Die Uhr des Ehebrechers

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Ehebruch Dummheit Diebstahl Fremdgehen Morallosigkeit Oelde-Stromberg

Vor fünf Jahren lernte ich (w/26) einen Mann (30) kennen. Wir standen gemeinsam an der Haltestelle, aber wegen eines Unfalls fuhren keine Straßenbahnen mehr. Ich hörte, wie er ganz hektisch telefonierte und dass er das gleiche Ziel hatte wie ich - nämlich die Uniklinik. Woraufhin ich ihn fragte, ob er mit mir dort hingehen wollte, weil ich einen Weg kannte, über den man die Klinik recht schnell auch zu Fuß erreichen kann. Ich hatte wirklich keine Hintergedanken, das war einfach nur nett gemeint. Unterwegs unterhielten wir uns dann aber sehr gut, er fragte nach meiner Handynummer und wir trafen uns noch öfters, bis wir dann ein Pärchen wurden. Er war mein erster Freund und mit ihm hatte ich auch meine ersten sexuellen Erfahrungen. Er arbeitete bei einer großen Bank, die inzwischen nicht mehr so angesehen ist, und hatte beruflich immer viel Stress, weswegen er meistens sehr spät zu mir kam, oder auch mal kurzfristig absagte. Er hat mich kaum bei Freunden vorgestellt, und mit der Vorstellung bei den Familien wollten wir auch noch warten. Die Wohnung, in der ich ihn besuchen kam, muss er wohl extra dafür gemietet haben. Ich war wegen meines Studiums erst in diese Stadt gezogen, kannte also noch nicht so viele Leute und war glücklich, einen so tollen Partner an meiner Seite zu haben. Noch dazu war ich jung und ich bin auch sehr behütet aufgewachsen, was meine Dummheit wohl erklärt. Und ich betone ausdrücklich, dass ich mir kein Geld oder Ähnliches habe schenken lassen. Unsere Beziehung dauerte etwa ein halbes Jahr, dann war ich nach einigen bestandenen Prüfungen in einem größeren Einkaufscenter und sah ihn, wie er Hand in Hand mit einer sehr hübschen Frau an den Schaufenstern entlang schlenderte. Die Frau hatte einen dicken Babybauch. Natürlich wurde ich (endlich!) misstrauisch, dachte aber, dass es ja auch eine Bekannte oder ein Familienmitglied sein könnte, und ging einfach zu ihm hin, um ihn zu begrüßen. Er tat so, als kenne er mich nicht, meinte, das sei eine Verwechslung und versuchte seine Frau weiter zu ziehen, keine Ahnung, was sie damals von mir dachte.


Ich war verzweifelt. Auf dem Heimweg wäre ich fast in Tränen ausgebrochen und machte mich dann in meiner kleinen Wohnung daran, die wenigen Sachen, die er am Abend zuvor bei mir gelassen hatte, zu entsorgen. Handynummer löschen, Zahnbürste in den Müll und so weiter. Dabei fand ich seine Uhr, die er auf meinem Nachttisch vergessen hatte. Er versuchte noch einmal, sich bei mir zu melden, aber ich erklärte ihm dann halbwegs gefasst, dass ich nie wieder etwas von ihm hören wolle, sonst würde ich seiner Frau alles erzählen. Ich hörte nichts mehr von ihm. Die Uhr, auf der der Name einer sehr bekannten Uhrenmarke stand, habe ich erst einmal behalten. Eine ganze Zeit später brachte ich sie zu einem Juwelier und wollte wissen, ob sie echt ist. Er sagte, dass sie neu knapp 9000 Euro wert sei und ich ließ sie etwas enger stellen. Was ich jetzt eigentlich beichten will? Dass ich damals so dermaßen dumm war und ihm praktisch alles geglaubt habe! Dass ich die Uhr letztendlich ja gestohlen habe, und vor allem, dass ich ihm geholfen habe, seine schwangere Frau zu betrügen, auch wenn ich es nicht wusste. Ein bisschen Misstrauen hätte geholfen. Keine Ahnung, was aus den beiden, oder besser gesagt, den drei geworden ist. Ich habe keinen Kontakt zu seiner Frau aufgenommen, weil sie mich ja schon beim Einkaufen gesehen hatte und sich ihren Teil denken konnte. Außerdem wollte ich dem Kind nicht den Vater nehmen. Und die Uhr? Tja - die trage ich manchmal, obwohl sie mir eigentlich viel zu protzig ist. Aber das soll mich an meine unglaubliche Naivität erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00032486 vom 29.12.2013 um 17:04:32 Uhr in Oelde-Stromberg (23 Kommentare).

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Die Praktikantenstelle

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Hass Zorn Verzweiflung Arbeit Wutach

Die Praktikantenstelle
Ich (w/25) komme gerade von einem Bewerbungsgespräch zurück und habe jetzt beschlossen, mindestens einen Monat lang keine Bewerbungen mehr zu schreiben. Die Sache lief folgendermaßen ab: Ich habe vor einer Woche eine Bestätigung auf eine Bewerbung bekommen. Mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00032451 vom 23.12.2013 um 16:37:52 Uhr in Wutach (44 Kommentare).

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“Beichte

Meine oberflächlichen Kriterien

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Neugier Fetisch Begehrlichkeit Dating

Ich (w/22) sehne mich nach hemmungslosem Sex mit zwei Frauen oder mindestens einer Frau und einem Mann. Obwohl ich Single und ein offener, geselliger Mensch bin, ist es nicht leicht, die passenden Menschen zu finden. Oft zieren sich die Frauen und sind verklemmt und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032394 vom 13.12.2013 um 21:37:56 Uhr (20 Kommentare).

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Die launenhaften Frauen

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Aggression Zorn Engherzigkeit Vorurteile Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich meinem Freund regelmäßig das Leben zur Hölle mache - zwei Tage vor meiner Periode. Es ist nicht meine Absicht, ich denke auch nicht, dass er das verdient hat, aber an diesen Tagen ist mit mir einfach nicht gut Kirschen essen. Es gab eine Phase in unserer Beziehung, als wir immer dann, wenn es so weit war, einen so heftigen Streit hatten, dass einer Schluss gemacht hat. Wir haben uns danach zwar immer wieder zusammengerauft, aber jedes Mal hat es einen Riss in der Beziehung hinterlassen. Weil ich später nicht verstehen kann, wie es zu so etwas kommen konnte, und es mir so schrecklich leidtut, gebe ich meinem Freund inzwischen immer wieder Narrenfreiheit, indem ich ihm seine Launenhaftigkeit auch verzeihe, die mich früher die Wände hochgetrieben hat. Besonders, wenn er mal Stress im Beruf hatte, versuche ich mich mit Nachsicht, Verständnis und Gesten, wie zum Beispiel seinem Lieblingsessen, zu revanchieren, da er auch sehr verständnisvoll ist, wenn ich gereizt und unausstehlich bin. Ich nehme inzwischen sogar Beruhigungsmittel, sodass ich dann "nur" noch rumjammere, sonst aber zahm bin. Mein Freund hat dann zwar immer noch alle Hände voll zu tun, aber wir schlagen uns wenigstens nicht mehr die Köpfe ein. Ich beichte, dass ich meinen sehr lieben Freund, der sicherlich eine bessere Behandlung verdient hat, jeden Monat so drangsaliere, mich dabei absolut nicht mehr unter Kontrolle habe, und damit das Vorurteil über Frauen weltweit, die unter PMS leiden, auf schlimmste Weise bestätige.

Beichthaus.com Beichte #00032371 vom 08.12.2013 um 13:25:16 Uhr (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Qual der Wahl

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Rache Shopping Partnerschaft

Die Qual der Wahl
Meine Holde hat beim Shoppen die unangenehme Angewohnheit, mit mir über jedes Kleidungsstück zu diskutieren, das sie in die engere Wahl nimmt. Sie verlangt dann von mir, mir eine Meinung zu bilden - wenn ich mich dann allerdings dazu durchgerungen habe, nimmt sie durchweg das andere Teil. Für diese Aktionen geht meist mehr als eine halbe Stunde drauf. Also eine Horrorgeschichte für viele Männer. Eines Tages, als ich mal wieder versuchen musste, das schönste Kleidungsstück zu erraten, brauchte ich auch eine neue Grafikkarte für meinen Rechner. Mir war schon klar, welche Karte ich kaufen würde und ich wollte sie eigentlich nur kurz im Laden holen. Als ich meine Frau dann aber gerade vor dem Laden parken wollte, kam mir eine teuflische Idee. Deshalb bat ich sie, mit mir in den Laden zu gehen und erklärte ihr in aller Gemütsruhe die Vorzüge und Nachteile aller vorhandenen Grafikkarten. Sie ist eine überzeugte Technikfeindin, aber ich hörte erst auf, als ihre Lichter nach einer halben Stunde endgültig gebrochen waren, und fragte sie, welche Karte ich denn jetzt kaufen sollte. Ich könne mich nicht entscheiden. Sie zeigte wortlos auf den buntesten Karton - ich kaufte eine andere.

Beichthaus.com Beichte #00032350 vom 04.12.2013 um 15:23:30 Uhr (29 Kommentare).

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