Die Tricks der Handwerker

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Betrug Lügen Habgier Arbeit Marienberg

Die Tricks der Handwerker
Als Handwerker zocke ich die Kunden ab. Ich bin mit 3% Provision am Umsatz beteiligt. Wenn ich Ware für 100 Euro einbaue, bekomme ich extra 3 Euro zum Lohn dazu. Ich verkaufe wie ein Weltmeister, manchmal sind das 50 Euro extra pro Tag plus Trinkgeld. Dazu muss ich den Leuten unnötige Dinge andrehen, die nicht kaputt sind. Die kennen sich aber mit Haustechnik nicht aus und vertrauen mir. So ein Ölbrenner kostet schon mal 1.000 Euro und die defekte Düse kostet nur 15 Euro, also verkaufe ich gleich einen neuen Brenner, wenn der auf Störung ist. Oder ich sage, das Ersatzteil gibt es nur am anderen Ende der Stadt und ich muss es holen, obwohl ich es im Auto liegen habe. In der Zwischenzeit mache ich schnell eine andere Störung und komme so auf 10 bezahlte Stunden, obwohl ich nur 8 Stunden gearbeitet habe. Meinen Lohn bekomme ich nach unterschriebenen Arbeitszettel, dem Chef ist es egal, Hauptsache die Rechnung wird bezahlt. Der Verkauf funktioniert mit fast jedem Teil. Armaturen, Pumpen, Regelungen, alles was teuer ist. Weil ich recht nett bin, bekomme ich noch jede Menge Trinkgeld, das ist manchmal recht peinlich. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00031788 vom 21.08.2013 um 16:18:42 Uhr in Marienberg (53 Kommentare).

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Ich bin böse

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Selbstsucht Diebstahl Ignoranz Arbeit

Ich bin böse, gemein und geizig. Man könnte mich auch Kotzbrocken nennen. Für meine Gemeinheiten gibt es nicht mal einen besonderen Grund, ich gehe sogar gerne zur Arbeit. Im Lift schmiere ich meine größten Popel auf die E-Taste oder auf die Handbänder von Rolltreppen. Auf öffentlichen WCs pinkle ich mit Absicht daneben oder auf den Deckel. Wenn es irgendwo eine größere Party gibt, nehme ich einen Rucksack mit und stopfe heimlich Essen und Getränke rein. Ich gebe nie einen aus, werde aber oft eingeladen. An meinem Geburtstag fahre ich weg, damit ich keine Party machen muss. Meine Waschmaschine im Keller habe ich am Stromnetz der Nachbarin angeschlossen, natürlich heimlich. In Fast Food Restaurants nehme ich Hände voll Servietten mit, dann spare ich Klopapier. Das Gleiche gilt für Salz, Zucker, Zahnstocher, Aschenbecher. Das Ableseteil am Wohnzimmerheizkörper trickse ich schon seit Jahren aus, ich bekomme immer bei den Heizkosten was raus. Frauen ohne Geld fallen bei mir durch, ich nutze sie aus, solange es geht. Alles nehme ich mit. Was nicht angeschraubt ist, kommt in den Rucksack. Das sind Klorollen, Zeitungen beim Arzt, Büromaterial und vieles mehr. Im Supermarkt kaufe ich nur das Billigste. Auf Hochzeiten bin ich der größte Fresser und Säufer, trotzdem werde ich immer wieder eingeladen. Keine Ahnung warum. Selber würde ich mich nicht einladen. Alles übrige Geld wird gespart und mit 40 gehe ich in Rente, so ist das geplant. Außer ich finde noch vorher eine Frau mit viel Kohle, dann gerne auch früher. Meine Bosheiten würden jetzt hier den Rahmen sprengen, trotz Geiz habe ich eine Handvoll Reißnägel auf den Fahrradweg geworfen, aber die waren eh aus dem Büro. Falls jetzt böse Antworten kommen, die gehen mir, mit Verlaub am A. vorbei.

Beichthaus.com Beichte #00031782 vom 21.08.2013 um 14:19:49 Uhr (34 Kommentare).

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Chili für den Hund

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Morallosigkeit Arbeit Tiere

Da ich es als Küchenchef nicht mit meiner Weltanschauung vereinbaren kann, dass man für seinen eh schon überfütterten Hund ein belegtes Brot mit Käse bestellt, habe ich mir überlegt, wie ich den Besitzern das austreiben kann. Von meinem Plan nahm ich eigentlich immer Abstand, weil das arme Vieh ja eigentlich nichts dafür kann. Bis man mir das Brot für den Hund mit der Beschwerde zurückschickte, dass keine Butter darauf sei. Also schmierte ich nicht nur Butter mit auf das Brot, sondern auch eine gute Prise feinstes Chilipulver. Nachdem der Hund im Biergarten jammerte und die Besitzer ihn so sahen, vermuteten sie, dass ihr übergewichtiges Haustier wohl keine Käsebrote mehr verträgt. Seitdem habe ich meine Ruhe mit den Verrückten. Diese Leute haben aber auch schon ein Schnitzel ohne Gewürze für den Hund bestellt, welches ich dann auch noch schneiden sollte. Und das an einem Sonntag, an dem es fast unmöglich war, alle Leute zu bekochen. Trotzdem tut es mir wirklich leid, dass ich dem Hund etwas Schlechtes angetan habe, nur um die Besitzer mal aufzurütteln.

Beichthaus.com Beichte #00031766 vom 19.08.2013 um 09:27:42 Uhr (28 Kommentare).

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Motivation zahlt sich nicht aus

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Faulheit Trägheit Verzweiflung Arbeit

Hiermit möchte ich beichten, dass ich mich nun seit dem letzten Jahr arbeitstechnisch zu einem extrem faulen Mitarbeiter entwickele. Warum? Schon im Studium war ich immer sehr fleißig und lernbegierig, weil ich einfach unglaublich viel Spaß am Studium, aber auch am Lernen selbst hatte. Seit ich jedoch mein Studium abgeschlossen habe, habe ich bei meinen bisherigen Arbeitgebern gesehen, dass motiviertes Arbeiten überhaupt nicht honoriert wird. Jedes Mal bin ich von total demotivierten Mitarbeitern umgeben, die zwar unglaublich nett und freundlich sind, aber sich vor der Arbeit einfach nur immer drücken. Das Problem ergibt sich allerdings dann, wenn allgemeine Aufgaben übernommen werden müssen. Hier wird natürlich immer der Mitarbeiter eingespannt, der motiviert arbeitet. Das ist natürlich auch einfacher, als einfach mal die faulen Mitarbeiter einzuspannen. Da es für alle Mitarbeiter immer das gleiche Lob und Anerkennung gibt, sehe ich es nun mittlerweile nicht mehr ein, überhaupt motiviert zu arbeiten. Ich werde es nun meinen Kollegen gleich tun, und die Arbeit einfach schleifen lassen. Leider haben sich meine Hoffnungen, dass sich meine Motivation und Lernbegierigkeit oder die Faulheit meiner Kollegen auszahlt, nie bestätigt. Schade, aber was soll's. Dann werde ich in diesem System halt auch nur ein faules Puzzlestück.

Beichthaus.com Beichte #00031734 vom 12.08.2013 um 17:14:48 Uhr (16 Kommentare).

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Der Briefträger, der alles weiß

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Neugier Engherzigkeit Hochmut Morallosigkeit Arbeit Rheinau

Ich (m/30) bin Briefträger und liebe meinen Beruf. Ich habe ein ruhiges und gut betuchtes Wohngebiet und dazu noch einige Straßen in der Mittelschicht mit netten Familien und vielen Rentnern. Meine Beichte ist, dass ich, obwohl ich natürlich keine Briefe lese, sehr viel über die Familien weiß. Da ist dann wieder Post vom Gericht, der Polizei oder dem Anwalt. Inkasso, Lotto, Arzt, Autohaus. Und natürlich Rechnungen. Dann wieder ein gelber Brief vom Amtsgericht. Und wenn jemand Potenzpillen bestellt, die in Luftpolsterfolie verpackt sind, weiß ich das auch. Es ist interessant, welche Familien so dabei sind. Und was besagte Herren und Damen aus gut betuchtem Gebiet so für Post bekommen - da ist mehr Schein als Sein. Da werden bald auch noch ein paar Träume platzen und Existenzen wackeln. Schadenfreude pur. Ich fühle mich manchmal ein wenig wie Gott oder die NSA. Denn ich habe den besten Job der Welt und verdiene recht ordentlich. Was will ich mehr?!

Beichthaus.com Beichte #00031714 vom 08.08.2013 um 13:10:34 Uhr in Rheinau (35 Kommentare).

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