Kinder sind auch Menschen

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Hass Zorn Morallosigkeit Kinder

Ich (w) bin psychisch krank. Die Ursache liegt darin, dass meine Eltern mich nicht gerade gut behandelt haben. Auch haben sie mir eingeimpft, dass Kinder weniger wert sind als Erwachsene, was ich bis heute in meine Denkweise übernommen habe. Nur manchmal, in klaren […]
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Beichthaus.com Beichte #00033724 vom 06.08.2014 um 21:26:35 Uhr (15 Kommentare).

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Angst vor Umarmungen

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Engherzigkeit Manie Tod

Ich (w/23) beichte, dass ich tierische Angst vor der Beerdigung von meiner Oma habe, die in ein paar Tagen ansteht. Obwohl ich meine Großeltern sehr gerne habe. Es ist nicht aus dem Grund, dass ich Angst habe, zusammenzubrechen. Ganz im Gegenteil. Ich habe seit meiner Kindheit keine Träne vor anderen vergossen - ich kann vor anderen Leuten keine Gefühle zeigen - aber vor allem kann ich keine Umarmungen ertragen. Ich hasse es, wenn jemand mich umarmt. Und auf Beerdigungen macht man das ja. Ich liebe meinen Opa über alles, aber ich könnte es nicht ertragen, wenn er mich in der Trauer umarmt. Ich würde es so gerne können. Der einzige Mensch, der mich umarmen kann, ohne dass ich mich verkrampfe, ist mein Freund, bei ihm genieße ich es sehr. Ich habe Angst, als gefühlskalte Frau dazustehen.

Beichthaus.com Beichte #00033723 vom 06.08.2014 um 20:28:03 Uhr (10 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Auto im Teich

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Faulheit Stolz Ungerechtigkeit Dummheit Auto & Co. Gescher

Ich (m/56) beichte, dass mein Bruder (59) und ich damals echt nur Mist gebaut haben. Damals, als ich 6 Jahre alt war, kam es vor, dass mein Bruder auf mich aufpassen musste, weil unser Vater damals oft beruflich unterwegs war. Er hat uns dann meist kleinere Aufgaben dagelassen. Jedenfalls war unser Vater recht früh alleinerziehend, da unsere Mutter mit einem anderen Typen abgehauen ist. In der Abwesenheit unseres Vaters haben wir seine Aufgaben natürlich recht schnell vergessen. Wir sind lieber mit anderen Kindern durch den Wald gezogen. Und wenn unser Vater dann wieder zu Hause war, hat er auch nichts zu uns gesagt, wenn die Blumen im Garten dann verwelkt waren. Es gab aber auch schlimmere Sachen, an die ich mich jedoch kaum noch erinnere. Jedenfalls wollte er uns, als wir älter waren, auch Verantwortung beibringen, und wie man arbeitet, deswegen mussten wir ihm damals in seiner Schlosserei helfen, was uns auch recht viel Spaß gemacht hat. Einmal gab uns unser Vater die Aufgabe, Holz im Garten zu verbrennen - das haben wir damals schon öfter gemacht. Später sind dann allerdings Freunde von uns zu Besuch gekommen und wir haben das Feuer vergessen. Als es uns dann wieder in den Sinn kam, stand der Apfelbaum schon in Flammen.


Später mussten wir dann in den Ferien jedes Jahr zu unseren Großeltern auf den Bauernhof an die Ostsee fahren. Damals waren mein Bruder und ich etwas Pummeliger und das konnte unsere Oma gar nicht leiden, deswegen mussten wir alles alleine machen und zu Essen gab es auch kaum. Verständlicherweise konnten wir unsere Großeltern daher auch nicht leiden. Unser Opa hatte damals in einer Scheune eine Autosammlung, und eines Tages wollte der B Manta nicht mehr starten. Und so kam es, dass mein Bruder, ein gelernter KFZ-Schlosser, sich dem Problem annahm und ich habe zugeschaut. Mein Bruder hat dann die Zündkerzen als Fehlerursache gefunden, was dazu führte, dass unser Opa uns bei voller Hitze zu Fuß in die Stadt schickte, um die Ersatzteile zu besorgen - und der Weg ist wirklich recht lang, zehn Kilometer sind es bestimmt. Der Weg war eine Qual, aber als wir zurück waren und das Auto wieder lief, waren unsere Großeltern nicht da. Also haben mein Bruder und ich beschlossen, dass wir uns den Manta mal für eine Spritztour "leihen", weil wir dachten, dass wir uns das nach einem harten Tag verdient haben. Später, als wir wieder auf dem Heimweg waren, versenkte mein Bruder den Manta allerdings in einem Teich, das Wasser stand vielleicht bis zu den Knien. Wir bekamen aber Panik und sind zu Fuß zum Haus gelaufen und haben uns Schlafen gelegt.


Am nächsten Morgen kam der Dorfpolizist vorbei, um meinem Opa mitzuteilen, dass sein Auto im Teich steht und dass er es doch rausholen solle. Bevor der Polizist kam, bemerkte unser Opa nichts vom Verschwinden des Autos - aber danach brannte echt die Luft. Wir mussten den Manta mit dem Schlepper aus dem Teich ziehen. Als wir dabei waren, das Auto zu bergen, kam ein Mann aus dem Ort vorbei, der uns dafür lobte, dass wir das Auto versenkt haben. Eigentlich konnte nämlich niemand im Ort unsere Großeltern leiden. Das hatte unter anderem damit zu tun, dass unser Opa bei der Stasi war und unsere Oma immer große Lauschohren hatte. Am Tag der Abreise hieß es dann, dass wir Nichtsnutze sind, genauso wie unser Vater, und seitdem haben wir unsere Großeltern gemieden. Nachdem mein Bruder und ich dann auf einer Party zwei Schwestern kennengelernt haben, die wir dann auch geheiratet haben, sind wir auch echt ruhiger geworden. Dann hatten wir auch keine Lust mehr, irgendwelchen Mist zu machen und irgendwann waren wir selbst Väter. Zum Glück sind unsere Kinder in dieser Hinsicht aber nicht nach uns gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00033722 vom 06.08.2014 um 15:33:24 Uhr in Gescher (6 Kommentare).

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Kein Taschengeld für unsere Kinder

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Engherzigkeit Geld Kinder

Ich (w) beichte, dass unsere Kinder (13/11/8/5) kein Taschengeld bekommen und auch nie bekommen werden. Wir sind keine Freunde von Taschengeld. Sie bekommen Lebensmittel, notwendige Kleidung und notwendige Schulsachen. Da müssen sie nichts selber kaufen. Spielzeug, Karten fürs Kino, zwischendurch ein Eis oder Süßes, dafür müssen sie sich das Geburtstags- oder Weihnachtsgeld einteilen - oder das, was es zwischendurch immer mal wieder von Oma, Opa, Tante oder Onkel gibt. Von uns gibt es nichts außerhalb von Geburtstag oder Weihnachten, weder Geld noch ein Spielzeug im Laden. Wir holen außerhalb der Reihe nur mal ein Gesellschaftsspiel für die Familie oder Bücher.


Warum? Weil wir finden, dass es immer etwas geben sollte, auf das man sich freut, wenn man größer ist. Und das wird der Moment sein, in dem sie laut Gesetz einen Nebenjob annehmen dürfen und selbst Geld verdienen. Kinder verdienen kein Geld und das sollte auch so bleiben. Das muss jeder für sich entscheiden, und bei uns ist es so. "Man lernt durch Taschengeld mit Geld umzugehen", diese Regel zieht bei uns nicht. Sie können gut mit dem gesparten Geld umgehen. Und wer kurz nach Weihnachten sein ganzes Geld ausgegeben hat (es gibt bei uns allerdings nicht "nur" Geld, sondern auch Spielzeug und so weiter) der muss eben bis zum Geburtstag warten, bis er sich wieder etwas kaufen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033721 vom 06.08.2014 um 13:41:17 Uhr (46 Kommentare).

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Von Neid zerfressen

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Neid Zorn Zorn Duderstadt

Ich möchte beichten, dass ich mit 27 Jahren aktuell 124 Kilo wiege - bei 1,75m. Am Gewicht arbeite ich, aber 45 kg runterkriegen geht nicht von jetzt auf gleich. Und selbst wenn ich ein gesundes Gewicht habe - was sind das dann nur für Männer, die mich dick nicht wollen, aber dünn schon? Ich kann die doch nicht ernst nehmen, wenn die mich allein aufgrund meines Gewichtes aussortieren, denn innerlich bleibe ich der gleiche Mensch. Andererseits will ich mit meinem derzeitigen Gewicht gar keinen Partner, weil ich mich nicht wohlfühle. Und wiederum gibt es durchaus dicke Frauen, die langjährige Partner haben. Es muss also an mir liegen. Das Blöde ist für mich, dass ich in meinem Beruf mit Kindern und Jugendlichen arbeite und obwohl ich da professionell mit denen umgehen kann - wenn ich deren Eltern treffen muss, dann kommt in mir so ein Würgegefühl hoch, weil ich sehe, was das teilweise für eigenartige Menschen sind, über die - sorry - auch einer drüber gerutscht ist. Die haben jetzt ihr Kind, das ich fördern soll. Das ist Neid und ich finde diesen Neid nicht mal schlimm, denn ich frage mich bei den meisten Eltern, die ich so sehe: Warum gerade die und nicht ich? Was ist an mir so dermaßen schrecklich, dass mir dieses Glück nicht vergönnt sein soll? Ich beichte also, dass ich neidisch auf Eltern bin, weil ich mit mir selbst nicht klarkomme.

Beichthaus.com Beichte #00033720 vom 06.08.2014 um 10:56:27 Uhr in Duderstadt (40 Kommentare).

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