Wütend auf den Zockerkollegen

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Drogen Aggression Zorn

Ich (m/25) bin oft wütend auf meinen Kumpel, obwohl der nichts dafür kann. Die Sache ist die, dass ich die letzten drei Jahre nur gekifft habe und vor Computern saß, und so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt hatte, außer ein paar Zockerkollegen. Ich war oft auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00031315 vom 31.05.2013 um 18:12:53 Uhr (11 Kommentare).

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Auf frischer Tat ertappt

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Diebstahl Feigheit Shopping Tschechische Republik

Auf frischer Tat ertappt
Gestern hat in meiner Heimatstadt ein neuer *&* eröffnet. Prinzipiell stehe ich nicht so drauf da einkaufen zu gehen. Aber dieses Geschäft war schön neu und sauber. An der Schlange zur Umkleidekabine stand eine Dame vor mir, die zwei Teile in der Hand hielt - ein T-Shirt und ein Kleid. Nachdem sie wieder aus der Kabine kam, war es nur noch das T-Shirt. Klauen bei *&*? Wirklich? Da ich nach ihr die gleiche Kabine nutzte und dort auch kein Kleid rumlag, war es relativ klar. Hiermit beichte ich, dass ich eine Diebin auf frischer Tat ertappt und sie nicht verpetzt habe. Unspektakulär, aber irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031312 vom 31.05.2013 um 10:19:43 Uhr in Tschechische Republik (Prag) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie ich beinahe eine Frau überfuhr

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Aggression Ignoranz Dummheit Hamburg

Ich (w/19) habe gerade fast eine Frau und ihren Hund überfahren. Die dumme Schlampe war der Meinung, am helllichten Tag, mitten im Verkehr, über eine vierspurige Straße spazieren zu können. Und als sie festgestellt hat, dass der Gegenverkehr zu stark ist, ist sie nicht etwa zurückgegangen, sondern seelenruhig auf dem linken Streifen der Fahrbahn stadteinwärts stehen geblieben.

Alle Autos vor mir sind auf die rechte Spur und an ihr vorbei gezogen, aber ich hatte sowieso miese Laune, also habe ich drauf gehalten. So lange, wie es ging. Und als diese eingebildete Trulla weiterhin telefonierend und rauchend stehen geblieben ist, bin ich volle Lotte in die Bremse gestiegen und habe gehupt. Schlitternd und quietschend, das ABS hat volle Arbeit geleistet, bin ich kaum einen halben Meter vor ihr stehen geblieben. Sie hat mich kreideweiß und wie ein Reh angeguckt, ihr Hund hat sich vor Angst fast im Geschirr aufgehängt. Um den tat es mir wirklich leid, ich hoffe sehr, das arme Tier hat keinen bleibenden Schaden davon getragen.

Als sie sich immer noch nicht bewegt hat, habe ich die Tür aufgemacht, bin ausgestiegen und habe sie angebrüllt, was für eine ignorante Fotze sie sei, die Ampel sei schließlich keine 50 Meter entfernt, und ob sie zu faul sei, ihren fetten Arsch da hinzubewegen. Ich sagte auch, dass ich eigentlich nur gebremst habe, weil es mir um ihren Hund leidgetan hätte. Letzteres habe ich nur im Affekt gesagt, weil ich derart stinksauer war, aber sie scheint es mir abgekauft zu haben. Mit einem letzten "Jetzt verpiss dich von der Fahrbahn!" habe ich sie endgültig verscheucht und siehe da, sie hat die Straße verlassen und sich auf den Weg zur Ampel gemacht, die wirklich nur einen Steinwurf entfernt war.

Ich hoffe, die blöde Trulla hat etwas gelernt, damit sich mein Adrenalinschub wenigstens gelohnt hat. Ich möchte trotzdem auf diesem Wege beichten, dass ich einen Menschen und ein Tier in Gefahr gebracht habe, und es mir im Nachhinein auch wirklich leidtut, weil ich normalerweise ein wirklich ruhiger und ausgeglichener Mensch bin. Ich bin noch nie derart ausgerastet, aber ich kann die Ignoranz der Menschen einfach nicht verstehen. Außerdem ist mir das jetzt schon das dritte Mal in zwei Wochen passiert, sodass plötzlich jemand auf der Fahrbahn stand und der Meinung war, dort stehen bleiben zu können, bis der Gegenverkehr abklingt.

Beichthaus.com Beichte #00031272 vom 24.05.2013 um 20:31:38 Uhr in 22177 Hamburg (Bramfelder Chaussee) (23 Kommentare).

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Der bekennende Eigenbrötler

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Faulheit Trägheit Selbstsucht

Der bekennende Eigenbrötler
Ich (m/21) muss morgens und abends jeweils knapp 15 Minuten mit dem Zug fahren, um zur Arbeit oder nach Hause zu kommen. Morgens nehme ich meist denselben Zug wie einige meiner Kumpels, die zur Uni müssen. Die Gesprächsthemen drehen sich dabei eigentlich täglich um die Uni, wobei ich natürlich nicht mitreden kann. Aber selbst bei Themen wie Sport, Wochenendaktivitäten und Ähnlichem möchte ich mich nicht integrieren, da ich im Zug lieber meine Ruhe habe, Musik höre und aus dem Fenster schaue. Das führt dann zu einer gewissen Unzufriedenheit bei mir, weil ich einerseits den Gesprächen meiner Freunde nicht zuhören möchte, mich aber andererseits dazu verpflichtet fühle. Jeden Morgen hoffe ich, dass die Uni heute ausfällt oder der Stundenplan ihnen erlaubt, etwas länger zu schlafen und später in die Stadt zu fahren. Abends hoffe ich auch immer, dass ich niemanden aus meinem Bekanntenkreis in der Bahn treffe. Ich beichte, dass ich ein Morgenmuffel und Eigenbrötler bin und mich nicht bemühe, früher aufzustehen.

Beichthaus.com Beichte #00031261 vom 23.05.2013 um 11:11:28 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Die Wollmütze am Bahnhof

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Bahn & Co. Bremen

Vor ungefähr zehn Jahren war ich (m/28) mit ein paar Freunden am Wochenende in Bremen auf Sauftour. Nachdem wir zu Hause vorgeglüht hatten, sind wir mit dem Zug in die Stadt und haben erst mal einen schönen Burrito beim Mexikaner gegessen. Danach gingen wir feiern, wobei natürlich noch mehr Alkohol geflossen ist. Nach Hause sollte es auch mit dem Zug gehen. Auf dem Weg zum Zug im Bremer Hauptbahnhof merkte ich, dass diese Mischung aus Bier, Wodka und scharfem mexikanischem Essen, meiner Verdauung doch arg zugesetzt hatte und sich mit großem Druck Durchfall ankündigte. So kam es, dass ich eine der öffentlichen Toiletten des Bremer Hauptbahnhofes aufsuchte. Dort angekommen stand ich vor einem Drehkreuz, an dem man 50 Cent für die Toilettenbenutzung zahlen sollte. Ich bin der Auffassung, dass die Benutzung von Toiletten generell kostenlos sein muss. 50 Cent fürs Kacken finde ich einfach dreist von der Bahn. Die bereichern sich schon genug mit ihren überteuerten Fahrkarten. Also bin ich einfach über das Drehkreuz hinweg geklettert und habe mein Geschäft verrichtet. In meinem besoffenen Kopf war ich jedoch immer noch von der Benutzungsgebühr für die Toiletten angefressen, obwohl ich sie ja gar nicht bezahlt hatte. Als ich fertig war, fiel mir auf, dass jemand seine Wollmütze am Kleiderhaken in der Toilettenkabine vergessen hatte. So kam mir die großartige Idee, diese aus Rache an der Bahn mit ins Klo zu werfen, um Selbiges zu verstopfen. Der Plan ging auf: Beim Spülen stieg die ganze Brühe bis unter die Klobrille und blieb dort stehen. Gut gelaunt kam ich aus dem Bahnhofsklo und erzählte meinen Freunden von meiner Schandtat, welche mein Verhalten auch für sehr angebracht hielten. Ich habe also ein Bahnhofsklo zugeschissen und mit einer fremden Wollmütze absichtlich verstopft, weil die Bahn einfach dreist ist. Leidtut es mit nur für den Besitzer der Mütze und die arme Sau, die die Schweinerei wegmachen musste.

Beichthaus.com Beichte #00031255 vom 22.05.2013 um 15:45:05 Uhr in 28195 Bremen (Hauptbahnhof) (26 Kommentare).

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