Leckerer Käse aus dem Supermarkt

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Ich habe geklaut! Zugegeben, das tut man nicht. Aber ganz ehrlich, haben wir das nicht alle schon einmal? Jugendsünden sollte man schnell vergessen und den eigenen Kindern diese vorenthalten, unter Verschluss halten ein Leben lang, damit kein falsches Bild entsteht. Ganz nach dem Motto: Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß. Aber ich werde mein kleines Geheimnis jetzt einmal preisgeben. Ich war noch in der Lehre. Jeden Tag in der großen Pause gingen wir hinaus, zum Bäcker oder in die HO. Nur kurz zur Info, diese gibt es heute nicht mehr. In der DDR war sie auch unter dem Namen Hol Fix bekannt. Dem Namen hat sie alle Ehre gemacht. Ich habe fix mal etwas geholt. Geld hatte ich als Lehrling allerdings nicht viel, Hunger jedoch um so mehr und die feinen Leberwurststullen, die Mama täglich mitgab, waren in den ersten Pausen schon vertilgt.

Der Schultag war aber unendlich lang. Aber es gab ja preiswerte Semmeln zu DDR Zeiten. Trockene Brötchen schmecken jedoch nicht. Ich liebte Schmelzkäse. Aber für diesen reichte mein Geld leider nicht. Geht ja ziemlich an den Geldbeutel, jeden Tag ein Stück Käse zu holen. Das läppert sich. Also habe ich zögernd vor dem Regal gestanden, dies und das betrachtet, den Käse geschnappt und schnell in der Tasche meines hellblauen Anoraks verschwinden lassen. Mit einem Brötchen im Einkaufskorb bin ich dann an die Kasse und habe dieses bezahlt. Weil das einmal so prima klappte, habe ich das natürlich öfters wiederholt und bin niemals erwischt wurden. Nun ist es heraus, mein kleines Geheimnis und ich hoffe es bleibt unter uns. Sonst werde ich heute noch rot vor Scham.

Beichthaus.com Beichte #00025843 vom 09.03.2009 um 21:30:52 Uhr in Leipzig (7 Kommentare).

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Nachsitzen in der Schule

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Also, ich (m/18) baue in der Berufsschule sehr oft Mist, und komme regelmäßig zu spät. Und wer zu spät kommt oder gegen andere Klassenregeln verstößt muss, nachsitzen und Strafarbeiten machen. Ich habe zwei Mal in der Woche Schule und muss jedes Mal mindestens 2-3 Stunden nachsitzen. Was aber sehr vorteilhaft ist, ist, dass ich beim nachsitzen nicht überwacht werde. Während dieser Zeit mache ich die unterschiedlichsten Sachen um die Zeit totzuschlagen. Für die Strafarbeiten brauche ich meistens 40-50 Minuten und es gab Tage, an denen ich sogar mehr als vier Stunden nachsitzen musste. Wir haben auch einen Nebenraumm wo ich mir schon mehrmals einen runtergeholt habe.

Falls jemand kommen sollte - und es kommt wirklich nie jemand, um nach mir zu sehen - kann man sehr deutlich die Schritte hören. Ich werde dann immer nach der geplanten Zeit abgeholt. Achja ich lasse sehr oft Sachen aus der Klasse mitgehen, und keiner kann dass so richtig beweisen weil dort auch andere Klassen unterrichtet werden. Und weil ich auch manchmal in anderen Klassen nachsitze, kann ich öfters stehlen. Inzwischen sind es schon 7 Packungen Kreide, 8 Locher, 4 Tacker, 8 Duden, 4 englische Wörterbücher, und 17 Kugelschreiber. Das bewahre ich alles in eine großen Kiste auf. Und wenn sich jemand mal ärgert, weil seine Arbeitsblätter nicht gelocht sind tue ich immer unschuldig und frage sehr frech, ob sich die Schule keine Locher leisten kann.

Beichthaus.com Beichte #00025841 vom 09.03.2009 um 21:06:51 Uhr in Düsseldorf (18 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der geklaute Geldbeutel

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Das Ganze ist Jahrzehnte her, aber ich denke immer noch sehr oft daran. Ich werde die Sache wohl niemals vergessen. Als Teenie war ich (w) mit meiner damaligen Clique in der Nachbarstadt auf dem Volksfest. Es war ein sonniger Frühlingstag, und wir hatten sehr viel Spaß in den ganzen Fahrgeschäften. Unsere Freunde aus der Stadt kamen dazu, und mit ihnen gingen wir erst einmal ins Bierzelt. Nach mehreren Litern Bier für jeden waren wir dann noch lustiger und alberner. Nun gingen wir wieder daran, uns in den Fahrgeschäften auszutoben. An einem war besonders viel Andrang, und wir mussten lange warten, bis wir endlich rein konnten. Das war ein eiliges Gedrängel und Geschubse, es wollte ja jeder einen Platz bekommen, bevor es losging. Ich steuerte auf einen leeren Sitzplatz zu. Auf dem Nachbarsitz lag ein Geldbeutel, der wohl jemandem aus der Tasche gerutscht war. Als ich mich umdrehte, sah ich einen Jungen, der schon ziemlich panisch den Boden absuchte. Ich nahm den Geldbeutel und machte einen Schritt auf ihn zu - aber dann fiel mir ein, dass ich schon ziemlich abgebrannt war, und steckte die Börse ein.

Die Fahrt ging los, aber so lustig war sie nicht mehr. Ich war viel zu gespannt zu sehen, was in dem Geldbeutel war! Als es vorbei war, hatte ich dann auch nichts Eiligeres zu tun, als zur Toilette zu kommen. Dort traf mich fast der Schlag: Ich fand satte 150 (damals noch) DM, die ich sofort in meinen eigenen Geldbeutel transferierte. Die Börse des Jungen hätte ich als Fundsache abgeben oder einfach wegwerfen können - aber nein, ich steckte sie in meine Handtasche. Ja, ich war jung und dumm und machte mir weiter keine Gedanken, als ich auch die 150 Mark des Jungen mit meiner Clique auf den Kopf haute. Am nächsten Tag stöberte meine Mutter in meiner Tasche (sie machte das gerne) und fand natürlich den fremden Geldbeutel. Da kam unter anderem ein Zettel zum Vorschein, auf dem Name und Anschrift des Besitzers standen: Er wohnte über hundert Kilometer von der Stadt entfernt, in der das Volksfest war! Meine Mutter fand auch eine Zugkarte für die Hin- und Rückfahrt.
Es gab einen Riesenkrach damals. Ich musste dem Jungen sein Geld zurückgeben und mich auch schriftlich bei ihm entschuldigen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist?

Beichthaus.com Beichte #00025834 vom 09.03.2009 um 05:38:26 Uhr (19 Kommentare).

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Bereicherung für eine Entlassung

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Ich hasse meinen Job. Seit Anfang des Jahres nehme ich jeden Tag irgendetwas aus meinem Büro mit, in der Hoffnung, endlich entlassen zu werden. Ich habe jetzt schon 10 Locher zu Hause.

Beichthaus.com Beichte #00025822 vom 06.03.2009 um 17:52:49 Uhr in Hannover (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Milch frisch aus dem Karton

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Wenn meine WG-Mitbewohner nicht zu Hause sind, trinke ich die Milch direkt aus dem Karton. Das ist ein befreiendes Gefühl.

Beichthaus.com Beichte #00025821 vom 06.03.2009 um 17:38:28 Uhr in Berlin (Prenzlauer Berg) (19 Kommentare).

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