576 Stunden im Internet

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Faulheit Trägheit Arbeit

In den letzten sechs Wochen saß ich wirklich nur zur Zierde an meinem Arbeitsplatz. Ich war geschätzte 576 Stunden im Internet zum Surfen und etwa 258 Stunden Rauchen. Wenn mir das zu langweilig wurde, habe ich eben meine Kollegen mit meinem blödsinnigen Geschwätz unterhalten. Kreuzworträtsel sind auch ein toller Zeitvetreib. 8,5 Stunden können auch verdammt lang sein, da wird man schon sehr kreativ. So was von unproduktiv, wie ich in letzter Zeit bin, sind manche wahrscheinlich nicht mal in ihrer kompletten beruflichen Laufbahn. Na ja, würde meine Arbeit richtig entlohnt werden, würde ich auch mal wieder einen Finger rühren. Bis dahin suche ich mir eben andere Beschäftigungen zum Zeittotschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00022188 vom 04.07.2007 um 19:34:18 Uhr (1 Kommentare).

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Ich spiele bei der Arbeit Poker!

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Faulheit Trägheit Waghalsigkeit Games Arbeit

Ich (m/25) arbeite in einem großen Unternehmen. Dieses große Unternehmen bietet mir viel Freiraum, den ich sinnvoll in Onlinepoker investiere. Das Schlimme ist, dass ich ab und zu bis zu fünf Stunden am Tag Poker. Dabei gewinne ich auch ab und an ganz viel Geld und habe dabei kein schlechtes Gewissen. Nicht gegenüber meiner Firma und nicht gegenüber den Verlierern im Onlinepokerraum. Doch etwas Negatives hat das Onlinepokern; meine Kollegen sind nun auch auf den Geschmack gekommen. Und somit arbeitet keiner mehr, so wie noch vor ein paar Monaten. Und was hat das für eine Schlussfolgerung? Ja genau. Ich muss nun wieder mehr arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00022122 vom 24.06.2007 um 06:18:48 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Bezahlt die Kassierer ordentlich!

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Rache Faulheit Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Ich arbeite bei N**** und ich hasse es. Ich arbeite pauschal, bekomme vier Stunden bezahlt und mache meistens Überstunden. Letztens wurde ich kleinlaut angepflaumt, weil ich ja nur eine halbe Stunde eher kam! Ich hätte eine Stunde eher da sein müssen, damit ich noch Zeitung und Brot machen kann. Die Stunde, die ich früher komme, bekomme ich nicht bezahlt und auch nicht die vielen Überstunden. Ich hasse meine Arbeit, wenn ich im Lager tätig bin und mir etwas runterfällt, müsste ich es den Chef melden und das, je nach seinem Ermessen, bezahlen. Darauf habe ich keinen Bock und haue das dann immer in irgendeine Ecke. Ich möchte nicht wissen, welche Kultur sich jetzt in dem Pudding entwickelt hat.

Auch nervt mich, dass die Mitarbeiter mir als relativ Neuem die Scheißaufträge geben. Wenn was runterfällt und die sehen das, da sollen die das gefälligst selbst wegmachen. Ich bin doch nicht gutblöd und mach ihren Scheiß weg, naja nach einer Diskussion mit dem Chef, der sich für keine Partei ergriff, tat ich es dann meist doch, sonst würde ich mir weiter den Unmut der Kollegen aufziehen. Was will man gegen solche eingesessenen, verbohrten Verkäufer machen? Letztens hatte ich mir drei Bananen und eine Flasche Wasser mit zur Arbeit genommen und meine Kollegin, der ich das vorweisen musste, damit sie es abzeichnet, frage mich: "... ahh sie sind wohl ein Affe Hr. XXX?". Am liebsten hätte ich dem fleischartigen, fraulichen Wesen mit putzigen Frauenbart gesagt: "Nein Fr. K*** nur, weil sie aussehen wie ein Elefant, müssen sie nicht unbedingt einer sein." Habe mir es aber verkniffen.

Ich höre auch immer wieder, ich sei zu langsam. Naja, jetzt haue ich einfach die Artikel, die ich nicht zuordnen kann, in irgendein Regal hinter all das andere Zeug, was da steht. Kann ruhig mal eine Banane hinter dem Kaffeesahneregal gammeln. Hauptsache ich bin dann fertig. Und das schnell. Weiterhin hasse ich die Kunden. Wir haben ja immer Aktionswochen und ich schaue mir die Scheiße auch nicht so genau an, die in den Prospekten steht. Ich sage dann immer, dass die Ware schon ausverkauft ist, obwohl sie noch irgendwo steht. Ich mag die verbitterten Gesichter der Kunden. Und ich hasse auch diese dummen Omis, die geisterartig mit ihren Wagen in Laden rumschweben und an der Kasse hasse ich es auch, wenn die Omas nicht aus den Knick kommen beim Bezahlen und mein Chef sagt, ich sei an der Kasse zu langsam. Dafür bin ich aber ordentlich, du Sack!

Ich hatte noch nie eine Kassendifferenz über einen Euro und einmal hatte ich 10 Euro plus, da kam aber eine Kundin und gab mir 10 Euro, weil sie meinte, ich hätte ihr zu viel gegeben. Ich wäre deshalb beinah rausgeflogen. Ich hasse meine Arbeit, aber ich brauch das Geld, bin aber mittlerweile auf der Suche nach etwas Neuem. Achja, ich bekomme meist die Abendschichten. Und die schleimigen Kollegen die Guten am Vormittag, wo man auch noch weniger Überstunden machen muss. Lustig finde ich es auch, wenn ich Kunden, die Ihren Einkaufswagen kurz stehen lassen, irgendwelches Zeug in die Wägen schmeiße. Ich finde das so lustig, wenn sie an der Kasse dann diese Sachen nicht bezahlen wollen und der Chef kommen muss, um die Sachen zu stornieren. Der Ärger der Kundin schlägt dann auf Kassierer und Chef um, was eine kleine Widergutmachung gibt. Und die Kassenschlange nimmt dann dimensionale Ausmaße an und alle Kunden schauen sich dann sehr streng beobachtet die Kassiererin an. Was sie natürlich merkt und zusätzlich stresst. Naja so ist es, wenn man seine Mitarbeiter ausbeutet und länger geldlos arbeiten lässt, da rächt man sich indirekt automatisch.

Beichthaus.com Beichte #00022118 vom 24.06.2007 um 05:19:04 Uhr (6 Kommentare).

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Neue PCs zum Zocken!

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Lügen Faulheit Trägheit Arbeit

Letzte Woche betrat mein Chef unsere Abteilung, während ich ein PC-Spiel spielte. Ich habe den PC sofort ausgemacht und mich dann lautstark beschwert, dass diese veralteten Kisten dauernd abstürzen und Fehler im Backup machen. Die Anderen stimmten mir zu. Seitdem haben wir neue PC's und ich kann endlich ohne ruckeln und bei bester Auflösung zocken.

Beichthaus.com Beichte #00022098 vom 22.06.2007 um 11:05:42 Uhr (5 Kommentare).

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“Folge

700 Euro an eine Putzfee

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Faulheit Trägheit Falschheit

Ich (m/39) bin seit ca. vier Monaten arbeitslos. Die ersten paar Tage war ich richtig deprimiert, aber in der Zwischenzeit finde ich sogar gefallen daran, zumal ich ich jeden Monat recht viel Kohle vom Arbeitsamt bekomme. Meine berufstätige Frau ist ganz überrascht, wie ich nun als Hausmann den Haushalt schmeiße. Sie hat offensichtlich meine Qualitäten regelrecht unterschätzt. Wenn sie nach Hause kommt, sind die Betten gemacht, das Bad spiegelt, der Herd ist blitzblank, die Wäsche liegt schön gebügelt im Wäschekorb, usw. In Anbetracht unser großen Wohnung ist das ziemlich viel Arbeit. Nun braucht sie aber nach ihrer Arbeit im Büro keinen Finger mehr rühren und kann sich ausruhen. Gott sei Dank weiß sie nicht, dass ich für diesen tollen Service jeden Monat 700 Euro an eine Putzfee bezahle, die jeden Tag für ein paar Stunden vorbeikommt. Ich selbst sitze dann liebe im Biergarten oder drehe ein paar Runden mit dem Motorrad.

Beichthaus.com Beichte #00022046 vom 14.06.2007 um 02:59:23 Uhr (3 Kommentare).

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