Erziehung durch Stromentzug

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn Aachen

Erziehung durch Stromentzug
Ich hasse meinen Nachbarn. Er wohnt in der Wohnung unter mir und sein größtes Vergnügen scheint es zu sein, unglaublich laute Musik zu jeder Tages- und Nachtzeit zu hören. Natürlich habe ich ihn schon mehrmals darauf angesprochen, jedoch ist er dann jedes Mal so etwas von besoffen, dass er sich anscheinend am nächsten Tag nicht mehr an seine Versprechungen bezüglich leiserer Musik erinnert. Meinem lieben Vermieter ist es auch egal, denn der wohnt circa 200 Kilometer weiter weg. Toll und die Polizei? Nein, die wünscht man ja wohl nicht mal seinem schlimmsten Feind an den Hals. Nun ja, und als es mal wieder so weit war, vor Kurzem, da ist mir dann einfach der Kragen geplatzt. Ich bin zum Sicherungskasten von dem Drecksack geschlichen und habe ihm einfach die Sicherung rausknallen lassen. Daraufhin kam er dann zu meiner Wohnung hochgewankt und lallte mich an, ob bei mir auch die Sicherung rausgeflogen sei. Ich meinte nur, das wäre nicht der Fall gewesen und ich wüsste auch nichts davon. Seitdem mache ich das mehrmals am Tag, falls der Arsch es wieder übertreiben muss, und weil er immer so besoffen ist, checkt er das nicht. Wenigstens kann ich so jedes Mal über seine anhaltende Blödheit lachen. Ich glaube, so langsam denkt er, dass er mit seiner Musik das Stromnetz überlastet, denn es wird immer seltener. Da soll noch mal einer sagen, einem alten Hund könnte man keine neuen Tricks beibringen.

Beichthaus.com Beichte #00025511 vom 05.01.2009 um 13:27:53 Uhr in Aachen (23 Kommentare).

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Der Triumph des Studenten

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Eitelkeit Engherzigkeit Neid Studentenleben

Nach der Realschule, als alle meine Freunde eine Ausbildung angefangen haben, war ich der krasse Außenseiter, da ich mein Fachabitur und dann ein BWL-Studium angefangen habe. Während sich meine Kumpels teure Handys, Markenklamotten und Autos gekauft haben und damit kilometerweit in die Disse gefahren sind, musste ich daheim hocken und habe gelernt. Ich bekam über die Studienzeit nur halb so viel wie ein Harzler. Tja, mittlerweile bin ich Abteilungsleiter in einem großen Konzern und werde dafür unverschämt gut bezahlt, um Leuten mit Ausbildung die Hölle heißzumachen. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: Beinahe täglich darf ich mir von meinen Freunden anhören, wie schlecht es ihnen im Job geht und dass sie kaum genug Geld haben, um den Family-Van abzustottern - während ich mir schon die zweite Edelkarre geleistet habe. Insgeheim bin ich froh über deren Unglück. Zwar habe ich den Großteil meiner guten Freunde in einer ordentlichen Position in meinem Betrieb untergebracht, allerdings habe ich meine Pappenheimer, an deren Leid ich mich mein Leben lang sättigen werde. Ich merke schließlich, wenn man hinter meinem Rücken über mich lacht. Tja, hättet ihr mal lieber ein bisschen gelernt, dann müsstet ihr euch heute nicht über die bösen Kapitalisten ärgern.

Beichthaus.com Beichte #00025510 vom 05.01.2009 um 06:29:40 Uhr (42 Kommentare).

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Der Unfall mit der Maus

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Gewalt Zorn Tiere Warendorf-Milte

Ich bin männlich, 21 Jahre alt, gehe jede Woche 5 mal ins Fitnessstudio und bin somit bei 185cm und 90kg Muskeln ein ziemlicher Brocken, stehe fest im Leben, muss eigentlich nie weinen, außer bei einer Sache. Mein traumatisches Erlebnis ist mir passiert als ich ungefähr […]
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Beichthaus.com Beichte #00025509 vom 05.01.2009 um 02:32:34 Uhr in Warendorf-Milte (58 Kommentare).

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Die TV-Sucht zerstört mein Leben!

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Maßlosigkeit Sucht Trägheit Medien München

Ich bin ein Mega-TV-Junky. Ich schaue echt viel und könnte ohne Fernsehen nicht überleben (mein Fernseher läuft sogar gerade nebenbei). Manchmal lasse ich sogar Verabredungen und Events mit Freunden sausen, weil ich grade etwas im Fernsehn schaue (es muss nicht mal was Gutes sein). Ich finde einfach das es Spannender ist, als das echte Leben (und viel leichter noch dazu).

Man kann sich so schön berieseln lassen und muss nicht ein bisschen nachdenken. Ich wünschte ich hätte viel Geld, denn dann würde ich den ganzen Tag nur noch fernsehen. Immer wenn ich ein paar Stunden nicht gucken konnte, freue ich mich jedes Mal so beim Einschalten, dass ich eine Gänsehaut bekomme. Diese Sucht wird meinen sozialen Umgang total zerstören, aber ich kann es auch nicht lassen.

Beichthaus.com Beichte #00025507 vom 04.01.2009 um 19:03:47 Uhr in München (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Flucht vor der Polizei

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Feigheit Hochmut Ignoranz Polizei Herzogenaurach

Ich (m/18) habe früher viel mit dem Mofa frisieren zu tun gehabt, später allerdings auch mit Rollern. Nachdem ich im Sommer wieder eine Testfahrt durchs Dorf gemacht hatte, ist plötzlich ein Polizeiwagen aufgetaucht. Ich wollte eigentlich ganz normal vorbeifahren und nach Hause, allerdings war ich sehr laut unterwegs. Die Polizei wendete und fuhr mir hinterher, fing an, zu hupen. Ich ignorierte es und gab Vollgas, die Grünen schalteten Blaulicht und Martinshorn ein. Mir wurde sehr mulmig, mein Herz bebte. Im Eifer des Gefechts bin ich, ohne zu überlegen, einfach in den Wald gefahren, der Boden war nass und kiesig und sehr rutschig. Ich war ziemlich schnell unterwegs, dann kam eine sehr scharfe Rechtskurve, doch ich bin einfach gerade aus in einen Acker gefahren. Nur mit Mühe und Not hat sich mein Roller durch den Acker gequält. Mein Herz schlug immer schneller.

Das Martinshorn wurde leiser, ich drehte mich um und sah, dass die Polizei mit ihrem Wagen im Acker stand. Als ich endlich wieder auf der Straße war, bin ich so schnell es ging nach Hause. Ich war ziemlich fertig. Abends, ungefähr drei Stunden später rief mich ein Freund an und sagte sehr belustigend, dass er ein Polizeiauto mit sehr verärgerten Polizisten aus seinem Acker ziehen musste. Diese waren auch nicht mehr ganz sauber und ihr Auto saß eine Stunde lang im nassen Acker fest. Zwei Tage später wusste jeder, wer der Übeltäter war. Anfangs fand ich das sehr lustig, aber irgendwie tut mir das Ganze auch sehr leid, das Auto steckte eine Stunde lang fest, sie mussten zum nächsten Bauern laufen und um Hilfe bitten total verdreckt. Aber gut, wenn man freiwillig mit dem Auto in einen nassen Acker fährt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich kenne beide Polizisten und muss jedes mal schmunzeln, wenn ich sie sehe.

Beichthaus.com Beichte #00025504 vom 03.01.2009 um 15:22:27 Uhr in Herzogenaurach (14 Kommentare).

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