Die Distanz in unserer Beziehung

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Verzweiflung Neugier Misstrauen Lügen Partnerschaft

Ich (25) habe seit knapp einem Jahr einen Freund, der vor mir eine lange Beziehung hatte. Am Anfang war alles rosig, er sagte mir, ich sei seine Traumfrau und dass er lange nicht mehr so einen Spaß mit einer Frau hatte und wie gut ich ihm tue. Nach einigen Monaten habe ich zufällig sein Handy im Zimmer liegen sehen und wollte nur sichergehen, dass er mir wirklich treu ist. Ich weiß, das war eine dämliche Aktion meinerseits. Aber da ich bis zu dieser Beziehung Jungfrau war und mir nicht vorstellen konnte, diesen Menschen zu verlieren, musste ich einfach sehen, woran ich bin. Dann der Schock - ich sah Mails, die er an seine Ex geschrieben hat, so etwas wie: "Ich komme zum Frühstück vorbei" und so weiter. Erst dachte ich mir nichts dabei, doch dann merkte ich, wie er sich langsam von mir distanzierte, und habe ihn direkt darauf angesprochen. Zum Glück konnten wir die Sache klären und es ging angenehm weiter mit unserer Beziehung, doch leider hatte ich jetzt des Öfteren das Verlangen, mal in sein Handy zu schauen, ob es vielleicht wieder etwas Neues von ihr gibt. Schock Nummer Zwei! Er hat mit ihr gar keinen Kontakt mehr, was im Prinzip ja gut ist, dafür schreibt er jedoch mit einer anderen Frau und das stresst mich sehr. Ich weiß nicht, ob ich ihn darauf ansprechen soll - gestern habe ich ihm gesagt, dass ich gerne wissen würde, ob er überhaupt noch Lust auf diese Beziehung hat, oder ob es etwas gibt, worüber wir reden sollten. Es kam jedoch nur ein kaltes "Ich weiß nicht, vielleicht, wir reden morgen." Jetzt sitze ich seit 12 Stunden wie auf heißen Kohlen. Auf die Frage, ob es vorbei ist, kam auch nur ein eiskaltes "Nein, ist es nicht." Da mein Körper sehr schnell auf Stress reagiert, habe ich jetzt die letzten zwei Tage unerklärliches aber verdammt hohes Fieber und ich merke zumindest, dass er sich Sorgen macht. Ich weiß nicht, wie ich verfahren soll. Ich bin wirklich am Verzweifeln und möchte beichten, dass das alles vermutlich erst angefangen hat, weil ich einfach in seinem Handy herumgeschnüffelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033140 vom 26.04.2014 um 08:45:39 Uhr (13 Kommentare).

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Ein harter Job mit den Gewürzgurken

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Prostitution Habgier Ekel Schamlosigkeit Studentenleben

Ich (w/22) studiere aktuell Kunstgeschichte an einer Universität in Sachsen. Das Geld reicht hinten und vorne nicht - trotz BAföG und kleineren Nebenjobs. Oft kann ich nur gerade so die Miete bezahlen und meine Eltern können, oder eher wollen, mir nicht helfen, was […]
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Beichthaus.com Beichte #00033138 vom 25.04.2014 um 21:46:11 Uhr (35 Kommentare).

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Der Mythos um das Sperma

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Dummheit Selbstsucht Lügen Gesundheit WG

Der Mythos um das Sperma
Ich (m/26) bin bereits mit Anfang 20 mit meiner damaligen Freundin zusammengezogen. Leider hat das Ganze nicht lange gehalten - nach ein paar Monaten war Schluss und sie zog wieder aus. Da mir die Wohnung aber sehr gefiel, beschloss ich, eines der Zimmer unterzuvermieten, um mir diese weiterhin leisten zu können. Ich hatte einige Bewerberinnen zur Auswahl und habe mich dann schließlich für eine hübsche Blondine in meinem Alter entschieden. Sie war wirklich sehr hübsch, nett und wirklich ein liebenswerter Mensch - aber leider auch sehr dumm. Zumindest, was Allgemeinwissen anging. So hatte sie mit 23 zum Beispiel noch nie von der DDR gehört oder wusste nicht, dass Großbritannien eine Insel ist. Schlimm war auch, dass sie von ihren falschen Ansichten felsenfest überzeugt war - selbst wenn man ihr mit aufgeschlagenem Lexikon das Gegenteil bewies. Eines Tages stand sie bei mir im Zimmer und jammerte über heftige Halsschmerzen und fragte, ob ich ihr nicht helfen könnte. Ich verstand absolut nicht, was sie von mir wollte - bis sie mich aufklärte: Und zwar würde männliches Sperma die Bakterien im Hals angreifen und so gegen die Schmerzen helfen. Das hatte ihr damaliger Ex ihr beigebracht. Vermutlich erzeugte das bei ihr einen Placeboeffekt und sie glaubte dann wirklich, ihr ginge es besser. Meine Beichte ist, dass ich ihr in diesem Fall nicht die Wahrheit gesagt habe, sondern die Restzeit unseres Zusammenlebens wunderbare Blowjobs genossen habe, wenn sie mal wieder eine Erkältung hatte.

Beichthaus.com Beichte #00033125 vom 24.04.2014 um 15:58:48 Uhr (26 Kommentare).

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Spiegelbild statt Mitgefühl

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Selbstsucht Familie Ex Amelinghausen

Der Tag, an dem ihr Freund mit meiner Schwester Schluss machte, war schrecklich. Nicht, weil ich es nicht aushalten konnte, wie sehr sie weinte, sondern wegen meinem eigenen Verhalten. Es war noch früh am Abend. Wir hatten gerade gegessen. Meine Schwester hatte schon seit einiger Zeit Probleme mit ihrem Freund, da er sie ständig ignorierte und ihr aus dem Weg ging. Wir rieten ihr, Schluss zu machen, denn dieses Verhalten war ja unerhört, aber sie weigerte sich. Nun, irgendwie ist es dann gekommen, dass sie mit mir reden wollte. Nach dem Essen also gingen wir in ihr Zimmer. Ich setzte mich vor ihren Schrank auf den Boden, sie auf ihr Bett. Meine Schwester sagte mir, dass ihr Freund ihr erzählt habe, er sei von mehreren Mädchen nur benutzt worden. Deswegen dachte sie, zwischen ihnen sei etwas Ernstes. Ich weiß nicht mehr genau, was sie sonst noch sagte. Irgendwann meinte ich, er würde bestimmt nur darauf warten, dass sie Schluss machte. Womit ich mir übrigens zu 100 Prozent sicher war. Naja, meiner Schwester kam dann jedoch die glorreiche Idee, ihren Freund anzurufen. Sie wollte mich rausschicken, aber ich bestand darauf, im Zimmer zu bleiben. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. An das Gespräch erinnere ich mich nicht mehr so gut. Am Anfang plauderte sie ein wenig mit dem Vater ihres Freundes. Aber irgendwie sah es so aus, als würde sie jeden Moment in Tränen ausbrechen. Als dann ihr Freund am Apparat war, fragte sie ihn gleich, warum er nicht angerufen hätte, was er doch schon vor Tagen machen wollte. Ihre Sätze wurden immer kürzer, bis dann der Satz kam, bei dem es mich immer noch schaudert. "Ich glaube, ich weiß schon, was du sagen willst." Es folgte eine erdrückende Stille. Meine Schwester sagte kein Wort. Nach wenigen Sekunden beendete sie das Gespräch mit einem: "Okay, Tschüss" Ich saß völlig hilflos am Boden und musste mir ansehen, wie meine Schwester anfing zu weinen.

Ich wünschte mir, sie hätte mir diesen Moment erspart. Ich wusste nicht, was man in solchen Situationen tat. Wirklich. Alles, wozu ich mich aufraffen konnte, war, mich neben sie auf das Bett zu setzen. Ich fragte, ob ihr Freund Schluss gemacht hätte, obwohl die Antwort natürlich klar war. Ihr Make-up verlief und ich versuchte es mit einem Witz. Was natürlich nicht klappte. Ich sah mich um und entdeckte den Spiegel. Da ich direkt davor saß, hatte ich eine perfekte Sicht auf mich selbst. Und anstatt irgendein Hauch Mitgefühl zu spüren, empört darüber zu sein, dass er am Telefon Schluss gemacht hatte oder zu überlegen, wie ich meine Schwester trösten könnte, bewunderte ich mein Spiegelbild. Ich war entzückt darüber, wie niedlich ich war. Ich lächelte mich an, während meine Schwester neben mir laut schluchzte. Ja, es war grässlich. Ich konnte gar nichts tun. Und in Wahrheit wollte ich das auch gar nicht. Ich wollte einfach nur, dass sie aufhörte.

Beichthaus.com Beichte #00033124 vom 24.04.2014 um 15:50:16 Uhr in 21385 Amelinghausen (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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