Live-Übertragung von der Toilette

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Dummheit Peinlichkeit Schule

Vor ein paar Jahren führte ich ein Klassentheater auf. Der Saal war so riesig, dass wir Mikrofone tragen mussten. Als ich all meine Auftritte hinter mir hatte, musste ich dringend auf die Toilette. Ich bin deshalb schnell durch den Hintereingang zur Toilette gerannt und stürmte die Kloschüssel. Kaum war ich drauf, ließ ich einen befreienden Ton von mir und fing an, leise zu singen. Nach dem Geschäft ging ich langsam wieder Richtung Saal. Als ich meine Klassenkameraden sah, konnten sie sich vor Lachen kaum noch aufrecht halten. Ich fragte mich, ob ich irgendwo noch Toilettenpapier am Fuß kleben hatte - doch dann wurde mir alles klar. Mein Mikrofon war noch an und alle im Saal konnten hören, wie ich auf der Toilette gesungen habe. Ich hoffe mal, dass so ein Ereignis nur einmal im Leben passiert.

Beichthaus.com Beichte #00033755 vom 12.08.2014 um 12:04:19 Uhr (8 Kommentare).

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Mein lukratives Geschäft als Schlepper

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Habgier Waghalsigkeit Auto & Co. Studentenleben

Mein lukratives Geschäft als Schlepper
Ich (m/25) beichte, dass ich im letzten Jahr als Schlepper tätig war. Nicht in einer dieser kriminellen Ostblockbanden, die Einwanderer wie Waren im Transporter stapeln. Nein - ganz selbstständig und human. Alles ging los, als ich vor knapp über einem Jahr einen Bericht über illegale Einwanderer aus Nahost und Afrika las. Dort wurde beschrieben, dass der Mailänder Hauptbahnhof inzwischen ein Drehpunkt dieser Einwanderer ist und sie versuchen, von dort nach Deutschland zu kommen und teilweise bis zu 600 Euro für eine Fahrt nach Deutschland bezahlen. Ich war damals als Student in München, wo alles teuer ist, in ziemlicher Geldnot und dachte mir im Leichtsinn, das könnte ich doch mal tun. Vor allem eher so als Spaß, ich hatte noch nicht wirklich vor, das tatsächlich zu machen. Etwas später war es dann aber so weit. Als ich meine Kreditkarten-Rechnung nicht mehr bezahlen konnte und ich auch sonst so gut wie Pleite war und drohte, aus meiner Wohnung zu fliegen, bin ich einfach auf gut Glück und aus Verzweiflung nach Mailand gefahren - mit dem Ziel, Geld zu machen.

Nach sechs Stunden Fahrt war ich dort und musste feststellen, dass ich eigentlich gar keine Ahnung hatte, was ich dort tue. Nach etwas verzweifelter Suche kam ich dann mit zwei offensichtlichen Einwanderern ins Gespräch, die mit einem Schild eine Fahrt nach Deutschland suchten. Ich bot den Beiden eine Fahrt an - und ohne wirklich zu wissen, wie die Preise aussehen, sagte ich, dass ich gerne 500 Euro pro Kopf hätte. Die Beiden waren total begeistert und schlugen sofort ein. Ich habe das Geld bar auf die Hand bekommen und los ging die Fahrt. Mir war total mulmig, ich saß da mit zwei illegalen Einwanderern im Auto, die mich hätten abstechen können oder sonst etwas. Aber ich glaube, sie waren einfach nur froh, ohne Probleme in einem normalen Auto mitgenommen zu werden, ohne irgendwo eingesperrt zu werden oder Ähnliches. Die Fahrt verlief ohne weitere Probleme und einige Stunden später setzte ich sie am Münchner Hauptbahnhof ab und war 1000 Euro reicher. Zwei Tage später entschloss ich mich zur nächsten Tour, dieses Mal lief alles etwas routinierter ab. Dieses Mal hatte ich Verpflegung für die potenziellen Kunden dabei und ein Pfefferspray in der Seitentür zum Selbstschutz.

Ich nahm drei Frauen mit und kassierte wieder 500 Euro pro Person. Mit einem Kleinwagen mit deutschem Kennzeichen fällt man auch keinen Meter auf und kommt problemlos durch. Inzwischen bin ich schon sehr professionell geworden. Ich behandele die Leute, die ich mitnehme, wirklich gut, was diese auch zu schätzen wissen, denn ich hatte noch nie Probleme mit ihnen. Jeder bekommt inzwischen von mir eine Art Starterkit kostenlos - einen kleinen Rucksack mit dem Nötigsten. Ich fahre pro Woche, je nach Bedarf, zwei bis drei Touren, manchmal nehme ich mir auch mal ein paar Wochen frei, wenn ich genug Geld habe. Ich habe im letzten Jahr insgesamt über 100.000 Euro verdient. Ich denke, ich werde noch ein paar Jahre so weitermachen und mich dann in Frührente begeben. Ich werde zumindest so lange weitermachen, bis ich mal erwischt werde. Und das Schöne ist, wenn man mal erwischt wird, ist es gar nicht schlimm und ohne Vorstrafen oder Ähnliches hat man keine allzu harte Bestrafung zu erwarten.

Beichthaus.com Beichte #00033754 vom 12.08.2014 um 02:33:55 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Meine Ex und ihr junger Lover

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Eifersucht Morallosigkeit 50+ Ex

Ich (m/52) beichte, dass ich mich freue, dass meine Ex-Frau (50) wieder Single ist. Zur Vorgeschichte: Wir waren 25 Jahre lang recht glücklich verheiratet und haben einen 24 Jahre alten Sohn. Voriges Jahr kam meine Frau zu mir, um mir zu sagen, dass sie die Scheidung möchte, weil wir ständig aufeinander sitzen. Ich hatte in dieser Zeit einen Bandscheibenvorfall und war deswegen fast ein Jahr lang krankgeschrieben. Die Scheidung wollte sie, weil sie sich in einen 29-jährigen Typen verguckt hat und er sich wohl auch in sie. Gestern hat sie heulend bei mir angerufen und mir gesagt, dass der Typ wegen einer Jüngeren schlussgemacht hat und sie sich gerne mit mir aussprechen möchte. Innerlich dachte ich mir nur: "Ich habe es dir doch gleich gesagt." Ich bin glücklicherweise wieder verliebt, deswegen ist mir die Sache mit meiner Ex eigentlich so etwas von egal!

Beichthaus.com Beichte #00033753 vom 11.08.2014 um 20:54:37 Uhr (14 Kommentare).

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Brötchen für die alte Dame

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Diebstahl Arbeit 50+

Brötchen für die alte Dame
Ich arbeite im Einzelhandel für Lebensmittel. Letzte Woche betrat eine sehr alte Frau das Geschäft, die altersbedingt wahnsinnig langsam lief, wobei sie wirklich unglücklich und traurig aussah. Ich beobachtete sie dabei, wie sie sich Brötchen und ein Päckchen Butter in die Tasche steckte. Ich gestehe, aus Mitleid gegenüber der alten Dame, den Diebstahl "übersehen zu haben", da ich meine, dass sie Lebensgrundlagen nicht aus Jux und Tollerei klaut. Sie tat mir einfach leid. Als sie das Geschäft verließ, bin ich ihr allerdings zum Ausgang gefolgt und habe ihr noch zugeflüstert, dass ich das nächste Mal handeln muss. Allerdings habe ich seit Tagen ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber meinem Arbeitgeber - und weil ich einen Diebstahl unterstützt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033752 vom 11.08.2014 um 19:44:26 Uhr (29 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Auszeit auf Staatskosten

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Trägheit Faulheit Lügen Falschheit Arbeit

Ich habe nach 12 Jahren meinen Job gekündigt und habe dann 1,5 Jahre lang als Sozialschmarotzer gelebt und die Füße baumeln lassen. Ich habe allen vorgemacht, wie sehr ich mich doch bemühe, einen neuen Job zu finden - dabei habe ich in der Zeit nur zwei lieblose Bewerbungen abgeschickt, da ich keine Lust hatte, wieder arbeiten zu gehen. Dann wurde es aber doch ein wenig langweilig und ich hatte es satt, jeden Cent drei Mal umzudrehen. Und deshalb arbeite ich seit drei Monaten wieder. Im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen, auf Staatskosten gelebt zu haben, ohne den Willen diesen Zustand zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00033751 vom 11.08.2014 um 17:11:27 Uhr (14 Kommentare).

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