Gegen die schlanke Norm

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Völlerei Maßlosigkeit Fetisch Ernährung Plettenberg

Ich (w) habe ein ungewöhnliches Problem. Entgegen der gesellschaftlichen Norm möchte ich dick werden. Mir geht es nicht um meine Gesundheit, ich bin und war nicht untergewichtig - ich war immer normal schlank. Aber ich möchte einfach fett werden! Ich liebe das Gefühl, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032559 vom 12.01.2014 um 18:37:26 Uhr in Plettenberg (20 Kommentare).

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Die Leere in den männlichen Köpfen

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Stolz Eitelkeit Gesellschaft

Ich (w/21) beichte, dass ich ein Opfer meiner eigenen Ansprüche geworden bin. Ich bin durchaus attraktiv, weiß mich zu kleiden und herzurichten und erhalte immer wieder Komplimente, bin aber alles in allem sehr schweigsam und zurückgezogen. Warum? Ich stelle an mich selbst den Anspruch, Höchstleistungen auf allen Ebenen zu bringen und ich lege keinen geringeren Maßstab an meine Umwelt an. Deshalb beobachte ich die Menschen um mich herum ständig sehr genau. Eigentlich lache ich gerne, habe gern Gesellschaft und vor allem auch sehr gerne Sex, doch all diese Bedürfnisse werden von einem großen Schatten überlagert. Sobald ich jemanden kennenlerne und merke, dass er Unsinn von sich gibt, Wissen vorspiegelt, oder mit Dogmen und Prinzipien um sich wirft, mache ich dicht. Ein Mann könnte noch so umwerfend attraktiv, begabt oder freundlich sein - wenn er, bevor es überhaupt zu Intimitäten kommt, beweist, dass in seinem Kopf nur Leere herrscht, bin ich physisch nicht mehr erregbar.

Ich habe auch schon versucht, in Debattierklubs und Studentenstammtischen Fuß zu fassen, allerdings auch nur mit mäßigem Erfolg: Diejenigen, die Bildung nicht nur als nettes Hobby ansehen, sind nämlich oft noch wesentlich verkopfter als ich und für Reize erst gar nicht empfänglich. Durch meine Libido, die ich als junge Frau aber trotzdem habe, entsteht allerdings auch jede Menge Energie, die ich einfach nicht loswerde, dazu kommt die Verzweiflung darüber, dass ich meine Pläne einer eigenen Familie langsam davon schwimmen sehe. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen und hoffe mittlerweile einfach, dass mir Sex und ein Sozialleben irgendwann egal genug sind, damit ich mit meinem Leben weitermachen kann.

Beichthaus.com Beichte #00032543 vom 09.01.2014 um 21:24:27 Uhr (36 Kommentare).

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Angst vor der Morgenlatte

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Feigheit Verzweiflung Gesundheit Börger

Angst vor der Morgenlatte
Ich (m/35) habe Angst impotent zu werden. Vor zwei Jahren machte ein traumatisches Ereignis meinen gleichaltrigen Cousin nämlich auf einen Schlag impotent. Er hatte ohne jeglichen Medikamentenmissbrauch à la Viagra eine Dauererektion (Priapismus) traute sich damit aber erst in die Notaufnahme, als er die Schmerzen nicht mehr aushielt und schon fast zwei Tage vergangen waren. Das hat alles kaputtgemacht! Heute schafft er kaum mehr eine Erektion, die den Geschlechtsverkehr möglich machen würde. Er ist depressiv und seine Verlobte hat ihn auch verlassen. Ich habe nun wahnsinnige Angst, dass das in der Familie liegt und mich irgendwann dasselbe Schicksal heimsucht. In der Nacht habe ich nämlich fast ununterbrochen eine Erektion. Dabei ist es egal, was ich träume oder wie häufig ich zuvor sexuell aktiv war. Jedes Mal, wenn ich aufwache, gehe ich deshalb ins Badezimmer und lege mein Teil auf die kalte Marmorplatte. Es dauert manchmal Ewigkeiten, bis er wieder schlaff ist. Meine Freundin hat mich peinlicherweise auch schon dabei erwischt. Meine Angst ist aber größer als die Scham. Normal kann das nicht sein, denn ich habe mit Sicherheit in jeder Nacht mindestens eine ununterbrochene Dauererektion von drei Stunden. Nicht 15 bis 40 Minuten, wie es eigentlich sein müsste. Das geht schon beim Einschlafen los. Ich sehe mich schon in die Impotenz hineinschlittern, habe wahnsinnige Angst davor und weiß gar nicht, was ich dagegen tun kann. Alles genetisch vorbestimmt?

Beichthaus.com Beichte #00032500 vom 02.01.2014 um 07:46:30 Uhr in Börger (33 Kommentare).

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Die Menschen, die es nicht wert sind

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Stolz Feigheit Dummheit Betzenstein

Ich (w/20) habe vor einem halben Jahr einen Typen im Internet kennengelernt. Ich hatte schon von Anfang an das Gefühl, dass es nicht klappen würde und sonderlich attraktiv fand ich ihn auch nicht. Mich hat aber seine hartnäckige Art gereizt. Er wollte mich unbedingt kennenlernen und deshalb ließ ich mich darauf ein. Ich habe mich irgendwie verantwortlich gefühlt, weil bei ihm so einiges schief gelaufen ist. So kam es, dass er anfing, meinen Charakter zu "lieben" während er immer arroganter wurde. Ihm hätte man wohl erst eine perfekte Frau backen müssen. Wir hatten ein Date und er war ganz komisch und abwesend. Und als wir uns an Silvester wiedersahen, hieß es, dass ich die ganze Zeit komisch gewesen sei. Egal, was passiert war, ich sollte mich dafür entschuldigen, auch wenn er selbst das Ganze verursacht hatte. Und das hatte ich irgendwann satt! Weil ich ihm Silvester nicht verderben wollte, wollte ich das Gespräch auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Er sagte mir dann allerdings völlig gefühllos, dass ihm mein Aussehen nicht passt - aber wir könnten ja Freunde bleiben. Und jetzt ärgere ich mich furchtbar, weil ich immer Zeit in die Menschen investiere, von denen ich weiß, dass sie es nicht wert sind. Und ich möchte beichten, dass ich das schon oft ändern wollte, aber immer wieder in das gleiche Schema zurückfalle. Seit meiner Kindheit werde ich wegen meiner Gutmütigkeit und Naivität ausgenutzt! Dieses Jahr wird alles anders. Ich habe mir nämlich vorgenommen, nicht mehr so viel Zeit und Energie in Menschen zu investieren, die es nicht wert sind.

Beichthaus.com Beichte #00032497 vom 01.01.2014 um 14:32:59 Uhr in Betzenstein (8 Kommentare).

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Es reicht!

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Aggression Verzweiflung Zorn Arbeit

Dieses Jahr war einfach schrecklich! Ich hatte beruflich allerhand Stress, mein Mann ebenso. Bei ihm war das alles noch viel schlimmer. Ich war bei der Arbeit einfach zu gutmütig und habe mich um zu vieles gekümmert. Für einige meiner Kollegen und für meinen Chef war das offensichtlich nur ein Zeichen für Dummheit und eben eine Schwäche, die man nach Lust und Laune ausnutzen konnte. Immer habe ich mich verantwortlich gefühlt, habe stets alles richtig machen wollen, und habe es nicht geschafft, mal auf den Tisch zu hauen. Seit diesem Sommer habe ich immer wieder schlimme Krämpfe, die jedoch keine organischen Ursachen haben. Trotzdem habe ich weitergemacht. Trotz Krankheit bin ich arbeiten gegangen, gerne mit Überstunden. Und dann folgten auch noch die Demütigungen meines Chefs - und zwar am Liebsten vor den Kollegen. Ich kann nicht mehr. Ich schlafe pro Nacht nur noch etwa vier bis fünf Stunden, breche immer sofort in Tränen aus und ich fühle mich dauerhaft überfordert. Durch die blöden Arbeitszeiten hatte ich nur noch spät abends und nachts frei. Mein Mann ist dann längst im Bett, deshalb fühle ich mich schrecklich isoliert.


Immer haben wir alles, was uns mal gut getan hätte, vor uns hergeschoben. Berufliche Verpflichtungen gingen stets vor, das Privatleben war nie so wichtig. Unser gemeinsamer Urlaub dauerte dieses Jahr nur fünf Tage. Und jetzt musste mein Mann über Weihnachten in die Klinik, weil er letztendlich unter dem Stress zusammengeklappt ist. Es reicht mir! Ich werde in meinem Job nur noch das Nötigste tun! Keine Gefallen mehr, keine freiwilligen Überstunden! Leckt mich alle fett! Die netten Zeiten sind vorbei und es ist mir egal, wer darunter zu leiden hat.

Beichthaus.com Beichte #00032484 vom 29.12.2013 um 13:03:42 Uhr (9 Kommentare).

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