Toilettengang mal Rückwärts

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Ekel Unreinlichkeit WG München

Heute war mir langweilig, da dachte ich mir: "Gehste doch mal rückwärts aufs Klo, höhö." Also bin ich breit grinsend rückwärts an meinen Mitbewohnern vorbeigegangen und meinte zu ihnen, dass das jetzt echt mal hätte sein müssen. Auf dem Klo angekommen, habe ich mir erstmal die Hände gewaschen. Dann betätigte ich die Toilettenspülung, schmiss einige Lagen Klopapier in die Schüssel und kackte so richtig oben drauf! Anschließen bin ich wieder aus dem Badezimmer gerannt und habe laut verkündet, dass ich jetzt dringend mal müsste. Das Gelächter war groß! Naja gut, hinterher nicht mehr, aber ich habe es wenigstens am Abend wieder beseitigt.

Beichthaus.com Beichte #00040099 vom 25.07.2017 um 22:35:14 Uhr in München (8 Kommentare).

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Komm her Kitty, es gibt Katzenmilch!

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Zorn Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Kollegen Hannover

Seit acht Wochen bin ich (m/24) die neue Attraktion im Büro und das alles nur, weil ich einen Kollegen in meine Wohnung eingeladen habe. Zur Vorgeschichte: Als wir Feierabend hatten, habe ich ihn noch zu mir eingeladen, um ein Bier zu trinken, aus dem einen Bier wurden vier und es wurde spät. Ich bot ihm an, auf dem Sofa zu übernachten, was er dankend annahm. Am nächsten Morgen habe ich für uns Kaffee gekocht und mein Kollege fragte, wo denn die Milch wäre und ob ich eine Katze hätte, da im Kühlschrank nur Katzenmilch stand. Ich gestand ihm, dass ich die Katzenmilch trinke, was er schräg fand. Nachdem wir dann zur Arbeit gingen, war alles normal.

Am nächsten Tag dann der Schock: auf meinem Schreibtisch stand eine Dose Katzenfutter, ich hörte einige Kollegen kichern. Mir war sofort klar, dass der blöde Affe dafür verantwortlich war. Es hat sich im gesamten Büro herumgesprochen, dass ich Katzenmilch trinke. Statt mich mit meinem Namen anzusprechen, bin ich nun als "Katzenspinner", "Milchbubi" und "Kitty" bekannt. Wenn meine Kollegen mich brauchen, schütteln sie mit einer Dose, in der Büroklammern aufbewahrt werden und rufen: "Miez, Miez, Miez!" Sogar der Chef macht mit. Eines Tages kam er zu mir, klopfte mir auf die Schulter und sagte: "Sie haben heute super gearbeitet, dafür gibt es ein Leckerlie!", daraufhin reichte er mir einen Keks, im Hintergrund hörte man das schallende Gelächter der anderen Mitarbeiter. Ich nehme viele Dinge mit Humor und kann auch über mich selbst lachen, aber das geht mir einfach nur gegen den Strich und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Ich bin eigentlich selbst schuld, vielleicht habe ich auch einfach keinen Humor.

Beichthaus.com Beichte #00040098 vom 25.07.2017 um 19:36:50 Uhr in Hannover (23 Kommentare).

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Die Stimmen in meinem Kopf haben mein Leben ruiniert

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Verzweiflung Zorn Manie Familie Gesundheit Berlin

Meine Naivität fällt fast unter Dummheit. Ich bin 27 Jahre alt, klug, habe das Fachabitur, die mittlere Reife. Ja, ich bin in der Oberschule und Grundschule nie sitzen geblieben. Wollte seither immer eine Ausbildung absolvieren. Meine Mutter hat seit meiner Geburt Schizophrenie. Sie hatte mich im Kindesalter verprügelt und so kam ich mit vier Jahren ins Heim. Als ich mit 16 wegen Marihuanakonsum ausziehen musste, kam ich in eine Wohngemeinschaft, in der ich nicht klarkam aber meine freie Zeit genoss. Ich jobbte, machte Praktika und wollte meinen Realschulabschluss verbessern um das Abi nachzuholen. Irgendwann hörte ich aber Stimmen. Sie zerfrassen mich. Ich ging zum Arzt und bekam Neuroleptika. Fing an mich zu isolieren. Über Jahre hörte ich nur Musik. Meine große Familie wollte gefühlt nichts mit mir zu tun haben. Es ging halt immer um den Ruf. Mein Aussehen veränderte sich. Trotzdem gab ich nicht auf. Ich holte also irgendwann mein Abi nach und bestand. Ab da wurde es besser. Die Neuroleptika setzte ich während der Abiphase ab.

Ich wohnte bei meiner Mutter, die jeden Tag über Jahre im Bett lag und über jeden schimpfte. Leute hasste und verachtete. Ich isolierte mich weiter. Dann zog ich bei ihr aus. Sie beleidigte mich als Penner und Versager, weil ich noch nicht wirklich arbeitete und nicht fest im Leben stehe, bis heute. Dabei habe ich gelernt, nur nicht auf dem Papier. Ich hinterließ ihr Schulden, die sie von ihrer Rente über den Betreuer abbezahlen musste. Ich bin immer noch in der Ausbildung und komme nicht mit den Leuten klar. Ich habe fast Angst davor, engeren Kontakt einzugehen. Habe Schulden im Dispo angesammelt und muss schauen, wie ich jeden Monat mein Essen finanziere. Ich muss meiner Mutter das monatliche Witwengeld geben, weil sie Ihren Betreuer hasst und die Leute beleidigt. Sich isoliert. Jede Person, die näheren Kontakt zu mir hatte, hat sie irgendwie gedemütigt. Sie hat beispielsweise auch vor Türen gekackt, die Klinken beschmiert. Schmeißt neuerdings ihre Sachen weg, naja, das hat sie immer mal wieder gemacht - jetzt ist es aber wieder extrem, kackt und pinkelt auf ihren Boden, schimpft in die Luft mit irgendwas, was nicht da ist, und lacht mich aus. Verstopft Abflüsse mit Papier usw.

In der Schule bin ich nett, die Leute mögen mich, finden mich trotzdem arrogant und etwas zu nett. Zurück im ersten Jahr, und jetzt fast am Ende, kann ich nicht mehr. Ich durchlaufe das Jahr das zweite Mal und das nicht wegen meiner Noten, es gab betriebliche und organisatorische Vorfälle, die die Schule nicht hinbekommen hat. Naja mir wird wieder gesagt, ich solle einen anderen Weg einschlagen und aufgeben, aber ich kann es nicht. Trotz Schulden. Meine Noten sind okay, aber ich komme planlos rüber. Ich beichte, dass ich keinen Bock auf Dummschwätzer habe und Freunde sowie Gleichgesinnte suche, weil ich denke, mich würde keiner verstehen. Ich habe Angst offen zu sein, ehrlich zu sein. Ich fühle mich wie ein Versager und finde keinen Halt

Beichthaus.com Beichte #00040095 vom 24.07.2017 um 22:26:13 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Widersprich mir nicht!

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Aggression Hass Gesellschaft Stuttgart

Ich (m) hasse es, wenn Menschen mir widersprechen, mein Verhalten infrage stellen oder mit mir diskutieren. Es läuft immer so ab: jemand erzählt etwas und ich erkenne, dass sich dieser jemand gewaltig täuscht. Ich weise ihn darauf hin, er widerspricht mir und fängt an, mit mir zu diskutieren. Monate später jammern sie und meinen, dass ich richtig lag. Ich könnte jedes Mal schreien, weil diese Leute so dumm sind, warum können diese Idioten nicht auf mich hören? Ich habe recht und hasse es, wenn man nicht das macht, was ich sage. Wenn ich jemanden freundlich bitte, etwas zu erledigen und sofort kommt ein “Nein!“, verdammt, wie gern würde ich solche Menschen aus dem Fenster werfen. Erst, wenn ich entsprechende Personen ignoriere, wird gemacht, was ich will. Ich verstehe nicht, warum man sich selber Steine in den Weg legt. Ich bin nicht gerne das Arschloch, aber ich muss Prioritäten setzen. Es kann nicht angehen, dass mir auf eine derart respektlose Art widersprochen wird. Wenn ich glücklich bin, sind es die Menschen in meinem Umfeld auch, also sollten sie auch alles dafür tun, damit es so bleibt.

Beichthaus.com Beichte #00040091 vom 24.07.2017 um 18:12:15 Uhr in Stuttgart (23 Kommentare).

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Die Folgen meiner Vergewaltigung

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Missbrauch Sex Intim Düsseldorf

Ich (w) hatte mit 19 Jahren eine Sex-Beziehung mit einem 43-jährigen Mann. Es fing kurz nach dem Ende einer 2-jährigen, nicht sehr glücklichen Beziehung an. Aus Langeweile meldete ich mich in verschieden Online-Sex-Portalen an und dort traf ich ihn dann auch. Wir fingen an uns zu treffen und hatten regelmäßig Sex miteinander. Ich wurde zu seiner Sub und der Sex war dementsprechend oft sehr erniedrigend und schmerzhaft. Zu meiner Hintergrundgeschichte: Ich wurde von 7 bis 13 Jahren von meinem Bruder vergewaltigt und hatte starke psychische Probleme. Seitdem hatte ich ein ungesundes Verhältnis zum Sex.

Ich hatte mich selber gehasst und wollte auch so behandelt werden. Sex wurde zu einer Art Selbstverletzung. Ich habe mich in der Zeit oft vor mir selbst geekelt und dachte, ich wäre total krank, auf solchen Sex zu stehen. Das ich mir selbst vergewaltigungsähnliche Szenen wünsche, obwohl ich selbst genau weiß wie schrecklich das ist, wenn es echt ist. Mittlerweile haben wir das diese Beziehung beendet und ich bin in einer neuen Beziehung. Mein Verhältnis zum Sex hat sich wesentlich verbessert und ich bin sehr glücklich. Keine Selbstverletzungen mehr.

Beichthaus.com Beichte #00040084 vom 23.07.2017 um 21:43:31 Uhr in Düsseldorf (9 Kommentare).

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