Beim AC/DC-Konzert

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Selbstsucht Musik Gesundheit

Ich (m/22) war krank auf einem Konzert. Kurz vor besagtem Konzert bin ich krank geworden. Es war wohl ein grippaler Infekt: Ich hatte tierische Halsschmerzen, habe geschwitzt wie ein Tier und hatte eine erhöhte Körpertemperatur. Zusätzlich war mir schwindelig. Am Tag des Konzertes habe ich mich mit Aspirin und Ibuprofen zugedröhnt, sodass es mir relativ gut ging. Ich musste andauernd niesen, habe tierisch geschwitzt und in der Bahn bzw. im Gedränge des Konzertes habe ich höchstwahrscheinlich meinen Dreck weitergereicht. Es tut mir wirklich leid, jedoch habe ich die zwei letzten Touren von AC/DC verpasst und eventuell gehen die Jungs nie wieder auf Tour. Und ich höre sie jeden Tag und bin süchtig nach der Musik. Ich musste also auf das Konzert!

Beichthaus.com Beichte #00036034 vom 28.06.2015 um 12:56:00 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Brüste sind zu klein!

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Verzweiflung Eitelkeit Partnerschaft

Ich (w/17) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat mich immer so akzeptiert, wie ich bin. Ich bin zwar nicht hässlich, habe aber eine ziemlich schmale Oberweite. Ihm machte das nie etwas, er meinte immer, sie sind wunderschön und perfekt. Das hat mir immer ein Gefühl des Glücks gegeben, da ich sehr unter meinen Miniglöckchen leide. Doch vor einer Woche gestand er mir, dass er sich manchmal schon fragt, wie es wohl ist, mit großen Glocken. Ihr wisst, was ich meine. Und dass er sich manchmal größere Dinger an mir wünscht. Das hat mich richtig fertiggemacht. Ich habe mir natürlich nichts anmerken lassen, weil ich nicht wollte, dass er sich schlecht fühlt. Aber es hat mich schon sehr verletzt, zumal ich Komplexe habe, was meine Dinger angeht. Ich kann ihm aber doch nicht seinen Geschmack und Meinung vorwerfen, nur weil sie mich verletzt. Ich habe danach stundenlang geweint, weil ich nicht damit klargekommen bin. Und weil ich Angst hatte, dass er mich wegen so einer verlässt.

Beichthaus.com Beichte #00036033 vom 28.06.2015 um 11:11:38 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, ich habe einen Gutmenschen getroffen!

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Engherzigkeit Falschheit Dating

Als ich die Down-Syndrom-Beichte las, erinnerte ich mich an etwas: Ich habe via Lokalchat einen Mann kennengelernt. Eigentlich treffe ich mich nie mit Leuten aus dem Internet - ich habe genügend Freunde, durch die man jemanden kennenlernen kann, aber er war sehr interessant, wir kamen ins Gespräch und trafen uns ein paar Tage später in einem Café. Es war nett und wir trafen uns zwei Tage später wieder in diesem Café. Beim dritten Treffen, drei Tage später, habe ich ihn noch zur Arbeit begleitet. Er ist Sozialpädagoge und arbeitet in einer Wohngruppe für verhaltensauffällige Jugendliche, die fast alle aus einem nicht so tollen Umfeld kommen. Draußen an der Tür stand ein Junge aus der Gruppe und mein Bekannter stellte vor: "Peter, das ist Judith, Judith das ist Peter." Peter guckte mich abfällig an und meinte dann: "Fette Fotze, dich sollte man vergasen." Was bei 61 Kilo auf einen Meter 65 fett sein soll, weiß ich zwar nicht und es müsste mich nicht jucken, aber mein Tag war versaut! Mein Bekannter sah so aus, als würde er vor Scham im Boden versinken und zischte nur leise "Peeeter".


In mir war aber so eine Wut, die ich mit Coolness zu verstecken versuchte und sagte: "Naja, Heimkind und Sonderschulkind halt." Danach war es mir sofort unangenehm, mich auf das Niveau eines Jungen, der höchstens in der achten Klasse ist, herabzulassen und es tat mir auch leid. Zumindest ein wenig. Der Bekannte guckte mich einen Moment lang an und dann meinte er: "Naja, ich gehe jetzt mal rein. Bis dann." Ich hörte dann mehrere Tage nichts von ihm und dann schrieb er mir, dass er sich Gedanken gemacht hat und er kann mich ja verstehen, aber die Reaktion war wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Und dann folgte ein ellenlanger Text. Dass Peter erst 13 Jahre alt ist und immer Gewalt ohne Ende erlebt hat. Sein Vater sei süchtig nach Alkohol, hat Kinder und Frau halb tot geschlagen. Und er rede mit jedem so, meine es aber nicht wirklich böse, wenn er "Wixxer" und "Fick dich" sagt. Zum Schluss kam dann, dass er, also mein Bekannter, mich sehr gerne hat und mich wiedersehen will. Ich habe dann das Handy weggelegt, den Kerl ignoriert und jetzt danke ich Peter im Stillen für seine Worte. Denn er hat mich vor einem Gutmenschen bewahrt! Mir tun solche Kinder auch leid. Aber Narrenfreiheit für jede Beleidigung?


Ist jetzt etwas über ein Jahr vergangen und es gab keinen Kontakt mehr. Seinerseits bestimmt, aber ich habe ihn ja auf den Ignoriermodus gestellt und seine Nummer gelöscht. Und mehr Angaben von mir hatte er ja nicht. Ich fand es zwar schade, aber ich will echt keinen, der mir ständig sagt, wie böse es dem und dem ergangen ist. Er hätte auch garantiert Mitleid für den fiesesten Kriegsverbrecher gehabt. Zum Glück war ich noch nicht verliebt, daher war es zu verschmerzen.

Beichthaus.com Beichte #00036025 vom 26.06.2015 um 21:28:34 Uhr (38 Kommentare).

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Hilfe, mein Vater ist gewalttätig!

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Aggression Gewalt Verzweiflung Familie

Ich (w/17) werde regelmäßig von meinem Vater geschlagen. Weil ihm mal wieder irgendetwas nicht passt, oder ich ihm zu frech schaue. Das passiert immer wieder. Ich muss dafür nicht einmal Streit angefangen haben. Meine Mutter macht dagegen jedoch nichts. Manchmal schlägt sie mich sogar auch, aber da muss ich gestehen, dass es meistens auch zurecht ist. Und das ist eher ein Zwicken. Aber mein Vater schlägt meistens richtig zu. Aus Gründen, die keiner versteht. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun kann, und wo ich hin soll. Ich traue mich nicht zur Polizei oder dem Jugendamt, weil er mich dann aus dem Haus schmeißt, ich kein Geld mehr bekomme und nicht weiß, wo ich schlafen soll. Dann habe ich keine Familie mehr. So, wie ich meine Mutter kenne, wird sie dagegen nämlich nichts tun und ich wäre dann "selbst schuld". Ich habe darauf echt keine Lust mehr. Seit Kurzem schlage und trete ich deshalb zurück - in der Hoffnung, ihm so richtig wehzutun, wenn ich ihm ins Gehänge trete. Ich weiß nicht, wie meine Mutter so etwas lieben kann. Ich wünschte, sie würden sich scheiden lassen. Aber meine Mutter liebt ihn ja anscheinend...

Beichthaus.com Beichte #00036015 vom 24.06.2015 um 07:17:43 Uhr (21 Kommentare).

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Hausmittel von Oma

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Falschheit Engherzigkeit Lügen Gesundheit Familie Springe

Da mein (m/26) Leben voll von Beichten ist, werde ich heute wieder mal beichten. Im Alter von ungefähr acht Jahren, ich ging damals auf die Grundschule, gingen meine Schwester und ich öfters nach der Schule bei unseren Großeltern essen, da sie praktisch neben der Schule wohnten und sehr großzügig Süßigkeiten verteilen und andere Dinge durchgehen ließen, die wir sonst eigentlich nicht durften - wie Großeltern eben so sind. Der einzige Nachteil an dem Ganzen war, dass meine Oma im Gegenzug zu den ganzen Vergünstigungen erwartete, dass wir ihre alt-schlesische Hausmedizin nehmen mussten, da diese für das Wachstum der Knochen und unsere Gesundheit sehr wichtig wäre. So mussten wir unter anderem Lebertran Pillen, Magnesium und noch anderes widerliches Zeug fressen. Der Gipfel war eine Tablette, gegen was auch immer, welche die Konsistenz und das Aussehen von Ohrenschmalz hatte, einfach widerlich. Im Nachhinein kann alles gar nicht so verkehrt gewesen sein, da meine Schwester und ich kaum krank waren und sind.

Nun zur Beichte! Da man als 8-jähriger Bengel alles besser weiß und die Dinger scheußlich schmeckten, musste unbedingt eine Notlösung her, wie wir an die Süßigkeiten kamen, ohne vorher den Medikamentenschrank Kaiser Wilhelms gefressen zu haben. Eines Tages kam meine Schwester (3 Jahre älter) freudestrahlend auf mich zu, was ich nicht verstand, da wir zuvor wiedermal Schlesiens acht Köstlichkeiten bekommen hatten. Sie zog mich ins Nebenzimmer, das Puzzlezimmer meines Opas, in dem eine drei Meter lange Kommode stand, ich verstand sofort und entledigte mich auch meiner, nach Zyankali schmeckenden, Kapseln. Nun hatten wir einen Weg gefunden, alle Freiheiten zu nutzen, ohne wirkliche Nachteile zu haben. Meine Oma wurde oft misstrauisch, da wir von nun an brav und gern ihre Pillen "schluckten", oft kontrollierte sie den leeren Mund, aber da sie nicht all zu gut sehen konnte, konnten wir unsere Gefahrenladung unter der Zunge verstecken, bis wir dann wieder Opas Puzzle "bestaunen" wollten. Oma vertraute uns jahrelang gutmütig und prahlte immer vor ihren Freundinnen, wie gut doch ihre Hausmedizin helfen würde.

Irgendwann musste allerdings Tag X kommen und meine Großeltern bekamen neue Möbel. Ich, damals schon 15, half beim Tragen. Und ich kann mich noch genau an den bitteren Moment erinnern, in dem die gute alte Kommode, unser jahrelanger Helfer in der Not, von der Wand weggerückt wurde. Das Bild, das sich bot, war grausam, eine gefühlte Tonne Tabletten lag dahinter, die sich alle in den Jahren gestaut hatten. Man dachte schon ein großer Pharma-Konzern hätte hier eine Mülldeponie! Meine Oma war ziemlich geschockt und traurig. Ich bitte hiermit um Absolution dafür, dass ich jahrelang meine Oma betrogen habe und dafür auch noch mit Süßem und allerlei anderem Guten belohnt wurde!

Beichthaus.com Beichte #00036013 vom 23.06.2015 um 23:17:53 Uhr in 31832 Springe (10 Kommentare).

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