Meine ahnungslose Mutter

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Lügen Falschheit WG Familie Studentenleben München

Meine ahnungslose Mutter
Ich (m/28) möchte beichten, dass ich während meines Studiums meine Eltern derbe angelogen habe. Es war damals sehr schwer in München eine günstige Wohnung zu finden. Zum Glück konnte ich in eine WG bei zwei Typen (Mitte dreißig) einziehen. Nachträglich habe ich dann erfahren, dass beide schwul sind, aber kein Pärchen. Sie waren sehr nett und es war nur zu Anfang komisch, ein paar Freunde haben auch ihre Witze gemacht. Wenn man aber eine Freundin hat, halten sich diese Witze in Grenzen. Meine Eltern sind sehr konservativ, sie würden niemals zulassen, dass ich mit Schwulen in einer WG wohne.

Also musste ich sie zwangsläufig anlügen. Meine beiden Mitbewohner wussten darüber Bescheid und haben gerne mitgespielt. Meine Mutter ist hin und wieder zu Besuch gekommen und hat die beiden regelrecht angehimmelt. Sie seien so ordentlich und ich könne mir da mal ein Beispiel dran nehmen. Einem hat sie sogar mal gesagt, dass er einen richtig guten Einfluss auf ihren Sohn hat, er sei wie ein großer Bruder. Ich wäre jedes Mal fast explodiert vor unterdrücktem Lachen. Meine Eltern wissen bis heute nicht, dass ich fast fünf Jahre mit zwei stockschwulen Typen in einer WG gelebt habe. Manchmal denke ich, dass ich zumindest jetzt mal reinen Tisch machen sollte. Aber ich glaube, dass ich damit viel kaputt machen würde, gerade weil meine Mutter so ahnungslos war.

Beichthaus.com Beichte #00029932 vom 11.04.2012 um 13:52:09 Uhr in München (31 Kommentare).

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Osterfrühstück

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Boshaftigkeit Familie

Da ich in der letzten Woche Geburtstag hatte, haben meine Eltern und ich die ganze Familiensippe heute zum Osterfrühstück eingeladen - dazu zählte auch mein Onkel. Dieser hat die wunderbare Eigenschaft, sich so unhöflich und auffallend aufzuführen, wie es nur irgendwie möglich ist. Mein Onkel kam also heute - wie immer um etwa 90 Minuten verspätet - an, stürmte ohne Gratulation ins Wohnzimmer und beschwerte sich über die wenigen noch übrig gebliebenen Brötchen und allgemein darüber, dass wir ohne ihn mit dem Frühstück begonnen haben. Außerdem regte er sich noch über das schlechte Wetter auf und mischte sich mit der gleichen Stimmung in alle möglichen Gespräche ein. Da wir das alle schon gewohnt sind, hatte ich mir für heute etwas ausgedacht. Ich hatte nach seiner Ankunft die noch übrig gebliebenen Eier vom Tisch genommen und gegen ein paar rohe ausgetauscht. Da der Rest der Familie schon so gut wie fertig war, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass er der einzige ist, der sich bedienen wird. Naja, so kam es dann auch. Er ditschte das Ei an die Tischkante und versaute sich anschließend seine Hose mit dem ganzen Zeug. Der Rest der Familie, die übrigens genau das Gegenteil vom Onkel ist, fing lauthals an zu lachen und sorgte somit dafür, dass mein Onkel wenigstens an diesem Tag ein wenig in Scham verfällt und mal die Klappe hält. Wie es zu diesem "Unfall" kommen konnte, ist übrigens nie Thema gewesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass jeder am Tisch wusste, dass das nicht unabsichtlich war. Im Nachhinein tut mir das ganze Leid. Ich haben meinen Onkel vor der ganzen Mannschaft bloßgestellt und an seinem Charakter wird sich in Zukunft trotzdem nichts ändern.

Beichthaus.com Beichte #00029923 vom 08.04.2012 um 19:52:19 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Nach dem Tod meines Vaters

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Verzweiflung Familie

Ich bin ein schlechter Mensch! Warum? Das ist ganz einfach: Mein Vater ist vor ein paar Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Plötzlicher Herztod war die Diagnose. Es gab keine Anzeichen für ein schwaches Herz oder sonstige Beschwerden. Er war vollkommen gesund und hat auch viel Sport betrieben. Jedenfalls standen meine Mutter und ich unter Schock. Meine Mutter musste von heute auf morgen eine Arbeitsstelle finden. Sie war vorher nur Hausfrau. Für mich war der Verlust ein schwerer Schock und ich bin bis heute nicht damit fertig geworden. Nun aber zu meiner Beichte:
Obwohl mir mein Vater so unendlich wichtig war und ich ihn so sehr geliebt habe, denke ich kaum an ihn. Ich habe immer versucht, mein Leben weiterzuleben, denn Trauer lasst einen nur erstarren. Ich musste lernen, selbst weiterzukommen. Vielleicht auch deswegen habe ich meinen Vater fast vollständig aus meinem Alltag ausgeblendet. Nur wenn ich einsam bin und der große Weltschmerz über mich hereinbricht, kommen die Trauer und die Erinnerungen wieder hoch. Ich fühle mich dann so unsagbar mies. Er war ein so toller und liebenswerter Vater und war immer für uns da. Ich fühle mich so schuldig! Warum kann ich ihn nicht öfter in meine Gedanken aufnehmen? Er fehlt mir so sehr und trotzdem denke ich so selten an ihn. Es tut mir so unendlich Leid! Vater, bitte vergib mir! Ich bitte um Absolution, nur ein klein wenig. Kann irgendjemand mich auch nur ansatzweise verstehen? Warum schaffe ich es nicht, öfter an ihn zu denken? Es macht mich fertig. Ich will ihn doch gar nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00029916 vom 04.04.2012 um 21:12:49 Uhr (27 Kommentare).

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Schlachtruf

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Familie Restaurant

Schlachtruf
Ich (w) habe am Wochenende meine Familie und die Verwandtschaft bis auf die Knochen blamiert. Wir waren in einem chinesischen Restaurant, die gesamte Sippschaft, und von den fast 20 Leuten hatten die Meisten, inklusive meiner Person, eigentlich gar keine Lust auf diese Pflichtveranstaltung. Geburtstagsessen, Zusammenkommen mit Leuten, mit denen man sonst bis auf das zweite Weihnachtstreffen das ganze Jahr nichts zu tun hat und die man eigentlich auch nicht besonders gut leiden kann. Mein Cousin kam schon vorletztes Jahr mit dem Penisspiel an.

Die Regeln sind denkbar einfach: Einer sagt, vorzugsweise bei unpassender Kulisse wie eben so einem zugeknöpften Familienessen im Edelrestaurant leise "Penis!", dann ist der Nächste dran und muss die Lautstärke etwas höher schrauben. Traut man sich nicht, ist man raus, der Sieger ist derjenige mit dem lautesten "Penis!"-Schlachtruf. Ich, eigentlich leise und schüchtern, hab bisher immer relativ schnell das Handtuch geworfen, überhaupt ging das Spiel die letzten zwei Jahre sehr brav vonstatten und weder andere Gäste noch das Personal haben was davon mitbekommen. Da ich momentan meine wohlverdienten Ferien genieße und am Wochenende trotz Rudelfressen sehr gut gelaunt war, habe ich nicht nur "Penis!", sondern eher "PEEEENIS!" gebrüllt, sprich, das ganze Restaurant hat es gehört. Meiner Mutter fiel die Ente von der Gabel und meine Oma erstickte fast am Vilsawasser. Tut mir Leid fürs Fremdschämen. Dafür hab ich aber das Spiel definitiv gewonnen.

Beichthaus.com Beichte #00029908 vom 03.04.2012 um 00:28:49 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Eigenen Bruder angezeigt

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Hass Boshaftigkeit Familie

Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinen eigenen Bruder angezeigt habe und ihm so eine Menge Ärger eingebracht habe. Kurz wie es dazu kam: Mein Bruder bezieht schon mehrere Jahre Hartz-IV, trotzdem hatte er sich nie wegen Geld etc. beschwert. Die anderen Geschwister […]
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Beichthaus.com Beichte #00029904 vom 02.04.2012 um 08:51:19 Uhr (52 Kommentare).

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