Meine Mutter hat immer recht!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Familie

Meine Mutter geht mir (m/20) total auf den Zeiger. Ich hasse es einfach, dass sie sich aus Prinzip immer im Recht sieht, auch wenn Selbiges selbstverständlich nicht immer der Fall ist. Als ich einmal keine Lust mehr hatte, mir ihren Diktatorenstil bieten zu lassen, drohte sie mir (damals 19) an, mir eine zu knallen, nur weil ich ihr widersprochen hatte. Ihre cholerische Art, wenn sie merkt, dass man ihr nicht gehorcht, ist aber anscheinend für meinen Vater, seinerseits ein absolut ruhiger Zeitgenosse, kein Problem. Im Streitfall stellt er sich einfach auf ihre Seite und lässt sich ihren Ego-Trip gefallen. Da ich es mit zunehmendem Alter selbstverständlich immer weniger akzeptiere, wie ein unmündiger Junge behandelt zu werden, kommt jetzt der Punkt, um den es in dieser Beichte geht. Meine Mutter meinte, sie müsse mich aufgrund meines leichten Bauchansatzes (1,77m/75kg) verarschen und versuchte, mir an selbigen zu greifen, um mir vorzuführen, dass ich ihrer Ansicht nach zu fett wäre.

Ich schritt zurück und erdreistete mich, ihr zu sagen "verzieh dich" woraufhin sie mich des Raumes verweisen wollte. Als ich anfing, mit ihr zu diskutieren und mich von ihrer aggressiven Art nicht beeindrucken ließ, schien sie plötzlich mit ihrem Latein am Ende und brach in Tränen aus und jammerte etwas von fehlendem Respekt. Abgesehen davon, dass sie mir den, meinem Alter entsprechenden, Respekt nie zollt, da sie immer noch versucht, mich wie einen Fünfjährigen zu bevormunden, war für mich in dieser Situation die eigentliche Respektlosigkeit, dass sie mich vorher verarschen wollte. Es war absolut faszinierend, dass ich aus dieser Situation tatsächlich mal als moralischer Sieger herausging. Nach all den Jahren, in denen mein Selbstvertrauen einen klaren Knacks hatte, aufgrund ihrer unterjochenden Art, fühlte ich mich plötzlich, als wäre ich aus meinem Käfig entkommen. Ich hatte sie tatsächlich gebrochen. Was ich beichten will, ist, dass mir die Sache überhaupt nicht leidtut und es eigentlich ziemlich geil war, zu sehen, dass ich mich gegen sie wehren kann. Ich liebe meine Mutter natürlich trotzdem, aber ich bin einfach nur glücklich darüber, wie dieser Konflikt endete, weil ich endlich mal nicht mit gesenktem Kopf herausschritt.

Beichthaus.com Beichte #00035513 vom 20.04.2015 um 19:30:46 Uhr (11 Kommentare).

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Von Modekrankheiten und Mimosen

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Hochmut Ignoranz Gesellschaft Gesundheit

Ich war in meinen fast 33 Jahren schon ein paar Mal im Krankenhaus - als Besucher - außer bei zwei Gegebenheiten. Einmal bei meiner Geburt und kurz darauf wegen Leistenbruch bei der Geburt. Ich war noch nie ernsthaft krank, das Höchste der Gefühle ist mal eine Erkältung. Ich kann alles essen, zu jeder Jahreszeit rausgehen, und auch alles an Kleidung tragen, habe also keine Allergien oder Unverträglichkeiten. Nun gibt es aber Menschen, die wegen jedem Wehwehchen zum Onkel Doktor rennen, die dies und das nicht essen können, die nicht rausgehen können, weil irgendwelche Pollen in der Luft rumschwirren oder die Sonne im falschen Winkel auf die Erde scheint. Es ist mir klar, dass es sicherlich einen gewissen Prozentsatz an Menschen gibt, die solche Probleme haben. Aber mittlerweile nimmt das Ausmaße an, die nicht mehr normal sind. Ich persönlich denke, dass ein großer Teil sich etwaige Unverträglichkeiten einbildet. Vielleicht brauchen sie die Aufmerksamkeit, vielleicht sind das auch alles Hypochonder. Und ich denke, das ist ein Problem der westlichen Kultur - ich habe jahrelang im Ausland gelebt und in vielen Ländern gibt es so etwas komischerweise nicht. Vielleicht verstecken die sich auch alle.


Ich beichte also hiermit, dass ich Leute, die bei einem Gespräch von ihren Leiden anfangen, verabscheue. Ausgenommen sind nur ältere Menschen, denn die haben nun mal Probleme, da wir mittlerweile viel zu lange leben und der Körper in den meisten Fällen nicht damit klarkommt. Und Leute die eine wirkliche Krankheit haben wie Krebs, Tuberkulose, Cholera oder Ähnliches. Diese ganzen Psycho-Krankheiten, da kommt es mir auch hoch. Burn-out-Syndrom, Depressionen und so weiter. Fragt mal Leute in der Dritten Welt, ob die Depressionen haben, die wissen noch nicht, woher die am Abend Essen nehmen sollen, aber lachen und freuen sich am Leben. Familienväter, die zehn Stunden am Tag schuften, um mit dem kargen Lohn die mehrköpfige Familie zu ernähren, nach der Arbeit noch andere Jobs ausüben und keine Sicherheit haben, das sie am nächsten Tag wieder arbeiten dürfen, bei denen könnte ich Burnout verstehen.


Schwangere Frauen können auch schlimm sein. Das ganze Pipapo um die Geburt und den Geburtsschmerz. Ich habe Videos von Geburten gesehen, plopp und da wars. Meine Oma ging am Tag nach der Geburt meines Vaters wieder rauf aufs Feld. Wer weiß, vielleicht bin ich ja auch ein Supermensch. Ich bin in richtig verseuchte Gegenden gefahren, wurde von Insekten, die ich noch nie gesehen habe, gestochen, fahre ohne Probleme in Malaria-Hochburgen, esse alles, was kriecht und krabbelt, treibe regelmäßig Sport, rauche wie ein Schlot, esse ungesundes Essen und schaffe es trotzdem, nicht krank zu werden und mir nichts zu brechen. Ich glaube, eine Prellung hatte ich mal, da kam Eis drauf und gut ist.


Ich fahre ab und zu nach Deutschland, um die Familie zu besuchen, und das fängt im Flieger schon an, mit Touristen, die zurückfliegen. Man hätte ja nie etwas mit Eis getrunken, weil das ja eventuell kein reines Wasser war, welches zu Eis gemacht wurde. Man hatte sich zehn Cremes mitgenommen - gegen dies und das. Man muss seine Haut befeuchten, die verträgt die Luft im Flieger nicht. Wenn man so etwas täglich hört, dann nimmt man es wohl nicht wirklich mehr wahr. Aber für mich kommt das immer volle Kanne beim Deutschlandbesuch. Ich sehe diese Menschen als Weicheier und Mimosen an, die jeder Modekrankheit hinterherlaufen, und strafe mit meinen Gedanken sicher auch einen kleinen Teil Menschen, die wirkliche Probleme haben. Für die tut es mir leid. Aber der Rest sollte wirklich mal wieder dem eigenen Körper mehr zutrauen. Wir sind nicht umsonst mit an die Spitze der Evolution gekommen, weil unser Körper sich an die meisten Gegebenheiten anpassen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035510 vom 20.04.2015 um 18:35:15 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Strafe für meine Fahrlehrerin

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Rache Hass Ignoranz Auto & Co.

Ich (w/21) habe letztes Jahr mit dem Führerschein angefangen und leider eine Fahrlehrerin erwischt, die sich schon bei der ersten Fahrstunde als meckernde Bergziege entpuppte, die kein wirkliches Fahrschulkonzept hat. So war es für die Frau selbstverständlich, mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00035505 vom 20.04.2015 um 15:18:50 Uhr (11 Kommentare).

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Sex bei der Firmreise

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Fremdgehen Falschheit Schamlosigkeit Partnerschaft

Ich (w/19) habe seit fast zwei Jahren einen Freund und ich war mir nie unsicher in unserer Beziehung. Doch seit Kurzem ist er extrem anhänglich und vertraut mir nicht mehr. Sein bester Freund ist nämlich betrogen worden, was ihn verunsichert, da sie eine Freundin von mir ist. Ich habe mehrmals das Gespräch gesucht und auch probiert, ihm zu zeigen, dass ich ihm treu bin. Es hat alles nichts gebracht und wird laufend schlimmer. Es läuft nun schon vier Monate so und ich habe keine Gefühle mehr für ihn, nur kann ich ihn jetzt nicht noch mehr verletzen. Jetzt war ich vor ein paar Tagen auf meiner Firmreise, was ihn schon wieder aus der Bahn warf. Die Gruppe besteht nämlich zum größten Teil aus Männern, die ich aber nur auf kollegialer Basis mag. Leider waren einige dabei, die das umgekehrt nicht so sahen. Sechs davon ließen es mich spüren und suchten meine Nähe. Ich blockte anfangs ab, verlor aber, je länger der Tag ging, die Hemmungen. Abends kam dann noch Alkohol mit in die ganze Sache.


Zur Beichte: Ich habe in diesen fünf Tagen jeden Abend mit einem anderen aus der Gruppe Sex gehabt, und es richtig genossen. Es war toll, so begehrt zu werden und einige von ihnen machten Sachen mit mir, die mein Noch-Freund nie machen würde. Ich habe es richtig ausgekostet, ohne jegliche Gefühle hemmungslos zu bumsen. Sie wissen nichts voneinander und vier davon sind in einer Beziehung. Ich wollte nie zu so einer Frau werden, bin es jetzt aber und es tut mir unglaublich leid. Vor allem aber habe ich Angst, dass sie ihnen etwas davon erzählen, da ich es wirklich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00035499 vom 19.04.2015 um 20:45:12 Uhr (43 Kommentare).

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“Beichte

Anmache mit Erektion

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Verzweiflung Bahn & Co.

Ich (m/23) bin in Sachen Frauen ein richtiger Loser. Bis jetzt hatte ich noch nie eine Freundin, geschweige denn Sex. Dabei gebe ich mir wirklich Mühe. Regelmäßig bin ich in einem bekannten deutschen Frauenforum aktiv, um mir Tipps fürs Flirten geben zu lassen. Auch schaue ich mir Videos zu diesem Thema an, doch es hilft alles nichts. Sobald ich mit einer Frau ins Gespräch komme, rede ich über das Wetter und danach habe ich meine behämmerte Sprechblockade. Mir fällt einfach kein interessantes Thema ein, welches man mit Frauen diskutieren könnte. Letzte Woche zum Beispiel stieg ich in die Münchener S-Bahn ein und sah eine sehr hübsche Frau alleine auf einem Vierer. Sofort wollte ich sie ansprechen, nur hatte ich leider eine Erektion und musste mein Glied erst einmal erschlaffen lassen. Dabei fiel mir eine Diskussion ein, die ich im besagten Frauenforum las. Es ging um das Thema, was Frauen von einer Erektion halten würden. Überraschenderweise war man einstimmig der Meinung, dass man dies eher als Kompliment wertet, als angeekelt zu sein. Mein Plan war es nun, zu meiner Angebetenen hinzugehen und ihr meine Erektion zur Schau zu stellen. Hierbei wollte ich so tun, als ob ich mich schämen würde, während sie schmunzelt. Wenn alles perfekt läuft, müsste ich damit das Eis für ein gutes Gespräch gebrochen haben.

Gesagt, getan! Ich ging zu ihr und sagte "Hallo", sie erwiderte mit "Servus". Dann sagte ich "Ah, da ist er endlich, der Sommer", das sie mit "Wurde auch Zeit" konterte. Ab hier fiel mir wie sonst auch nichts mehr ein. Das Wetter ist mein einziges sicheres Thema. Nun spielte ich die Trumpfkarte "Erektion". Ich ließ meinen Penis in die Höhe ragen, mit der Hoffnung, sie würde es bemerken. Das tat sie auch. Sie starrte ein paar Sekunden darauf und ich kam ihr mit "Oh, das ist mir wirklich peinlich" entgegen. Statt aber darüber zu schmunzeln, beleidigte sie mich als Perversling und wechselte den Platz. Ich kam mir wie ein Vollidiot vor. Der Opa hinter mir meinte noch, ich sollte meine Hormone zu Hause lassen. Irgendwie waren in meinem Waggon alle gegen mich und suchte am nächsten Haltepunkt fluchtartig das Weite. Ich beichte, eine unschuldige Dame sexuell belästigt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00035494 vom 19.04.2015 um 15:42:43 Uhr (31 Kommentare).

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