Erbrochenes aus dem fünften Stock

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Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Feigheit Nachbarn Berlin

Mir ist etwas passiert, was mir bisher noch nie passiert ist! Ich hatte einen Tag lang recht wenig gegessen und war mit leerem Magen einkaufen. Als ich vom Einkaufen zurück war, hatte ich keinen Hunger mehr, sondern Durst auf Bier. Beim Bier ist es aber nicht geblieben, sondern ich fing an, noch ein paar Schnäpse zu trinken. So weit, so gut. Alles hatte seine Normalität, ich wurde müde und bequem, sodass ich auch keine Lust mehr auf Essen hatte. Doch dann passierte es: Da ich Raucher bin, habe ich mir noch eine Letzte anzünden wollen, bevor ich mich friedlich schlafen lege - und es kam mir ein Schwall hoch, als hätte ich zehn Kilo gegessen. Ich konnte es nicht mehr bis zum Klo halten und fand den Balkon ganz praktisch. Wenige Schritte, supernah dachte ich mir, Fenster auf und lautstark raus damit. Es wollte auch irgendwie nicht mehr aufhören. Es war ja auch dunkel, ganz praktisch. Also weiter raus damit und noch schön die Stehpositionen verändert, mal weiter rechts, mal weiter links, Dünger für die Pflanzen dachte ich mir, was soll da schon passieren?

Ja, was passiert ist, sah ich am nächsten Tag. Erstmal war mein Teppich auf dem Balkon voll und die Fenster verschmiert - und als ich raus sah, stockte mir der Atem, ich war vor Peinlichkeit so berührt, fast wollte ich schon Heulen. Fünf Stockwerke lang ging mein Erbrochenes von Balkonwand zu Balkonwand. Und ausgerechnet im zweiten Stockwerk gibt es ein Vogelhaus, und das war vollständig besabbert. Tja, dachte ich mir, bleibt zu hoffen, dass man bei sieben Stockwerken rätselt, wer es war. Wären nur nicht die Schleifspuren meines Erbrochenen zu sehen. An einem Samstag war dann an der Eingangstür ein Brief, darin hat sich Mieter XY für die Sauerei bedankt und wegen des Vogelhauses beschwert. Gut, ich hätte mich entschuldigt, wenn ich nicht mit meinem Bruder zusammenwohnen würde und dieser ausgerechnet dabei war. Damit war die Peinlichkeit besiegelt. Fein, dachte ich mir, vor meinem Bruder so einen Scheiß zugeben? Nie im Leben. Ich wollte also schweigen, aber mein Bruder hatte eine Idee, und weil da einiges anmaßend war, haben wir anonym eine Antwort geschrieben. Gestern aber dann das Ding, beide Briefe waren zerrissen und zerknittert in unserem Briefkasten, und Gott sei Dank habe ich das vorgefunden. Meinem Bruder habe ich nichts davon gesagt. Nun bin ich am Überlegen, ob ich doch das Vogelhaus ersetze. Aber hätten sie es nicht einfach abduschen können? War das zu viel? Als Mutter oder Vater hat man doch auch vollgeschissene Windeln gesehen, Sabber von den eigenen Kindern, etc. Es ist mir extrem unangenehm. Ich hasse dieses Schuldgefühl, es erdrückt mich richtig. Es kommt mir so vor, als hätte ich gemordet. Überall sieht man doch mal ab und an Erbrochenes. Ist doch so, oder? Kaum jemand macht Anstalten, aber dann ausgerechnet wegen eines Vogelhauses. Ich bin von mir selbst so enttäuscht, eigentlich zögere ich nicht, handle sofort und mache alles. Aber diesmal verstricke ich mich in Lügen und Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00033709 vom 05.08.2014 um 02:02:28 Uhr in 12555 Berlin (Müggelheimer Straße) (11 Kommentare).

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Händedruck nach Masturbation

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Faulheit Masturbation Ekel Unreinlichkeit Zweibrücken

Ich habe den Leuten schon oft nach dem Masturbieren die Hand geschüttelt - auch wenn ich sie mir nicht gewaschen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033703 vom 03.08.2014 um 23:04:19 Uhr in 66482 Zweibrücken (Brückenstraße) (15 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Beherrscht von der Arachnophobie

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Ekel Peinlichkeit Tiere

Ich (m/31) bin durchtrainiert, 1,98m groß, knapp 100 kg schwer und arbeite bei einer Sondereinheit der Bundeswehr. Mit meinem Auftreten und den Tätowierungen bin ich nicht gerade Schwiegermutters Liebling und so mancher würde sich unwohl fühlen, wenn er mir alleine in der Nacht begegnet. Ich war schon in so manchem Krisenstaat dieser Erde stationiert und habe Dinge gesehen und getan, mit denen viele andere Menschen nicht leben könnten. Meine Beichte ist, dass ich trotz meiner teilweise schon klischeehaften Männlichkeit panische Angst vor Spinnen habe. Ich hasse diese Viecher abgrundtief, jedes Mal, wenn mich einer dieser Arachniden überrascht, stirbt etwas in mir. Diese langen Beine und die langsamen oder teilweise blitzartigen Bewegungen lassen mich regelrecht in Furcht erstarren, vom Ekel ganz zu schweigen. Bisher konnte ich meine Arachnophobie gut verbergen, diese lauen Sommermonate sind diesbezüglich aber der reine Horror für mich. Ein gemütlicher Grillabend im Freien wird durch diese Krabbeltiere jedes Mal zu einem negativen Erlebnis meinerseits. Ich schäme mich dafür und ärgere mich über mich selbst, da diese Angst völlig irrational und unbegründet ist. Zum Glück hat mein neuer Staubsauger ein extra langes Saugrohr.

Beichthaus.com Beichte #00033701 vom 03.08.2014 um 20:50:25 Uhr (26 Kommentare).

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Reife Pickel

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Ekel Manie Ekel

Hiermit möchte ich beichten, dass ich eine kleine, perverse Leidenschaft habe. Ich liebe es unheimlich, an anderen Menschen dicke gelbe Pickel auszudrücken. Eigentlich sind die Dinger ja eklig, und an mir kann ich sie auch gar nicht leiden, weil sie furchtbar aussehen. Aber ich finde es richtig geil, wenn ich bei jemandem so ein reifes Ding ausquetschen kann. Wenn es knackt und dann der Eiter rausspritzt! Ich liebe es einfach, bitte vergebt mir meine eklige Vorliebe.

Beichthaus.com Beichte #00033700 vom 03.08.2014 um 17:41:10 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Boysahne im Schwimmbad

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Masturbation Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit

Vor einigen Jahren, als ich 16 war, hat meine beste Freundin in den Sommerferien bei mir übernachtet. Der Plan war, dass wir zusammen am nächsten Tag zum Badesee fahren. Wir waren uns allerdings unsicher mit unseren Gefühlen füreinander, was im Endeffekt dafür sorgte, dass wir eine lange Nacht hatten, und ich zum ersten Mal in meinem Leben die Möglichkeit hatte, mit der Hand den weiblichen Körper zu erforschen. Ich war natürlich extrem aufgeregt, zu aufgeregt, um in der Nacht zum Schuss zu kommen. Am nächsten Morgen konnte ich das alles erst realisieren, aber da war es für mich schon zu spät. Wir sind in den Zug gestiegen, und dort angekommen, sind wir zuallererst in die Umkleiden gegangen, um uns umzuziehen. Ich war alleine, also habe ich kurzerhand Hand angelegt. Die Erinnerungen waren frisch, sodass es nicht lange dauerte, bis ich eine ordentliche Ladung auf den Boden abgesahnt habe. Ich war verzweifelt und habe es schnell mit den Füßen verrieben, sodass man es nicht sehen konnte. Ich entschuldige mich bei der oder dem Nächsten, welche/r die Umkleide betrat. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00033694 vom 01.08.2014 um 20:54:36 Uhr (8 Kommentare).

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