Das illegale Bordell in meinem Wohnzimmer

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Lügen WG

Meine Mitbewohnerin ist eine ziemlich fiese Schlange gewesen und ich habe mich gerächt. Die ersten zwei Monate war alles gut zwischen uns. Ich habe ihr sogar ein wenig bei der Zimmergestaltung geholfen, und als mal ihr Schloss nicht ging und mein Vater bei mir gerade den neuen Schrank zusammenzimmerte, hat er es ihr sogar repariert. Im Gegenzug dazu wurde sie immer unausstehlicher, seit ich einen Freund hatte. Zwei Mal in der Woche hat er im dritten Monat immer bei mir übernachtet. Da ging natürlich auch was. In einer WG sollte das kein Problem sein und wir haben sogar vorher darüber geredet. Sie hatte zu der Zeit keinen Freund und sie tat immer ganz freundlich. Hintenrum hatte sie mich mit einem massiven Lügenbrief bei der Vermietung angeschwärzt, ich würde ein illegales Bordell betreiben und immer kämen fremde Männer. Das saß. Meine Vermieterin hat mich darauf angesprochen und es war mir, obwohl es nicht wahr war, sehr peinlich.

Das würde ich ihr heimzahlen, habe ich mir geschworen, aber erst in einem halben Jahr, da mein Studium sich dem Ende zuneigte und ich in absehbarer Zeit ausziehen würde. Als ich mit meinem Freund dann nach einem halben Jahr zusammenzog, habe ich beschlossen, ihr ein kleines Geschenk zu hinterlassen. Da sie ihr Zimmer nicht abschließen konnte, war das umso besser. Also habe ich die Wohnungstür abgesperrt, die Hose runtergelassen, mich hingehockt und auf ihren Zimmerteppich uriniert und abschließend einen großen Haufen gelegt und das benutzte Papier danebengelegt. Ich beichte also, einen schönen Einrichtungsgegenstand verschmutzt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038699 vom 05.09.2016 um 15:32:34 Uhr (15 Kommentare).

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Ich wollte unbedingt ein Kind

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Falschheit Selbstsucht Lügen Kinder Partnerschaft Schwerin

Ich habe heimlich die Pille abgesetzt und meinem Freund ein Kind untergejubelt. Damals lief es sehr schlecht zwischen uns - er wollte mit mir Schluss machen, weil ihm vor allem der Altersunterschied zu groß war. Er war damals 19 und ich war 36. Ich wollte ihn aber nicht verlieren und außerdem wollte ich unbedingt ein Kind haben. Immerhin ging ich schon auf die 40 zu. Also habe ich zu dieser Methode gegriffen. Wir blieben vorerst auch zusammen. Allerdings hat mich unser Sohn sehr überfordert und nebenbei habe ich gemerkt, dass meine Gefühle für meinen Freund nach und nach schwinden. Ich habe ihn mehrmals betrogen und mittlerweile leben wir getrennt. Unser Sohn lebt jetzt bei ihm. Meinen Sohn habe ich schon seit über vier Monaten nicht mehr gesehen. Ich bin ehrlich gesagt froh darüber. Ich habe mit der Zeit verstanden, dass ich doch nicht Mutter sein will und dass das heimliche Absetzen der Pille ein großer Fehler war.

Beichthaus.com Beichte #00038698 vom 04.09.2016 um 23:56:55 Uhr in 19055 Schwerin (Großer Moor) (35 Kommentare).

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“Beichte

Meine Freundin ist nie erreichbar!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Telefon Partnerschaft

Meine Beichte ist, dass ich es liebe, meine Freundin, die ich eigentlich wirklich sehr gerne habe, ins Messer laufen zu lassen: Sie schaltet sehr oft ihr Handy einfach aus und schaut dann den ganzen Tag lang auch nicht mehr drauf. Gefühlt tausend Mal habe ich ihr schon gesagt, dass es mich sehr stört, wenn sie nicht erreichbar ist, schließlich möchte man manchmal auch mal spontan etwas unternehmen, oder es ist irgendetwas passiert. Jedenfalls mache ich es mittlerweile gerne so, dass ich ihr, wenn ich merke, dass ihr Handy wieder aus ist, zum Beispiel schreibe, ich hätte morgen früh keine Zeit. Ich freue mich jedes Mal tierisch, wenn sie am nächsten Morgen dann auf mich wartet - sie weiß schließlich genau, dass sie ihr Handy nicht dauernd ausschalten soll, und macht es trotzdem. Es stört mich insofern, dass ich mir immer große Mühe gebe, die Regeln (ja, die gibt es wirklich) zwischen uns zu beachten, und sie nimmt sich dann einfach so etwas raus. Trotzdem fühle ich mich irgendwie gemein und schlecht ihr gegenüber und ich weiß, dass ich das nicht tun sollte, weil es böse ist.

Beichthaus.com Beichte #00038683 vom 30.08.2016 um 23:21:24 Uhr (37 Kommentare).

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Wenn die Liebe sich erst entwickelt

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Selbstsucht Engherzigkeit Falschheit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich mit meinem Freund damals nur aus Egoismus zusammengekommen bin. Ich war damals frisch getrennt und wollte eigentlich nur ein bisschen Spaß. Als es für ihn ernster wurde, wollte ich ihn auf keinen Fall verlieren und somit waren wir bald in einer Beziehung, obwohl tiefere Gefühle meinerseits fehlten. Ich habe mich damals sehr schlecht gefühlt und mir viele Gedanken gemacht, wie ich ihn möglichst rücksichtsvoll - und ohne einen großen Schaden bei ihm anzurichten - verlassen könnte. Nach ungefähr 3-4 Monaten Beziehung war es mit uns kurz vor dem Aus. Erst dann begann ich zu begreifen, wie viel dieser Mensch mir bedeutet und dass ich ihn sehr wohl liebe und keine Sekunde mehr ohne ihn verbringen möchte. Wir sind jetzt seit drei Jahren glücklich zusammen und sind schon vor zwei Jahren zusammengezogen. Aber diese Sache habe ich ihm noch nie erzählt und sollte es, glaube ich, auch nicht tun. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten von damals.

Beichthaus.com Beichte #00038676 vom 27.08.2016 um 23:29:59 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge

Ich wurde für meine Jugendliebe zum Sport-Guru

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Dummheit Sport

Ich wurde für meine Jugendliebe zum Sport-Guru
Ich (m/35) möchte beichten, dass ich meinen aktuellen Beruf nur ausübe, weil ich damals meine große Jugendliebe beeindrucken wollte. Sie stand damals ziemlich auf irgendwelche Schwimmer in unserem örtlichen Sportverband und schwamm auch selbst. Verknallt, wie ich damals eben war und mit meiner rosa Hormonsuppe im Schädel, dachte ich, dass es eine super Idee wäre, wenn ich den Schwimmern beitrat. Ich war damals allerdings etwa so sportlich wie ein nasser Sack Zement und meine Schwimmkünste beschränkten sich gerade so darauf, dass ich es schaffte, im Freibad nicht zu ersaufen. Allen Widrigkeiten zum Trotz biss ich allerdings Zähne und Hinterbacken zusammen und legte schon bald ganz passable Zeiten in die ekelhafte Chlorbrühe, die wir unser Trainingsbecken nannten. Der Anblick meiner Auserwählten, deren perfekte Figur sich unter ihrem Badeanzug deutlich abzeichnete, spornte mich dort zu wahren persönlichen Höchstleistungen an.

Dummerweise fand sie schon bald einen unserer Leichtathleten toll und begann ihm hinterherzurennen. Nun, was der konnte, konnte ich schon lange, beschloss ich - und begann mit Leichtathletik zusätzlich. Es stellte sich zwar erwartungsgemäß heraus, dass ich gar nicht mal so gut war, aber verbissen und mit ihrem knackigen Hintern als Ziel vor Augen, kämpfte ich mich auch da zumindest ins untere Mittelfeld. Während die anderen Jungs jedoch fast alle athletische Staturen mit Sixpacks und muskulösen Armen besaßen, sah ich nach über einem Jahr Training immer noch aus wie ganz knapp dem Hungertod entronnen. Ich hatte nicht einmal wenigstens ein Sixpack, sondern nur ein seltsam geformtes Two-Pack. Der Junge, auf den meine Jugendliebe abfuhr, war indessen ziemlich breitschultrig, hatte eine sehr definierte Figur und ein recht feminines Gesicht. Langsam begann ich, die Misere zu begreifen. Irgendwann bemerkte ich, dass unsere Turner alle noch muskulöser waren als die Leichtathleten und Schwimmer.

Ich schloss mich also auch den Turnern an. Natürlich sah es dort für mich zunächst ebenfalls so trüb aus wie unser Schwimmbecken nach dem Wettkampf, aber irgendwie lag mir die Turnerei einfach. Ich musste mich beim Turnen zu nichts zwingen und meine Leistungen waren bemerkenswert gut, was auch den Trainern schnell auffiel. Zwar sah meine Körperentwicklung immer noch recht mau aus, und ich wurde auf Wettkämpfen dementsprechend auch schon mal ausgelacht, jedoch blieb den arroganten Muskelmännern nach meinen Übungen ihr Lachen oft genug im Hals stecken. Ich war sogar bald so gut, dass ich mein Abitur auf dem Sportgymnasium absolvierte. Meine Angebetete indessen war und blieb mit ihrem hübschen Leichtathleten zusammen. Irgendwann schoss ich sie emotional in den Wind, auch wenn mir das schwerfiel. Ich hatte eingesehen, dass ich mit meinem Mondgesicht und meiner ausgemergelten Gestalt bei ihr nicht punkten konnte.

Meine Karriere hatte sich indessen jedoch verselbstständigt. Ich wurde von Wettbewerb zu Wettbewerb gereicht und erlangte einige lokale Bekanntheit, bevor mir eine fiese Schulterverletzung in die Quere kam und mich lange aus der Bahn warf. Trotzdem studierte ich anschließend Sportwissenschaften. Ich konnte ja schließlich auch nichts anderes. Heute bin ich der Chef und Oberguru des örtlichen Sportverbandes, in dem ich damals angefangen habe. Der Job macht mir allerdings so gar keinen Spaß. Ich habe fast nur administrative und buchhalterische Aufgaben und betreue ansonsten arrogante sechzehnjährige Möchtegern-Kreismeister. Genau die Sorte Kackbratzen, die mich früher gnadenlos ausgelacht hätten. Meine frühere Angebetete ist ganz schön aus dem Leim gegangen und nimmt an irgendeinem von uns veranstalteten Zumba-Kurs teil. Sie weiß bis heute nicht, dass ich mich mehr oder weniger ihretwegen in dieses Elend manövriert habe. Meine Körperentwicklung ist übrigens auch immer noch nicht weiter.

Beichthaus.com Beichte #00038632 vom 15.08.2016 um 12:29:34 Uhr (20 Kommentare).

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