Der Auslöser war, dass ich im Schlaf in meinen Flur gekotet habe. Scheinbar war ich richtig voll und dachte im Delirium, ich säße auf Toilette. Ich habe es niemandem erzählt, weil ich mich heute noch immer schäme. Wenn jemand fragt, sage ich meistens, dass mir der Alkohol nicht mehr schmeckt.

Beichthaus.com Beichte #00039253 vom 21.01.2017 um 18:58:52 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Amaretto Di Saronno von meinem früheren Arbeitgeber

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Diebstahl Rache Arbeit Hennef

Ich habe einen Ex-Arbeitgeber bestohlen, um mich für meine Kündigung zu rächen. Der Arbeitgeber war eine bekannte Metzgerei mit Bistro und Partyservice. Jeden Morgen musste ich um 3:00 aufstehen, damit ich um 5:00 mit der Arbeit beginnen konnte, damit ab 7:00 irgendwelche bekloppten Maurer Frikadellen frühstücken konnten. Für mich - als gelernter Koch und bekennender Nachtmensch - eine Zumutung. Einmal war ich so müde, dass ich gegen 4:00 nur mit Standlicht losgefahren bin, erst nach über 10 Kilometern habe ich das bemerkt. Ein Ausfall der Heizung in meiner Wohnung trug das Übrige zu meinen Problemen bei. Etwa sechs Wochen lang habe ich mir alle Mühe gegeben, die Ansprüche meiner Arbeitgeber zu erfüllen.

Die völlig überarbeitete Chefin (gelernte Fleischereifachverkäuferin) und ihr Mann (Metallbauer o. Ä.) waren mir dabei keine Hilfe: Die Chefin hatte nie Zeit mir ihre Wünsche richtig zu erklären, ihr Mann dagegen knallte mir öfters eine Schale mit meiner Ansicht nach ordentlich zubereitetem Nudel- oder Kartoffelsalat hin, maulte mich kurz mit: "So eine Scheiße!" an und verschwand wieder in seinem Büro, ohne mir auch nur im Ansatz zu erklären, was er denn so Scheiße fand. Eines Morgen rief er mich wieder in sein Büro und eröffnete mir, kaum dass ich die Tür zugezogen hatte, dass er mir zum Monatsende kündigt. Im Anschluss daran musste ich ihm allen Ernstes erklären, dass eine Kündigung SCHRIFTLICH erfolgen muss! Das Kündigungsschreiben, das er in meinem Beisein tippte, bestand im Wesentlichen aus dem ungelenken Satz: "Dem zur Probe eingestellten Herrn X kündigen wir hiermit fristgerecht." Dann musste ich ihn noch darauf aufmerksam machen, dass auf einen Brief ein Briefkopf gehört!

Am Nachmittag war ich so fertig, dass ich auf der Heimfahrt erst einmal angehalten habe, um eine Viertelstunde zu heulen, bevor ich meine Familie informieren konnte. Ich hatte noch etwa 10 Tage zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich alles geklaut, was ich unauffällig verschwinden lassen konnte: Ein Buch aus dem Pausenraum, eine Flasche Spülmittel und noch viele andere kleine Gegenstände, an die ich mich schon nicht mehr erinnere. Mein schönstes und teuerstes Beutestück war aber eine eigentlich zum Aromatisieren von Billig-Tiramisu gedachte Literflasche "Amaretto Di Saronno". Um die Sachen aus dem Betrieb zu schmuggeln, habe ich die Sachen meistens in ausgespülte Ketchupeimer gepackt, zusammen mit dem Müll rausgebracht, im Container versteckt und nach Feierabend auf dem Weg zum Auto mitgenommen.

Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, um diesen leckeren Likör zu trinken. Jedes Mal habe ich mich diebisch (!) über meinen Gratis-Amaretto gefreut, mit dem ich meistens meinen Kakao verfeinert habe. Um eine bleibende Erinnerung zu haben, habe ich dann noch von der leeren Flasche das Etikett abgelöst, um es als Lesezeichen zu verwenden. Das Buch habe ich übrigens auch noch, es handelt sich um "Das Buch der Katastrophen" - eine Kurzgeschichtensammlung des Dadaisten Hermann Harry Schmitz. Die Diebstähle bereue ich nicht, denn die betrachte ich als Ausgleich für die unfaire Behandlung durch den Mann der Chefin. Das Einzige, was ich bereue, ist die Tatsache überhaupt in dieser Metzgerei gearbeitet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039250 vom 21.01.2017 um 00:45:06 Uhr in 53773 Hennef (14 Kommentare).

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