Betrunken hinterm Steuer

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Waghalsigkeit Trunksucht Auto & Co. Obertrubach

Ich (m/19) habe gestern großen Mist gebaut. Folgendes ist passiert: Ich war mit ein paar Freunden in einer Kneipe und habe dort im Laufe des Abends vier halbe Bier getrunken. Ich war mit dem Auto da, welches ich in der Nähe der Kneipe geparkt hatte. Der Plan war aber, dass ich anschließend das Auto stehen lasse und es am nächsten Morgen hole. Als sich unsere Runde auflöste und jeder den Heimweg antrat, kam ich an meinem Auto vorbei. Wie ihr euch sicher denken könnt, bin ich dann jedoch nicht am Auto vorbeigegangen, sondern eingestiegen und gefahren. Ich wusste, dass auf der kurzen Strecke von rund einem Kilometer nicht kontrolliert wird und auch nahezu kein Verkehr ist. Ich fuhr die ganze Strecke sehr langsam und achtete auch auf möglichen Verkehr von hinten. Das soll es aber nicht rechtfertigen. Mir ist klar, dass meine Fahrtüchtigkeit nicht mehr gegeben war und jährlich viele Menschen wegen Alkohol am Steuer sterben. Normalerweise bin ich ein total sorgfältiger Fahrer, der nie Mist am Steuer baut. Deswegen schäme ich mich umso mehr und bin von mir selbst geschockt, denn ich hätte mir so etwas selbst nicht zugetraut. Zwar ist letztlich niemand zu Schaden gekommen, dennoch bereue ich es zutiefst und werde es auf keinen Fall nochmals machen.

Beichthaus.com Beichte #00032629 vom 26.01.2014 um 16:49:17 Uhr in Obertrubach (21 Kommentare).

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Der schlürfende Kollege

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Aggression Zorn Hass Kollegen

Ich sitze gerade im Büro, mein Arbeitskollege schlürft jetzt seit einigen Minuten laut an seinem Kaffee und ich möchte ihm das heiße Getränk am liebsten ins Gesicht schlagen! Ich rotze, rülpse oder furze im Büro ja auch nicht mehrere Minuten lang laut rum. Und er macht das jeden Tag! Obwohl ich ihm schon mehrmals gesagt habe, dass er lauter schlürft, als mein Hund kotzt. Zudem kann ich mich einfach nicht konzentrieren, wenn jemand alle zwei Sekunden Geräusche von sich gibt. Auch wenn ich mich sonst gut mit ihm verstehe und er wirklich nett ist, möchte ich ihm beinahe täglich morgens um halb zehn die Fresse einschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00032616 vom 24.01.2014 um 09:49:21 Uhr (15 Kommentare).

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Begehrter Partyfotograf

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Dating Arbeit

Ich war vor etwa zwei Jahren für einige Zeit als Partyfotograf unterwegs. Kennt ja sicher jeder, diese Typen, die mit Spiegelreflex in der Disco rumlaufen und Fotos schießen. Ich war im Internet zufällig auf die Stellenanzeige gestoßen, und da ich mich ohnehin für Fotografie interessierte und auch eine recht vernünftige Kamera besitze meldete ich mich, und zwei Abende später ging es auch schon los. Ich machte ab da regelmäßig Touren durch verschiedene Clubs und Bars um die Feiernden abzulichten. Das Geschäftsmodell war einfach: Die Fotos konnten dann auf der Seite der Agentur kostenlos in niedriger Auflösung eingesehen werden. Wer jedoch ein höher aufgelöstes Foto zum privaten Gebrauch haben wollte, musste zahlen. Zugegeben, die Bezahlung für uns Fotografen war schlecht, doch schon sehr bald interessierte mich das überhaupt nicht mehr, denn ich entdeckte einen tollen Nebeneffekt: Die Tätigkeit als Partyfotograf bietet eine fantastische Möglichkeit, um Frauen kennenzulernen. Es ist schon beinahe unheimlich, welche Anziehungskraft eine teure Kamera und Visitenkarten auf Feierwütige haben. Außerdem hat man jederzeit einen Grund, Leute anzusprechen und kann "ganz nebenbei" ein paar Komplimente einstreuen, Smalltalk betreiben und merkt sehr schnell, ob man Interesse weckt oder nicht. Wenn nicht geht es halt weiter zu der Nächsten, sind ja mehr als genug da.


Immer öfter kam es dann vor, dass ich die hochauflösenden Fotos im Austausch für einen Drink, eine Telefonnummer, oder einen Kuss "verkaufte". Und ja, die Masche hat oft genug gezogen, und so konnte ich reihenweise Frauen abschleppen. Einen guten Grund nach einem One-Night-Stand zu flüchten gab es obendrein, denn man musste ja noch die Bilder bearbeiten und hochladen. Und ganz nebenbei habe ich natürlich auch noch ein wenig Geld verdient. Nachdem ich nach einem knappen Jahr meine jetzige Freundin kennenlernte, verlor ich das Interesse an meiner Nebentätigkeit und kündigte. Kurz darauf zog sich die Agentur - wohl aus finanziellen Gründen - aus meiner Heimatstadt zurück. Ich beichte also, dass ich meine damalige Tätigkeit schamlos ausgenutzt habe, um betrunkene Frauen aufzureißen und manchmal glaube ich, dass ich einen guten Teil zur finanziellen Situation der Agentur beigetragen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032615 vom 23.01.2014 um 11:31:02 Uhr (15 Kommentare).

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Leben in Vegas

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Trunksucht Morallosigkeit Prostitution Verzweiflung Last Night Eltmann

Ich habe in den letzten vier Monaten mein Leben ruiniert. Also: ich (m/51) habe mich vor 25 Jahren selbstständig gemacht. Ich hatte damals nach dem Studium erkannt, dass man mit Photovoltaik in naher Zukunft noch sehr viel Geld machen kann und hatte dann dahin gehend ein lukratives Unternehmen, welches sich auf den Vertrieb, die Vermarktung und die Beratung einschließlich der Montage beim Kunden spezialisiert hat. Jetzt bekam ich so etwas wie eine Midlife-Crisis und habe alles an meine beiden Söhne abgetreten. Ich sagte meiner Frau, dass ich zwei oder drei Monate alleine verreisen und die Zeit für mich nutzen möchte, wofür sie auch Verständnis hatte. Ich wollte zuerst vier Wochen nach Las Vegas und danach schauen, wo es mich hintreibt. Jetzt zur Beichte. Ich bin jetzt den dritten Monat in Vegas und habe ungefähr die Hälfte meines Vermögens verzockt, verhurt und mir in den Schädel gezogen. Meine Frau stand gestern bei mir im Hotel und hielt mir unsere Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen vor die Nase, woraufhin ich ihr direkt alles gestand. Ich habe sie noch nie angelogen und konnte es auch jetzt nicht. Sie sagte nur, dass sie direkt zurückfliegt und dann die Scheidung einreichen wird, um mich bis aufs Letzte auszunehmen. Und ich hatte heute nichts Besseres zu tun, als zu zocken und mich dabei zu betrinken. Ich erkenne mich momentan selbst nicht wieder. Alles, wofür ich gelebt hatte, ist jetzt im Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00032614 vom 24.01.2014 um 02:31:56 Uhr in Eltmann (32 Kommentare).

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Gangbang-Pornos als Nebenverdienst

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Sex Eutin

Ich (m/21) studiere zurzeit im dritten Semester, und wie das so ist, leide ich unter chronischem Geldmangel. Fragt mich nicht wie, aber irgendwie bin ich auf eine Anzeige gekommen, die junge Männer gesucht hat, welche in Gangbang-Pornos mitspielen wollen. Irgendwie löste das in mir eine gewisse Erregung aus und trotz aller Zweifel an der Seriosität dieser Anzeige, "bewarb" ich mich einfach mal und erkundigte mich nach den Voraussetzungen und Bedingungen. Ich habe einen durchschnittlichen Körper und die Länge meines kleinen Freundes ist auch nur knapp über Durchschnitt, doch das stellte kein Problem dar - im Gegenteil war es sogar gewünscht, da die Firma möglichst "realitätsnahe" Darsteller suchte. Es kam dann auch zu einem Treffen und es war überhaupt nicht, wie ich es mir vorgestellt habe - keine schmierigen Puffbesitzer, sondern eher Nerds, die auch sehr gebildet wirkten. Sie boten mir an, dass man mich entweder mit Gesicht zeigen würde, oder ohne, was dann aber mit weniger Geld bezahlt wird. Ich entschied mich für die Variante ohne Gesicht, da ich zu große Angst hatte, dass ein Bekannter diese Filme zufällig sieht.

Nun ist es also so, dass ich ein paar Mal im Jahr für einige Hundert Euro pro "Auftritt" in Gangbang-Pornos mitspiele, in denen man eigentlich nur mein Gemächt, Bauch und Beine sieht und ich eigentlich nichts mache, als mir entweder selbst einen runterzuholen oder es mir von der Darstellerin mit dem Mund oder der Hand machen zu lassen. Wenn ich dann komme und ihr aufs Gesicht oder den Körper ejakuliere, gebe ich noch einige Grunzlaute von mir und dann schnell unter die Dusche und ab nach Hause. Am Set herrscht eigentlich immer eine angenehme Atmosphäre und ich fühle mich ziemlich wohl und werde auch noch für "alltägliche" Dinge bezahlt. Ich spiele langsam mit dem Gedanken auch größere Projekte anzunehmen, obwohl ich eigentlich Angst habe, in die Szene abzurutschen. Ich kann mit niemandem darüber reden, weil ich Angst habe, dass die Leute mich verurteilen und sich vor mir ekeln, aber ich werde sicher nicht damit aufhören, denn ich finde es ehrlich gesagt ziemlich geil und freue mich immer, wenn ein neuer Dreh ansteht.

Beichthaus.com Beichte #00032602 vom 20.01.2014 um 17:14:17 Uhr in Eutin (30 Kommentare).

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