Nur das Beste für meine Frau

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Fremdgehen Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft Berlin Wilmersdorf

Ich bin nun schon ein älterer Mann und habe eine Frau, die zehn Jahre jünger ist. Vor 20 Jahren hat es (noch) gepasst. Aber inzwischen geht bei mir nichts mehr - der Schlaffi ist eingekehrt. Und meine Frau sagt mir, sie habe noch sooo viel Lust. Ich habe den Eindruck, sie leidet darunter. Wer Viagra oder eine andere Art dieser Chemie vorschlagen möchte, lasse sich gesagt sein, dass ich kein solches Mistzeug einnehmen will, weil ich der Pharmaindustrie nicht vertraue. Zumal ich andere Medikamente einnehme und ich nicht weiß, ob die Chemikalien sich gegenseitig beeinflussen. Mit Sicherheit kann das leider auch mein Arzt nicht sagen. Aber ich hoffe, dass ich eine Lösung gefunden habe: Ich treffe am Dienstag einen sehr aufrichtigen jüngeren Mann und werde herausfinden, ob die "Chemie" stimmt. Nein, ich selber will nichts Sexuelles von ihm. Aber vielleicht schnackelt es ja zwischen ihm und meiner Frau. Grundsätzlich, das habe ich in Nebenbemerkungen verstanden, ist meine Frau nicht abgeneigt. Und ich wünsche ihr, dank unserer Liebe, nur das Beste!

Beichthaus.com Beichte #00031761 vom 18.08.2013 um 08:15:01 Uhr in Berlin Wilmersdorf (40 Kommentare).

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Alles verzockt

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Diebstahl Sucht Dummheit Lügen Geld

Ich bin 21 Jahre alt und seit meinem siebzehnten Lebensjahr Spiel- bzw. Wettsüchtig. Ich verspielte erst meine Ersparnisse, also knapp 6000 Euro in kürzester Zeit und kam dann auf die Idee, meinem Arbeitgeber Geld zu stehlen. Ich schaffte es irgendwie, innerhalb von zwei Monaten um die 10.000 Euro zu stehlen, was dann natürlich auffiel. Meine Eltern zahlten es zurück, ebenso wie meine Rechnungen, die ich weiterhin ansammelte. Da kamen knapp auch 8000 Euro zusammen, außerdem verbrachte ich noch drei Wochen im Jugendarrest, um meine Straftat abzusitzen. Inzwischen arbeite ich wieder und verdiene ganz gut, mit 1600 Euro netto, aber ich schaffe es einfach nicht, von meiner Sucht wegzukommen. Ich habe schon eine Therapie gemacht, die aber keinen Erfolg hatte. Da ich durch meinen Job in den letzten Wochen weniger Zeit hatte, habe ich verhältnismäßig wenig Geld verloren - aber ich möchte ab heute nicht mehr Wetten. Nun ist Schluss! Ich habe in den letzten vier Jahren nicht nur unglaublich viel Geld verzockt, sondern auch gelogen und sogar meiner Mutter den Schmuck gestohlen um meine Sucht zu befriedigen. Aber ich werde mich bessern.

Beichthaus.com Beichte #00031760 vom 17.08.2013 um 18:09:28 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das verhängnisvolle Schokoladenpapier

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Dummheit Feigheit Peinlichkeit Schule

Als ich (w) noch in der Schule war, war ich eigentlich immer lieb und brav. Auch die jetzige Geschichte entstand nicht aus der Absicht, etwas Böses zu tun. Ich war in der siebten oder achten Klasse, als wir einen neuen Englischlehrer bekamen - in meiner Klasse sollte seine allererste Unterrichtsstunde an der Schule sein. In der Pause vor der besagten Stunde aß ich einen Schokoriegel und warf das Papier von meinem Platz aus in den Papierkorb, in dem es aber nicht landete, sondern direkt vor der Tür auf den Boden. Ich weiß nicht, wie er das geschafft hat, aber er kam rein, rutschte auf dem Papier aus und brach sich den rechten Arm und war dann erst mal für ein paar Wochen krankgeschrieben. Zwar wurde auch rumgefragt, wer denn sein Papier da so achtlos hat rumliegen lassen, aber ich habe mich nicht getraut, mich zu melden. Obwohl ich das Ganze irgendwie amüsant finde, tut es mir doch leid, ihm den Start in der neuen Schule so vermasselt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031759 vom 17.08.2013 um 18:53:00 Uhr (8 Kommentare).

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Der Laptop für die Schwiegereltern

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Betrug Falschheit Lügen Engherzigkeit Familie

Meine Schwiegereltern sind sehr wohlhabend und altmodisch. Sie wohnen in einem alten Villenviertel, fahren nur dicke Mercedes und BMW und kaufen ihre Möbel ausnahmslos bei Designern, die dennoch aussehen wie aus einem schwedischen Möbelhaus, aber locker das Zwanzigfache kosten. Vor einer Weile haben sie mich beauftragt, einen Laptop für sie zu kaufen. Hier ist zu sagen, dass sie absolut keine Ahnung von Technik haben und daher mich beauftragt haben. Sie waren schon bei einem teuren Fachhändler, aber dieser bot keinen an, der sie "zufriedenstellt". Ich habe dann versucht, ihnen zu erklären, das ein 500 Euro Laptop fürs E-Mails abrufen mehr als genug ist, allerdings wollten sie sich nicht auf so billigen Schund einlassen. Meine Beichte ist, dass ich genau wusste, dass das Ding dort nur herumsteht, und habe deshalb zwei, äußerlich identische, Laptops gekauft. Einer kostete 1800 Euro und der andere kostete gerade mal 400 Euro. Welchen ich dann für mich behalten habe, dürft ihr raten. Meine Schwiegereltern sind immer noch von dem Laptop begeistert, aber mich plagt mein schlechtes Gewissen. Schließlich sind es meine Schwiegereltern und sie haben uns beim Hausbau auch finanziell kräftig unterstützt.

Beichthaus.com Beichte #00031758 vom 17.08.2013 um 09:03:55 Uhr (18 Kommentare).

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Der Zwang zu lügen

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Lügen Falschheit Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Garrel

Ich habe eine Zeit lang ziemlich krumme Dinger gedreht, wie Urkundenfälschung und Drogenhandel, und bin es daher gewohnt, niemandem zu vertrauen. Denn egal, ob der Typ seit Kindheitstagen dein bester Freund ist - wenn es um Drogen geht, werden alle zu Tieren. Also habe ich jahrelang eigentlich permanent gelogen, was meine Vergangenheit, meine Gegenwart und sogar meinen Namen angeht. Ich wollte niemanden auch nur einen Zentimeter an mich ranlassen, um nicht verraten oder verletzt zu werden. Seit zwei Jahren ungefähr bin ich aber raus aus der Kriminalität und habe einen legalen, ganz normalen, Job und führe ein ziemlich durchschnittliches Leben. Was aber nicht heißt, dass ich aufgehört habe, zu lügen. Vor ein paar Monaten lernte ich dann eine Frau kennen.


Ich zog dieselbe Nummer ab wie immer und erzählte ihr quasi das Blaue vom Himmel. Was ich alles gemacht habe und wo ich schon überall war - normalerweise lassen sich die Frauen dann auch auf eine Nacht mit mir ein, bis ich sie morgens wieder nach Hause schicke. Aber diese Frau war ganz anders. Anstatt alles, das ich erzählte, nur bewundernd hinzunehmen, ging sie darauf ein, hakte nach und betrachtete vieles mit Skepsis. Sie las irgendwie in mir, wie in einem Buch und ging nach dem Abend dann alleine zu sich. Ich verabredete mich immer wieder mit ihr, weil sie mich so faszinierte, und verliebte mich in sie. Aber, obwohl ich sie wirklich vergöttere, kann ich einfach nicht damit aufhören, sie zu belügen. Das fängt bei völlig nichtigen Kleinigkeiten an geht dann aber bis zu ganzen Lebensabschnitten, die einfach erstunken und erlogen sind. Ich glaube, dass sie insgeheim weiß, dass ich eigentlich nie wirklich die Wahrheit sage und mich trotzdem liebt. Ich versuche wirklich, es zu lassen, weil sie mir echt am Herzen liegt, aber es ist unheimlich schwer, diese Gewohnheit abzulegen. Momentan denke ich über eine Therapie nach, kann mich aber noch nicht ganz dazu durchringen.

Beichthaus.com Beichte #00031757 vom 17.08.2013 um 02:10:14 Uhr in Garrel (13 Kommentare).

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