Ich habe meine Großmutter umgebracht

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Gewalt Hass Mord Familie 50+

Ich habe meine schwer kranke, bettlägerige Großmutter 2 Monate gepflegt. Ich habe nie gewusst, obwohl manches Mal schon gehört, was für eine Anstrengung das ist, was es von einem fordert. Da meine Eltern leider schon ein paar Jahre tot sind und ich der einzige lebende […]
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Beichthaus.com Beichte #00025528 vom 07.01.2009 um 01:43:43 Uhr (98 Kommentare).

Gebeichtet von elcolto
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Die begehrten Fensterplätze

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Aggression Boshaftigkeit Zwietracht

Letze Woche im Kaufhausrestaurant: Meine Mutter und ich hatten einen schönen Platz am Fenster ergattert. Diese Plätze sind immer sehr beliebt. Wir haben unsere Jacken schon mal über die Stühle gelegt, damit jeder weiß: Hier ist bereits besetzt und sind zurück in die Kantine gegangen, um uns Essen auszusuchen. Ich bin dann schon mal eher zurück zum Platz, um dort auf meine Mutter zu warten und den Platz zu besetzen. Als ich ankam, stand dort jedoch ein älterer Mann mit Kinderwagen. Ich habe mich hingesetzt, und er fragte, ob hier noch drei Plätze frei sind. Nein, habe ich gesagt. Der Tisch hatte vier Plätze, zwei für meine Mutter und mich, dann hätte er nur zwei und keine drei Plätze. Die Diskussion ging los, während wir diskutierten bat ich ihm den Fensterplatz neben unserem an, wo nur ein Herr alleine saß. (Also drei Plätze frei.)

Nungut, er saß dann ziemlich schnell an unserem Tisch und wurde immer unfreundlicher. Die anderen Menschen haben alle schon geguckt. War mir aber egal. Ich dachte mir, so nicht mein Lieber! Ganz freundlich und ruhig, antwortete ich auf seine reine Provokation, sich einfach hinzusetzen und zu diskutieren, damit, dass ich ihm anbot, doch bitte sitzen zu bleiben, weil ich es als Missverständnis sah. Ich dachte er hätte drei Plätze zu besetzen, da ich jetzt aber verstand, er braucht nur zwei Plätze (für seine Frau und ihn, das Kind bleibt ja im Kinderwagen). Was für ein hohler Mann, sagt mir erst dass er drei Plätze benötigt. Tja, mit so einer Reaktion von einer jungen Dame hatte er nicht gerechnet. Er erwartete absolute Gegenprovokation. Da er diese nicht bekam, konnte er auf einmal doch aufstehen, seine Frau kam, fragte was los wäre, und er sagte ihr: "Ach, diese Göre da. Lange habe ich nicht mehr so eine freche Göre gesehen." Ich habe laut losgelacht, ihm gesagt, dass er wohl seinen starken Schwanz verloren hat, weil er nicht mit so einer Nettigkeit ihm gegenüber gerechnet hat, und nun leider den Platz verlassen hat.

In Gedanken sagte ich mir noch, man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Meine Mutter kam, wir aßen und ich erzählte ihr von dem netten Mann. Als wir weiter shoppen gingen, sah ich, dass er mit seiner Frau an einem Fensterplatz saß. Dieser Tisch war nicht besetzt gewesen, als er sich an unseren setzte. Es tut mir nicht leid, was ich zu dem Mann gesagt habe, mich plagt jedoch mein Hassgefühl solchen Menschen gegenüber! Der hat doch nur so einen Aufstand gemacht, weil er gesehen hat: "Ohhh da wollte sich jemand den Platz reservieren, wische ich denen mal eins aus."

Beichthaus.com Beichte #00025513 vom 05.01.2009 um 14:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Die Marihuana Gärtner

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Drogen Waghalsigkeit Habgier Freunde Lauenbrück

Als ich 17 war, bin ich von meiner alten Schule (Gymnasium) aufgrund mäßiger Noten abgegangen und habe mit einem Fachabitur begonnen, bei dem man ein Jahrespraktikum absolvieren musste. In einer Mittagspause traf ich einen alten Kollegen und wir unterhielten uns ein […]
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Beichthaus.com Beichte #00025499 vom 02.01.2009 um 22:52:12 Uhr in Lauenbrück (29 Kommentare).

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Testkäufe als Langfinger

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Diebstahl Waghalsigkeit Sucht Shopping Wolfenbüttel

Ich (m/17) bin süchtig nach Ladendiebstahl. Angefangen hat das mit 15, als ich vor dem Süßigkeitenregal stand und dort eine kleine Packung Lakritze habe mitgehen lassen, damals nur, weil ich kein Geld dabei hatte. Später war ich quasi "gezwungen", mir Getränke für Partys (Sekt, Wein, Met etc) einfach in die Tasche zu stecken, weil ich ohne Perso unter 16 nun mal nicht an das Zeug rankam. Und bei "schwachen" Alkoholika ist es nicht geblieben, ich bin später dazu übergegangen ganze Schnapsflaschen in meiner Schulstasche rauszuschmuggeln. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich auch dann zum "Fünf-Finger-Rabatt" gegriffen habe, wenn ich mir nur Kleinigkeiten wie Kaugummi oder mal einen Schokoriegel holen wollte. Ich sehe bis heute nicht ein, warum ich einen Euro für einen Snack ausgeben soll, wenn ich ihn auch gratis kriege.

Mittlerweile klaue ich nur wegen des Kicks. Ich mache Testkäufe in Läden, um herauszufinden, wo Kameras und tote Winkel sind, ob die Kassierer aufmerksam sind, wo alles steht und so weiter. Ich finde, es hat was von einer Geheimagentenmission, in einen Laden zu gehen und unbemerkt Kleinigkeiten rauszuschmuggeln, wobei mir der Wert und der Nutzen der geklauten Sachen fast völlig egal sind. Ich habe sogar schon mit Freunden Wettbewerbe abgeschlossen, wer am effektivsten, dreistesten und stilvollsten einen vorher abgesprochenen Artikel aus einem Supermarkt mitgehen lassen kann.

Erwischt wurde ich nur einmal, und da war der Verkäufer auch noch blöd genug, mich laufen zu lassen. Weil er nicht beweisen konnte, dass die Gummibärchen aus seinem Laden stammten, musste er mich ziehen lassen. Ich bin nur knapp einem Riesenhaufen Ärger entkommen. Ich hatte zwei Flaschen Glühwein in der Tasche, die ich mir mit 15 nicht hätte kaufen dürfen - hätte er meine Eltern angerufen, wäre ich dran gewesen. Sorry, liebe Ladenketten mit Millionenkapital, aber ihr glaubt ja nicht, auf was für Ideen gestörte Kids kommen, wenn ihnen langweilig ist.

Beichthaus.com Beichte #00025497 vom 01.01.2009 um 19:49:14 Uhr in Wolfenbüttel (28 Kommentare).

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“Folge

Hilfe, Borderline zerstört mein Leben

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Selbstverletzung Verzweiflung Feigheit

Ich leide seit meiner Jugend an schweren Depressionen, Selbstzweifeln usw. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde mir nach einem Suizidversuch eine Borderlineerkrankung diagnostiziert. Dank vieler Therapien und Hilfen aus meinem Umfeld habe ich es trotzdem geschafft, wieder neuen Lebensmut zu fassen und sogar meine Ausbildung abzuschließen.

Doch das ist jetzt alles für den Arsch. Weil ich keinen Job bekomme und zu feige bin, meiner Therapeutin ins Gesicht zu sagen, dass sie mir überhaupt nicht hilft und die Chemie nicht stimmt, geht mein Leben von Tag zu Tag mehr den Bach runter. Ich trinke wieder, habe Suizidgedanken, werde immer fauler, hintergehe meine Freundin, die trotz allem immer zu mir gestanden hat und vernachlässige meine Tochter. Ich liege nächtelang wach und heule leise vor mich hin, weil ich mein Leben hasse, aber ich schaffe es einfach nicht, etwas daran zu ändern. Das beweist: Ich komme in dieser Welt nicht zurecht und habe trotz aller Hilfen nichts gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00025491 vom 31.12.2008 um 05:52:55 Uhr (18 Kommentare).

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