Warum bist du nicht beim Familienessen?!

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Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit Eifersucht Partnerschaft

Ich (w/29) muss eine Beichte ablegen. Mein Freund hat mich vor ein paar Wochen verlassen, weil er herausgefunden hat, dass ich einmal fremdgegangen bin. Ich habe ihm erklärt, dass es einmalig war, nicht von mir ausging und dass ich keine Gefühle für ihn hatte, aber er wollte nichts hören. Er hat mich eiskalt aus der Wohnung geworfen und mich auch noch beleidigt. Dass hat mir sehr wehgetan. Als ich dann gestern an einem Restaurant vorbeigekommen bin, habe ich ihn dort mit einer anderen Frau gesehen. Daraufhin bin ich in das Restaurant gestürmt und wollte ihn blamieren.

Ich habe ihn gefragt, warum er nicht zum Familienessen mit den Kindern kommt und sich stattdessen lieber mit fremden Frauen trifft, obwohl er doch verheiratet ist. Seine Verabredung hat sich daraufhin bei mir entschuldigt und gesagt, dass er ihr nie etwas von mir erzählt hat. Dann hat sie ihn angeschrien, was ihm einfalle, sich mit ihr zu treffen, obwohl er verheiratet ist und Kinder hat, ehe sie aus dem Restaurant gerannt ist. Im Nachhinein habe ich ein sehr schlechtes Gewissen ihm gegenüber, aber es hat mich einfach verletzt, dass er so kurz nach mir schon eine andere Frau hatte. Bitte erteilt mir Absolution, da mein schlechtes Gewissen mir wirklich zu schaffen macht.

Beichthaus.com Beichte #00038525 vom 20.07.2016 um 04:54:25 Uhr (54 Kommentare).

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Süchtig nach Cola

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Sucht Zwang Ernährung

Ich möchte beichten, dass ich koffeinabhängig bin. Meine Familie und Freunde glauben mir das nicht, aber ich kann einfach nicht anders. Ich trinke jetzt seit sieben Jahren mindestens zwei Liter Cola pro Tag. Es gibt höchstens einen Tag im Monat, an dem es mal weniger ist. Heute sind es bereits über drei Liter. Es ist praktisch das Einzige, was ich seit sieben Jahren trinke: zum Frühstück, zum Mittag und selbst zum Einschlafen brauche ich Cola. Wenn ich mehr als drei Stunden kein Koffein durch Cola zu mir nehme, werde ich extrem hibbelig, verliere jedes bisschen Konzentration und könnte einfach jeden grundlos anschreien. Ich bin kein bisschen dick, im Gegenteil, ich bin so gar sehr sportlich (Kampfsport, Boxen). Ich kann mir selbst nicht helfen und niemand anderes glaubt mir, dass das eine sehr krankhafte Sucht ist. Ich werde später bestimmt Auswirkungen von diesem ungesunden Scheiß zu spüren bekommen. Ich beichte, dass ich mich nicht mehr traue, mit jemandem darüber zu reden oder mir Hilfe zu suchen, weil nur über mich gelacht wird oder gesagt wird: "Hör doch einfach auf." Es geht echt nicht!

Beichthaus.com Beichte #00038522 vom 19.07.2016 um 17:43:04 Uhr (27 Kommentare).

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Vorzeigefrau in einer schlechten Beziehung

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit Ex

Vorzeigefrau in einer schlechten Beziehung
Ich (w/22) war bis vor fast einem Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen - für fast vier Jahre. Er hat mich nicht wirklich gut behandelt, was ich mir aber bis kurz vor Ende der Beziehung nicht eingestehen wollte. Anfangs war er noch sehr liebevoll und charmant, aber irgendwann entwickelte sich die Beziehung in eine andere Richtung. Es waren immer eher kleine Dinge, aber alle zusammen haben dazu geführt, dass ich mich immer schlechter gefühlt habe und immer weniger Selbstvertrauen hatte. Um ein paar Beispiele zu nennen: Ich finde mich mit meinen gut 1,70 Metern und knapp 60 Kilo nicht mal annähernd zu dick. Er sagte mir jedoch bei fast jedem Treffen (am Anfang der Beziehung noch nicht, da lobte er mein Aussehen, es begann erst nach 1,5 Jahren), dass ich mehr Sport machen soll und verglich mich mit anderen Frauen.

Das Ironische dabei war, dass er sich im Verlauf der Beziehung immer mehr gehen ließ, von mir jedoch verlangte, dass ich top trainiert, geschminkt und gekleidet war, während er sich langsam ein Bäuchlein anfutterte und in der immer gleichen Jogginghose rumhing. Dies führte dazu, dass ich irgendwann kaum noch etwas aß, wenn er anwesend war, ich hatte schlicht keinen Appetit. Eine andere Sache war, dass wir uns für meinen Geschmack zu selten sahen (alle zwei Wochen, manchmal weniger), obwohl wir mit dem Zug nur eine Stunde auseinander wohnten. Wenn ich ihn darauf ansprach, wurde er sehr schnell wütend und beschuldigte mich, ihn zu kontrollieren. Allgemein wenn wir uns stritten drehte er es immer so, dass ich mich seinen Zielen in den Weg stellen und ihn nicht unterstützen würde. Auch nahm er meine Ansichten überhaupt nicht ernst und lachte bloß wenn ich meine Meinung zu irgendetwas, beispielsweise einer politischen Diskussion kundtat.

Schlussendlich weinte ich bei fast jedem Treffen, da er mich oft klein machte und belächelte. In meiner Naivität glaubte ich jedoch daran, dass es sich ändern würde und wir eine glückliche Zukunft ätten und sah nicht, dass er von mir alles forderte und selbst kaum etwas gab. Wenn er mich sehen wollte, stand ich auf Abruf bereit und begann Hobbys, die mich überhaupt nicht interessierten, nur um ihm zu gefallen. Seit ein paar Monaten habe ich nun einen neuen Freund und er ist der liebste Mensch, den ich kenne! Ich möchte nun beichten, dass ich Angst habe, dass sich die Beziehung irgendwann wie meine Letzte entwickelt und ich es nicht merke. Auch möchte ich beichten, dass ich mich schäme, wie ich mich habe behandeln lassen.

Beichthaus.com Beichte #00038521 vom 19.07.2016 um 12:19:48 Uhr (18 Kommentare).

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Der weiße Hintern im Dixi-Klo

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Neid Peinlichkeit Trunksucht Rache

Vor einer Weile habe ich auf einem Festival (in ziemlich betrunkenem Zustand) eine böse Sache gemacht. Ich hatte schon die ganze Zeit eine asiatisch aussehende, schöne Frau beobachtet. Leider musste ich feststellen, dass sie natürlich einen deutschen Freund dabei hatte. Irgendwie war ich ganz schön neidisch auf ihn, zumal er auch noch ein bisschen dick war. Etwas später habe ich gesehen, wie ihr Freund in eine dieser Dixi-Toiletten ging, während sie wartete.

Irgendwie hatte ich dann den fiesen Gedanken, wie sie wohl guckt, wenn er mit der Toilette umfällt. Trotz der vielen Menschen hat keiner auf mich geachtet und ich habe ihn mit seiner Toilette zur Seite umgeworfen und bin hinter den anderen Toiletten in einem großen Bogen wieder nach vorne gegangen. Ich habe gesehen, dass dabei zu seinem Pech die Tür aufgegangen ist und man sah ihn auf dem Rücken liegen, die Beine nach oben mit runtergezogener Hose. Eigentlich sah man nur einen großen weißen Hintern mit zappelnden Füßen. Außer seiner Freundin, die ihre Hände vor das Gesicht gehalten hat, haben natürlich nicht wenige laut gelacht. Eigentlich wollte ich noch weiter bleiben und gucken, ob sie ihn wegen dieser peinlichen Situation erstmal stehen lässt. Bin dann aber selber weg. Im Nachhinein tut mir das Ganze schon leid, für ihn war es mega-peinlich. Ich glaube auch, dass er sich verletzt hat, weil er so lange gebraucht hat, um sich wieder aufzurappeln. Ich werde auf alle Fälle so etwas nie wieder tun. Es tut mir echt leid, ich habe sogar schon angefangen, in meiner Straße Müll aufzusammeln.

Beichthaus.com Beichte #00038518 vom 18.07.2016 um 12:49:01 Uhr (18 Kommentare).

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Wie k?nnen wir unsere Beziehungskrise bewältigen?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich bin in meiner Beziehung nicht mehr glücklich. Wir streiten eigentlich immer. Zwischendurch passt es dann wieder, aber nach ein paar Tagen findet sich wieder ein Grund und wir streiten. Zeitweise ist es so schlimm, dass einer von uns beiden auf der Couch schläft. Dabei habe ich ihn richtig gerne, er ist sozusagen meine erste große Liebe. Wie sind auch schon knapp fünf Jahre zusammen und wohnen auch zusammen. Vermutlich war das alles viel zu früh. Wir sind erst Anfang 20. Mich regt seine nachlässige Art so dermaßen auf. Er ist extrem unzuverlässig, ich habe das Gefühl, alles was er macht, noch einmal überprüfen zu müssen. Da es seine Wohnung ist, bekommt auch er die Rechnungen zugeschickt. Wir teilen sie uns natürlich, aber da sie an ihn adressiert sind, öffne ich sie natürlich nicht. So kam es, dass ihm sogar ein Inkassobüro angeschrieben hat. Nicht, weil er kein Geld hat, sondern weil er einfach die Briefe nicht geöffnet hat. Aus Faulheit und Nachlässigkeit.

Ich kann ihn auch kaum am Handy erreichen, weil er es entweder nicht dabei hat oder keinen Akku hat. Und bevor jetzt blöde Kommentare kommen, ich muss natürlich nicht ununterbrochen mit ihm in Kontakt stehen, aber es wäre praktisch, wenn man sich mal kurzfristig was ausmachen kann. Außerdem hat er die blöde Angewohnheit, auf eine Zigarette zu seinen Kumpels zu gehen und dann stundenlang nicht zurückzukommen. Es ist ja okay, wenn er sich mit seinen Freunden trifft, ich unternehme auch etwas mit meinen Freunden, aber ich habe mal acht Stunden auf ihn gewartet und keine Nachricht von ihm erhalten. Ach ja, wenn wir schon bei den blöden Angewohnheiten sind: Er ist im Haushalt alles andere als eine Unterstützung. Er kommt heim, lässt die Schuhe auf die beschissenste Art und Weise vor der Tür stehen, zieht im Wohnzimmer seine Socken und seine Hose aus und lässt beides dann einfach auf der Couch liegen. Auf jedem Sessel hängt ein Hemd oder eine Jacke von ihm, weil er nicht fähig ist, seine Sachen wie jeder normale Mensch in die Garderobe zu hängen.

Wenn er sich im Bad kultiviert - sofern er das denn tut - sieht es danach aus wie Sau. Er hat beim Zähneputzen den Spiegel angesaut? Egal, macht eh die Freundin weg. Seine Barthaare liegen überall im Waschbecken? Ach, wen stört das schon? Er schafft es nicht, die Fliesen nach dem Duschen abzuziehen oder nachzuspülen. Ich bin froh, dass er wenigstens weiß, wozu die Klobürste da ist. Ach ja, leere Klopapierrollen werden auch nicht ersetzt. Ich habe weder die Zeit noch die Lust, ihm hinterher zu putzen. Das Schlimmste ist, dass seine Mutter ihm auch noch recht gibt. Aber sie wird auch der Grund für seine Nachlässigkeit sein, für sie ist es das Normalste auf der Welt, ihrem Sohn hinterher zu putzen.

Jeder meiner Freunde rät mir, mit ihm Schluss zu machen. Und wenn ich mir das alles durch den Kopf gehen lasse, ist es der einzig logische Weg. Aber irgendwo mag ihn doch. Er ist ja nicht so, weil er gemein ist, sondern weil er es einfach nicht kapiert. Er ist so komplett anders erzogen als ich. Bei uns wurde immer zuerst die Arbeit erledigt, bevor wir tun konnten, was wir wollten. Und ich mag seinen Hang zum Chaos und seine Verpeiltheit irgendwie auch. Er ist das, was ich gerne wäre. Unbekümmert und naiv und sorgenfrei. Er macht sich um nichts einen Kopf. Ich glaube, ich wäre um einiges glücklicher, wenn ich auch so wäre. Aber ich wünschte, er wäre manchmal auch ein bisschen mehr wie ich. Ein bisschen pflichtbewusster und verlässlicher.

Beichthaus.com Beichte #00038512 vom 16.07.2016 um 23:27:40 Uhr (34 Kommentare).

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