Der Womanizer in Japan

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Fremdgehen Morallosigkeit Studentenleben Japan

Ich (m/21) war bis vor einiger Zeit Austauschstudent in Japan, in der Nähe von Osaka. Bevor ich abflog, war ich in einer recht langen Beziehung, die ich aber ohnehin satt hatte und daher beendete. Schnell entdeckte ich in Japan eine Womanizer-Seite an mir, die ich so noch nicht kannte. Ich lebte in der Nähe eines Ortes, der viele junge Backpackerinnen aus aller Welt anzog, sowie auch japanische Touristinnen - ein sehr flirt-freundliches, liberales Umfeld also. Dieses nutzte ich aus, um mit jungen Tokio-Ladies, Amerikanerinnen, Spanierinnen und so weiter im Bett zu landen. Eines Tages entdeckten ich und ein Freund eine absolut heiße Japanerin in einer Bar, deutlich älter als wir und ihrem Stil nach zu urteilen auch deutlich reicher und gebildeter, mit fantastischen Englischkenntnisse und noch einigen anderen Sprachen im Repertoire. Mein Kumpel unterhielt sich nun gepflegt mit ihr und beeindruckte sie mit seinem Japanisch, während ich mit Tanzen und Trinkspielen beschäftigt war.
Irgendwann gratulierte ich ihm zum Gespräch und schlug vor, mehr zur Sache zu gehen, woraufhin er mir sagte, dass das aussichtslos sei, da sie 33 und mit einem Amerikaner verheiratet war, der Firmen in Tokio leitete und gar einen fünfjährigen Sohn mit ihr hatte. Später in dieser Nacht gingen alle, die noch in der Bar waren, gemeinsam essen - asiatische Straßensnacks. Besagte Lady sprach mich dabei auf meinen rockigen Stil an, worauf ich sie ganz unverfroren anbaggerte und fragte, ob sie mal Sex mit so einem Typen hatte. Ich versprach mir nichts von der ganzen Geschichte, doch sie schien am nächsten Abend sehr interessiert an mir, sodass ich mich älter log und sie offensiv anflirtete. Und so kam es, dass wir zum ersten Mal im Bett landeten und ich mich am nächsten Tag wie Gott fühlte, eine asiatische Angelina Jolie zum Kreischen gebracht zu haben. Ende der Geschichte ist: Diese Affäre hielt sich über Monate und gemeinsam verprassten wir das Geld, das ihr Mann verdiente, für Drinks und teure Hotels. Sie zahlte gar Flüge für mich, um Zeit mit mir zu verbringen. Zwischendurch hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie mit ihrem Mann telefonieren hörte. Dennoch: Ich bin 21 und genau jetzt ist die Zeit, die Welt zu erleben, zu erobern und die unfassbarsten Dinge durchzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00030937 vom 27.03.2013 um 16:45:39 Uhr in Japan (Osaka) (43 Kommentare).

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Konflikt mit dem Stiefbruder

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Morallosigkeit Rache Verzweiflung Familie

Ich (m/18) lebe, seit ich denken kann, in einer Patchworkfamilie mit Mutter, Stiefbruder und Stiefvater. Mein Stiefbruder ist genau mein Alter und wir waren immer total dicke miteinander, bis das Verhältnis etwas zu bröckeln begann, als er irgendwann schleichend und dann immer mehr anfing, sich zu distanzieren. So blöd es klingt, es ist augenscheinlich, dass unsere DNS nicht deckungsgleich ist. In Schubladen gedacht bin ich eben der gutaussehende, extrovertierte, populäre Goldjunge und er der durchschnittlich aussehende Typ, der nicht gerade das Leben auf jede Party bringt und auch nicht so bei den Mädchen landet. Einige von euch werden sich denken "jaja, rede du nur so eingebildet, bald wirst du dumm schauen, wenn ihm mit gutem Abi alle Berufe offen stehen und du nach einer Lehre suchen musst", aber tatsächlich bin ich, der Spaß-und-Party-Typ, extrem gut in der Schule und er eher mittelmäßig.

Für mich war er gefühlt immer mein Bruder und ich habe versucht, ihn in sozialen Situationen, im Freundeskreis etwa, zu integrieren, aber er wollte eher nicht mit mir und den anderen raus oder mit auf Partys. Auch Angebote, ihm Schulzeug zu erklären, lehnte er mehr und mehr ab. Für mich sah es aus, als wollte er einfach mit mir immer weniger zu tun haben, was ich sehr schade fand, denn ich habe wirklich mein Bestes versucht und wollte ihm nur Gutes. Bis es jetzt wirklich zu einem Eklat kam. Ich bin, wie gesagt, kein Kind von Traurigkeit was das Sich-Ausprobieren angeht, und leider platzte mein Stiefbruder nun eines abends in mein Zimmer, als ich gerade mit einem Freund "herumexperimentierte". Ich bin nicht schwul, aber jung, und wieso sollte man da nicht mal austesten, was so auszutesten ist. Der beteiligte Freund ist sofort abgezogen und als ich ins Wohnzimmer kam, tischte mein Stiefbruder meiner Mutter und meinem Stiefvater gerade triumphierend auf, dass er mich soeben mit einem Typen erwischt habe. Entgegen seiner Erwartungen reagierte meine Ma nicht entsetzt, sondern gab mir ein High-Five mit breitem Grinsen, und mein Stiefvater erklärte seinem Sohn, dass ich doch küssen könne, wen ich möchte. Er wirkte enttäuscht, dass nicht ich als der Dumme da stehe, sondern er, und wütend platzte er heraus, dass es unseren Eltern dann ja sicher auch egal sei, dass ich ständig kiffen würde, dann stürmte er raus.

Innerlich brodelte ich, dass mein Stiefbruder diese Nummer, oder eher: diese beiden Nummern, abgezogen hatte, um mich in die Scheiße zu reiten. Mein Triumph war, dass er es nicht geschafft hat, denn meine Mutter setzte sich ernst mit mir hin und fragte, ob ich wirklich kiffen würde und in welchem Ausmaß, und ich erzählte ihr relativ ehrlich alles. Sie nahm es gefasst auf, auch wenn ich ihre Sorgen schon deutlich spürte. Sie sagte, wenn es tatsächlich nur so unregelmäßig und mit langen Pausen sei, fände sie es zwar immer noch nicht gut, aber würde keinen Strick daraus drehen wollen. Ich habe das Glück, die wohl beste Mutter der Welt zu haben. Aber leider nicht den besten Stiefbruder. So habe ich richtigen Hass auf ihn geschoben an dem Abend und einen kindischen Plan gefasst, denn ich wollte ihn leiden sehen, so wie er versucht hat, mich leiden zu lassen. Am nächsten Tag hatte ich mich schon etwas abgeregt, aber eine Abreibung wollte ich ihm schon verpassen. Es gab da dieses Mädchen, M., mit dem er Kontakt hatte und die er offensichtlich sehr anziehend fand, auch wenn er, wie er eben ist, es noch nicht gepackt hatte, ihr das zu verklickern. Ich habe also mit ein bisschen Witz und Charme M. angequatscht und ein Date ausgemacht. Am Abend waren wir bei mir. Da ich meinem Stiefbruder nicht (mehr) das Herz herausreißen, sondern ihm nur einen Denkzettel verpassen wollte, habe ich nicht mit M. geschlafen. Ich weiß, nebenbei bemerkt, auch nicht, ob sie so etwas überhaupt gemacht hätte. Aber wir haben rumgemacht, und ich habe dabei dafür gesorgt, dass sie ziemlich verwuschelt aussah. Als sie mal kurz ins Bad musste, lief sie meinem Stiefbruder auf dem Flur über den Weg. Ich würde nicht wetten, dass das Zufall war; ich glaube, er wollte sehr genau wissen, wer da bei mir ist, mit seiner Neugier hatte ich gerechnet und so einen Volltreffer gelandet.

Geplant war, dass ich ihm ziemlich cool gegenüber trete und einen Spruch ablasse wie "tja, habe gerade festgestellt, dass mein Schwanz doch auf Mädchen steht" oder so, um ihm dann nach einer beschissenen Nacht am nächsten Tag zu stecken, dass ich gar nicht mit M. geschlafen habe. Sollte ja nur ein kleiner Schocker sein. Das Dumme: Bei unserem Date habe ich fest gestellt, dass M. tatsächlich nicht nur gut aussieht, sondern auch von ihrer Wesensart wirklich etwas Besonderes ist. Ich denke viel an sie und möchte sie unbedingt wiedersehen. Wenn ich das richtig einschätze, geht es M. mir gegenüber nicht anders. Das Ganze ist jetzt drei Tage her und ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich bin nicht mehr so wirklich auf meinen Stiefbruder sauer, eher sehr enttäuscht, und ich sehe, dass er Liebeskummer hat und das tut mir leid. Ich will aber gleichzeitig M. unbedingt weiter treffen, denn sie hat mich total in ihren Bann gezogen und ich bin wohl selber verliebt. Ich beichte, dass meine Mutter sich wegen dieses bisschen Gras Sorgen um meine Gesundheit und Zukunft macht, ich beichte, dass unsere Familie wegen des zerrütteten Verhältnisses zwischen mir und meinem Stiefbruder keine echte Familie mehr ist, was mir erneut für meine Mutter, die das natürlich merkt, im Herzen weh tut. Ich beichte außerdem, dass ich entweder meinem Stiefbruder das Herz breche oder mir und M., weil ich ihm auf dumme, kindische Art und Weise eins auswischen wollte und ich beichte, dass ich manchmal meinen Bruder von früher vermisse. Ich beichte weiter, dass ich ihn als Lügner darstellen werde, wenn er anderen Leuten von der Sache mit mir und dem Freund erzählt und die Leute mir statt ihm glauben werden und ich beichte, dass meine Beichte hier ewig lang geworden ist. War aber schön, das mal runter zu schreiben. Bloß, was tu ich jetzt?

Beichthaus.com Beichte #00030927 vom 24.03.2013 um 19:58:40 Uhr (33 Kommentare).

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Die Affäre in der Schule

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Fremdgehen Morallosigkeit Schule München

Ich (w/18) habe einen Freund. Unsere Beziehung läuft schon länger nicht mehr wie sie sollte, aber wir raffen uns immer wieder zusammen. Bei mir in der Schule gibt es in dem Jahrgang über mir einen Typen. Ich konnte mit ihm immer über meiner Probleme reden und wir haben uns gut verstanden und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich ihn gesehen habe. Besagter Freund hat eine Freundin. Sie war immer ziemlich eifersüchtig auf unsere Freundschaft, was allerdings zu Unrecht war. Vorerst. In einer Nacht schrieb mir der Typ betrunken, dass er total auf mich stehen würde. Und da packte es mich und ich habe ihm das Gleiche gesagt. Am nächsten Tag in der Schule kam es zu einem Beinahekuss und dann ging es los, dass wir uns jede freie Stunde in der Schule in ein Klassenzimmer gesetzt und rumgemacht haben. Zunächst lief nicht mehr. Doch dann kam es auch zum Sex und jetzt haben er und ich tatsächlich eine Affäre. Seine Freundin und ich haben mittlerweile eine Freundschaft aufgebaut und ich rede mit ihr über fast alles. Nur eben nicht darüber, dass ihr Freund sie mit mir betrügt. Es ist eine schwere Situation, doch ich habe keine Schuldgefühle, da mein Freund mich ziemlich mies behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00030896 vom 17.03.2013 um 22:45:26 Uhr in München (Nürnberger Straße) (22 Kommentare).

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Fesseln als Gag

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Fetisch Morallosigkeit Last Night

Ich war am Wochenende feiern. Dort habe ich eine Studentin kennengelernt. Diese wurde von ihrer Freundin, bei der sie eigentlich übernachten wollte, im Stich gelassen. Ich habe ihr daher Asyl angeboten und sie mit nach Hause genommen. Interesse war von beiden Seiten […]
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Beichthaus.com Beichte #00030895 vom 17.03.2013 um 12:35:29 Uhr (51 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Geldbörse auf der Straße

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Morallosigkeit Habgier Gesellschaft Emmental

Als ich 17 Jahre alt war, fand ich eine Geldbörse am Wegrand zu mir nach Hause. Es ist zu erwähnen, dass ich damals buchstäblich am Arsch der Welt gewohnt habe. Auf dem etwa vier Kilometer langen Weg zwischen dem 40-Seelen-Dorf bis zu unserem abgeschiedenen Haus lag nur ein Bauernhof. Also sehr schwer herauszufinden, wem die wohl gehört haben könnte. Im Nachhinein betrachtet, wusste ich sofort, dass ich falsch handeln würde. Denn ich habe nur kurz in die Geldbörse reingeschaut, etwa 150 Franken in Noten entdeckt und sie dann gleich eingesteckt. Auf meinem weiteren Weg nach Hause habe ich immerzu um mich gesehen, ob mich wohl jemand beobachtet hat. Zu Hause habe ich alles ausgeräumt. Schlussendlich kamen in einem versteckten Fach noch vier 200er Noten heraus. Alles in allem knapp 1000 Franken. Für einen Azubi mit 600 Franken Lohn viel Geld. Und ehrlich gesagt halte ich es auch heute noch für viel Geld. Ich jedenfalls möchte es nicht verlieren. Natürlich befanden sich auch EC-Karten, Kundenkarten und selbst Telefonnummer und Adresse der Besitzerin darin. Es war nicht die "Nachbarin" vom Bauernhof, sie trug aber den selben Nachnamen und wohnte nur ein paar Dörfer weiter.


Nach drei Tagen war das Geld weg, und obwohl ich mir vorgenommen habe, zumindest Führerschein, Bankkarten und Ähnliches, die ja alle auch noch Geld kosten, anonym zurückzuschicken, entsorgte ich alles kurz darauf. Offensichtlich habe ich aber nichts daraus gelernt. Vor zwei Jahren sah ich beim Überqueren eines Parkplatzes, wie jemandem ein Zettel aus der Tasche fiel. Erst dachte ich, es wäre Müll, doch als ich näher kam, sah ich sofort, dass es sich um einen 100er, eingefaltet in eine Quittung, handelte. Ich habe ihn aufgehoben, mich umgeschaut und dann vermutet, dass mich niemand beobachtet hat. Der Besitzer war erst 20 Meter von mir entfernt.
Die Quittung war sogar die der Bank, also selbst, wenn der Besitzer nicht mehr da gewesen wäre, wäre es kein Problem gewesen, es zurückzugeben. Ich beichte zwar hier, doch ich denke, ich werde in Zukunft nicht anders handeln. Wer eine Geldbörse mit 1000 Franken verlieren kann, oder Hunderter lose in der Hosentasche trägt, ist selber schuld. Vielleicht würde ich das anders sehen, wenn ich auch mal so viel Geld verlieren würde - doch jeder Betrag unter 1000 Franken würde ich als versoffen vermuten.

Beichthaus.com Beichte #00030880 vom 13.03.2013 um 18:14:39 Uhr in Emmental (25 Kommentare).

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