Mein Freund ist strohdumm

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Dummheit Habgier Partnerschaft Stuttgart

Ich (w/25) habe einen Blödkopf als Freund. In der Öffentlichkeit muss ich mich grundsätzlich fremdschämen, weil er halt vieles nicht weiß und Verhaltensweisen eines Neandertalers an den Tag legt. Neulich hat er Panik geschoben, weil die Tür am Parkhaus nicht aufging. Er hat daran gezogen und angefangen wie ein Irrer laut "Hallo! Hallo!" zu rufen. Die Tür ging letztendlich nach außen auf. Ein paar Leute hatten das beobachtet und schmunzelnden. Ich war hochrot. Wie kann man nur so hohl sein?

Als wäre sein limitierter Geist nicht schlimm genug, isst er auch noch wie eine alte Sau. Vor Kurzem waren wir im Restaurant mit den gelben Bögen, wo er versucht hat, sich den ganzen Burger am Stück reinzudrücken. Letztendlich konnte er die Masse nicht herunterschlucken und hat alles in einem widerlichen Kotz-Rülps-Geräusch wieder rausgewürgt. Alle drehten sich schockiert zu uns um.

Und jetzt meine eigentliche Beichte: Ich bin zu feige, ihm meine Meinung zu sagen. Er ist zwar strohdumm, hat aber einen haufen Geld, das ihm seine reichen Eltern regelmäßig in den Allerwertesten schieben. Ein beachtlicher Teil davon geht monatlich für Kleider, Schmuck, Schuhe und meine Miete drauf. Und er hat einen sehr großen Penis. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00040450 vom 11.10.2017 um 23:16:16 Uhr in Stuttgart (49 Kommentare).

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Kindergeburtstag des Grauens

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Boshaftigkeit Kinder

Als ich (w/29) acht Jahre alt war, war ich auf einem Kindergeburtstag, der mir auch noch heute als Kindergeburtstag des Grauens in Erinnerung geblieben ist und den ich wohl nie in meinem Leben mehr vergessen werde. Wir waren etwa vier Wochen zuvor neu in die Stadt gezogen (Arbeitsplatzwechsel meines Vaters). Ich hatte in der kurzen Zeit noch keine richtigen Freundschaften geschlossen. Meine Eltern machten das Schlechteste, das man tun kann - sie baten die Eltern eines Mädchens aus der Parallelklasse, die in unserer Ecke wohnte, mich doch auch zum 9. Geburtstag der Mitschülerin einzuladen. Ich wurde eingeladen - obwohl ich das Mädchen kaum kannte.

Auf dem Geburtstag waren sehr viele Kinder, Mädchen und Jungen, weshalb sich recht schnell mehrere Grüppchen bildeten. Ich war recht schüchtern und landete irgendwann in der Gruppe des Geburtstagskindes. Ich fühlte mich recht schnell unwohl, da mir seltsame Fragen gestellt wurden. Die meisten Fragen hatten mit Sex oder Töten zu tun. Dann hörten sie auf und ich hoffte, dass wir jetzt normal spielen würden. Doch dann ging das Drama erst richtig los. Ich wurde zu mehreren Dingen gezwungen. Ich musste widerliche Dinge essen (unter anderem Schuhcreme), musste mir die Unterhose ausziehen und unten mit der Hand reiben, mir mit einer Nähnadel in den Finger stechen und mich im Schrank einsperren lassen. Und noch einiges mehr.

Einmal kam die Mutter ins Zimmer, sie war total nett, fragte, ob alles in Ordnung sei und alle sagten Ja - ich auch. Sie merkte nichts. Nachdem dieser schreckliche Nachmittag zu Ende war, merkten meine Eltern zwar, dass etwas nicht stimmte, aber ich sagte nur, dass mir vom vielen Kuchen schlecht ist. Und da ich immer ein wenig schüchtern war, fragten sie nicht weiter nach. Einerseits war es mir unangenehm, etwas zu erzählen, andererseits traute ich mich auch wirklich nicht, denn das Mädchen, das Geburtstag hatte, und der Junge (auch 8 oder 9, wie fast alle) sagten, dass ich nichts erzählen darf, sonst passiert meinem kleinen Bruder etwas ganz schlimmes.

Am nächsten Schultag wurde ich von den beiden nochmal zur Seite genommen und mir eingebleut, dass ich nichts sagen darf. So verging die nächste Zeit, ich hatte immer wieder schlechte Träume. Meine Angst im Dunkeln war seit dem Geburtstag noch stärker. Dann kam mein Geburtstag, und meine Eltern wollten, dass ich das Mädchen auch einlade, schließlich hatte sie mich ja auch eingeladen. Ich war völlig verzweifelt, wusste aber auch nicht, was ich machen sollte. Ich konnte ja nichts erzählen. Die anderen Kinder kamen und sie hatten einen ganz komischen triumphierenden Blick. Doch im nächsten Moment - ich nenne es Schicksal - brüllte das Mädchen wie am Spieß. Eine Biene hatte sie gestochen und, wie sich dann herausstellte, ist sie allergisch gegen Bienen. Es ging alles gut aus, aber ich beichte, dass ich mir damals von Herzen gewünscht habe, dass sie stirbt. Bis heute weiß niemand, was damals bei dem Kindergeburtstag passiert ist. Auch weiß ich nicht, was aus dem Mädchen und dem Jungen (die anderen waren alle Mitläufer) geworden ist. Manchmal wünsche ich mir insgeheim, dass es diese beiden nicht mehr gibt. Irgendwie läuft das nicht mehr unter normalen Gemeinheiten unter Kindern.

Beichthaus.com Beichte #00040449 vom 11.10.2017 um 19:05:02 Uhr (12 Kommentare).

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Der Rollstuhlfahrer im Park

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Waghalsigkeit Arbeit 50+

Da ich (m/22) studiere, brauchte ich einen Nebenjob, um ein wenig Geld zu verdienen. Recht schnell konnte ich in einem Pflegeheim anfangen, zwar durfte ich logischerweise keine Medikamente ausgeben, doch ich konnte mit den alten Menschen basteln, lesen oder einen Spaziergang in dem anliegenden Park machen, mir hat der Job wirklich Spaß gemacht. Am Wochenende sollte ich mit einem Bewohner im Park spazieren gehen, er saß wegen einer Verletzung am Fuß kurzzeitig im Rollstuhl. Zugegeben, er war mir nicht gerade sympathisch, da er ständig schimpfte und unfreundlich war. Als wir dann im Park waren, bemerkte ich, dass ich meine Jacke vergessen hatte.

Da mir schnell kalt wird, sagte ich ihm, dass ich kurz weg müsste. Er meinte nur: "Lass dir ruhig Zeit, Dich werde ich nicht vermissen!" Da er schon öfters so unverschämt war, setzte ich mich zu ein paar Kollegen und trank einen Kaffee. Da der Stationsleiter schon Feierabend hatte und die meisten Bewohner schliefen, saßen wir etwa zwei Stunden im Dienstzimmer und unterhielten uns. Irgendwann tauchte plötzlich eine völlig entsetzte Kollegin auf, die den alten Mann im Park aufgelesen hatte. Ich arbeite jetzt woanders und bereue mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040448 vom 11.10.2017 um 15:54:53 Uhr (10 Kommentare).

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Kaninchen vor Supermarkt ausgesetzt

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Engherzigkeit Tiere Hamburg

Ich (w/22) hatte früher ein Kaninchen, das ganz einsam und alleine in meinem Käfig hauste. Da ich es vernachlässigte und falsch ernährte, wurden seine Schneidezähne extrem lang. Ich fand das eklig und hatte allgemein eine Abneigung gegen dieses Tier. Er wurde mir einfach zu alt, hässlich und ich habe ihn als Last empfunden. Also beschloss ich, ihn loszuwerden. Ich nahm seinen Käfig, ging zum örtlichen Aldi und setze ihn an der Eingangstür ab. Dann wartete ich, bis der Laden öffnete und die ersten Kunden kamen. Ich stand am Parkplatz und beobachtete die Leute, wie sie das Tier voller Mitleid anschauten und dann jemanden organisierten, der es mitnahm. Wahrscheinlich ist er ins Tierheim gebracht worden. Ich beichte, dass ich verantwortungslos mit diesem Tier umgegangen bin und mir das Geld zu schade war, um es einfach selbst ins Tierheim zu bringen. Aber zum Glück bin ich es los.

Beichthaus.com Beichte #00040446 vom 10.10.2017 um 20:38:29 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Mann als Versuchskaninchen

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Neugier Falschheit Partnerschaft Stuttgart

Mein Mann und ich (w/33) sind seit über zehn Jahren verheiratet. Ich liebe meinen Mann sehr und wir probieren in unserer Partnerschaft im Bett auch immer mal gerne neue Dinge aus. Vor einem Monat habe ich meinen Mann mit dem Mund verwöhnt, was mir ein austernhaftartiges Geschmackserlebnis bereitete. Das mag nichts Besonderes sein. Es brachte mich aber auf die Idee, seinen Spermageschmack durch entsprechendes Essen zu beeinflussen. Gesagt, getan: mein Bester bekam Spargel und andere Speisen. Es funktionierte. Aber ich bedauere, meine Mann ohne sein Wissen zu Versuchszwecken benutzt zu haben. Ich hätte es ihm sagen müssen. Vielleicht in nette Worte verpackt. Ich bedauere meine Sünde und bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00040442 vom 10.10.2017 um 00:15:19 Uhr in Stuttgart (9 Kommentare).

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