Der vermeintliche Pilot

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Lügen Falschheit Arbeit Flug & Co. Schafflund

Der vermeintliche Pilot
Ich bin Zeitsoldat und Offizier der Luftwaffe. Wenn ich feiern bin und ein nettes Mädel kennenlerne, erzähle ich immer, dass ich Pilot bin, obwohl ich nur als Techniker eingesetzt werde. Und meist enden diese Begegnungen in einem schönen, versauten One-Night-Stand. Da ich die Auswahltests sogar tatsächlich durchlaufen habe und nur aus Spargründen keine fliegerische Ausbildung bekomme, kann ich meine Hochstapelei mit Fachwissen glaubwürdig untermauern. Tut mir leid, aber das klappt einfach zu gut, als dass ich es sein lassen würde. Trotzdem bleibt ein flaues Gefühl in der Magengegend, weil ich die Damen getäuscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00031905 vom 15.09.2013 um 06:03:21 Uhr in Schafflund (20 Kommentare).

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Die Reste der Gäste

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Habgier Ernährung Restaurant Arbeit Fürth

Die Reste der Gäste
Ich arbeite in einem Tapas- und Spaghetti-Restaurant. Meine Schichten sind, gerade am Wochenende, meist sehr stressig und oft fehlt die Zeit, um in Ruhe zu essen. Aber gerade bei Tapas bestellen die Gäste oft viel zu viel und einiges bleibt auf den Tellern liegen. Anfangs habe ich beim Abräumen nur immer mal wieder Fingerfood-Tapas wie Shrimps oder Datteln stibitzt, da das Zeug ja eh weggeworfen wird, aber mittlerweile nehme ich auch mal ein Stück Brot mit in den Abräumraum und tunke das in die Saucen, die zurückgehen - denn meistens wird nur das Fleisch rausgefischt. Wenn mich jemand dabei sehen würde, würde man mich vermutlich rauswerfen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Gäste das ekelhaft fänden - allerdings sehe ich es nicht ein, erstklassiges Essen wegzuwerfen, nur weil kaum jemand seine Reste mit nach Hause nehmen will.

Beichthaus.com Beichte #00031900 vom 14.09.2013 um 15:30:15 Uhr in 90762 Fürth (Gustavstraße) (29 Kommentare).

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“Beichte

Der Albtraum der Bewohner

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Selbstsucht Arbeit 50+

Ich habe vor einigen Jahren als Zeitarbeiter in der Altenpflege gearbeitet. Ich erhielt in einer der Einrichtungen einen sehr langen Auftrag und blieb dort über ein halbes Jahr. Allerdings konnte ich nach drei Monaten nicht mehr, da ich gnadenlos ausgenutzt wurde. Ich hatte zuletzt vier Wochen am Stück gearbeitet, oft auch in der Nachtschicht. Auch an den drei freien Tagen, die im Anschluss kommen sollten, wurde ich aufgrund des Personalmangels wieder zurückbeordert. Die Situation war auch generell sehr angespannt, da ein Führungswechsel stattgefunden hatte, es ging also keinem der Kollegen wirklich besser. Irgendwann reichte es mir und ich holte mir für fünf Tage einen Krankenschein, schichtete den ab und schrieb in den Brief, dass ich ansteckend sei und es einfach nicht anders geht. Es kam nur eine kurze SMS mit "Erhol dich gut, alles klar" zurück, da mein direkter Vorgesetzter, ebenso wie meine Kollegen, wirklich nett waren und nichts für die Situation konnten.

Als ich nach meinem Krankenschein wieder anfing, wurden mir noch zwei andere Patienten zugeteilt, da eine Dame aus meinem Bereich verstorben und eine andere im Krankenhaus gelandet war. Eine andere Patientin äußerte, dass sie sich sehr freuen würde und Gott dafür dankt, dass ich wieder dort sei. Bei der täglichen Besprechung kam dann der Oberhammer: Wegen meiner kurzfristigen Krankmeldung hatte man einen, bis dato unbekannten, Pfleger engagiert, der der Alptraum jedes Bewohners gewesen sein musste. Er konnte nichts, verstand kein Deutsch und war wohl wirklich sehr grob und unfreundlich. Die eine Dame bekam jedenfalls nach vier Tagen einen Herzinfarkt und die andere verweigerte irgendwann die Flüssigkeitszufuhr und wurde zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht, vier Tage nach ihrer Rückkehr verstarb auch sie. Beide waren schwerst dement und konnten nicht richtig sprechen. Auch eine dritte Person machte uns Sorgen, erholte sich aber zum Glück wieder. Niemand machte mir Vorwürfe, und der Pfleger wurde natürlich auch angezeigt, aber ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen. Wenn ich die Zeit nur durchgezogen hätte! Auf mir lastet das Gefühl, das ich meine Leutchen im Stich gelassen habe. In der Pflege arbeite ich mittlerweile übrigens nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00031866 vom 08.09.2013 um 19:44:18 Uhr (11 Kommentare).

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Das Girl von der Pornoseite

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Falschheit Lügen Arbeit Internet Schweiz

Ich beichte, dass ich Männer, während meiner Arbeitszeit, mit einem Fake-Profil verarscht habe. Vor kurzer Zeit habe ich mir bei einem bekannten sozialen Netzwerk ein Fake-Profil erstellt. Anstatt des 35-jährigen, männlichen Sesselfurzers mit Halbglatze war ich nun ein keckes 20-jähriges Girl. Auf einer Pornoseite fand ich Bilder einer hübschen Frau und nahm ein Bild, auf dem sie angezogen war, als Profilbild. Ursprünglich legte ich das Profil an, um eine Ex-Freundin auszuspionieren, doch schon bald fand ich Gefallen daran, eine 20-jährige Sexbombe zu sein. In Kürze hatte ich etliche "Freunde" gefunden. Nach ein paar Sätzen im Chat waren sie dann meist bereit für einen "Bildertausch". Ich schickte ihnen also ein Nacktbild von mir (beziehungsweise vom 20-jährigen Girl der Pornoseite) und sie sendeten mir Fotos ihrer Schwänze. Noch mehr Spaß machte es mir, sie in lange Sexchats zu verwickeln. Das Ganze machte ich während meiner Arbeitszeit und es erregte mich auch sexuell, obwohl ich hetero bin.

Irgendwann wurde es mir dann aber zu viel - kaum war ich auf der Internetseite, kamen schon etliche Chat-Nachrichten. Auch litt meine Arbeitsleistung sehr darunter, weswegen ich das Profil löschte. Die Bilder der nackten, notgeilen Typen schlummern allerdings noch immer auf meiner Festplatte.

Beichthaus.com Beichte #00031852 vom 04.09.2013 um 16:38:06 Uhr in Schweiz (Zürich) (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Menschenfeind

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Aggression Hass Verzweiflung Arbeit 50+

Ich bin seit zehn Jahren in der Altenpflege tätig, fing als Menschenfreund an und endete als Menschenfeind. Ich hasse alte, frustrierte und unzufriedene Patienten - ich helfe ihnen, zu existieren und sie danken es mir mit Beschimpfungen! Ich hasse ihre abschätzenden […]
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Beichthaus.com Beichte #00031838 vom 03.09.2013 um 11:14:51 Uhr (43 Kommentare).

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