Was man findet, darf man behalten!

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Habgier Selbstsucht Engherzigkeit Geld

Ich war vor längerer Zeit mit meinem Freund unterwegs - wir wollten durch einen Elektronikmarkt schlendern und haben zuvor noch etwas gegessen. Wir saßen draußen, das Wetter war echt schön. Irgendwann tippte mein Freund mich an und deutete leicht mit dem Kopf auf einen Hundert Euro Schein, der am Boden lag. Direkt neben den Schuhen des Mannes, der am Nachbartisch saß. Wir warteten, bis der Mann aufstand, um zu gehen, was nicht lange dauerte. Mein Freund stand dann gleich auf und hob den Schein auf. Mit dem Geld sind wir dann direkt besser gelaunt zu dem Elektronikmarkt spaziert - dann kam uns allerdings der Mann entgegen, der etwas hektisch aussah. Er war wohl offensichtlich auf der Suche nach seinem Geld - aber was hätten wir tun sollen? Ihm entgegenlaufen und den Schein zurückgeben? Wir haben es nicht gemacht. Vermutlich weil der Mann einen feinen Anzug anhatte, und nicht wirklich so aussah, als hätte er zu wenig Geld zur Verfügung. Ich habe dennoch ein schlechtes Gewissen, weil er so verzweifelt aussah - und vielleicht hatte er auch Kinder, denen er etwas schenken wollte. Aber man ist einfach auch selbst schuld, wenn man etwas verliert.

Beichthaus.com Beichte #00032289 vom 25.11.2013 um 23:53:57 Uhr (18 Kommentare).

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Donnerwetter in der Grundschule

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Engherzigkeit Morallosigkeit Rache Hass Schule

Ich möchte beichten, dass es wohl in einem oder zwei Jahren ein gehöriges Donnerwetter in unserer örtlichen Grundschule geben wird. Aber kurz zu der Vorgeschichte: Ich (m/21) habe vor einem Jahr eine sehr gute, IT-spezifische Ausbildung bei einer namhaften deutschen Firma abgeschlossen. Nebenbei hat mir eben diese Firma noch ein paar fachspezifische Weiterbildungen bezahlt. Die Firma hält also sehr viel von mir. Ich habe ein internes Stellenangebot wahrgenommen und werde in ein paar Wochen in die Nähe der Firmenzentrale ziehen, um dort auch eine sehr gute Bezahlung in Anspruch zu nehmen. Des Weiteren wurde mir zugesagt, demnächst eine Weiterbildung zum IT-Projektleiter bezahlt zu bekommen. Ich wäre ja dumm, würde ich das nicht annehmen. Kurzum: Ich habe einen sehr guten, zukunftssicheren Job und werde es in dem Unternehmen wohl weit bringen.


Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was das mit einer Grundschule zu tun hat. Meine damalige Lehrerin hielt nicht viel von mir. Ich hatte sie in der dritten und vierten Klasse und sie konnte mich einfach nicht leiden, obwohl ich ein recht aufgeweckter Schüler war. Ich wurde unfair benotet und als meine Eltern in der Sprechstunde waren, wurde ihnen sogar aufgetischt, ich hätte eine psychische Störung und müsse zum Psychiater. Das war eine Mordsrennerei. Nur damit der gute Mann dann festgestellt hat, dass mit mir alles in bester Ordnung ist. Ich musste wegen dieser Lehrerin auch öfters zum Rektor und mich von ihm "berieseln" lassen, wie falsch mein Verhalten ja wäre. Allerdings übertrieb diese Lehrerin beim schildern meiner "Missetaten" generell maßlos. Meine Eltern wussten von allem, waren aber dieser Lehrerin und der Schule gegenüber machtlos. Und wegen ihr war auch ein Schulwechsel auf eine weiterführende Schule nicht nach der vierten Klasse möglich, da meine Noten zu schlecht waren. Kaum kam ich dann aber in die fünfte Klasse, war ich ein Musterschüler und bin dann mit einem Schnitt von 1,6 auf die Realschule. Dort habe ich meine mittlere Reife mit 2,0 abgeschlossen und direkt danach die Ausbildung begonnen.


Meine Beichte ist, dass ich, sobald ich diese Weiterbildung demnächst abgeschlossen habe, zu meiner alten Schule fahren werde, um diese Lehrerin zu suchen. Ich werde ihr sagen, was ich von ihrem Unterricht und der unfairen Behandlung halte. (Übrigens kenne ich mehrere ehemalige Schüler von ihr, die meine Auffassung, dass sie sich in jedem Jahr zwei oder drei Schüler zum "quälen" aussucht, teilen.) Ich werde an ihrer Kompetenz zweifeln, ihr zeigen, was ich erreicht habe und dann das ultimative Totschlagargument nutzen. Ich werde ihr nämlich zeigen, dass ich um Längen mehr Geld verdiene als sie. Das muss einfach raus! Bald gibt es ein Donnerwetter, das sich gewaschen hat.

Beichthaus.com Beichte #00032082 vom 21.10.2013 um 10:21:06 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Die militanten Fleischesser

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Zorn Aggression Hass Ernährung

Ich beichte, dass ich jedes Mal einen riesigen Hass bekomme, wenn mal wieder jemand mit seinem Halbwissen gegen Vegetarier wettert. Jedes Mal muss man sich verzogene Gesichter und abfällige Kommentare anhören und anschauen, nur weil man irgendwo erwähnt, dass man kein Fleisch isst. Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keine nervige Vegetarierin, die versucht, jeden Fleischesser zu bekehren. Ab und zu sage ich zwar schon meine Meinung, wenn sich jemand täglich zwei Grillplatten und drei Ringe Fleischwurst reinzieht, aber nicht so penetrant, dass ich jemandem damit auf die Nerven gehen würde. Aber kaum findet jemand heraus, dass ich Vegetarierin bin, muss ich mir anhören, welche Mangelerscheinungen oder sonst was ich doch haben muss und wie viel besser es ist, Fleisch zu essen. Das ist tausend Mal nerviger, als ich es mit irgendwelchen Pflanzenfresservorträgen jemals sein könnte! Ich beichte, dass ich das nächste Mal, wenn mir jemand meine Essgewohnheiten mit schwachsinnigen Argumenten ausreden will, womöglich ausflippen werde!

Beichthaus.com Beichte #00031996 vom 04.10.2013 um 15:55:02 Uhr (31 Kommentare).

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Wilder Sex im Halbschlaf

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Wollust Sex Falschheit Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Freundin hat ein sexuelles Problem. Sie neigt zu zwanghaftem Verhalten und Angststörungen. Daher versucht sie grundsätzlich, alle Situationen im Leben zu kontrollieren. Sex war aus diesem Grund eine Zeit lang ausgesprochen selten, da sie sich eben nicht fallen lassen konnte. Sie sagte immer, sie hätte schon Lust, aber sie bringe es eben nicht über sich. Wir haben alles versucht: Psychotherapie, Sexualtherapie, den ganzen Kram. Gewirkt hat es immer nur temporär. Meine sexuelle Frustration kann sich keiner vorstellen. Sie bettelte mich allerdings ständig an, sie nicht zu verlassen, sie werde das Problem schon in den Griff bekommen. Unsere Beziehung lief ansonsten außerdem auch zu gut, um sich zu trennen. Eines Nachts, im Sommer, schlief sie nackt neben mir, und ich konnte es mir nicht verkneifen, sie etwas zu befummeln. Erst vergriff ich mich an ihren Brüsten, dann weiter unten. Schließlich wachte sie davon auf, und ich dachte, jetzt dürfe ich mir ein Donnerwetter anhören. Nichts dergleichen geschah. Wir hatten allerdings wortlos phänomenalen Sex, weil sie regelrecht über mich herfiel.


Am nächsten Morgen konnte sie sich jedoch nur noch bruchstückhaft erinnern und hielt das Ganze für einen Traum. Seitdem versuche ich solche Befummelaktionen ungefähr zwei- bis dreimal in der Woche. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht. Die Chance liegt normalerweise bei etwas mehr als 50 Prozent, dass es klappt. Ansonsten steht sie einfach murrend auf, geht auf die Toilette und schläft weiter. Wenn sie Alkohol getrunken hat, ist die Chance nahezu bei 100 Prozent, außer sie ist vollkommen betrunken. Sie wird dabei auch oft absolut hemmungslos und macht Sachen, die sie sonst nie gemacht hätte. Ich weiß, dass das eigentlich absolut nicht in Ordnung ist, aber seitdem bin ich wieder ein ausgeglichenerer Mensch, und sie macht auch nicht den Eindruck, als ginge es ihr damit schlechter, ganz im Gegenteil. Ihr zwangsgestörtes Verhalten ist weniger geworden, ihre Ängste vorm Autofahren, vor sozialer Interaktion und engen Räumen auch. Ich hoffe nur, dass sie nie herausfindet, dass ich sie im Schlaf stimuliere.

Beichthaus.com Beichte #00031957 vom 26.09.2013 um 11:31:53 Uhr (31 Kommentare).

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Die Bremsspur vernichtet

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Ekel Unreinlichkeit Rache Engherzigkeit Kollegen

Die Bremsspur vernichtet
Bei mir (w/26) auf der Arbeit gibt es eine Kollegin, die kaum einer leiden kann. Sie ist ständig krank, unzufrieden, erledigt Aufgaben nur, wenn man dabei sitzt, und verunglimpft mit Vorliebe andere Kollegen. Leider gibt es in unseren Arbeitsfeldern einige Schnittstellen, sodass ich häufig ihre Fehler und Versäumnisse ausbaden darf. Zusätzlich zu ihrer Arbeitseinstellung scheint sie auch menschlich eher defizitär aufgestellt zu sein. Aussagen wie "Frauen, die Miniröcke tragen, sind selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden" gehören bei ihr zur Tagesordnung. Der Betrieb, in dem wir arbeiten, hat dann einen Betriebsausflug ins Ausland unternommen, und wie das bei dieser Art von Veranstaltungen so ist, gab es Doppelzimmer. Und mich hat das Los getroffen, mit eben dieser Arbeitskollegin ein Zimmer zu teilen. Direkt, nachdem wir den Zimmerschlüssel bekamen, ging das Gezeter los: Sie bräuchte wegen ihres Asthmas das Bett am Fenster. Ich müsse meinen Zeitplan mit ihrem abgleichen, damit sie ausreichend Zeit im Bad und ausreichend Schlaf bekäme, dementsprechend müsste sie von sieben bis acht Uhr morgens das Bad benutzen. Und da unser Programm immer um halb neun startete, blieb mir nichts anderes übrig, als vorher zu duschen - natürlich leise! Mein persönlicher Höhepunkt war dann, dass sie mich bat, mich umzudrehen, damit sie die Kombination in das Zahlenschloss ihres Schminkkoffers eingeben konnte.

Zwei Tage lang habe ich mir ihre diversen Dramen (Wasser zu heiß, Wasserdruck zu niedrig, schlechtes Personal, dreckige Stadt, unbequeme Betten, schlechtes Essen, Wetter zu warm, Wetter zu kalt, mein Atmen stört beim Schlafen, meine Zahnpasta hat eine eklige Farbe etc.) gegeben, aber irgendwann rastet jeder normale, friedliche Mensch aus. Ich habe mich dann irgendwann für fünf Minuten alleine auf das Zimmer zurückgezogen, weil sich ein größeres Geschäft ankündigte. Nach Vollendung des Geschäftes fiel mir auf, dass es keine Toilettenbürste gab. Ich bin ziemlich hektisch geworden, weil die Vorstellung, dass die Olle vor dem gesamten Betrieb erzählt, dass ich Bremsstreifen im Klo zurückgelassen hätte, doch eher übel war. Ich beichte also, dass ich mit der Zahnbürste meiner Kollegin das WC von sämtlichen Bremsspuren befreit habe, die zwei Tage des ungewohnten Essen so verursachen können. Ich beichte auch, dass ich am Abend mit Genugtuung dabei zugesehen habe, wie sie sich die Zähne damit geputzte. Und als ich keine zehn Minuten später das nächste Genörgel zu hören bekam, war auch das schlechte Gewissen wie weggeblasen.

Beichthaus.com Beichte #00031937 vom 23.09.2013 um 13:51:57 Uhr (20 Kommentare).

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