Mein Leben ist einfach nur armselig

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Neid Verzweiflung

Ich (m) bin ein totaler Versager. Es gibt keine Freude in meinem Leben und niemand kann mich leiden. Schon in meiner Kindheit wurde ich nur gedemütigt, durfte nie raus und verbrachte den Tag mit harter Arbeit. Ich hatte nie Glück. Weder bei Frauen noch im Beruf. Ich bin hässlich und habe keine Talente. Mein Leben ist nur ein einziger Schmerz. Die Einsamkeit zerreißt mich förmlich. So sehr, dass ich zu Prostituierten gehe, um überhaupt noch einen Funken Nähe zu spüren. Ich gebe gerne anderen die Schuld für mein Versagen, weil ich ein verbitterter niemand bin. Doch wünschte ich mir nur einmal beliebt zu sein. Oft versuche ich mich in den Vordergrund zu drängen. Sie sollen ja nicht wissen, was für eine armselige Gestalt vor ihnen steht. Ich hasse mein Leben und alles an mir. Warum kann ich nicht so sein wie andere?

Beichthaus.com Beichte #00040234 vom 27.08.2017 um 23:05:15 Uhr (11 Kommentare).

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Der Schatz unserer Kindheit

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Diebstahl Lügen Selbstsucht

Als Kinder im Alter zwischen 10 und 12 haben mein Freund und ich (m) eine veraltete Villa, die vor dem Abriss stand, immer wieder aufgesucht um darin Abenteuer und einen gewissen Gruselfaktor zu erleben. Das Gebäude stand mitten in einem sumpfigen Gebiet, wir mussten aus unserer Siedlung schon fast 30 Minuten laufen, um anzukommen. Ich kann mich erinnern, dass der Eigentümer verstorben war und das Gebäude in einem Gebiet stand, welches renoviert werden sollte, die Villa war dem Landkreis, meiner Erinnerung nach, schon länger ein Dorn im Auge.

Das alles ist jetzt knapp 18 Jahre her und ich kann mich wie heute an ein echtes Erlebnis erinnern. Als wir an der Kellertreppe angekommen waren, war die Türe dorthin verschlossen. Mehr oder weniger aus Zufall sind wir auf den Schlüssel gestoßen, der an einem Regal hing. Wir sind dann mit unseren Taschenlampen in den Keller gegangen, das war echt ziemlich gruselig. Im Grund genommen stand dort nur noch altes Gerümpel herum, wie leere Kisten, Fässer aber auch Teile von alten Kutschen und Ackergeräten. In einem alten Bauernschrank machten wir dann aber doch eine tolle Entdeckung und zwar war das eine runde sehr kunstvoll geschmiedete Plastik, es waren menschliche oder mystische Figuren mit Schwertern, alle Figuren waren in einen Kampf verstrickt und waren ausschließlich mit Tüchern bekleidet, teilweise nackt. Das Ganze war rundlich und wog etwa 3 bis 4 Kilo. Wir waren damals total glücklich über unseren Fund. Allerdings waren uns auch klar, dass wir irgendjemanden bestohlen haben, wobei wir nicht wussten, wie die Eigentumsverhältnisse waren. Aber egal, denn wir haben das Teil dann genommen und in etwa einem Kilometer Entfernung vergraben. Eingepackt in eine Kiste und gut geschützt. Die nächsten Bäume haben wir mit Zeichen angeritzt, um unseren "Schatz" jederzeit wieder zu finden.

Wir haben uns damals geschworen, die nächsten Jahre erstmal vergehen zu lassen um dann gemeinsam das Kunstwerk zu verkaufen, um uns dann alle Wünsche zu erfüllen. So tun das Kinder eben. Nach etwa vier Jahren musste mein Kumpel umziehen und wir haben uns aus den Augen verloren. Zwei Jahre später stand ich kurz vor der Volljährigkeit und ziemlich unter dem Einfluss von Alkohol und Zigaretten. Irgendwann hatte ich überhaupt keine Kohle mehr und erinnerte mich an unser gemeinsames Kunstwerk. Es war dann echt schwierig, das Teil zu finden, aber ich habe es ausgegraben und bin zum örtlichen Münzhändler gegangen. Der hat mir dafür so viel Geld gegeben, dass ich mich für eine Woche mit Bier und Glimmstengel eindecken konnte. Der Händler war damals nicht sonderlich interessiert, sondern hat das Geschäft nur gemacht um mir einen Gefallen zu tun. Zumindest hatte ich damals den Eindruck.

Jetzt ist hat mein früherer Freund sich bei mir gemeldet, weil er wieder zurückgezogen ist. Er hat mittlerweile Familie und wir haben die Freundschaft wieder aufgenommen. Ich hatte die Sache mit dem Kunstwerk fast vergessen, als er mich unlängst darauf angesprochen hat. Er meinte, ein solches oder ähnliches Stück bei einer Auktion gesehen zu haben, das für mehrere zehntausende Euro versteigert wurde und bei seinen Bauschulden wäre dies sicherlich eine große Hilfe. Da auch ich in ziemlich bescheidenen Verhältnissen lebe, war er der Meinung, wir sollten uns schnellstens auf die Suche machen. Ich sagte ihm, dass das Teil immer noch unter der Erde liegen müsste, da mir die Sache ziemlich unangenehm war. Seither sucht er jedes Wochenende nach dem Platz, denn die Landschaft hat sich sehr verändert und von den eingeritzten Kennzeichen ist wohl überhaupt nichts mehr zu sehen, wenn die Bäume überhaupt noch stehen. Er ist ziemlich besessen deswegen und rückt immer mit Schaufel und Hacke aus. Selbst einen Metalldetektor hat er sich jetzt zugelegt. Ich behaupt immer, keine Zeit zu haben, denke aber manchmal darüber nach, dass es schon sehr gemein ist, ihn in dem Glauben zu lassen. Die Wahrheit werde ich ihm aber auf keinen Fall sagen. Dafür möchte ich um Verzeihung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00040232 vom 27.08.2017 um 11:28:49 Uhr (7 Kommentare).

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Der Blowjob-Circle

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Fetisch Fremdgehen Gesundheit

Ich (m/26) bin schwul. Jeder in meinem Bekanntenkreis weiß das und alle akzeptieren es. Ich habe sogar einen Freund, wofür ich im Bekanntenkreis beglückwünscht wurde. Eigentlich könnte mein Leben so schön sein, aber ich habe letztens erst alles kaputtgemacht. […]
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Beichthaus.com Beichte #00040226 vom 24.08.2017 um 22:39:26 Uhr (45 Kommentare).

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Saunaverbot für den Lustmolch

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Rache Falschheit Schamlosigkeit Weil am Rhein

Ich (w/23) beichte, dass ich einen Bekannten so aufgegeilt habe, dass er Saunaverbot bekommen hat. Das kam so: Mein Freund und ich gingen mit einem befreundeten Pärchen öfters in die Sauna. Einmal begab es sich, dass mein Freund später zu uns stoßen wollte. Ich war also alleine mit meiner Freundin und deren Freund unterwegs. In der Sauna beschlich mich das Gefühl, dass letzterer ein wenig länger mit seinem Blicken auf mir verweilte, als es angemessen gewesen wäre. Als meine Freundin im Ruheraum bleiben wollte, ich aber losziehen, kam er dann auch rein zufällig in die Saunahütte, in der ich mich gerade hingelegt hatte. Ich schloss die Augen, lugte aber heimlich immer einmal zu ihm rüber. Und richtig, er glotzte mich an. Wütend verließ ich die Saunahütte und ging in den Whirpool. Keine zwei Minuten später kam er auch dort an. In dem Moment, in dem er sich im Whirpool niedersetzen wollte, überkam mich der Gedanke an Rache, ihm würde ich es zeigen. Ich rückte also wie zufällig in die vermeintlich falsche Richtung zu ihm hin und als er sich niederließ, berührten sich unsere Beine. Er wich keinen Millimeter zurück. Ich auch nicht, sondern lächelte ihn an und veränderte meine Sitzhaltung so, dass sich mein eines Bein an seinem rieb. Er tat es mir nach. Dieses Spielchen wiederholte sich ein paar Mal. Ein Lächeln von mir, ein geiler Blick von ihm und vor vermeintlicher Männlichkeit strotzend gewährte er mir sichtbar stolz einen Blick auf seinen inzwischen ziemlich strammen Lümmel. Wie einfach Männer doch gestrickt sind!

Ich lächelte ihn nochmals an, strich ihm beim Verlassen des Whirpools mit der Hand über den Kopf - was er sichtlich genoss - und hauchte ihm zu, dass er sich erstmal beruhigen solle. Natürlich eilte ich direkt zu seiner Freundin und meinte zu ihr, sie solle mal nach ihm schauen, er wäre wohl eben alleine mit einer Tussi im Whirpool gewesen, säße dort erhobenen Hauptes und bekäme seinen Schwert nicht mehr unter Kontrolle. Sie war ziemlich schnell bei ihm und es gab sofort eine Standpauke, die ihre Wirkung auf den strammen Lümmel des Lustmolches nicht verfehlte. Innerhalb von wenigen Sekunden war der klein geschrumpft. Wir alle drei sind dann kurz darauf gegangen, weil es meiner Freundin plötzlich nicht mehr ganz wohl war, wie sie sagte. Ich haben meinen Freund Bescheid gesagt, dass er nicht mehr in die Sauna kommen brauche. Seitdem gehe ich nur noch alleine mit meinem Freund in die Sauna oder mit besagter Freundin (oft auch mit noch einer weiteren Freundin). Meist am Frauentag, das ist einfach entspannter. Mein Mann geht außer mit mir auch mit seinen Kumpels in die Sauna, ohne die Frauen und ohne den Lustmolch. Der hat nämlich erstmal bis auf Weiteres Saunaverbot von meiner Freundin bekommen. Das finde ich gut.

Beichthaus.com Beichte #00040225 vom 24.08.2017 um 22:09:59 Uhr in Weil am Rhein (11 Kommentare).

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“Folge

Rassismus in sozialen Medien

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Aggression Boshaftigkeit Vorurteile Internet Ravensburg

Ich habe mich von diversen sozialen Plattformen vor etwa einem Jahr gelöscht, weil ich diese vielen rassistischen Kommentare unter jeglichem Video oder Bild nicht mehr ertragen kann. Ein Beispiel? Ein Video zeigt, wie drei Männer auf einer Baustelle sich Dachziegel im Akkord zuwerfen und so extrem schnell ein Dach eindecken. Jeder zweite Kommentar lässt sich über die dunkle Hautfarbe der Arbeiter aus und es kommen ständig Sätze wie: "Da sieht man ja mal unsere Fachkräfte", oder "Bleibt draußen aus unserem Land" - obwohl das Video nur explizit die tolle Arbeitsweise zeigen sollte. Diese Kommentare haben natürlich viel Zuspruch durch Likes erhalten.

Eine gute Freundin, bei der meine Frau wiederum sogar Trauzeugin war, liked plötzlich die NPD und lässt ebenfalls ähnliche Kommentare auf dieser Seite zurück. WAS IST LOS MIT EUCH?! Ich kann diese Leute nicht mehr ertragen und breche sofort jeden Kontakt ab, egal ob im realen Leben oder online. Wer gute Menschen oder Arschlöcher nicht von der Hautfarbe trennen kann, dem ist charaktermäßig nicht mehr zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00040224 vom 24.08.2017 um 22:09:47 Uhr in Ravensburg (30 Kommentare).

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